Empfehlung für neue Laptop / Notebook Komponenten

  • Moin,


    nach 8 Jahren Lenovo Laptop 1,4 GHz, aufgerüstet auf 4 GB Arbeitsspeicher soll nun mal langsam was neues her.

    Der Lenovo war bisher absolut Zuverlässig und sogar der Akku hält noch einigermaßen nach all den Jahren im täglichen Gebrauch.

    Aber mittlerweile ist er zu langsam in allem. mit Win7. Win8 war eine Katastrophe und wurde direkt auf Win7 kastriert.


    Der neue Laptop / Notebook sollte natürlich Schneller sein im Bildaufbau bzw. Internet und Office-Anwendungen. Und für normale Amateurfunkanwendungen.

    Soll kein Gamer-PC werden.


    Bin nun seit Tagen am Googeln und habe Saturn und Mediamarkt besucht wo die Beratung nicht zum Kauf führte. Vom Angebot wird man erschlagen. Zumal man mir Kisten mit 4 GB Angeboten hat und ich denke ab 8 GB sollte mittlerweile schon sein. Ich blicke mit den CPU Bezeichnungen nicht durch.

    Ich möchte gar keine bestimmten Empfehlungen an Geräte haben aber gerne Wissenswertes auf was man achten sollte was CPU, RAM und Grafik betrifft.


    Wie gesagt....soll kein Spiele-Laptop werden. Sollte aber zügig sein für Internet und vor allem Leise. Mein jetziger ist absolut Stumm... Passiver Lüfter...kein Festplattengeräusch.


    Besten Dank k99wink

  • Moin Norbert,


    4 GB Arbeitsspeicher wären zurzeit noch so geradewegs okay - für einfache Internet/Office-Arbeiten. Aber ich denk auch, dass es sinnvoll ist, da bissl in die Zukunft zu denken. 8 GB finde ich daher auch für sehr sinnvoll. Sinnvoll ist es auch darauf zu achten, dass das Notebook sich später erweitern lässt (z.B. auf 16 GB).


    Auf was ich achten würde ist, dass das Gerät eine SSD anstelle einer HDD eingebaut hat. Das hat für Dich zwei wesentliche Vorteile: Zum Einem einen erheblichen Geschwindigkeitsvorteil beim Laden von Windows und Programmen. Zum Anderen die Stoßfestigkeit des Notebooks.


    Die Festplatte ist das schwächste Glied in der Performance-Kette eines Computers. Du würdest Dich wundern, wieviel versteckte Performance selbst in Deinem alten Notebook noch stecken würde, mal angenommen man würde die Festplatte durch eine SSD ersetzen. Von daher: Egal ob PC oder Notebook. SSD hat die höchste Priorität beim Neukauf. Erst dann kümmere ich mich auf dem Datenblatt um die restlichen Hardware-Angaben.


    Zum andern Stoßfestigkeit: Ich hab drei Jahre lang in einem Computerladen gearbeitet. Die häufigste Ursache bei einem Hardware-Defekt an einem Notebook war immer die Festplatte. Festplatten in Computern dagegen mussten deutlich seltener ausgetauscht werden.


    Grafik musst du nichts besonderes beachten. Wenn du nicht spielen willst, brauchst du auch keine Grafikkarte im Notebook. Hier reicht dann die Grafikeinheit des Prozessors aus. Evtl. sinnvoll ist es noch die Anschlüsse anzuschauen, welche das Gerät hat. Falls du beabsichtigst einen Monitor/Beamer/TV anzuschließen.


    Und tja, CPU ist bissl verwirrend für den Laien, stimmt schon. Auf die GHz zu schauen, wie früher, bringt heute nichts mehr. Allenfalls höchstens im Vergleich einer selben Prozessorgeneration. Die Taktfrequenz ist einfach keine Kenngröße mehr. Hier ist die Frage erstmal: Willst du 'n AMD oder Intel Prozessor? Oder egal?


    Ansonsten generell die Frage: Wieviel willst du ausgeben?


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  • Danke für die Gute Erklärung. Also SSD Festplatte sollte schon mal sein. Siehste mal...gar nicht drüber nachgedacht.

    Auch gar nicht über die Anschlüsse. Wäre ja nicht verkehrt wenn man TV anschliesen könnte oder sowas.


    Preis natürlich so Preiswert wie möglich und nur das Beste. Nää... so bis 500 Euro dachte ich je nachdem plusminus.


    Welcher CPU Hersteller ist mir eigentlich egal. ;D


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  • Auf was ich achten würde ist, dass das Gerät eine SSD anstelle einer HDD eingebaut hat. Das hat für Dich zwei wesentliche Vorteile: Zum Einem einen erheblichen Geschwindigkeitsvorteil beim Laden von Windows und Programmen. Zum Anderen die Stoßfestigkeit des Notebooks.


    Die Festplatte ist das schwächste Glied in der Performance-Kette eines Computers. Du würdest Dich wundern, wieviel versteckte Performance selbst in Deinem alten Notebook noch stecken würde, mal angenommen man würde die Festplatte durch eine SSD ersetzen. Von daher: Egal ob PC oder Notebook. SSD hat die höchste Priorität beim Neukauf. Erst dann kümmere ich mich auf dem Datenblatt um die restlichen Hardware-Angaben.

    Wem es Interessieren sollte:

    Hab mich immer noch nicht auf ein neues Laptop eingelassen . Hab mir einiges angeschaut aber ich lass mir Zeit.

    Aaaber ich habe mich mit dem Thema SSD-Festplatte nach der Empfehlung von Michael beschäftigt. Mal geschaut nach den Kosten und für 60 Euro 500 GB Festplatte und USB-Adapter mit Festplattengehäuse bei Media Markt geholt. Mit dem Tool - Gratis "Partition Wizard Free Edition" von MiniTool die Festplatten 1:1 gespiegelt, Ging alles sehr einfach. Etwas Feineinstellungen im Bios und System. Platten getauscht und alles läuft wieder normal als wenn nichts passiert ist.

    Nur... der Rechner geht jetzt ab wie die Feuerwehr... ich sag einfach mal Gefühlte 2 bis 3x Doppelt so schnell mit Bildaufbau und Programmstart usw.

    Die alte Festplatte nutze ich mit dem USB-Gehäuse nun als externe Platte,


    Also das hat sich gelohnt würde ich sagen. ;,z29

  • Hallo!

    Welcher CPU Hersteller ist mir eigentlich egal. ;D

    Autsch!

    Vor mehreren Jahren hatte ich mehrfach Streß mit CPU-Ausfall.

    Bei genauer Betrachtung kam schnell raus: Nacheinander starben alle AMD's. Hingegen die Intels laufen und laufen, noch nie einer abgebrannt.


    Speziell bei Laptops die für mich nur eine "mobile Notlösung" sind welche diverse Desktops ergänzen, lege ich nicht mehr all zu viel Wert auf RS232 und ähnliche Anschlüsse. Und nagelneu muss es für mich auch nicht sein, eben weil Laptops bei meiner Anwendung eben nicht geschont werden.

    Letztes Jahr erst für ich glaube 169€ rum ein "altes" Leasinggerät ergattert, immerhin mit Intel i5, WLAN 2/5GHz (400Mbit/s), WAAN+GPS.

    Ein seichter Kratzer im Deckel inklusive, den man inzwischen gar nicht mehr erkennt..:-)


    SSD war für den bislang kein Thema: Er schläft wochenlang im Stromsparmodus und ist, wenn er gebraucht wird, in nichtmal 10 Sekunden aufgeweckt.


    Grüße


    Jürgen

  • Hi Norbert,


    freut mich, dass du aus Deinem alten Notebook einen ordentlichen Performance-Boost ziehen konntest. Reicht Dir nun die Geschwindigkeit, sodass du einen Neukauf etwas nach hinten schieben kannst?


    Eine Kleinigkeit noch: Schalte in Windows die automatische Defragmentierung aus. Denn eine SSD braucht nicht defragmentiert werden. Einfach weil die Daten auf einem solchen Halbleiterlaufwerk "sofort" verfügbar sind und nicht erst durch einen Lese-Schreib-Kopf auf rotierenden Platten gelesen werden müssen.


    Fragmentierte Daten sind in heutiger Zeit eh selten geworden, da das NTFS-Dateisystem sich besser organisiert und Fragmentierungen vermeidet. Aber selbst mal angenommen, die Daten wären in einem hohen Grad fragmentiert. Durch die "sofortige" Datenverfügbarkeit juckt das bei einer SSD nicht. (Intern werden die Daten sowieso fragmentiert in die Speicherzellen geschrieben, das entscheidet der Speichercontroller selbstständig und völlig abgetrennt zum Betriebssystem).


    Lange Rede, kurzer Sinn: Eine SSD altert mit jedem Schreibzugriff. Das Defragmentieren würde unnötig Schreibzyklen generieren, ohne dass man bei einer SSD irgendeinen Vorteil hätte.


    Moderne Betriebssysteme erkennen SSDs als solche und schalten die automatische Defragmentierung aus. Auch Windows 7 ist dazu in der Lage. Aber manchmal klappt die Erkennung nicht richtig. Gerade bei ner Spiegelung der alten Platte auf die neue SSD hab ich das schon beobachtet. Von daher prüf ich das gerne noch mal per Hand nach...


    https://www.thomas-krenn.com/d…erung_von_SSDs_abschalten


    73, Michi