Beiträge von DG7GJ

    Hallo!

    die SMD Elko‘s im Bereich Senderendsufe haben keine Kapazität mehr.

    Im Bereich der Endstufe hatte ich dabei bisher nur das Fehlerbild einer breitbandigen Störmodulation. Also statt 2,6-4,0kHz Hub eher so um die 30kHz im Spektrum.

    Das aber die TX-PLL ausrastet kann ich mir aufgrund von fehlender Kapazität im Bereich des Endstufen-Hybrids nicht vorstellen.

    Eher irgendwas im PLL-Bereich was dazu führt dass das LockOut-Signal nicht mehr generriert wird.

    Beispielsweise unzulässig weit zusammenbrechende Spannungsschine an der PLL.


    Am besten, alle im Gerät tauschen.

    Das in jedem Fall.

    Sollten da welche ausgelaufen sein ist die Arbeit aber eine Strafe.

    Das Lötzinn ist dann kaum noch lötbar, die SMD-Pads auf der Platine auch.


    Grüße


    Jürgen

    Hallo!

    Der Bekannte steht auf dem Standpunkt, dass bei einem BlackOut niemand mehr nach der Legalität von Funkaussendungen fragen wird – erst Recht nicht, wenn damit nützliche Kommunikation geführt wird. – OK, das ist Ansichtssache.

    Nun, in besonderen Situationen - also extreme Naturkatastrophen wie die Hochwassersituationen in diesem Jahr, oder eben auch großflächigen Blackout's oder Erdbeben wo die Kommunikationsnetze reihenweise zusammenbrechen - da sehe ich das genauso.

    Allerdings nicht mit solchen Chinaböllern wie Baofeng oder Retrevis!

    Denn viele dieser Dinger senden unzulässige Störungen aus welche zahlreiche andere Funkanwendungen massiv stören können - sondern mit wertigen Geräten!

    Inzwischen ist er aber mit der Sache weiter gekommen: Beide Baofeng-Geräte sind offensichtlich von Anfang an defekt gewesen, denn egal ob auf dem 2m-Band oder dem 70cm-Band sowie egal ob mit der mitgelieferten kurzen Antenne oder der langen Retevis... die Reichweite betrug immer nur ca. 300 bis 500 Meter, wenn ein bis zwei Häuser dazwischen waren.

    Dir und deinem Freund sind offenbar die grundlegensten Kentnisse der Funktechnik unbekannt. "Lange Antennen" und "Kurze Antennen" zu solchen Chinaböllern kann man eigentlich nur wechschmeißen, genauso wie die Chinaböller selbst.


    Die Länge einer Antenne hat nichts mit Reichweite zu tun, sondern mit Ihrer Resonanz, welche ja zur gewünschten Frequenz passen sollen.

    Heißt im 2m Band beispielsweise: Eine AFU-Antenne für 144-146MHz taugt kaum noch für 149MHz und schon mal gar nicht für 165-174MHz.

    Solche Antennen sollten als gestreckter Strahler etwa 40-50cm lang sein, aufgewickelt zu einer Wendelantenne entsprechend kürzer.

    Eine 70cm Antenne wäre als gestreckert Strahler etwa 17-18cm lang, aufgewickelt ebenso entsprechend kürzer.

    Ist eine 70cm Antenne doppelt so lang, also etwa 35cm, deutet das auf einen endgespeißten Halbwellenstrahler hin in dem ein LC-Match im Fuß eingebaut ist. Sowas ist dann deutlich schmalbandiger und kaum durchgängig von 400-470MHz nutzbar.


    Ich selber hatte hier auch mal einen Chinaböller vom Type MD-380 VHF.

    Auch hier zwei Antennen: Eine kurze ca. 10cm und eine fast 30cm lange, angeblich beide für VHF.

    Also beide Antennen mal an meinem Antennenanalyzer gehängt.

    Ergebnis: die kurze war brauchbar für 147MHz +-2MHz und die längere entpuppte sich als Radioantenne für knapp 90-110MHz.

    Um so bedenklicher das Erlebniss das ein Kollege der eine MD-380 UHF kaufte, exakt die selben Antennen dazu bekam.


    Meine Antennen verschwanden ganz schnell in der "undefinierte Antennen-Kiste" während ich die MD-380 VHF mit anständigen, zum Teil mit einer Teleskopanne weiter nutzte.

    Seit dem ich eine Alinco MD5 habe, ist die MD-380 selbst nun auch entsorgt.

    Vor allem hat die MD5 eine Originalantenne die tatsächlich etwa 145-165 und 410-470MHz brauchbar funktioniert.


    Merke:

    Bei Handfunkgeräten die Originalantenne nutzen zu können, braucht mindestens Geräte die von AFU-Markenfirmen produziert oder (wie das MD5) modifiziert und mit eigenem Zubehör ausgestattet wurden.

    Das Grundmodell der MD5 ist ein Chinaböller von Anytone, wo Alinco jedoch den Cleartone-Codec gegen einen echten AMBE+ Codec ausgetauscht hat, eigene Firmware, sowie höchst warscheinlich auch im HF-Bereich was modifiziert hat.

    Ebenso packen die eine Antenne bei die tatsächlich anständige 50-Ohm Resonantzpunkte auf 2m und 70cm hat.


    Grüße


    Jürgen

    Hallo!


    Ehrlich gesagt:

    Mit zwei Handfunkgeräten 1,2Km zu überbrücken, vor allem noch auf UHF, ist realistisch und zuverlässig eigentlich nur bei direkter Sichtverbindung oder schlimmstenfalls mit nicht mehr als einer handvoll Bäume dazwischen vorstellbar.

    Keinesfalls aber bei der von dir beschriebenen Topografie.


    Auch VHF = Freenet sehe ich da als Aussichtslos an.

    Denn 149MHz funkt keineswegs besser durch einen Hügel als ein PMR446.

    Wenn du die Möglichkeit haben solltest, frag jemanden von der Feuerwehr wie weit sie damals mit ihren Handfunken an den Einsatzstellen funken konnten...ernüchternd!


    Das einzige was eventuell eher gehen könnte bei dieser Topologie:

    CB-Funk Feststationen mit ordentlichen Antennen auf den Hausdächern.


    Oder - falls es unbedingt und zwingend Handfunkgeräte sein sollen - und gesetzeskonformer Betrieb für deinen Kollegen offenbar unwichtig ist:

    An geeigneter Stelle, beispielsweise auf einer der Hügel, ein PMR446/Freenet-Repeater.

    Auf der einen Seite nutzt man ein PMR446-Gerät, auf der anderen Seite des Hügeld braucht es dann ein Freenet-Gerät.


    Als Crossband-Repeater könnte man - noch illegaler - auch ein Dualband-Handfunkgerät (DJ-500 oder viele andere) mit Crossband-Repeater Funktion nehmen.

    Man braucht dann nur eine Lösung zur Stromversorgung. Also ausreichender Akku und kleines Solarpanel auf dem Hügel.


    Aber wie gesagt: Solche Spielchen in absolut eigener Verantwortung, kann teuer werden!


    Grüße


    Jürgen

    Hallo!


    Das hört sich nach einem mehrstufigen Defekt an:

    Das die Sendefrequenz weitab der programmierten Sollfrequenz umherwandert, liegt daran das die PLL auf der Sendefrequenz Regelungsprobleme hat: Sie rastet nicht!


    Wäre das der einzige Fehler, würde das Gerät eine Aussendung in diesem Fehlerfall jedoch verhindern. Die entsprechende Fehlerschaltung scheint also auch nicht zu funktionieren.


    Ich tippe mal auf ausgelaufendes Kondensatorelektrolyt oder innere Korrosion aufgrund eingedrungender Feuchtigkeit?


    Grüße


    Jürgen

    Hallo Preppy!

    Nein, diese Sperrtöpfe meine ich nicht!
    Diese drei Typen sind meines Wissen "¼-Wellen Sperrtopfstrahler" und haben gegenüber der Kathrein (Typ: 711 530) logischer Weise keinen Gewinn.

    Aus aktuellem Anlass, hatte gerade eben im Lager so eine K552626 in der Hand - habe ich diese Diskussion nochmal rausgesucht zwecks einer Klarstellung:


    Es gibt keine 1/4 Sperrtöpfe!

    Die Kathrein

    K552626 (für 146-156MHz) ist 1085mm lang ab Mastende = 1/2

    K552627 (für 155-165MHz) ist 1042mm lang ab Mastende = 1/2

    K552628 (für 164-174MHz) ist 993mm lang ab Mastende = 1/2


    Diese sind vom Gewinn her Spezifiziert mit 0dBD = 2,15dBi und einem verkikalem Öffnungswinkel von 78°.

    Die von dir verlinke Antenne ist angegeben mit "135-170cm je nach Frequenz".

    Sie soll einen Gewinn von 2,5dB haben.

    Das Dumme daran: es fehlt die Bezugsgröße...also "2,5dB stärker" als was?

    Bei Antennen nutzt man gewöhnlich entweder das 1/2"-Dipol als Bezugsgröße = dBD, oder häufig auch (sehr häufig um den Gewinn höher erscheinen zu lassen) isotopen Strahler = dBi.

    Von der Länge her muss es ebenso ein Lambda 1/2-Type sein, nur eben mit anderem Schlankheitsfaktor.


    Aber wenn du aus deinem Funknetz mehr Reichweite rausholen willst, geht das nur über zwei Wege:


    Entweder die Stationsantenne höher setzen (vorher gucken welche Maximalhöhe in deiner Zuweisungsurkunde steht).

    Oder an deinen Fahrzeugen Gewinnantennen nutzen.

    Es gäbe da neben den normalen und billigen 1/4-Strahlern noch 1/2 und 5/8-Strahler.


    Die 1/2-Variante welche ich schon mehrfach verbaut habe wäre die Procom ML1-ZR/160/BBMU.

    Der Vorteil dabei ist das sie im freien Raum hängend etwa 2dB über 1/4-Strahler macht, wie eine 1/4-Antenne montiert auf guter Meltallkarosserie noch etwas mehr (2,xdB) bringt.

    Ist aber nur die halbe Wahrheit. Mindestens ebenso interessant ist ihre Schmalbandigkeit.

    Sie arbeitet abgestimmt auf Ihre Arbeitsfrequenz maximal +-3MHz und bildet darüber hinaus einen HF-Kurzschluß.

    Somit selektiert sie ihre Arbeitsfrequenz sogar noch besser, als die Frondends der meißten Mobilfunkgeräte.


    Die 5/8-Strahler sind heute eher selten geworden. Vor einigen Jahrzehnten waren diese sehr beliebt an Taxis. Sind ca. 120cm lange Strahler mit Federfuß.

    Gäbe es von Procom noch unter dem Präfix MH3 und ist mit 3dB über 1/4-Strahler spezifiziert.

    Hallo!

    Hallo Jürgen,

    Die Lösung mit den Dioden funktioniert, allerdings musste ich im TX-Vco die 3.3pF am Schwingkreis entfernen damit die PLL einen ausreichenden Regelbereich hat.

    Statt NPN-Transistoren habe ich FETs benutzt, das spart einen Transistor und die Widerstände.

    Damit erreicht man ca 0,58V für logisch 0 an den Programmiereingängen des Synti . Die original-Proms liegen da besser. Leider kenne ich den Toleranzbereich dieser Eingänge nicht, aber es sollte so bis ca 0,8V als L durchgehen.

    Aufgebaut habe ich die Schaltung auf 2 Bauteileträger, und die Transistoren sind SMDs direkt an den Drahtverbindungen angelötet. So sind die Ersatz-Proms auch steckbar.

    Da hast du dir gut Mühe gemacht,

    Die Lösung mit den BSS138 ist problemlos so möglich.


    Was mich nur irritiert...laut deiner Berechnung kommst du nun auf 171,000MHz.

    Wir haben nun also die 159,59 - die "irgendwo bei 173MHz" sowie nun die 171,000MHz.

    Ich hoffe du hast mal ganz genau in eure Frequenzzuweisungsurgunde geschaut, auf welcher exakten Frequenz Ihr bis wann genau funken dürft.

    Die "Irgendwo bei 173MHz sowie die 171,000 (und ebenso drumherrum, also 170,990 und 171,010) zweifel ich an, das ihr dort Sprechfunk machen dürft.


    Grüße


    Jürgen

    Hallo Manni!

    Die Sendefrequenz meines fehlerhaften Gerätes ist ca 173Mhz, die 159Mhz hat ein Ersatzgerät das ich evtl auch als Ersatzteillager nutzen könnte, aber auch noch funktioniert.

    Das ist wohl ein wenig durcheinander gekommen, sorry.


    Das heißt das defekte Gerät welches du zu reparieren versuchst, womit - wenn ich es richtig verstanden habe auf einem Segelflugplatz an der Zugwinde gefunkt wird, läuft bei 173,xxxMHz?

    Und das mitten in Deutschland mit einer ordentlichen Frequenzzuweisungsurkunde?


    Spätestens jetzt würde ich - wärst du mein Kunde - die Frequenzzuweisungsurkunde sehen wollen.


    Zitat

    Wenn die NF-Endstufe mit auf dem Kühlkörper sitzt, wäre es auch möglich den kompletten

    Endstufenblock auszutauschen ?

    Auch das hatte ich dir schon vor längerem geschrieben.

    Hallo!


    Ich weis nicht welche Datenblätter du durchgeschaut hast.

    Aber die PLL-Platine besteht bei allen T8x00 aus dem Vorteiler-IC Siemens S89 und dem nachgeschalteten PLL-IC Siemens S187.

    Der Referenzoszillator schwingt NICHT auf 16,4MHz sondern generell auf 6,4MHz.


    Echte Datenblätter dürften heute eher selten sein für diese Chips.

    Über Google findet man jedoch zur S187 einiges, da sie zu ihrer Zeit als erste kompakte Vielkanal-PLL in zahlreichen Funkgeräten zur Kanalsteuerung eingesetzt wurden.

    Mein Hauptproblem sind aber diese ganzen Anleitungen von Funkamateuren und Hobbyelektronikern im Netz die völlig übertrieben verkomplizierte Berechnung der Diodenbestückung.

    Die Wahrheit kann man auch ganz einfach Ausdrücken:

    Von den 15Bit breiten Bus an der S187 bestimmt Prom B mit 8Bit breite die VCO-Frequenz in 1MHz-Schritten von 1-255MHz.

    Prom A steuert die 7 Bit des Feinrasters mit Schrittweite = Referenzraster.

    Ja nach Lötbrücken also 5kHz, 6,25kHz, 10kHz oder 12,5kHz.


    Für deine 150,590MHz braucht es also zum senden:

    Kanalraster 10kHz = Brücke X geschlossen, Brücke Y offen.

    Grobraster Prom B den Wert h96 = b10010110 = 150,000MHz

    Feinraster Prom A den Wert h3B = b00111011 = +590kHz


    Für Empfang brauchst du eine Injektionsfrequenz von 150,59 - 21,4MHz = 129,19MHz.

    Grobraster PromB den Wert h81 = b10000001 = 129,000MHz

    Feinraster Prom A den Wert h13 = b00010011 = +190kHz


    Aber das alles kann für dich ausschließlich nur dann von Interesse sein, wenn du einen Bastentrieb mit diesen Geräten befriedigen willst.

    Wie ich vor einigen Wochen schonmal schrieb:


    Dein Problem lit der zu niedrigen Lautsprecherlautstärke liegt ganz wo anders.

    Nämlich wahlweise auf den ZF/NF-Board, das ist die große Platine in der Mitte des Sandwichsaufbaus.

    Also jene Platine die du siehst, wenn du die Tonrufplatine ausgebaut hast.

    Oder auch gerne in der Lautsprecherendstufe, ist ein TDA2003 welcher im hinteren Geräteblock zusammen mit der Sendeendstufe sitzt.


    An welcher Stelle dieser beiden Möglichkeiten der Fehler tatsächlich liegt, kann man von aussen feststellen:

    An der hinteren Anschlußbuchse das Hörersignal messen.

    Das ist Pin 12 der Sub-D-HD15.

    Wenn ein hinreichend stark moduliertes Signal empfangen wird, sollte das Hörersignal an Pin 12 mit 200-350mV, teilweise je nach Abgleich auch 500mV zu messen sein.

    Ist das der Fall, liegt der Fehler am TDA2003 oder einer der Kondensatoren drumherrum.

    Solte jedoch der Hörerpegel an Pin 12 schon viel zu schwach sein (deutlich unter 200mV) liegt der Fehler ganz klar auf der großen ZF/NF-Platine.


    Solltest du hingegen die einfache Methode anstreben, ein funktionsfähiges Reservegerät T8200 mit eurer Frequenz der kaputten T8200 aus zu statten:

    Einfach alle drei HF-Platinen vom defekten in das neue Gerät wechseln.

    Damit bekommt das Reservegerät nicht nur die PLL-Programmierung des defekten Gerätes, sondern auch gleich den kompletten HF-Abgleich beider VCO's sowie aller Bandpässe.


    Grüße


    Jürgen

    Hallo!

    Super, kannst du mir auch die Beschaltung für 150,590 Mhz Duplex geben?

    Der Typ T8000 hat dann wohl die abgesetzte Frontplatte, keinen Selektivruf und einen

    Handapparat mit Micro und Speaker, steht aber so auf der Büchse drauf.

    Für die 150,590MHz Duplex?

    Gibt es nicht.

    Die 150,59 war eine reine Simplexfrequenz, Duplexfrequenzen gabe es dort nie.

    Ausserdem...lohnt sich dein Vorhaben überhaupt?

    Die 150,59 ist auslaufend. Wer dort nach dem 1.1.2023 noch drauf funkt brauch sich nicht wundern wenn es Ärger von der Bundesnetzagentur gibt.


    Was deine T8000 angeht:

    Das war ein Standardbedienteil für abgesetzte Installation, läuft an jeder Geräteversion der T8000-Familie.

    Der Korrekte Gerätetype, also T8200, T8400, T8700 oder T8800 steht hingegen nur auf dem seitlichen Typenschild.


    Was die weiteren Fragen angeht: Siehe PN.


    Grüße


    Jürgen

    Hallo!


    Eine T8000 gibt es nicht!

    Die T8000 beschreibt nur die Gerätefamilie, bestehend aus folgenden Grundgeräten:

    T8200 = 2m Band

    T8400 = 4m Band

    T8700 = 70cm Band

    T8800 = 8m Band


    Weiterhin gibt es von allen diesen noch unzählige Unterarten welche sich unterscheiden in den Bedienteilen, den Selektivruffunktionen, den Selektivrufmodules (TGA) sowie teilweise in der Kanalzahl.


    Was die Frequenzprogrammierung angeht - das genau ist der Grund weswegen diese Geräte so billig sind:

    Die Frequenzdaten befinden sich in zwei PROM's welche auf der PLL-Platine sitzen (Geräteunterseite, die mittlere der drei Platinen.

    Diese PROM's gibt seit Jahrzehnten nicht mehr, si waren nur einmalig programmierbar, und brauchten spezielle Programmiergeräte.


    Will man dort nur einen einzigen Kanal einprogrammieren, braucht es drei Transistoren und eine handvoll Dioden. Ist aber aufgrund der Platzverhältnisse eine nicht einfach Geschichte.


    Sähe dann für APRS (T8200 programmiert auf 144,800MHz Simplex so aus:



    Will man statt dessen mehrere schaltbare Kanäle (Je nach Bedienteil sind 6-16 möglich) bräuchte es schon einen kleinen µC welcher die 16Bit Teilerwerte (zwei Stück je Kanal = 32Bit) nach alter CMOS-Norm umsetzt. Denn die CMOS-Pegel laufen dort nicht wie heute üblich auf 3,3 oder 5V, sondern satten 9-10V.

    Platztechnisch ist das in diesen Geräten aber eine herrausforderung.


    Grüße


    Jürgen

    Hallo Martin!


    Zum BTM64-U habe ich leider keine Unterlagen, so das ich dir da technisch nicht weiter helfen kann.

    Ich hatte gerade heute die Frequenzzuteilungsurkunde der BNA auf dem Tisch, diese läuft in zwei Jahren aus. Ich gehe jetzt aber nicht davon aus, dass man uns die Verlängerung einer 2m simplex Frequenz verweigern wird oder ist für 148 Mhz Großes geplant ???

    Großes geplant, und bereits in vielen Stufen vollzogen, ist/war vieles!

    Industrie und Nahverkehrsbetriebe waren bislang immer mit dem blauen Auge davon gekommen, aber seit der letzten VVnömL eben nicht mehr.


    Alles was an Analogfunk weiter genutzt werden muss im Nahverkehr, bekommt zwei kräftige Schläge ab:

    1.: Der Status als eigene Nutzergruppe "Nahverkehr" fällt weg. Wird zukünftig zu allgemeinen Betriebsfunk.


    2.: Frequenz, Kanalraster und Kanalbreite ändern sich. Von 20kHz Raster&Kanalbreite runter auf 12,5kHz Raster & Kanalbreite, sozätzlich mit einem Offset von 6,25kHz (wie man es von PMR446 her kennt). Für 148MHz also beispielsweise so:

    148,23125

    148,24375

    usw.


    Alte Bosch-Technik wie KF164 darauf an zu passen dürfte ein Horror werden.

    Denn wir reden hier nicht nur um ein neues EPROM, welches es genausowenig neu gibt wie der passende Eprommer, sondern ein erreichen der exakten Kanalfrequenz durch Fehlabgleich - in der Hoffnung das zumindest die Frequenzgenauigkeit auf die neuen Frequenzen passt.

    Statt einem simplen Quarz als Referenzoszillator geht es heute bereits zum VCTCXO den man eventuell nachrüsten müsste.

    Ebenso neue ZF-Filter passend auf das 12,5kHz System, die es ebenso kaum noch gibt - der Weltmarktführer Murata baut da genau gar nix mehr für.


    Wenn eure Frequenzzuteilung in 2 Jahren ausläuft, kommt da einiges auf dich zu.

    Zuerst auseinandersetzen mit der BnetzA ob es irgendeine Chance einer Schonfrist für euch gibt.

    Dann heißt es:

    Bis zum Ende der Frequenzzuteilung oder einer eventuellen Schonfrist alles an alten Funkkrempel ersetzen.

    Und dann nicht mit analog-Geräten die in absehbarer Zeit auslaufen (gäbe da nur noch Kenwood und Icom die noch analog produzieren).

    Sondern die Wahl heißt entweder DMR oder TETRA.

    Geht es nur um einen "kleineren" Nahverkehrsbettrieb ohne Mitnutzer (Kommune, Behörden usw.) wird der sinnvollste Kompromiss klar DMR heißen.


    Für DMR stehen hinreichend viele Frequenzen zur Verfügung, sogar einige wenige mit bislang gewohnten Sonderstatus nur für Nahverkehr.

    Bestehende Infrastruktur wie Stationsstandorte und Ihre Antennen können bei DMR weiter genutzt werden. Muss halt nur neue Funktechnik ran, und irgend jemand muss den ganzen Krempel programmieren und abgleichen.

    Davor geht es allerdings um den langwidrigen Prozeß den zuständigen Finanzieren davon zu überzeugen das euch ab Tag X der Stecker gezogen wird.


    Hier im Ruhrgebiet hat man dagegen das ganz große Fass auf gemacht.

    Zusammen mit dem Nahverkehr sind alle kommunalen Betriebe und Behörden gemeinsam auf TETRA gesprungen.


    Hier in Dortmund, genau vor meiner Nase, sitzt ein TETRA-Netzwerk welches von der Funkwerkstatt der dortmunder Nahverkehrsbetriebe betrieben wird.

    Darüber funken bislang schätzungsweise >1000 Nutzer, bestehend aus Nahverkehr, Stadtverwaltung, Ordnungsamt, untere Wasserbehörde, Ordnungsdienst, Gas-/Wasserversorger, Stromnetzbetreiber, Flughafenpersonal und vieles, vieles mehr.

    In wie fern das Netz hier kostendeckend arbeitet erfährt man nicht, aber aufbau und Betrieb geht locker in die Millionen.


    Und nach sehr ähnlichem Muster handelt weitgehend das komplette Ruhrgebiet.


    Grüße


    Jürgen

    Hallo Martin,


    ach ja, das leidige Thema WW-Bomben, ok.

    Gut, aber wenn das BTM64-U als Ersatz-Leitstelle arbeiten soll, reicht euch das dann überhaupt?

    Damals, in der analogen Zeit haben die Nahverkehrsbetriebe wo ich mal ein paar Blicke auf die Leitstellentechnik werfen konnte da weit mehr als nur Wagenkennungen via FFSK gemacht.

    Status, Betriebsparameter, IBIS-Teilsegmente die ohne externes Modem an der Leitstellen-EDV nicht wirklich beherrschbar waren.


    Hier im Ruhrgebiet läuft dieser krempel nicht mehr mit Analogfunk und FFSK-Päckchen, sondern über ein Tetra-Netzwerk. Mit erheblich mehr Bandbreite als damals mit nur 1200Bd.


    Ne, zum BTM64-U habe ich gar nix.

    Wann immer ich damals nach Infos zu spezieller Hardware dieser Art suchte, musste ich etliche Nahverkehrsbetriebe anfragen.

    Nur in solchen Funkwerkstätten fand man die Handbücher.


    Grüße


    Jürgen

    Hallo!

    Ich brauche für einen möglicherweise bevorstehenden Evakuierungsfall ein paar Geräte die digitale Signalisierung können und habe noch ein paar KF 164 mit BTM 64-U rumliegen.

    Hmm, schon nach dem Jahunderthochwasser machte ich mir Gedanken zum Thema Notfunk, bei den aktuellen Ereignissen auch.

    Aber an alten, exotischen Kram wie KF164 denke ich da keinesfalls, erst recht nicht über solche Spezialitäten wie analoge Funktechnik mit digitaler Signalisierung (FMS/ZVEI-Digital, FFSK).


    Wenn du festhalten willst an alten, wartungsintensiven Zeugs wie KF164 mit BTM64-U, dann ist das recht sonderlich und klingt für mich nach einer speziellen Insellösung.

    Das mag innerhalb eines alten Betriebsfunknetzes welches auf FFSK angewiesen ist, beispielsweise manche Behörden der Justitz oder auch Industriebetriebe eventuell sinn machen.


    Aber bei dem Thema an dem ich denke ist das alles die falsche Richtung.

    Da geht es wenn mal wieder wie vor 3 Wochen aufgrund Hochwasser (oder meinetwegen auch Erdbeben, Blackout, zusammengebrochene Infrastrukturen) direkt alles an Kommunikation lahmlegt:

    - Telefon Festnetz & DSL

    - Mobilfunknetze

    - Die diversen Betriebsfunk Feststationen


    Dort möglichst einfache technische Lösungen sind gefragt, wie man mit geringen Investitionen ermöglicht das möglichst die erste bürgerliche Hilfe kommunizieren kann.

    Da fällt mir nur CB, Freenet, PMR446 ein, sowie Landwirtschaft/Lohnunternehmer welche zum größten Teil noch analog bei 160MHz funken.

    Und das so, das die Kommunikation von irgendwann anrückenden professionellen Hilfskräften wie BOS, HiOrg's und Bundeswehr in keinster weise gestört werden.


    Grüße


    Jürgen

    Hallo!


    Die Problembeschreibung reicht bei weiten wieder nicht um zu erkennen was das Radio tatsächlich empfängt.


    Der Hinweis von Florian 40 mit der vierten Oberwelle vom CB-Funk:

    Absolut ausschließen kann ich diese Theorie nicht, aber der CB-Funker müsste da schon mit Funkgerät sowie auch Antenne heftig Mist verzapft haben, wenn solch eine GERADZAHLINE harmonische mehrere Meter Reichweite haben sollte.

    Jedes intakte Oberwellenfilter hinter der PL-Buchse des Funkgerätes um 50-70dB unterdrücken,

    Die üblichen Antennen dämpfen geradzahlige Harmonische auch um zig dB.

    Harmonische von CB-Geräten im Bereich 26,565 - 27,405MHz sind eher auf den ungeraden Harmonischen Problematisch. Denn dort sind Antennen meißt Resonant, womit dort lediglich der Oberwellenfilter im CB-Gerät wirkt. Also:

    x3 = 79,695 - 82,215MHz

    x5 = 123,825 - 137,025MHz

    x7 = 185,955 - 191,835MHz

    x9 = 239,085 - 246,645MHz


    Was mit eher in den Sinn kommt sind Themengebiete wie Spiegelfrequenz sowie Intermodulation.

    Wenn das "5 Jahre alte Pionier" noch nicht als SDR arbeitet, sondern nach dem Superhetprinzip, gibt es die Spiegelfrequenz-Problematik.

    Die Empfangsfrequenz wird mit einem VCO-Signal gemischt, welcher im Abstand der 1.ZF vom Empfangssignal liegt. Bei dieser Mischung entstehen aber zwei Seitenbänder wobei das unerwünschte in der Regel weg gefiltert wird - Stichwort Spiegelfrequenzunterdrückung.


    Bei 10,7MHz und Empfangsband 87,5-108MHz sieht es so aus:


    87,5 bis 108MHz (RX) - 76,8 bis 97,3MHz (VCO) = 10,7MHz

    Spiegelfrequenz 87,5 bis 108MHz - 21,4MHz = 66,1 bis 86,6MHz = 4m Sprechfung Band


    87,5 bis 108MHz (RX) + 98,2 bis 118,7MHz (VCO) = -10,7MHz (gespiegelt).

    Spiegelfrequenz 87,5 bis 108MHz + 21,4MHz = 108,9 bis 129,4MHz = Flugfunk (AM)


    Ein anderes Thema ist Intermodulation. Diese tritt bei allen Empfängerkonzepten inklusive SDR auf - und zwar vornehmlich bei Übersteuerung.

    Werden einzelne Sender stärker, als der Empfänger noch verarbeiten kann, mischen diese sich wahlweise im analogen Frontend eines analogen Empfängers, oder eben im I/Q-Mischer eines SDR chaotisch miteinander. Hierbei entstehen "Geistersignale" in massenhafter Zahl.


    Mal ein hypotetisches Beispiel: Kommt über die Antenne irgendein UKW-Radiosender mit mehr als -30dBm in das Radio, und dazu gesellt sich ein Sendesignal eines vorbeifahrenden Taxis (egal ob 2m oder 70cm Band), passiert genau das. Kenne kein Autoradio welches sowas mühelos wech steckt.


    Grüße


    Jürgen

    Hallo!


    Ohne jetzt einen Schaltplan gesucht zu haben, auch ohne Detailbezug zur XM3044:


    TDA2003 ist ein Teil wo sich bei mir die Nackenhaare aufrichten.

    Und nicht nur der TDA2003, sondern auch seine direkten Brüder.


    In vielen Funkgeräten wurden diese Teile als NF-Endstufe verbaut, und das meißt mittels Copy&Paste der Beispielschaltplan des alten Datenblattes.

    Bereits um 1988 rum, in meiner Jugend habe ich mit diesen Chips meine Erfahrungen gemacht und meide sie in eigenen Elektronikprojekten daher konsequent.

    Um so fassungsloser war ich zum Beginn meiner Selbstständigkeit, als ich erkannte das Bosch/Motorola in der letzten FuG8b Und FuG9C (SMD-Version) wieder den selben Fehler machten, mit denau diesen TDA200X im 5-Pin Pentawatt-Gehäuse.


    Das Problem: Sie neigen zu eigenerregtem schwingen, ner art elektronischer Rückkopplung.

    Auslöser können Spinkes am NF-Eingang sein (zu lautes Rauschen) oder, was häufiger ist, Spikes auf der Betriebsspannung.

    Eine feine Nadel mit 14,5V und wenigen Nanosekunden Breite reicht bereits um diese TDA200x in den Latchbereich zu bringen.

    Beide Ausgangstransistoren der Halbbrücke schalten durch, der untere nach GND brennt häufig augenblicklich durch (schneller als die Feinsicherung des Gerätes) und der obere schaltet die +12V auf den NF-Out. Solange der Elko am Ausgang intakt wird, bleibt der Lautsprecher zwar heile.

    Verharrt die Schaltung jedoch längere Zeit in diesem Zustand zerstören sich die vorgelagerten Stufen im TDA200X passiert regelmässig das undekbare:

    Die +12V werden niederohmig auf den NF-Eingang geschaltet.

    Dumm, wenn der Eingangselko das nich aushält.

    Ist einer der etlichen Standardfehler bei oben erwähnten FuG8/9 Bosch/Motorola letzte Version.

    Dort darf ich dann nach auslöten des TDA200X erst mal den gesammten RX-NF-Pfad auf beiden Platinen bis schlimmstenfalls zur 2.ZF-Stufe mehrere Operationsverstärker und Elkos austauschen, welche die +12V von hinten nicht überlebten.


    Mein Vorschlag für die XM3044 bei dir:

    TDA2003 auslöten, lautsprecher abklemmen.

    Dann gucken ob die Stromaufnahme wieder normal ist.

    Gucken mit Oszilloskop, oder falls nicht vorhanden mit einem 3,5mm Klinkenkabel an einer Soundkarte (Line-In) gucken ob die NF vom Empfänger noch sauber am NF-In des fehlenden TDA2003 ankäme.

    Wenn nicht wird es eine größere Reparatur.


    Ansonsten dach der Ursache suchen warum die TDA2003 sterben.

    Netzteil (oder im KFZ die Lichtmaschine) mit Regelungsprobleme (Dauerhaft oder einzelne Spinkes >14,5V?).

    Jedes anständige Mobilfunkgerät hat dafür Filter, welche dafür sorgen das die vielen Störungen und Impulse eines KFZ-Bordnetzes nicht sofort das ganze Gerät grillen.

    Eventuell ist genau dort ein Kondensator fehlerhaft, oder bei vorhandensein einer Drossel eventuell ein Windungsschluß.


    Grüße


    Jürgen

    Hallo!


    Kurzer Nachtrag:

    Die ganzen Kanäle 35,2375 - 36,2375MHz im 12,5kHz Raster habe ich weiter in Beobachtung.

    Leider gestern und heute sehr wenig Betrieb, kein Vergleich zu Freitag Mittag.

    Vor allem kaum noch Sprechfunk, sondern gestern und heute nur gelegentliche Datenpakete und kurze Leerträger mit verschiedenen CTCSS-Signalisierungen.


    Aufgrund dessen das sich das alles schwer nach Bündelfunk anhört, suche ich noch immer einen Organisationskanal, bisher aber vergeblich. Ein Indiz dafür das es vielleicht doch kein MPT1327-Bündelfunk sein könnte, ist die Verteilung der CTCSS-Kennungen:

    Im oberen Kanalbereich, so wtwa 35,9-36,2375 scheinen einzelne Kanäle immer die selbe CTCSS-Signalisierung zu haben. Im unteren Kanalbereich dagegen bunt gemischte CTCSS-Töne auf vielen Kanälen.


    Auf der vergeblichen Suche nach einem Organisationskanal sowie eines möglichen Unterbandes fand ich etwas überraschend anderes, sortiere ich ebenfalls auf Großraum Frankreich ein:


    31,3250MHz

    31,4750MHz

    31,6875MHz

    32,9750MHz


    Auf diesen Kanälen bislang keinerlei Sprechfunk oder FFSK-Datenpakete. Dafür aber Mehrton-Selektivruf in der selben Art, wie sie zwischen 35,2375-36,2375 benutzt werden.

    Vermute mal das es reine Alarmierungs- oder ne Art Rufsystem ist.

    Ein System mit scheinbar 98-100ms je Ton und deutlich längeren Rufnummern.

    Bei einer am Anfang abgeschnittenen Folge habe ich gestern manuell die Frequenzen analysiert.


    1450Hz

    1127Hz

    1199Hz

    1997Hz

    2123Hz

    930Hz

    1127Hz

    2123Hz

    1200Hz

    1997Hz

    930Hz

    1997Hz

    2123Hz

    2000Hz


    Also 14 Töne zu je 100ms statt der hierzulande üblichen 70ms (ZVEI-System).


    Das Blöde ist, das ich bislang bis auf die offensichtlich französisch klingende Sprache keinerlei Indizien zu diesen Frequenzen finde.

    In Europa finde ich nur Zuweisungen für Funkkopfhörer und ähnliche Kleinleistungsanwendugen.

    Kann es aber nicht sein, hört sich eher nach ordentlichen Feststationen und satten Sendeleistungen an.

    Aktuelle Funkgerätemodelle für 30-40MHz, also welche die 12,5kHz-Raster, CTCSS und sogar FFSK (BIIS1200 oder MPT1327)-Modems haben, kennt Google auch nicht. Nur alten Schranz wie Teletron T8800 sowie die uralten SEMxx Militärkisten usw.

    Das was auf den genannten Frequenzen nun aber seit mindestens 2 Wochen beständig mit immer ähnlichen Feldstärken (-87 bis -62dBm) jedoch unterschiedlichen Rauschabständen (häufig nur 10dB, selten mal >25dB Rauschabstand) zu hören ist, hört sich aber eher absolut zivil an.


    Grüße


    Jürgen

    Hallo in die Runde,


    seit ner Woche denke ich, mein BCT15X hat Intermodulationsprobleme und findet Geistersignale die woanders hin gehören.

    Da hing er an einer UHF-Stationsantenne, ein gestockter Rundstrahler 400-470MHz, und der versehentlich aktivierte Bear-Tracker quäckt plötzlich rum er hätte was bei 36MHz gefunden.


    Ich also zuerst im alten 20kHz-Raster und FM (15kHz) die alten 8m Kanäle abgesucht.

    Dort merkwürdige Fragmente eines Funknetzes welches ich eher im Frequezbereich >400MHz erwarten würde bei einer Inversionsausbreitung.

    War aber nicht der Fall...meine SDR-Programme fanden weder Hinweise auf nennenswerte Überreichweiten, noch vergleichbare Funknetze.

    Unten im 8m Band direkt fing mein RSP1A nur einen Störteppich ein.

    Also fluchs ein Balun gewickelt und ein 35MHz-Dipol vertikal auf dem Dachboden angenagelt.


    Der BCT-15X fand an diesem Dipol die 4~5 Frequenzen die ich schon hatte, mit deutlich besserem Rauschabstand als an meinen üblichen Antennen (VHF&UHF). Also ein Indiz das die Sender offenbar tatsächlich bei 36MHz legen.


    Gestern dann einen meiner alten RTL-SDR V2-Sticks vorgeholt, und mir gingen die Augen auf, bin noch immer etwas fassungslos:

    35,2375 - 36,2375MHz zein säuberlich im 12,5kHz Raster in sauberem 7k50F3E.


    Die Sprache hört sich für mich stark nach französisch an,

    Am Anfang, sowie am Ende FFSK-Pakete die mich schwer an MPT1327 Bündelfunk erinnert - allerdings im gesamten Bereich 30-40MHz kein einziger Organisationskanal zu finden welcher für MPT1327 ja nötig wäre.

    Viele Signale mit CTCSS im Bereich 100-200Hz, und auf manchen Frequenzen massiver Einsatz von Mehrtonselektivruf.

    Allerdings nicht mit üblichen 5 Tönen oder handliche 6-8 Töne, sondern regelmäßig irsinnig lange Nummerketten aus gefühlt irgendwo 20-30 Tönen.


    Hat hier irgend jemand ne Ahnung was das für ein Funknetz ist, welchen Zwecken es dient, und eventuell was dort für Geräte verwendet werden?


    Heute ist dort relativ wenig los, warscheinlich aufgrund Wochenende. Nachts läuft dort auch weniger.

    Wochentags und tagsüber aber massiver verkehr.

    Gestern mittag habe ich mal alle Einzelfrequenzen die ich am RTL-SDR V2 fand in SDR# gespeichert, um ein Überblick der Kanalaktivitäten zu bekommen.

    Nach nicht mal einer halben Stunde Aktivitätsfeuerwerk hatte ich die Ansicht wie im Anhang!

    Dazu der Hinweis: die meißten Peaks dort die prägnant zu sehen sind, sind Störungen (PC/USB).

    Die gespeicherten Funkfrequenzen muss man suchen, im Wasserfalldiagramm des Screenshots ist z.B. ein solches Signal 35,3500MHz.


    Jürgen

    Hallo!

    für solche Programmierungen habe ich das MAK-Interface eingesetzt, das kann so ziemlich alles

    MAK-Interface...soweit ich weis (hatte soein Teil nie) basiert das MAK auf RS232.

    Hier geht es jedoch um eine sehr spezielle Sache: Die Programmiersoftware kennt keine seriellen Schnittstellen, sondern konfiguriert einen parallelen LPT-Port bidirektional zu einer Duplex-RS232/TTL um.

    Über Databit 0 & 4 laufen RxD&TxD während SelectIn als Statussignal (Programmiermode?) genutzt wird.


    Das Hauptproblem heute dürfte daher eher daran liegen noch einen hinreichend geeigneten DOS-PC mit echtem LPT/EPP Interface zu finden.

    Da es bestimmt inzwischen jüngere Generationen gibt welche mit LPT und EPP nichts mehr anfangen können, hier nochmal den Link zu wikipedia:


    https://de.wikipedia.org/wiki/IEEE_1284


    Grüße


    Jürgen

    Hallo!


    Mitnichten RS232 mit/ohne Pegelwandler!

    Beim Teleport-ES sowie der Programmiersoftware EEP8-04 läuft die Verbindung unter nacktem DOS über die LPT-Druckerschnittstelle.

    Das Programmierkabel enthält keinerlei Elektronik, da die LPT-Druckerschnittstelle bereits mit 5V TTL-Pegeln arbeitet, wie auch das Teleport-ES.


    Ausgehend von einer Druckerschnittstelle LPT im Sub-D25 Format liegt die Verbindung wie folgt vor:


    Pin 1 am Funkgerät (Ruf 1) geht auf LPT1 Sub-D Pin 2 (Data Bit 0)

    Pin 2 am Funkgerät (Ruf 2) geht auf LPT1 Sub-D Pin 6 (Data Bit 4)

    Pin 3 am Funkgerät (PTT) geht auf LPT1 Sub-D Pin 17 (Select In)

    Pin 4 am Funkgerät (GND) geht auf LPT1 Sub-D Pin 25 (GND)


    Grüße


    Jürgen