Beiträge von DG7GJ

    Oh je....


    Im Seefunk auf Kurzwelle scheint es recht ähnlich ab zu gehen, wie seit zwei Jahren auch im Amateurfunk.

    Gestern abend eigentlich mit SDRuno an meinem RSP1 den DSC-Bereich 8414,5 - 8416,0kHz geloggt.

    Das letzte mal als ich so um Mitternacht am Bildschirm vorbei kam fragte ich mich was das für fette Peaks knapp oberhalb des DSC-Bereiches waren.

    Der Bereich 8416,0-8438,0kHz wird gelegentlich für NBDP genutzt.

    Und jawoll, es war NBDB, allerdings offenbar in J2B und miserabel ungefiltert und übermoduliert mit heftig Power.

    Denn statt 300Hz waren die Peaks fast 3kHz breit und sahen zunächst eher wie Fax aus.

    Es war Pactor, und was Sourcer mir da ausspuckte...

    Der erste Peak so etwa um 8419kHz enthielt einen gefakten Seewetterbericht für Ost- und Ostpolarmeer datiert auf April 1996.

    Der zweite Peak so etwa bei 8426kHz beinhaltete politisierte, radikale Lamentierungen in fürchterlich falschem Englisch.


    Jürgen

    Da hast du den Unterschied nicht erkannt!


    Für Endkunden die einfach anmelde- und gebührenfreie Funkgeräte kaufen wollen, gibt es CB-Funk, Freenet und PMR446.

    Diese gibt es heute unter unterschiedlichsten Vorgaben:


    Für PMR446: Ein europäisches "Brainstorming" so ziemlich alles zwischen ISM und IoT rein interpretieren kann, und wo die BnetzA strikt "Handfunkgeräte" gemacht hat.


    Für Freenet: Ein rein nationales Konstrukt wo es um gerätespezifische Baumusterzulassungen vielleicht gerade mal in der Anfangszeit ging wo Motorola lobbiistisch der damaligen RegTP diese Kanäle abschwatzte. Heute reicht für Freenet das selbe wie für PMR446: Solange das CE-Zeichen korrekt ist und alle Frequenznutzungsparameter der jeweiligen Verfügungen eingehalten werden, ist es erlaubt.

    Bei CB sieht es etwas chaotischer aus. Deutschland hat da damals ein Fass mit Baumusterzulassungen und Zulassungsnummern gemacht. Heute wird auf Vorgaben der EN 300 433 verwiesen.


    Bei allen bis hierhin genannten Bereichen ist es der Hersteller welcher garantiert das diese Geräte zulassungskonform für ein Land sind. Und diese Verantwortung ist krasser als man denkt. Stichwort RED.


    Exakt anders sieht es bei Betriebsfunkgeräten aus.

    Es geht um Geräte die von einer Funkwerkstatt für eine bestimmte Frequenzzuweisung eingerichtet werden.

    Das fängt an bei ISM irgendwo bei 10mW, geht über Führungsfunk 50, 100mW, PMR446 mit 500mW, Freenet und FuG11b mit 1W, Betriebsfunk mit 2W / 2,5W / 6W bis hin zu UKW-Seefunk 25W oder KW 200W.


    Die Geräte ab Hersteller sind hier Grundmodelle und der Funktechniker bestimmt nach Auflagen was sie können dürfen und welche Grenzwerte ein zu halten sind, immer in Bezug auf eine konkrete Frequenzzuweisung.


    Freenet und PMR446 sowie neuerdings die Handfunkgeräte für Verbrauchermärkte und Handelsketten sind daher für diesen Bereich einfach nur Zulassungskategorien mit spezifischen Auflagen.


    Und ja, es ist legal.

    Egal ob die diversen Flotten EVX-S24 auf PMR446, die damaligen Bündelfunk-Handfunken auf PMR446, sowie neulich ein klammer ehrenamtlicher Verein der ne Kiste GP360/FuG11b geschenkt bekam und diese dank mir nun auf Freenet nutzen kann.


    Du kannst gerne selber nachforschen ob es irgendeine spezifische Zulassung braucht und wie diese konkret aussieht.


    Jürgen

    Hallo!

    diese Geräte (Betriebsfunk) haben, auch wenn sie von einer Funkwerkstatt eingestellt/ programmiert wurden,

    keine Zulassung für die Benutzung im Bereich Freenet und/oder PMR 446.

    Wie kommst du da drauf?


    Zur sicheren Einhaltung aller zulassungsrelevanten Parametern ist bei Freenet und PMR446 genauso wie CB-Funk der Hersteller verantwortlich.


    Zur sicheren Einhaltung aller zulassungsrelevanten Parametern ist bei Betriebsfunkgeräten die Funkwerkstatt verantwortlich, welche ein Betriebsfunkgerät entsprechend einrichtet.


    Schon vor > 10 Jahren als die Bündelfunknetze abgeschaltet wurden sind haufenweise GP1200 und GP6x0 als PMR446 weiter genutzt worden, inklusive mittels Sekundenkleber fixierter Antenne wie es damals noch Zulassungsauflage war.


    Und selbst die Bundesnetzagentur verweist regelmäßig auf diese Frequenzbereiche im Rahmen von Sonderzuteilungsgebieten von Großveranstaltungen.


    Tatsache ist:

    Sowohl für das nationale Freenet als auch dem europaweiten PMR446 gibt es keine "Zulassung" die Geräte bekommen könnten. Es gibt ausschließlich die Frequenzzuweisungen welche darlegen:

    Nur Handfunkgeräte, maximale ERP, maximale Kanalbreite, sowie Sendezeitbegrenzung und LBT.


    Als ich es mal vor einigen Monaten genauer wissen wollte was es für Definitionen von PMR446 oberhalb der deutschen Allgemeinzuweisung gibt, wurde es ernüchternd.

    Das was die Verfügung 46/2020 zu PMR446 festlegt, ist bereits sehr konkret.

    Geht man zurück auf europäische Regelungen EU Amtsblatt L212 oder die DV 2019/1345 findet man keine konkretere Definition, sondern eine immer schwammiger werdende Idee "tragbarer" Geräte für "Sprech- und Datenfunk".


    Genau so endete auch das Thema Fragwürdige PMR446-Nutzungen?

    Nach dem was in Brüssel definiert wurde fallen selbst fest installierbare und mit externen Antennen an Gebäuden die mit 500mW Pocsag senden unter die europäische PMR446 Nutzung.

    Auch wenn es der deutschen Verfügung 46/2020 absolut widerspricht....nach europäischen Recht zugelassen!


    Jürgen

    Hallo in die Runde,


    seit einigen Tagen schnupper ich in den DSC-Bereichen rum.

    So sind in den Seefunkbändern 2, 4, 6, 8, 12 und 16MHz jeweils vier DSC-Kanäle im 500Hz-Raster nebeneinander gepackt.

    Der jeweils erste Kanal dieser 4'er Gruppen, also

    2187,5kHz

    4207,5kHz

    6312,0kHz

    8414,5kHz

    12577,0kHz

    16804,5kHz


    Sind ausdrückliche Notrufkanäle für Notverkehr.

    Die drei nachfolgenden Kanäle je Band sind für allgemeine Selektivrufnutzung vorgesehen.


    Das scheint aber nur Theorie zu sein.

    Seit Vorgestern in den normalen Selektivrufbereichen gerade mal 3 DSC-Rufe geloggt.

    Die oben erwähnten DSC-Notruffrequenzen hingegen werden sprichwörtlich zugemüllt mit "Test Requests" und zugehörigen "Test Acknowledges", gefühlt hunderte am Tag.

    Letzte Nacht sogar einer mehrfach Test Requests an seine eigene MMSI auf 2187,5kHz gesendet.


    Ist das im DSC-Bereich üblich, oder gibt es da aktuelle Gründe für da der DSC-Notruf (sind vorwiegend Containerschiffe) beinahe im Minutentakt getestet werden muss?


    Jürgen

    Hallo!

    Aber nochmal um sicher zu gehen: Es handelt sich doch hier um Funkgeräte, die nicht auf freien Frequenzen senden, also braucht es eine Lizenz für den Betrieb?

    Solche Funkgeräte (Anytone u.ä.) gelten rein rechtlich in Europa als Amateurfunkgeräte, zu dessen Betrieb man auf Amateurfunk freilich eine Lizenz benötigt.

    Das was Anytone & Co. zu Amateurfunkgeräten macht, ist zum einen der VFO-Mode bzw. die Programmierbarkeit der Frequenzen quer über die kompletten Sprechfunkbändern. Zum anderen die sonstigen Parameter (Sendeleistung, Nebenaussendungen, Harmonische).


    Freenet und PMR446 ist eine Geräteklasse bei denen die zugelassenen Kanäle und deren Bandbreiten und Sendeleistungen fest vorprogrammiert und nicht mehr durch den Endnutzer änderbar sind.


    Das was du mit deiner Frage offenbar suchst, gibt es nicht.

    Nämlich ein Freenet (149MHz) oder PMR446 (446MHz) Gerät mit entsprechender Zulassung und CE-Zeichen, bei dem im DMR/pDMR-Mode die RID, ColorCode sowie die TG's frei editierbar wären.

    Wer sowas ähnliches, also eine DMR-Handfunkte mit persönlicher RID und Wunsch TG-Liste haben will, wird sich wohl ein Betriebsfunkgerät von einer Funkwerkstatt entsprechend einstellen lassen müssen.


    Jürgen

    Hmm....

    Von der Beschreibung her hört sich das nicht nach einem mutwilligen Störer an.

    Hab gerade keine Antenne für Kurzwelle betriebsbereit.

    Aber von der Beschreibung her hört sich das für mich eher nach einer PWM-Geschichte an.

    Seit vielen Jahren geht es im lokalen Kleinstleistungsbereich, beispielsweise rund um das Thema USB-Stromversorgung immer mehr Schaltregler die mit PWM-Frequenzen zwischen 1,7-5,5MHz arbeiten und bei unsachgerechtem Schaltungsdesign im Nahbereich ziemlich rumsauen können.

    Wenn irgendwer auf die Idee kam solche Frequenzen auch für den Hochleistungsbereich, beispielsweise Netzanschlußgeräte für Solar oder Windkraft zu bauen, käme das der beschriebenen Störung durchaus nahe.


    Jürgen Hüser

    Moin...


    Du meinst das magere Simple-DMR und Simple-pDMR Plugin?

    Das und vieles mehr, sogar ein rudimäntärer Pocsag-Decoder ist alles inklusive in dem SDR# Community Plugin Package:


    https://airspy.com/downloads/SDRSharp-Installer.exe


    Seit einigen Jahren nutze ich immer diesen Community Installer, da hier das mühselige und häufig an Softwarekompatibilitäten scheiternde manuelle hinzufügen von Plugins.

    Allerdings muss ich zugeben das SDR# dann ziemlich überladen ist mit auswählbaren Plugins.


    Jürgen Hüser

    Hallo Christoph,


    OK, hat zwar lange gedauert bis der Groschen gefallen ist, aber immerhin verscherbelst du jetzt nicht sofort deine NXR-810.


    Was mein Problem mit 70cm Relais ist: Im Amateurfunk gibt es da keinerlei Schmerz, dafür aber im Betriebsfunk.

    Es geht da hinter den Kulissen um das E-UTRA Band 31.

    Gute 10 Jahre lang lief dort im manchen Gebieten Deutschlands LTE-Mobilfunk mitten im 70cm Betriebsfunkband.

    Als der Auslauf dieser Zuweisung absehbar war hofften manche, die riesigen Frequenzblöcke (immerhin 451-455,74 / 461-465,74) endlich dem Betriebsfunk zufallen. Zumal es Konsens war das dieses Band 31 nicht mehr für öffentlichen Mobilfunk genutzt werden sollte.

    Blöder weise aber kam es anders. Heute und zukünftig läuft dort weiter LTE im genannten Bereich. Nur eben nicht mehr öffentliches Internet, sondern als geschlossenes und angeblich blackoutsicheres M2M-IoT der kritischen Infrastrukturen Gas/Wasser/Strom.


    In einem persönlichen Gespräch mit einem BnetzA'ler aus dem Bereich Frequenzkoordination hörte ich u.a. daher den Eindrücklichen Satz...:

    "Demnächst braucht hier niemand mehr ankommen und ein paar 70cm Handfunken anmelden. Alles Dicht! Da geht nix mehr!".

    Diese überspitzte Aussage sieht in der Praxis anders aus:

    70cm Handfunken alleine ohne Feststation geht weiterhin, aber nur noch - ausnahmslos - auf Wanderfrequenzen.

    Feststationen gehen auch noch, aber nicht mehr überall und mit extrem strengen Auflagen.

    Relais , egal ob Analog, DMR oder 6,25kHz pDMR nur noch auf zwei Arten:

    Innerhalb von Gebäuden wo die Störfeldstärken an den Grundstückgrenzen mehr als eingehalten werden.

    Oder eben nach der Maßgabe wie die letzten Jahrzehnten auch:

    Nur Funknetze mit mindestens 100 mobilen Funkstellen oder mehr.


    Aus Frequenzverwaltungssicht soll sowas heute lieber alles auf 2m oder noch viel lieber auf 4m gehen.

    Bis auf den Amateurfunk wird 70cm also - nicht nur Relais - zukünftig selten werden.

    Der Sinn solcher kommerziellen Relais aber im Amateurfunk ist auch fraglich.

    Wir haben im Amateurfunk heute schon einen Wildwuchs an Relais die nur eines können. Analog, DMR, NXDN, D-STAR, Idas, TETRA oder APCO. Nur ganz vereinzelte Freaks machen sich die Mühe Multimoderelais zu bauen die mehr bieten.

    Und ja, mittels RaspberryPi und selbst gebauten Schaltungen mit I/Q-Mixern Up-/Downmixern, Vorstufen und Sendeendstufen kann man diese Welten zusammen bringen.

    Kommerzielle Relais, egal ob Motorola, Kenwood, Icom oder Hytera können das nicht.


    Und genau das ist m.E. eher der Amateurfunk. SDR auf modernen, quelloffenen und Leistungsstarken Einplatinenrechnern wie den Raspberry-PI. Alles moderne im Amateurfunk geht da drum. Nicht nur Sprechfunkrelais, sondern eher Kurzwelle bis 13cm/6cm DATV.


    Jürgen Hüser

    Also gut...


    Also die NXR-810E ist spezifiziert auf 0,28µV für 12dB SINAD EIA. Deine 0,60µV die ein verrauschtes Signal produzieren deutet darauf hin das du entweder zuviel Dämpfung (Kabel? Stecker?) an der Empfängerbuchse hast, oder eben das das Frontend suboptimal eingestellt ist.


    Die erforderlichen Parameter sind "Sensitivity 1" (für das erste Filter vor dem Vorverstärker) und

    "Sensitivity 2" (für das identisch gebaute Filter nach dem Vorverstärker).


    Jeder dieser beiden Parameter hat fünf Softpots für fünf Frequenzen.

    Low wird mutmaßlich 400,05MHz sein.

    Low' wird zwischen Low und Mid liegen, mutmaßlich um 415MHz rum.

    Center wird mutmaßlich auf 435,00MHz liegen.

    High' wird zwischen Center und High liegen, also um 450MHz rum.

    High wird bei 469,95MHz liegen.


    Die genauen Frequenzen stehen nicht im Servicemanual, dort sind nur 400,05 435,00 und 469,95MHz genannt.

    Diese stehen nirgendwo anders als in der Software neben den jeweiligen Softpots.


    Der technische Sinn besteht darin das der Firmware im Gerät die exakte Kennlinie durch möglichst viele Referenzpunkte, hier also fünf Frequenzen über den Bereich 400-470MHz mitgeteilt wird.

    Denn wie man in vielen Datenblättern lesen kann haben Kapazitätsdioden niemals optimale Linearität.

    Ansatzweise linear ist das Kapazitäts/Spannungsverhältniss nur in der Mitte des Abgleichbereiches.

    Eine Vaicap mit bis zu 5V Abstimmspannung wird in der Regel also zwischen 2-3V sehr linear sein, aber unten, insbesondere unter 1V, sowie oben über 4V werden die Abweichungen enorm.

    Durch die Feststellung der fünf Referenzfrequenzen kann die Firmware dann sehr genau exrapolieren welche Varicap-Spannung für welche Frequenz am besten ist.


    Und genau da sitzt mein Verdacht, eben da ich keinen Schimmer habe welche Vorgeschichte deine NXR-810 hat.


    Fabrikneue Geräte mit Werksabgleich waren bei mir immer akkurat.

    Abseits von fabrikneuen Geräten aber landen regelmäßig unzählige Geräte auf dem Tisch die bei Umprogrammierungen z.B. von 170,xx auf 155,xxMHz plötzlich Taub sind. 2-8µV für 12dB SINAD.

    Und wenn ich dann in den Abgleich sehe blicke ich durchweg auf den selben fatalen Abgleichfehler.


    Es gibt tatsächlich Spacken da draußen die ausgehend von der Frequenz die programmiert ist nur den nächstgelegenden im Fall von 170MHz eben ein Testpunkt bei 168MHz, abgeglichen haben. Alle anderen Softpots stehen auf 0 offenbar nach dem Motto "brauch ich nicht".

    Genau das könnte deine gemessenen 0,60µV erklären.

    Mindestens braucht dein Gerät absolut korrekte Werte für 400,05 / 417? / 435MHz um einen korrekten Wert für 431MHz errechnen zu können. Stimmt da was nicht geht das eben in die Hose und führt zu beschissener Empfindlichkeit.



    Ganz nebenbei bemerkt verstehe ich den Sinn bei einem Relais nicht.

    Bei Handfunkgeräten und Mobilgeräten der letzten Jahrzehnte hat man das gemacht, damit die Geräte einfach bei Frequenzänderungen neu programmiert werden konnten - ohne Umweg über eine Funkwerkstatt zwecks Abgleich.


    Aber bei einer Relaisfunkstelle ist da immer noch die Duplexweiche.

    Einfach Frequenz umprogrammieren ohne Abgleich der Weiche geht nicht.

    Ohne Fachkraft die mit entsprechenden Messmitteln anrückt ist eine Umfrequentierung eines Relais also kaum machbar.

    Ob es da solch eine Varicap-Breitbandabstimmung also Sinn macht halte ich eher für fragwürdig.


    Grüße


    Jürgen Hüser

    Hallo Christoph,


    entschuldigung...aber das war nun eine Aussage die in keinster Weise mehr deiner 30-jährigen Funkerfahrung und Besitzers eines Messplatzes zusammen passen.


    Wenn das was du bemängelst tatsächlich ein reales Problem wäre, würden die Hersteller das so nicht machen.

    Denn wenn ich so gucke wo meine Kunden in den letzten 20 Jahren meiner Werkstatt funken, ist kein einziger darunter dessen Frequenz ich an einem Funkgerät abgleichen konnte.

    War das ein Problem? Nö!

    Denn gleicht man die Testfrequenzen zwischen 400-470MHz auf beste Empfindlichkeit ab, dann stimmt auch die Empfindlichkeit bei 431,xMHz.


    Aber warum versuche ich das noch zu erklären.

    Du hast dich ja offenbar schon entschieden.


    Grüße


    Jürgen Hüser

    Hallo Maik.


    genau solche Konstrukte wie Boomerrang würde ich Anfängern heute nicht mehr empfehlen.

    Die kurze 27 sowie die verdächtig nach Viertelwelle aussehende A27 (2,75/1,3m) sind das selbe kaputte Prinzip.

    Solch eine Boommerang hat in ihrem Basisteil eine Spule welche im oberen Teil als 2,75m lange Verlängerungsspule wirkt, und im unteren Teil als Impedanztrafo Halbwelle auf 50 Ohm.

    Derart verlustbehaftet das der Wirkungsgrad wahrscheinlich irgendwo bei 10-15% liegt.


    Als Kompromissantenne taugte sie vielleicht noch in den 1980-1995'ern wo man im näheren Umkreis dutzende anderer Stationen und nochmal soviele Mobilisten hatte.

    Genau diese Vielfalt gibt es heute aber nicht mehr.


    Wer heute als Anfänger mit CB-Funk anfängt, braucht eben sichere 10-20Km Reichweite um überhaupt 2-3 Gesprächspartner zu finden. Und da wären wir bei:


    1. Halbwelle 5,50m

    2. Groundplane (4x2,75)

    3. Zur Not auch billig Drahtdipol 2x2,75m mit kleinem Ringkernbalun.


    1 & 2 sind das Mittel der Wahl wenn man AM & FM fahren will.

    3 in horizontal gespannt macht eher Sinn für SSB sowie den ganzen Digi-Modes.


    Grüße


    Jürgen Hüser

    Hallo nochmal,


    hab mir gerade nochmal das Servicemanual angeschaut was den Abgleich der NXR-810E angeht.

    Dein Problem könnte sein das du nicht wie du vielleicht erwartest das Filter auf deine aktuelle Eingabefrequenz gezielt einstellen kannst.

    Das ist wie bei vielen anderen Funkgeräten mit softwaregestützem Abgleich ein Breitbandabgleich.

    Dein Funkmeßplatz muss die Testsignale auf von der Software vorgegebenen Testfrequenzen ausgeben.

    In der Software hast du dann zwei Abgleichparameter "Sensitivity 1 Adjust" und "Sensitivity 2 Adjust" für das Frontend.

    Interessanter weise sind sogar Defaultwerte im Servicemanual angegeben:

    Low 25

    Low' 70

    Center 100

    High' 145

    High 205


    Ist eigentlich ganz simple. Genau so wie alle Mobil- und Handfunkgeräte in den letzten 20 Jahren auch.

    Bis auf Vertex Standard. Dort konnte man zu jedem programmierten Kanal einen Feinabgleich aufrufen wo man dann z.B. die Empfindlichkeit beispielsweise auf 430,1125MHz ö.Ä. machen konnte.


    Wie genau kommt darauf an was man für Gewohnheiten hat:

    Fast&Durty einfach nach Gehör auf minnimalstem Rauschen bei immer kleinerem Testpegel.

    Oder eben anständig mit Audiokabel zum Messplatz und SINAD-Messung.

    Scheint also bei der NXR-810 ganz genau so zu laufen wie bei allem anderen was man so an Funkgeräten kennt.


    Grüße


    Jürgen Hüser

    Hallo Christoph,


    Allerdings erschlagen mich als Nicht Fachmann und Hobbyfunker die Einstellmöglichkeiten die es gibt.

    Ja sicher, gerade was Digitalfunk angeht sind die Einstellungen umfangreicher geworden.

    Mindestens geht es da um diverse Test-Patterns wie TP9 und andere die hinzugekommen sind.

    Ebenso bei analogen wie den Geräten der Motorola Warris (GM/GP3x0) mit ihrem PAbias der, wenn man ihn machen muss selbst Fachleuten den Schweiß auf die Stirn trieb.


    Zum Glück aber braucht man die aller meisten Sachen gar nicht.

    In aller Regel geht es um Sendeleistung, Frontend und vielleicht noch Hub.

    Parameter die man nicht braucht lässt man einfach unverändert.

    Das mit den diversen PAbias-Abgleichen bei den Warris habe ich auch nicht aus Spaß gemacht.

    Das waren durchweg falsch umgeflashte GM640/660 vom MPT auf 5Ton-Firmware.

    Das man vorher den originalen Tuning-Codeplug auslesen und nach dem flashen neu aufschreiben muss, haben viele Funkamateure ignoriert und wunderten sich dann über merkwürdige Effekte.


    Ich bin seit 30 Jahren Hobbyseits mit Funk verbunden und da lernt man sehr viele Leute kennen die immer mal wieder was Anbieten, Tauschen oder sonst wie.

    Sicherlich, aber komerzielle, aktuelle Relais?

    Aus dem Amateurfunk kenne ich eher Leute welche sich Relais aus zwei einfachen Mobilgeräten zusammen bauen, sowie eine kleine Teilmenge Freaks die ausrangierte Brocken von Bosch oder später C-netz und Chekker-Krempel (oder für Pocsag damals massenhaft die Ericsson C9000) für Amateurfunk zurechtgebastelt haben.

    Aber derart Zeitaktuelle Repeater wie die NXR-810?


    Ok, vor einigen Jahren tauchten die ersten DMR-Relais im Amateurfunk auf welche mit der Motorola DR3000 arbeiteten.

    Das aber auch erst als man sie offiziell bei Motorola nicht mehr kaufen konnte, und irgend ein Funknetzbetreiber in England wohl dutzende billig verscherbelte wodurch sie auf dem deutschen AFU-Markt kamen.


    Ebenso sei noch erwähnt:

    Gelegentlich habe ich auch AFU-Geräte zur Reparatur auf dem Tisch.

    Wenn ich mich da nach einer Reparatur durch die Abgleichmenues bewegen muss ist das um Dimensionen komplexer und Verwirrender, als alles was ich bei Motorola, Kenwood, Icom und Konsorten im Betriebsfunk gesehen habe.


    Grüße


    Jürgen Hüser

    Hallo Christoph,


    Ich persönlich bin da auch etwas zwiegespalten:

    Auf der einen Seite bin ich froh über moderne softwaregestützte Abgleichprozeduren.

    Eben weil die negativen Erlebnisse bei manuellen Abgleichvorgängen nie abrissen.

    Schon immer hatte man das Problem von festsitzenden Kernen wo häufig der schwächere nach gab.

    Egal ob die Klinge des sauteuren Keramik oder Bernstein-Bestecks oder der spröde Kern sich pulverisierte, in beiden Fällen ein Supergau.

    Hinzu kam fehlende Standerisierung bei SMD Kapazitätstrimmern.

    Weltweit dutzende Hersteller kochten ihr eigenes Süppchen, jede Serie brauchte ihr Spezialwerzeug zum Abgleich. Kompatibilität? Ha.


    Auf der anderen Seite: Nicht alles sollte man mit A/D-Wandler und Varicap machen.

    VCO, seichte Filter usw. alles kein Problem.

    Aber genau an der Stelle wo es dir drum geht - das Eingangsfilter eines Relais?

    Es hat seinen technischen Grund weswegen man dort bislang nicht mit Varicaps werkelte.

    Kapazitätsdioden haben für hochgütige Kreise einfach nicht die erforderliche Güte.

    Das jetzt Hersteller anfangen auch diese kritische Stelle mit Varicaps zu erschlagen finde ich auch nicht gut.

    Allerdings ist Kenwood da nicht alleine, auch Motorola (SLR1000) macht das neuerdings so.


    Bei Mobilgeräten und Handfunkgeräten macht man das schon seit Jahrzehnten, aber Relaisfunkstellen waren da bislang eigentlich ausgenommen.


    Das du frustriert sein könntest war mein vorschneller Eindruck.

    Andererseits weis ich aber nicht wie du an solche Geräte kommst und es hinterlässt bei mir einen verwunderten Eindruck.

    Denn ich weis wie verflixt teuer und zugleich selten kommerzielle Relais sind. In meinem Bereich (Betriebsfunk) sind solche Geräte fast unverkäuflich. In den Fällen wo es technisch nicht anders geht braucht es dennoch viel Überzeugungsarbeit.

    Denn ein Einzelfunkgerät (Relais) welches so viel kostet wie 5-6 Mobilgeräte ist einem durchschnittlichen Betriebsfunkanwender kaum zu vermitteln.


    Jürgen Hüser

    Hallo Christoph,


    Hmm, du bist in der Lage einen Pegel von 0,60µV zu messen.

    Aber ein moderner, softwaregestützer Abgleich ist dir zu undurchsichtig?

    Sogar derart frustrierend das du die NXR-810 direkt wieder loswerden willst?


    Zugegeben, musste solch ein Modell nie abgleichen. Das einzige mal als mir eine NXR-810 bislang begegnete war das aber auch nicht erforderlich. Das Problem des Kunden lag eher in einer völlig falsch hingerotzten Antennentopologie.


    Ich weis nicht welcher Mitbewerber das in den letzten Jahren verzapft hat. Da gibt es nämlich einige solcher Anlagen.

    Alles grundstücksabdeckende DMR-Netze im Industriebereich. Das Oberbandsignal soll das Werksgelände nicht wesentlich verlassen. Daher als Senderausgang lange Kabel und Koppler für kleine verteilte Sendeantennen.

    Demgegenüber am RX im Unterband ein 8m Mast mit Koaxdipol auf dem höchsten Gebäudepunkt.

    Effekt: Hört bis über den Stadtrand hinaus Flöhe husten, TX reicht dagegen keine 200m.


    Bei einem solchen Kunden stand eine NXR-810 die saubere 1,2W TX machte und Signale ab 0,11µV problemlos erkannte.


    Der softwaregestütze Abgleich moderner Funkgeräte empfinde ich persönlich eher deutlich einfacher als den manuellen Abgleich.


    Jürgen Hüser

    Hallo Uwe,


    ein Rothammel gleich! Das ist die Ur-Fibel über Antennen überhaupt.

    Und die von mir erwähnte "geschirmte loop" habe ich in den Auflagen des Rothammels die ich kenne nicht gefunden.


    Das mag aber daran liegen das der Rothammel damals in der DDR entstand und das dortige Wissen über Antennen zusammen trug. Und genau diese Art der geschirmten Loop war zur Zeit der ersten Rothammel-Auflagen noch amerikanisches Militärgeheimniss.


    Selbst heute kann man Google kaum Informationen zu diesen Teilen entlocken.

    Man wird statt dessen überflutet mit Loop-Antennen wie MagLoops oder einfache Draht-/Rohrringe mit Verstärker.

    Der Trick der geschirmten Loop ist hingegen das die Loop koaxial aufgebaut ist und oben mittig 5mm-1cm eine Unterbrechung im äusseren Schirm hat.

    Kann man z.B. sehr simpel aus Antennenkabel anfertigen.


    Im geschlossenen UTDX Forum hat jemand dieses System durchexperimentiert.

    Selbstgebaute geschirmte Loop aus Antennenkabel direkt wenige cm vor seinem laufenden Großbild-TV und neben seinem Funkrechner gestellt und SDR-Screenshots einiger Kurzwelbänder dazu veröffentlicht.


    Auf meiner Internetseite habe ich zum Thema CB-Funk schon erwähnt das ich an solch einer Lösung arbeite.

    Liegt aber aufgrund der noch immer andauernden Krisenzeit bei mir eher weiter unten auf meiner Prioritätenliste.


    Funkgerät

    Also Ladenlokale die CB-Geräte noch zum anfassen und ausprobieren rumstehen haben kenne ich keine mehr.

    CB-Geräte haben heute eine Marge im Promillebereich, weshalb sich das ins Internet verlagert hat.


    Antennenkabel (gibt es sicher auch in entsprechender Länge und mit den Steckern zu kaufen)

    Zuhauf, allerdings häufig minderwertigste Qualität.

    Kabel mit Wunschlänge und fertig mit Steckern gibt es eher bei Fachfirmen wie bei mir, Kabel-Kusch.de oder WIMO.com in guter qualität.


    Antenne

    Tja, WIMO macht leider nichts mehr mit CB-Stationsantennen.


    Aber Maas macht da noch was:


    Groundplane: https://www.maas-elektronik.co…45-CB-Basisantenne.2.html

    Halbwelle: https://www.maas-elektronik.co…IC-CB-Basisantenne.2.html


    ... sonnst noch etwas?

    Äh, ja....SWR-Meter zum Abgleich der Antenne auf die CB-Kanäle.


    Allerdings gerade für dich als Anfänger rate ich von SWR-Meßbrücken ab, da diese Teile aus technischer Sicht Nonsens sind.

    Es gab vor ein paar jahren ein CB-Gerät welches eine SWR-Meßbrücke eingebaut hatte. Blöder weise wurde aber genau dieses Modell abgekündigt.


    Ohne dich jetzt unnötig belasten zu wollen:

    Die Antennenanpassung kann man sinnvoll an zwei Punkten messen:

    1. Direkt an der Antenne (idealfall)

    2. Im Funkgerät am Ende des Antennenkabels.


    Das was diese SWR-Meßbrucken im CB-Funk aber machen ist Inline-Messung.

    Also "irgendwo" auf dem Antennenkabel.

    Und genau da ist der Knackpunkt der immer wieder zu Missverständnissen und widersprüchlichen Situation führt.

    Man kann die Teile nur zwischen Funkgerät und Antenne ins Kabel einschleifen.

    Und bei einer unabgestimmten Antenne hat man dort falsche Meßwerte die genau betrachtet NIX bedeuten.


    Gerade Neueinsteigern empfehle ich die Antennenabstimmung jemanden machen zu lassen der mit einem Antennenanalyzer oder NanoVNA vorbei kommt. Da dürfte es gerade im Großraum Berlin durchaus einige Leute geben. Beispielsweise Funkamateure.


    Jürgen Hüser

    Hallo Uwe,


    Mit der Antennegröße muss ich mal nachmessen. Ich habe da schon ein wenig Platz. Es ist auch mehr eine Dachterasse als Balkon.

    Dachterasse hört sich schon wieder besser an.

    Also oberhalb deines Balkons in dem 6. Stochwerk ist nix mehr drüber?


    Das schreit m.E. nach einer Halbwelle, also 5,5m langer Strahler direkt an einer hoffentlich metallischen Brüstung.

    Ist immer noch dezenter als Groundplanes oder sonstige Stationsantennen, welche alle enorm viel Platz brauchen.

    Mit "Radiale" meinst Du sicher die schräg nach unten zeigenden Drähte? Ich dachte immer das wäre ein Blitzschutz oder so etwas.

    Nein, bei Antennen, beispielsweise der Groundplane sind diese drei oder mehr Radiale elementarer Bestandteil der Antenne.

    Alle Arten von Viertelwellenantennen (im CB-Funk die bekannten 11m/4=2,75m) brauchen für Resonanz eine definierte Masse-Flache. Ohne diese Massefläche, oder ausreichend dimensionierter Massefläche geht es nicht.

    Es gibt hier im Forum und noch viel mehr Fälle quer durchs internet von gefrusteten Leuten die meinten, man könne sich eine günstige, kleine Mobilantenne irgendwo am Fenster oder Balkon hinstellen.

    Funktioniert so aber nicht - zumindest wenn man kein Auto mit Metallkarosserie drunter packt.


    Ich dachte immer das wäre ein Blitzschutz oder so etwas.

    Nein! Blitzschutz ist ein eigenes Thema für sich.

    Jede Antenne in welcher theoretisch ein Blitz einschlagen kann, muss geerdet sein.

    Genau das wäre zumindest zu einem robusten Teil gegessen, wenn du eine metallische Brüstung am Balkon hättest.

    Denn diese ist über die Gebäudeerde niederohmig am Potentialausgleich und uneingeschränkt Blitzstromressistent.


    Ich habe von einem Freund ein Buch über Antennen geliehen bekommen.

    Na, ob dir das hilft...?

    Es gibt eine ganze Menge solcher Bücher, sie gehen aber fast alle immer auf den Bereich Selbstbau.

    Und genau davon würde ich abraten - viel zu Fehleranfällig - und die Kernprobleme bleiben: 5,5m als Halbwelle oder mehrfach 2,75m.


    Und das einzige was helfen könnte im EMV-Störnebel von Siedlungen behandelt kaum eines dieser Bücher hinreichend.

    Da wären wir nämlich bei der breitbandigen "geschirmten Loop".

    Habe selber vor damit zu experimentieren, da es über dieses Teil viel hoffnungsvolle Berichte gibt.

    Taugt allerdings nur für sauberen Empfang, wenn übliche Antennen da ausfallen.


    Jürgen Hüser

    Hallo Uwe,


    es ist auf jeden Fall eine gute Idee hier zu fragen statt einfach los zu legen.

    Denn es gibt da einiges zu beachten und vielleicht nochmal überlegen ob CB wirklich das passende für dich ist.


    CB-Funk ist der älteste und auch der umfangreichste Hobbyfunk.

    Im Vergleich zu Freenet (6 Kanäle bei 149MHz) und PMR446 (16 Kanäle bei 446MHz) darf man auf CB-Funk halt freizügig auch Feststationen und mobile Fahrzeuggeräte verwenden.


    Allerdings hat CB-Funk das Problem massiv von EMV-Störungen betroffen zu sein.

    Alles elektronisch-smarte was die letzten Jahrzehnten unser Leben bereichert, scheint seinen Müll in diesem Frequenzbereich zu entsorgen.

    Das führt dazu das CB-Funk in Siedlungsgebieten immer mehr Störnebel ausgesetzt sind die einen sauberen Empfang von selbst stärkeren Nutzsignalen enorm verschlechtert.


    Die Konstanten welche du erwähnt hast: "Berlin", "Balkon 6.Etage", und "CB" sind m.E. genau da eine Herausforderung.

    Zur Antenne schriebst du:

    Sie sollte natürlich nicht allzu groß sein.

    Auch das passt nur bedingt mit CB-Funk zusammen.

    CB-Funk liegt halt um 27MHz entsprechend einer Wellenlänge von 11m.

    Eine Groundplane braucht da eben einen Strahler senkrecht 2,75m lang sowie drei schräg nach unten gerichtete Radiale, auch jeweils 2,75m.

    Das gibt eine Gesamtfläche die kaum noch zu üblichen Balkons passt.

    Die "kompakteste" Antenne bezüglich Flächenbedarf wäre eine Halbwellenantenne.

    Also 5,5m Strahler senkrecht ohne irgendwelche Radiale.


    Was die Gerätetypen angeht:

    Ist heute alles bei CB-Funk Mobilgeräten ein ähnlicher, eher niedriger, Qualitätslevel.

    Egal ob preiswerte AM/FM Geräte, oder SSB-Geräte um 300€ ist ein überschaubares Feld an Modellen, wo abseits der Frage mit/ohne SSB kein einziges Modell hervorsticht.

    Und daher sollte da für dich auch nur die Entscheidung liegen: Mit SSB oder günstiger nur AM/FM.


    Hast du aber, wie heute eigentlich in allen Städten und Siedlungsgebieten heftige Störfelder, die dir den Empfang vermiesen, ist es egal was man da für ein Funkgerät dran packt. Da hilft dann auch das teuerste Gerät kein Stück weiter.


    Jürgen Hüser

    Hallo...


    ich frage mich, warum alle auf LiFePO gehen.

    Sind arschteuer aber für bestimmte sachen saugut.


    Aber ein Notfunkkoffer käme mir persönlich als Energiequelle nichts anderes als Li-Ion in den Sinn.

    Mit den günstigen 18650'er Zellen kann man leistbare Akkus bauen die kleiner und leichter sind in kg/Ah als alle andere Akkutechnologien.


    Auf Basis der NCR18650BD mit denen ich zuletzt was größeres bastelte würde ich beim Thema Notfunkkoffer grob bei 3P4S landen. Also 3 Parallel = 9,54Ah und das 4 mal seriell = 14,4V.

    Diese 12 Zellen hätten dann schlappe 0,6kg Gewicht.

    Allerdings habe ich da mit LiIon auch keinerlei Berührungsängste.

    Wo andere dann nach BMS und Schutzschaltunen bei Amazon oder Alibaba gucken, werfe ich mein Layout-Programm an und baue mir eine eigene Platine die dann BMS, Balancing, Einzelzellüberwachung, Tiefentladeschutz, Überladeschutz und gleich verschiedene Ladeschnittstellen hat. Kurzum: Selbstgebaute SmartBattery.


    Jürgen Hüser

    Hallo Sebastian,


    es kommt darauf an wie du den im "Notfall" benutzen möchtest.

    Soll er Wetter-/Wasserfest sein, beispielsweise für Hochwassersituationen, muss der Koffer geeignet sein.


    Die nächste Frage ist ob der Koffer im geschlossenen Zustand benutzt werden können, oder nur im geöffneten Zustand?


    Ebenso ein eingebautes Ladegerät (schutzisoliert) und eine 230V Eurobuchse wäre sinnvoll um in "Bereitschaftslagerung immer nachladen zu können.

    Im Notfall wäre auch eine 12V-Lademöglichkeit z.B. an einem KFZ gold wert.


    Wie bereits in Zeile 1 angedeutet:

    Der Kreativität sind dort kaum Grenzen gesetzt.


    Jürgen Hüser