Beiträge von DG7GJ

    Hallo!


    Ich muss zugeben das ich noch nie eine KFSxx7 programmiert habe.

    Allerdings wüsste ich nicht das die ein Prom bräuchte.


    Was die Programmiersoftware allerdings verrät, ist das man die KFSxx7 so schützen kann das sie nur mit einem Kodierstecker funktionieren.

    Das ist allerdings nur eine Option, die man mit der Programmiersoftware abschalten kann - falls du mit "Prom" den externen Kodierstecker meinst.


    Jürgen

    Hallo!


    Seit einigen Jahren schaue ich nach ähnlichem...bislang erfolglos.


    So ziemlich alle Hersteller aktueller IP-Cams wollen in wirklichkeit wohl eher Daten sammeln.

    Bislang jede Kamera will 24/7 online sein und mit einer Cloud sprechen.

    Ähnlich wie du auch käme mir aber nur eine Lösung in Frage, wo keine Daten, erst recht keine Videostreams oder jegwelche Protokolle über meine anwesenheit meine Räume verlassen.


    Die Festplatte an deiner FritzBox wirst du aber vergessen.

    Bei mir reicht es als Schnecken-NAS, aber keinesfalls um mit Videobandbreite drauf zu schreiben oder runter zu lesen.


    Womit ich jetzt gerade werkel, allerdings schon seit knapp 3 Jahren gelegentlich und noch immer nicht zufrieden bin:

    RaspberryPi ZeroW mit PiCam V2.

    Bis letztes jahr kein Video, sondern Einzelbildern alle 5 Sekunden via WLAN auf mein Server.

    Seit Anfang diesen Jahres probiere ich ein UV2L-Paket welches es schafft mir einen Videostream über WLAN via HTML5 auf ein beliebigen Browser zu senden.


    Aber eben auch noch nicht optimal - halbwegs flüssig läuft es nur wenn ich die Auflösung runter schraube, beispielsweise in Richtung VGA, und nicht mehr als 15fps abrufe.


    Und falls du ähnliches erwägen solltest:

    Die Kameramodule zum RpI gibt es als Standard mit IR-Filter und ohne.

    Willst du nachts brauchbar S/W-Filme aufzeichnen, braucht du eine NoIR-Kamera sowie eine Gartenbeleuchtung mit 880nm.

    Tagsüber bei Sonnenlicht wirst du dich allerdings wundern das Bäume, Büsche und Wiesen nicht grün, sondern rosa bis pink erscheinen.

    Finde mich gerade damit ab und versuche mich daran zu gewöhnen...


    Jürgen Hüser

    Hallo!


    Original von Bosch gab es zur KF4-Serie niemals Software!

    Viel mehr gab es für diese alten und recht speziellen EPROM's nur ein spezielles Programmiergerät wo man die Kanal bzw. die Oszillatorfrequenzen je Kanal eintippen konnte.


    Das nötige Bitmuster das ins EPROM gehört ist sehr überschaubar und theoretisch für jeden beherrschbar der genügend Geduld hat sich dort ein zu arbeiten.

    Man muss dafür z.B. verstehen das die PLL für jede Oszillatorfrequenz ein serielles Wort bestehend aus vier Bytes braucht.

    Daher werden die unteren zwei Adresseingänge vom Gerät fortlaufend aufgezählt.


    Wer sich das Datenblatt des EPROM's ansieht, begreift auch das kein weg daran vorbei führt ein Programmiergerät speziell für diese Teile bauen zu müssen.

    Die handelsüblichen Eprommer der letzten 20 Jahre beherrschen weder die spezielle Anschlußbelegung, noch das nötige Timing, und noch weniger die nötige Programmierspannung von 22V.


    Die Duplexweichen hingegen sind NICHT vergossen.

    Das einzige Problem mit den Duplexweichen ist die Adaptierung an das Meßgerät.

    Bosch hat da damals ziemlich spezielle Koaxsysteme verbaut, zu denen nichtmal alt eingesessene Spezialfirmen wie Telegärtner was zu sagen können.

    Ähneln der SMB-Norm.

    Ich kann solche Weichen nur abgleichen, weil ich mir aus Jumperkabeln eines Ausschlachtgerätes entsprechende Pigtails basteln könnte.

    Was ich zu den Duplexweichen aber bestätigen kann: Die sind wirklich schmalbandig.

    Die Herstellerangabe mit 1MHz Schaltbandbreite ist schon anspruchsvoll.

    Bei der KG84D-Duplexweiche würde ich eher sagen...so maximal 800kHz wirklich nutzbar, wenn man ein S11 von besser -10dB erwartet.


    Jürgen Hüser

    Hallo!


    Du programmierst die Frequenz vom Rufton 1 (1750 Hz) und anschließend belegst du eine Taste mit dem Rufton der Fünftonfolge wobei du 8 mal den Rufton eingibst.

    Betätigst du dann diese Taste, sendet das Gerät für die Dauer von 8 * 80 msec. den Rufton,

    das Selbe machst du mit dem Rufton 2 (2135 Hz) den du auf eine weiteren Taste programmierst.

    Aua...nein - so ganz bestimmt nicht.

    Die GM-Professionals waren schon intelligent genug eine 5-Ton Sequenz "11111" automatisch in "1E1E1E" im sinne von E = Widerholton zusammen zu setzen.


    Ruf1 & Ruf2 des deutschen BOS-Funkes ist der Eintonruf.

    Die GM/GP3x0 können zwei in ihren Frequenzen (für BOS eben 1750 und 2135Hz) frei definiert werden und sowohl senden als auch auswerten.


    In der Gebersequenz wird dann statt einer 5-Ton-Sequenz die Variable (T1) für Ruf1 (1750Hz) oder (T2) für Ruf2 (2135Hz) eingetragen.


    Das dumme daran, ist aber eine nicht wirklich vorhandene BOS-Konformität.

    Betriebsfunkgeräte wie die GM/GP3x0 können diese Einruftöne nur mit einer fest programmierten Länge senden, beispielsweise 1 Sekunde lang.

    Die BOS-Baumusterrichtlinien kennen aber bei Ruf1/Ruf2 zudem noch die Unterschiede kurz/lang.

    Das geht mit den Motorola-Geräten so nicht wirklich.

    Bei Vertex Standard habe ich sowas mal probiert durch zurechtbiegen der amerikanischen 2-Ton Selektivrufnorm.

    1000ms 1750Hz + 1000ms 0Hz = Ruf1 kurz

    1000ms 1750Hz + 1000ms 1750Hz = Ruf1 lang.


    Echt BOS-Kompatibel bräuchte man hingegen eine Tonlänge solange man die Ruftontaste drückt.

    Sowas kann man bei Mobilgeräten extern dranbasteln, aber die Geräte selbst bieten das von der Firmware her nicht.


    Jürgen Hüser

    Hallo!

    Tja,

    Ist bei mir jetzt paar Jahre her.

    Ich habe damals die Vertex als Ersatz für die Motorola GM und CM Serie vertrieben und hatte da die Erfahrung machen müssen, daß es reichte, wenn man irgend etwas geändert hat (z.B. CTCSS oder ZVEI), daß dann die Sendeleistungen wieder in den Auslieferungszustand zurück gesetzt wurden.


    Das war dann alles andere, nur keine 6 Watt.


    Das kann ich so nicht nachvollziehen.

    Hatte die letzten Jahre viel mit Programmierungen, Abgleich und Reparaturen von Vertex-Geräten zu tun, primär die VX-2100/2200.

    Die Geräte einmal eingestellt blieb Sendeleistung und Hub bei Änderungen von CTCSS, DCS, 5-Ton durchweg stabil.

    Alles andere würde ja auch enorm kontraproduktiv sein.


    Was aber wirklich war, aber auch völlig nachvollziehbar:

    Hat man im Ableichmenue die Sendeleistung auf möglichst exakte 6,00W abgeglichen, konnte man nicht davon ausgehen das jede denkbare Frequenz auch bei 6,00W war.


    Ist aber auch einleuchtend...dafür gab es dort den Kanal-Abgleich.


    Grüße


    Jürgen

    Hallo!

    Eigentlich sind die VX-2100/2200 ziemlich simpel, wenn man sie kennt.

    Ein solcher Insiderpunkte geht z.B. die Firmware an:

    Von dem Originalhersteller gab es mindestens 3 oder 4 verschiedene Firmwarestände.

    Etwa die letzten 2 Jahre vor Abkündigung wurden dann die VX-Geräte nicht mehr auf Vertex Standard sondern Motorola gelabelt - natürlich mit wieder neuer Firmware und eigener Softwareversion. Kurz gesagt:

    Mit alter Software von Vertex-Standard kann man keine Motorola programmieren.

    Umgekehrt geht das, allerdings mit sehr merkwürdigen Effekten.

    Daher halte ich mehrere Programmversionen vor.


    Ebenso wichtig zu wissen: Firmwareupdates über die Programmierschnittstelle sind eine ganz schlechte Idee bei den 2100/2200.


    Hmm, den Vorschlag begreife ich jetzt nicht.

    Jedes Funkgerät muss vom Händler bezüglich Sendeleistung abgeglichen werden.

    Im Werkszustand hatten die VX-Mobilgeräte in Stufe LOW einen Abgleich von 5W, der häufig an zu treffen ist.

    Geräte die durch meine Werstatt gingen, hatten aber alle einen Abgleich von:

    LOW : 1W

    MID : 2,5W

    HIGH: 6W

    Setzt man sowas zurück, hat High halt irgendwas zwischen 23-26W.

    Aber eben nicht nur die Vertex, sondern alle, egal ob Motorola, Icom, Kenwood.


    Jürgen

    Hallo!

    Es kann aber auch sein, daß der RF Gain ganz runter gedreht wurde.

    Oft werden die Motorola Zusatzmikrofone verbaut

    und die bringen einen NF Pegel von 50 mV.


    Dann meinst du den MIC Gain und keinesfalls den RF Gain :-)


    Das kann freilich auch sein.

    Wobei ich jetzt weniger an Motorola denke.

    Ein Adapterkabel auf DIN, hört sich für mich eher an die bei Taxifahrern seit jahrzehnten beliebten aber bitteralten Peitel an. Auffällig silberne Stabmikrofone.

    Zumindest fällt mir zu DIN-Buchse nichts anderes ein.

    Aber stimmt, die Peitel geben auch mehr Pegel ab.

    Allerdings sollte bei runtergeschraubten Mic-Gain kein rauschen übertragen werden.

    Hört sich für mich eher nach heftig hohem Mic Gain bei offenem Mikrofoneingang an.


    Jürgen

    Hallo!


    Warum kein Fachmann machen lassen?


    Also zuerst: Wie gennau hast du die "Frequenz rüber geschoben"?


    Das neue Taxigerät ausgelesen und einfach eure Frequenz eingedippt?


    Oder komplett:

    Eines eurer Geräte ausgelesen, und die komplette Programmierung in die neuen geschrieben?

    Bei letzeren sollte man darauf achten das die Firmware auf allen Geräten möglichst gleich ist, ansonsten kann es zu Fehlermeldungen kommen.


    Die hintere Mikrofonleitung kann man nur aktivieren oder deaktivieren. Das macht aber normaler weise keinen Unterschied, denn das vordere Mikrofon wird davon nicht beeinflusst.


    Was aber sein kann: Das bei den Taxigeräten die Mikrofonverstärkung enorm hochgeschraubt wurde, um an das in den Taxis verwendete Freisprechmikrofon überhaupt eine brauchbare Modulation zu bekommen.


    Wie dem auch sei:

    Komplette Programmierung eines eurer Bestandsgeräte mit der CE82 auslesen, und komplett in die neuen Taxigeräte rein schieben ist das einzig vernünftige, wenn man schon als nichtfachkraft meint mit Software und FIF-12 Interface ein Betriebsfunkgerät programmieren zu wollen.


    Jürgen

    Hallo!

    Moin.

    Die Störungen interessieren niemand. Das hatten wir schon mit Claas durch. Die BnetzA sagt, dass liegt in der Tolleranz.

    Was die BnetzA in solchen Sachen sagt ist relativ egal.

    Im 2m Band sind beispielsweise lokale EMV-Störungen mit -60dBm über Nahfeldsonde gemessen noch statthaft. Will man aber in solch einem Fahrzeug ein Funkgerät genau auf dieser Störfrequenz betreiben, ist das fatal.

    Hier geht es um spezifische Nutzfahrzeuge für ganz spezifische Nutzergruppen gebaut werden, wo die allermeißten bundesweit auf wahlweise 160,37 / 160,47 oder 161,25MHz funken.


    Auf der anderen Seite ist es für Hersteller von Steuergeräten und IT eine Herrausforderung die gültigen EMV-Grenzwerte ein zu halten. Aber ein Kinderspiel ist es die vorhandenen EMV-Emmissionen so zu dimensionieren und zu filtern, das sie eben ausserhalb des Bereiches 130,3-161,3MHz fallen.


    Bei anderen spezifischen Nutzfahrzeugen wie Bauwirtschaft, Taxis usw. ist das kaum möglich.

    Denn die Auswahl der möglichen Endkundenfrequenzen ist unüberschaubar.


    Absolute 0-Emmissionen über 146-174 und 440-470MHz sind kaum realisierbar, zumal sie ausserhalb auch nirgendwo hin dürfen. In Rundfunkbereichen z.B. gelten deutlich strengere EMV-Grenzwerte.

    Aber bei Traktoren und Erntemaschinen eine technische Ausstattung rein zu basteln, welche ausgerechnet auf den drei Kanälen wo die Nutzer funken störungen verursachen - das glänzt schon vor Peinlichkeit. War es Absicht oder unwissen?


    Die Procomantenne ist nicht schlecht, aber viel zu teuer...leider. Ich habe selbst Halbwellen bauen lassen in Zusammenarbeit mit jemanden. Mit PL Fuß. Die gehen sehr gut.

    Ja, sehen optisch erst mal gut aus.

    Nur speziell für Blechwinkelmontage hätte ich eher was wetterfesteres gewünscht statt PL.

    Und wie läuft bei den Antennen der Abgleich?


    Jürgen

    Hallo Axel!


    Das was du beschreibst kenne ich nur von rein analogen Betriebsfunkgeräten.

    Das einzige DMR-Gerät welches solche Mucken im Analogmode macht ist mein Alinco DJ-MD5.


    Es ist auch - bezogen jetzt auf Analoggeräte - weniger das Frontend Filter.

    Dieses macht nur Probleme mit der mangelhaften Selektion:

    Seit knapp 20-30 Jahren werden Frontend-Filter in den meißten Analogfunkgeräten eingesetzt, um die Speigelfrequenz in der 1.ZF zu dämpfen.

    Den Anspruch das ein Vorfilter exakt die 1-3MHz Bandbreite rund um den gewünschten Kanal ausstanzt, wie es noch alte Geräte mit 2A3 (zwei gekoppelte Resonatoren, Vorverstärker, drei gekoppelte Resonatoren) hatten, gibt es nicht mehr.

    Das führt z.B. dazu das Frequenznutzungen auf den Kleinfunkbereichen zwischen den drei Funkruffrequenzen, und seit 10 Jahren auch 2m Geräte oberhalb von 160MHz in der Nähe von DAB+ Senderstandorten zugestopft werden.


    Das was du eher beschreibst, hört sich eher so an als ob ein oder mehrere Geräte des Nutzfahrzeugs Störsignale produzieren, und zwar dummer weise genau auf den genutzten Landwirtschaftskanälen bei 160MHz.

    Dagegen hilft kein noch so gutes Frontend.

    Da wäre es eher angebracht mit einem Spektrumanalyzer oder zur Not nem SDR-Stick und Nahfeldsonde zu gucken:

    - Wo kommt die Störung her

    - Ist das durch Abschirmung und verdrosselung zu dämpfen?

    - gibt es aussen eine mögliche Antennenposition wo die Störungen nicht hinkommen?


    Ebenso wäre danach, wenn man die Ursache gefunden hat, zu klären was denn der Fahrzeughersteller dazu sagt wenn seine landwirtschaftliche Maschine ausgerechnet auf den Kanälen Störungen macht, wo Landwirtschaft gewöhnlich funkt.


    Ebenso wäre die Frage, ob die Antenne überhaupt funktioniert:

    Die meißten Landwirte wollen bei der Antenne billigen Lambda/4 stengel haben.

    Da heutige Nutzfahrzeuge, egal ob Trecker, Bagger, Gabelstapler u.v.m. aber kaum noch flache Metallstrukturen ausreichender Größe haben, funktionieren 1/4-Strahler da nicht.

    Wirt trotzdem sowas eingesetzt, wird das Antennenkabel inklusive Funkgerätemasse und Batteriekabel mit zur Antenne.

    Funktionieren zuz da nur eine Lambda/2 Antenne speziell für GFK-Montage.

    Ich nehme da immer eine von Procom, ein robuster 1m-Strahler mit Fußpunktfeder und unterhalb des Antennenfußes ein "BBMU"-Kästchen wo man die Anpassung auf die Nutzfrequenz abgleicht.

    Zwischen Funkgerät und Anpass-Kästchen dann, um die Sache rund zu machen, kein RG58 sondern doppelt geschirmtes Kabel. Gerne H155 o.ä.


    Jürgen

    Hallo Axel,


    ich musste bei einem Motorola DMR-Gerät noch nie die Rauschperre einstellen.

    Also habe ich mal geschaut in den vielen Kundencodepugs sowie meiner DP4601.


    Das einzige was die CPS ermöglicht:

    Bei Geräten ohne Display (Menue) die zuweisbare Tastenfunktion "Rauschsperre".

    Bei Geräten mit Display den aktivierbaren Menuepunkt "Rauschsperre".


    In beiden Fällen, der Tastenfunktion als auch der Menuewahl, hat man lediglich die Auswahlpunkte "Normal" oder "Hoch".

    Im Tuner ist ein Abgleich der Rauschperre ebenso nicht vorgesehen.

    Frontend Filter hat nichts mit der Rauschspeere zu tun, sondern wie der Name schon sagt, handelt es sich hier um den DAC-Abgleich des HF-Filters vor und nach dem RX-Vorverstärker.


    Das die Rauschsperre nicht einstellbar ist, könnte damit zu tun haben das bei den heutigen DMR-Geräten kein gewöhnlicher FM-Demodulator mehr vorhanden ist.

    FM läuft da genauso über den ADC wie DMR auch, wobei die Demodulation durchweg digital auf SDR-Technik basiert.


    Wie dem auch sei:

    Während ich damals bei analogen Geräten die Rauschsperre relativ häufig abgleichen musste, ist mir das mit den DP/DM-Geräten nie passiert.

    Und ja, selbstverständlich rede ich von analog-Kanälen.

    Rauschspeere hat immer ab Werk (Stufe Normal) gepasst und ließ sich nur mit einem korrekten Testsignal öffnen. Rauschnebel oder Störsignale welche die Rauschperre öffneten habe ich bei den DMR-Geräten noch nie gehabt.


    Grüße


    Jürgen

    Hallo!

    die SMD Elko‘s im Bereich Senderendsufe haben keine Kapazität mehr.

    Im Bereich der Endstufe hatte ich dabei bisher nur das Fehlerbild einer breitbandigen Störmodulation. Also statt 2,6-4,0kHz Hub eher so um die 30kHz im Spektrum.

    Das aber die TX-PLL ausrastet kann ich mir aufgrund von fehlender Kapazität im Bereich des Endstufen-Hybrids nicht vorstellen.

    Eher irgendwas im PLL-Bereich was dazu führt dass das LockOut-Signal nicht mehr generriert wird.

    Beispielsweise unzulässig weit zusammenbrechende Spannungsschine an der PLL.


    Am besten, alle im Gerät tauschen.

    Das in jedem Fall.

    Sollten da welche ausgelaufen sein ist die Arbeit aber eine Strafe.

    Das Lötzinn ist dann kaum noch lötbar, die SMD-Pads auf der Platine auch.


    Grüße


    Jürgen

    Hallo!

    Der Bekannte steht auf dem Standpunkt, dass bei einem BlackOut niemand mehr nach der Legalität von Funkaussendungen fragen wird – erst Recht nicht, wenn damit nützliche Kommunikation geführt wird. – OK, das ist Ansichtssache.

    Nun, in besonderen Situationen - also extreme Naturkatastrophen wie die Hochwassersituationen in diesem Jahr, oder eben auch großflächigen Blackout's oder Erdbeben wo die Kommunikationsnetze reihenweise zusammenbrechen - da sehe ich das genauso.

    Allerdings nicht mit solchen Chinaböllern wie Baofeng oder Retrevis!

    Denn viele dieser Dinger senden unzulässige Störungen aus welche zahlreiche andere Funkanwendungen massiv stören können - sondern mit wertigen Geräten!

    Inzwischen ist er aber mit der Sache weiter gekommen: Beide Baofeng-Geräte sind offensichtlich von Anfang an defekt gewesen, denn egal ob auf dem 2m-Band oder dem 70cm-Band sowie egal ob mit der mitgelieferten kurzen Antenne oder der langen Retevis... die Reichweite betrug immer nur ca. 300 bis 500 Meter, wenn ein bis zwei Häuser dazwischen waren.

    Dir und deinem Freund sind offenbar die grundlegensten Kentnisse der Funktechnik unbekannt. "Lange Antennen" und "Kurze Antennen" zu solchen Chinaböllern kann man eigentlich nur wechschmeißen, genauso wie die Chinaböller selbst.


    Die Länge einer Antenne hat nichts mit Reichweite zu tun, sondern mit Ihrer Resonanz, welche ja zur gewünschten Frequenz passen sollen.

    Heißt im 2m Band beispielsweise: Eine AFU-Antenne für 144-146MHz taugt kaum noch für 149MHz und schon mal gar nicht für 165-174MHz.

    Solche Antennen sollten als gestreckter Strahler etwa 40-50cm lang sein, aufgewickelt zu einer Wendelantenne entsprechend kürzer.

    Eine 70cm Antenne wäre als gestreckert Strahler etwa 17-18cm lang, aufgewickelt ebenso entsprechend kürzer.

    Ist eine 70cm Antenne doppelt so lang, also etwa 35cm, deutet das auf einen endgespeißten Halbwellenstrahler hin in dem ein LC-Match im Fuß eingebaut ist. Sowas ist dann deutlich schmalbandiger und kaum durchgängig von 400-470MHz nutzbar.


    Ich selber hatte hier auch mal einen Chinaböller vom Type MD-380 VHF.

    Auch hier zwei Antennen: Eine kurze ca. 10cm und eine fast 30cm lange, angeblich beide für VHF.

    Also beide Antennen mal an meinem Antennenanalyzer gehängt.

    Ergebnis: die kurze war brauchbar für 147MHz +-2MHz und die längere entpuppte sich als Radioantenne für knapp 90-110MHz.

    Um so bedenklicher das Erlebniss das ein Kollege der eine MD-380 UHF kaufte, exakt die selben Antennen dazu bekam.


    Meine Antennen verschwanden ganz schnell in der "undefinierte Antennen-Kiste" während ich die MD-380 VHF mit anständigen, zum Teil mit einer Teleskopanne weiter nutzte.

    Seit dem ich eine Alinco MD5 habe, ist die MD-380 selbst nun auch entsorgt.

    Vor allem hat die MD5 eine Originalantenne die tatsächlich etwa 145-165 und 410-470MHz brauchbar funktioniert.


    Merke:

    Bei Handfunkgeräten die Originalantenne nutzen zu können, braucht mindestens Geräte die von AFU-Markenfirmen produziert oder (wie das MD5) modifiziert und mit eigenem Zubehör ausgestattet wurden.

    Das Grundmodell der MD5 ist ein Chinaböller von Anytone, wo Alinco jedoch den Cleartone-Codec gegen einen echten AMBE+ Codec ausgetauscht hat, eigene Firmware, sowie höchst warscheinlich auch im HF-Bereich was modifiziert hat.

    Ebenso packen die eine Antenne bei die tatsächlich anständige 50-Ohm Resonantzpunkte auf 2m und 70cm hat.


    Grüße


    Jürgen

    Hallo!


    Ehrlich gesagt:

    Mit zwei Handfunkgeräten 1,2Km zu überbrücken, vor allem noch auf UHF, ist realistisch und zuverlässig eigentlich nur bei direkter Sichtverbindung oder schlimmstenfalls mit nicht mehr als einer handvoll Bäume dazwischen vorstellbar.

    Keinesfalls aber bei der von dir beschriebenen Topografie.


    Auch VHF = Freenet sehe ich da als Aussichtslos an.

    Denn 149MHz funkt keineswegs besser durch einen Hügel als ein PMR446.

    Wenn du die Möglichkeit haben solltest, frag jemanden von der Feuerwehr wie weit sie damals mit ihren Handfunken an den Einsatzstellen funken konnten...ernüchternd!


    Das einzige was eventuell eher gehen könnte bei dieser Topologie:

    CB-Funk Feststationen mit ordentlichen Antennen auf den Hausdächern.


    Oder - falls es unbedingt und zwingend Handfunkgeräte sein sollen - und gesetzeskonformer Betrieb für deinen Kollegen offenbar unwichtig ist:

    An geeigneter Stelle, beispielsweise auf einer der Hügel, ein PMR446/Freenet-Repeater.

    Auf der einen Seite nutzt man ein PMR446-Gerät, auf der anderen Seite des Hügeld braucht es dann ein Freenet-Gerät.


    Als Crossband-Repeater könnte man - noch illegaler - auch ein Dualband-Handfunkgerät (DJ-500 oder viele andere) mit Crossband-Repeater Funktion nehmen.

    Man braucht dann nur eine Lösung zur Stromversorgung. Also ausreichender Akku und kleines Solarpanel auf dem Hügel.


    Aber wie gesagt: Solche Spielchen in absolut eigener Verantwortung, kann teuer werden!


    Grüße


    Jürgen

    Hallo!


    Das hört sich nach einem mehrstufigen Defekt an:

    Das die Sendefrequenz weitab der programmierten Sollfrequenz umherwandert, liegt daran das die PLL auf der Sendefrequenz Regelungsprobleme hat: Sie rastet nicht!


    Wäre das der einzige Fehler, würde das Gerät eine Aussendung in diesem Fehlerfall jedoch verhindern. Die entsprechende Fehlerschaltung scheint also auch nicht zu funktionieren.


    Ich tippe mal auf ausgelaufendes Kondensatorelektrolyt oder innere Korrosion aufgrund eingedrungender Feuchtigkeit?


    Grüße


    Jürgen

    Hallo Preppy!

    Nein, diese Sperrtöpfe meine ich nicht!
    Diese drei Typen sind meines Wissen "¼-Wellen Sperrtopfstrahler" und haben gegenüber der Kathrein (Typ: 711 530) logischer Weise keinen Gewinn.

    Aus aktuellem Anlass, hatte gerade eben im Lager so eine K552626 in der Hand - habe ich diese Diskussion nochmal rausgesucht zwecks einer Klarstellung:


    Es gibt keine 1/4 Sperrtöpfe!

    Die Kathrein

    K552626 (für 146-156MHz) ist 1085mm lang ab Mastende = 1/2

    K552627 (für 155-165MHz) ist 1042mm lang ab Mastende = 1/2

    K552628 (für 164-174MHz) ist 993mm lang ab Mastende = 1/2


    Diese sind vom Gewinn her Spezifiziert mit 0dBD = 2,15dBi und einem verkikalem Öffnungswinkel von 78°.

    Die von dir verlinke Antenne ist angegeben mit "135-170cm je nach Frequenz".

    Sie soll einen Gewinn von 2,5dB haben.

    Das Dumme daran: es fehlt die Bezugsgröße...also "2,5dB stärker" als was?

    Bei Antennen nutzt man gewöhnlich entweder das 1/2"-Dipol als Bezugsgröße = dBD, oder häufig auch (sehr häufig um den Gewinn höher erscheinen zu lassen) isotopen Strahler = dBi.

    Von der Länge her muss es ebenso ein Lambda 1/2-Type sein, nur eben mit anderem Schlankheitsfaktor.


    Aber wenn du aus deinem Funknetz mehr Reichweite rausholen willst, geht das nur über zwei Wege:


    Entweder die Stationsantenne höher setzen (vorher gucken welche Maximalhöhe in deiner Zuweisungsurkunde steht).

    Oder an deinen Fahrzeugen Gewinnantennen nutzen.

    Es gäbe da neben den normalen und billigen 1/4-Strahlern noch 1/2 und 5/8-Strahler.


    Die 1/2-Variante welche ich schon mehrfach verbaut habe wäre die Procom ML1-ZR/160/BBMU.

    Der Vorteil dabei ist das sie im freien Raum hängend etwa 2dB über 1/4-Strahler macht, wie eine 1/4-Antenne montiert auf guter Meltallkarosserie noch etwas mehr (2,xdB) bringt.

    Ist aber nur die halbe Wahrheit. Mindestens ebenso interessant ist ihre Schmalbandigkeit.

    Sie arbeitet abgestimmt auf Ihre Arbeitsfrequenz maximal +-3MHz und bildet darüber hinaus einen HF-Kurzschluß.

    Somit selektiert sie ihre Arbeitsfrequenz sogar noch besser, als die Frondends der meißten Mobilfunkgeräte.


    Die 5/8-Strahler sind heute eher selten geworden. Vor einigen Jahrzehnten waren diese sehr beliebt an Taxis. Sind ca. 120cm lange Strahler mit Federfuß.

    Gäbe es von Procom noch unter dem Präfix MH3 und ist mit 3dB über 1/4-Strahler spezifiziert.

    Hallo!

    Hallo Jürgen,

    Die Lösung mit den Dioden funktioniert, allerdings musste ich im TX-Vco die 3.3pF am Schwingkreis entfernen damit die PLL einen ausreichenden Regelbereich hat.

    Statt NPN-Transistoren habe ich FETs benutzt, das spart einen Transistor und die Widerstände.

    Damit erreicht man ca 0,58V für logisch 0 an den Programmiereingängen des Synti . Die original-Proms liegen da besser. Leider kenne ich den Toleranzbereich dieser Eingänge nicht, aber es sollte so bis ca 0,8V als L durchgehen.

    Aufgebaut habe ich die Schaltung auf 2 Bauteileträger, und die Transistoren sind SMDs direkt an den Drahtverbindungen angelötet. So sind die Ersatz-Proms auch steckbar.

    Da hast du dir gut Mühe gemacht,

    Die Lösung mit den BSS138 ist problemlos so möglich.


    Was mich nur irritiert...laut deiner Berechnung kommst du nun auf 171,000MHz.

    Wir haben nun also die 159,59 - die "irgendwo bei 173MHz" sowie nun die 171,000MHz.

    Ich hoffe du hast mal ganz genau in eure Frequenzzuweisungsurgunde geschaut, auf welcher exakten Frequenz Ihr bis wann genau funken dürft.

    Die "Irgendwo bei 173MHz sowie die 171,000 (und ebenso drumherrum, also 170,990 und 171,010) zweifel ich an, das ihr dort Sprechfunk machen dürft.


    Grüße


    Jürgen

    Hallo Manni!

    Die Sendefrequenz meines fehlerhaften Gerätes ist ca 173Mhz, die 159Mhz hat ein Ersatzgerät das ich evtl auch als Ersatzteillager nutzen könnte, aber auch noch funktioniert.

    Das ist wohl ein wenig durcheinander gekommen, sorry.


    Das heißt das defekte Gerät welches du zu reparieren versuchst, womit - wenn ich es richtig verstanden habe auf einem Segelflugplatz an der Zugwinde gefunkt wird, läuft bei 173,xxxMHz?

    Und das mitten in Deutschland mit einer ordentlichen Frequenzzuweisungsurkunde?


    Spätestens jetzt würde ich - wärst du mein Kunde - die Frequenzzuweisungsurkunde sehen wollen.


    Zitat

    Wenn die NF-Endstufe mit auf dem Kühlkörper sitzt, wäre es auch möglich den kompletten

    Endstufenblock auszutauschen ?

    Auch das hatte ich dir schon vor längerem geschrieben.

    Hallo!


    Ich weis nicht welche Datenblätter du durchgeschaut hast.

    Aber die PLL-Platine besteht bei allen T8x00 aus dem Vorteiler-IC Siemens S89 und dem nachgeschalteten PLL-IC Siemens S187.

    Der Referenzoszillator schwingt NICHT auf 16,4MHz sondern generell auf 6,4MHz.


    Echte Datenblätter dürften heute eher selten sein für diese Chips.

    Über Google findet man jedoch zur S187 einiges, da sie zu ihrer Zeit als erste kompakte Vielkanal-PLL in zahlreichen Funkgeräten zur Kanalsteuerung eingesetzt wurden.

    Mein Hauptproblem sind aber diese ganzen Anleitungen von Funkamateuren und Hobbyelektronikern im Netz die völlig übertrieben verkomplizierte Berechnung der Diodenbestückung.

    Die Wahrheit kann man auch ganz einfach Ausdrücken:

    Von den 15Bit breiten Bus an der S187 bestimmt Prom B mit 8Bit breite die VCO-Frequenz in 1MHz-Schritten von 1-255MHz.

    Prom A steuert die 7 Bit des Feinrasters mit Schrittweite = Referenzraster.

    Ja nach Lötbrücken also 5kHz, 6,25kHz, 10kHz oder 12,5kHz.


    Für deine 150,590MHz braucht es also zum senden:

    Kanalraster 10kHz = Brücke X geschlossen, Brücke Y offen.

    Grobraster Prom B den Wert h96 = b10010110 = 150,000MHz

    Feinraster Prom A den Wert h3B = b00111011 = +590kHz


    Für Empfang brauchst du eine Injektionsfrequenz von 150,59 - 21,4MHz = 129,19MHz.

    Grobraster PromB den Wert h81 = b10000001 = 129,000MHz

    Feinraster Prom A den Wert h13 = b00010011 = +190kHz


    Aber das alles kann für dich ausschließlich nur dann von Interesse sein, wenn du einen Bastentrieb mit diesen Geräten befriedigen willst.

    Wie ich vor einigen Wochen schonmal schrieb:


    Dein Problem lit der zu niedrigen Lautsprecherlautstärke liegt ganz wo anders.

    Nämlich wahlweise auf den ZF/NF-Board, das ist die große Platine in der Mitte des Sandwichsaufbaus.

    Also jene Platine die du siehst, wenn du die Tonrufplatine ausgebaut hast.

    Oder auch gerne in der Lautsprecherendstufe, ist ein TDA2003 welcher im hinteren Geräteblock zusammen mit der Sendeendstufe sitzt.


    An welcher Stelle dieser beiden Möglichkeiten der Fehler tatsächlich liegt, kann man von aussen feststellen:

    An der hinteren Anschlußbuchse das Hörersignal messen.

    Das ist Pin 12 der Sub-D-HD15.

    Wenn ein hinreichend stark moduliertes Signal empfangen wird, sollte das Hörersignal an Pin 12 mit 200-350mV, teilweise je nach Abgleich auch 500mV zu messen sein.

    Ist das der Fall, liegt der Fehler am TDA2003 oder einer der Kondensatoren drumherrum.

    Solte jedoch der Hörerpegel an Pin 12 schon viel zu schwach sein (deutlich unter 200mV) liegt der Fehler ganz klar auf der großen ZF/NF-Platine.


    Solltest du hingegen die einfache Methode anstreben, ein funktionsfähiges Reservegerät T8200 mit eurer Frequenz der kaputten T8200 aus zu statten:

    Einfach alle drei HF-Platinen vom defekten in das neue Gerät wechseln.

    Damit bekommt das Reservegerät nicht nur die PLL-Programmierung des defekten Gerätes, sondern auch gleich den kompletten HF-Abgleich beider VCO's sowie aller Bandpässe.


    Grüße


    Jürgen