Beiträge von DG7GJ

    Hallo!



    ich habe seit Jahren bei 446.0500 MHz, 458.187 MHZ und 887.7125 MHz und ab und an auch in anderen Frequenzen bzw. Kurzwelle leise Brumm und Ratternde Signale. Dachte zuerst an Irgendwelche Mysteriöse Funkdienste. Schuld bei mir ist Vermutlich die Photovoltaik-Anlage die hier aufs Dach ist. Der Wechselrichter wird wohl das Problem sein.

    Beweisen kann ich es nicht.

    Wechselrichter bei 10-30kHz...immernoch?

    In vielen anderen bereichen wo Schaltwandler höhere Leistungen switchen, ist man inzwischen zwischen 600kHz - 2,xMHz.

    Eben weil entsprechende Schaltelemente das locker verlustarm verkraften, und die Induktivitäten deutlich kleiner und preiswerter (weniger Kupfer) werden.


    Die Herrausforderung bei Netzanschlußgeräten von Photovoltaik-Anlagen ist ja gerade die Netzsynchronität die exakt stimmen muss.

    Und weil die Netzfrequenz ja Lastabhängig ist, muss soein Netzanschlußgerät wahnsinnig schnell (im µs-Bereich) seine Phasenlage nachführen können. Genau dabei entstehen dann häufig die meißten und stärksten EMV-Störungen.


    Der beweis welche Störungen von dieser Anage ausgehen und welche nicht, kann man mittels Laptop und SDR-Stick austesten.

    Nur wenn so ein klarer Hinweis gefunden wird das die Störungsquelle gefunden wird, kann man dagegen vorgehen.

    Entweder indem man selber eine Nachbesserung versucht (da sollte man wissen wo welche Spannungen in solch einer Anlage herrschen) oder das ganze an die BnetzA weiter leiten.

    Im letzteren Fall wäre aber die Messung des Störpegels mit einem kalibrierten Spektrumanalyzer sinnvoll.


    Zitat

    Habe den Hersteller kontaktiert aber genaueres kann der mir auch nicht sagen bzw. kann er sich nicht erklären. Ich will deswegen auch kein Faß aufmachen mit der Bundesnetzagentur, da diese Signale nicht dauernd sind. Aber normal arbeiten diese Wechselrichter bei 10 bis 30khz. Ich kann mir auch nicht richtig erklären warum diese Störsignale auf so Unterschiedliche Frequenzen zu hören sind. Teils sind die Signale im Haus und Keller genauso Stark wie draussen.


    Die Hersteller sowie die Fachbetriebe für Photovoltaik sind generell keine EMV- und Funkfachkräfte, sondern eher "spezialisierte Elektriker".

    Erzählt man denen was von EMV-Störungen durch Schaltwandler fühlen die sich verarscht.

    Ist aber wie gesagt nicht mehr das größte Problem hier.

    Deutlich größer ist der Bereich Elektromobilität, neben den bislang kaum relevanten E-Autos vorrangig die letzten Jahre eBikes und neuerdings eScooter.


    Alles auf Effizienz getunte Antriebe, also mit hohen Strömen über H-Brücke an der Motorwicklung und PWM mit einigen MHz.

    Und ja, es ist ein Lernresistenter bereich, wo die Entwickler heute noch verkappte Antennen verbauen, weil man ja auf seine 15cm Motorkabel bestehen will.


    Grüße


    Jürgen

    Oh ja, das dachte ich mir.

    Ein schon breites (450-500kHz) Upstreamsignal eines Kabelmodems.


    Das sowas auch aus dem BK-Netz leckt wundert mich absolut nicht.


    Schon damals als es keine Rückkanalanwendungen für Endkunden gab war das BK-Netz undicht.

    Insbesondere Sie Sonderkanalbereiche störten vielerorts Sprechfunkanwendungen.


    Damals, bereits ab dem Kabelpilotprojekt (1983/1985) haben die Störungsuntersuchungen gezeigt das die Netzebenen der Bundespost damals bis auf wenige Einzelfälle (Erdkabel und HÜP's) sauber waren. Die in die Millionen gehenden Leckstellen lagen überwiegend hinter dem HÜP, also die Verkabelung in Hausantennenanlagen und in Wohnungen zwischen Antennendose und Rundfunkgerät.

    Pegelmässig also an den Empfangsgeräten mit eher niedrigeren Pegeln.


    Heite bei Internetanwendungen über BK ist die Problematik krasser, weil dort wo Otto Normalverbraucher über Kabel und Stecker bestimmt, nicht mehr nur schwache Signale empfängt, sondern deutlich höhere pegel ins Kabel sendet.

    Mit DOCSIS 3.1 wird für Uplink der Frequenzbereich 5-204MHz genutzt womit solche Störungen locker bis ins 2m Band reichen können.


    Was ich aber eher noch fraglich finde:

    Ähnliche Signalformen empfange ich im 70cm band gelegentlich:



    Sind zwei dicht nebeneinanderliegende, 550kHz breite Streams:

    464,525MHz +- 275kHz = 464,250 - 464,800MHz

    465,075MHz +- 275kHz = 464,800 - 465,350MHz


    Wo die her kommen weis ich nicht. Für BK-Upstrem wäre die Frequenz deutlich zu hoch. Ob es was bezüglich Downstrem ist kann ich nicht eruieren mangels Kabelanschluss.

    Vermute aber eher eine bewegliche Funkanwendung, weil das Signal nur sporadisch sichtbar ist und vom Pegel vor allem dann stark ist, wenn hier in der Stadt Großveranstaltungen laufen.


    Grüße


    Jürgen

    Hallo!


    Also das Unitymedia im BK-Netz auf 83,735MHz sendet glaube ich nicht wirklich.

    Es ist keiner der mir geläufigen Pilottöne.

    Wenn es ein Nutzsignal aus dem Kabelnetz sein sollte, dann kommt es nicht vom Netzbetreiber sondern gehört gemäs DOCSIS3.0 oder DOCSIS3.1 zum Upstream (Rückkanal).

    Signale in diesem Frequenzbereich im BK-Netz kommen also von Kabelmodems.

    Und solche Signale würden niemals durch den ZF-Filter (15kHz) eines Sprechfunk-Scanners passen.


    Ich würde an deiner Stelle nun mal einen SDR-Stick ans Kabel halten und mir das Spektrum mal mit SDR# anschauen.


    Grüße


    Jürgen

    Hach ja...Verschwörungstherorien...


    Wobei: Der rasante Fortschritt ist unaufhaltsam, Sensoren werden immer besser, die digitale Rauschfilterung immer Effizienter.

    Genau das ist ja das was die ganze Klimahysterie antreibt:

    Nicht nur das Regenradar ist hochauflösender geworden, sondern so ziemlich alle Instrumente in der Metereologie.

    Das führt freilich auch dazu das Effekte heute messbar sind, die noch vor wenigen Jahren unbekannt waren und daher niemanden interessierten.


    Vor dem Aspekt würde es mich gar nicht wundern wenn irgendwann tatsächlich minnimale Wetterbeeinflussungen im Bereich von Großsendern festgestellt werden.

    Ob aber KW-Rundfunksender die mit ein paar tausend KW senden, oder solche Anlagen wie DCF77 oder DHO38 tatsächlich überregional das Wetter beeinflussen, oder nur zig stellen nach dem Komma im 1Km-Radius um den Sender die Moleküle etwas wärmer sind, darf heute schon bezeifelt werden.


    Zum Glück sind die Sensoren noch nicht sooo gut...:-)


    Grüße


    Jürgen

    Hallo!


    Es sind also keine neuen Signale die plötzlich aufgetaucht sind?


    Nun, deine MP3's reichen nicht für eine Analyse. Vom klanglichen Eindruck hingegen kommt mir das sehr gewohnt vor.

    Allerdings ist das schon gute 25-30 Jahre her...so anfang 1990-1995 etwa habe ich genau das was in deinen MP3's steckt häufiger gehört.


    Hier in meiner Heimatstatt tauchten diese Signale gelegentlich auf, vorwiegend bei Inversionswetterlagen. Dann aber vorwiegend im 2m und 70cm Band. Im 4m Band gab es damals andere interessante Signale auf Basis FFSK und PSK.

    Das war da alles noch deutlicher lebendiger, weil noch zuhauf Industrie und stationierung von Besatzungsmächte reichlich mit zum Teil sehr skurilen Sachen rumfunkten.


    Das System was du da gefunden hast war damals m.E. nach ein Daten-Bündelfunk, also Vorläufer von MODACOM.

    Wie es genau hies, ob es einem offenem Standard angelehnt war, und wer es nutze habe ich nie herraus gefunden.


    Grüße


    Jürgen

    Hallo!


    DMR ist nur in den absoluten Grundfunktionen zwischen den Herstellern kompatibel.

    Also das grundlegende Format wie ColorCodes und ID's zusammen mit dem AMBE-Codec übertragen werden.

    Alles was darüber hinaus geht ist nicht standerisiert!


    Also Verschlüsselung, GPS, Bündefunkfunktionen usw.

    Selbst bei Text-Messanging gibt es zwar einen Grundstandard, aber nur wenige teurere Gerätetypen (Motorola DPxxxx) ermöglichenen diesen Grundstandard zu aktivieren statt des probitären Verfahrens.


    Grüße


    Jürgen

    Hallo!

    Schon jetzt gibt es 700 Millionen Endgeräte, die neben anderen Satellitennavigationsdiensten auch Galileo-Signale verarbeiten können.

    Ach, wie...?

    Seit einigen Jahren beschäftige ich mich gelegentlich mit GNSS-Modulen.

    Immer wenn dieses Thema bei mir aufkommt suche ich nach zukunfstauglichen Plattformen die wünschenswerter weise dann auch Galileo können sollten.

    Aber mehr als waage andeutungen fand ich bislang nie.

    Angefangen vor gefühlt ~3 jahren mit dem Modul A2200-A der Firma Meastro, die auf dem GSD4e Core basierte.

    Hirzu galt damals und offenbar bis heute:

    Die Hardware des GSD4e beherrscht theoretisch neben den amerikanischen und russischen Netzen auch Galileo.

    Die Firmware higegen zur GSD4e beherrscht Galileo nicht - und es gibt offenbar auch keine Anstrengungen da Galileo mit rein zu implementieren.

    Bei u-Blox sieht es ähnlich aus...Hardware würde dafür taugen, aber Firmware ignoriert Galileo.


    Und nun lese ich da das es schon 700 Millionen Endgeräte für Galileo geben soll? *grübel*...


    Jürgen

    Hallo!


    Laut diesem Pinning hier:

    http://www.zh-tek.com/china/ProductShow.asp?nClass=&ID=271

    der Antennenausgang auf:


    Pad 14 = OUTP

    Pad 15 = OUTN


    Ein echtes Datenblatt habe ich auf der Schnelle nicht gefunden.

    Sieht aber so aus als ob das Antennensignal wie bei vielen ähnlichen Chips symmetrisch ausgegeben wird.

    Falls du da wirklich dran wolltest, weil du z.B. unbedingt eine Antennenbuchse dranbauen willst, bleibt nur ein Weg:

    Herrausfinden welche Ausgangsimpedanz der Chip exakt hat.

    Dann die Signalwege durch ausbau der vier Bauteile an Pad 14 und 15 auftrennen und einen zur impedanz passenden Balun zwecks unsymmetrierung und transformation auf 50 Ohm einbauen:

    https://www.box73.de/index.php?cPath=82_154_239


    Grüße


    Jürgen

    Hallo!


    Bei originalen, unverbastelten Geräten kenne ich das Problem der verzerrten Wiedergabe (die sich so anhört wie Frequenzversatz) nur bei kaputten ZF-Filtern.

    Ganz anders hingegen sieht es aus bei falsch umgeflashten Bündelfunkgeräten GP/GM 6x0 auf 3x0.

    Nämlich immer dann wenn der falsche - nicht zur Hardware passende - Codeplug ins Gerät geschoben wurde (Tanapa).

    Das vermute ich aber bei dir weniger - denn in diesen Fällen reden wir nicht von einstelligen kHz, sondern mitunter von dreistelligen kHz Frequenzversatz zwischen Rx und Tx.


    Abgleichen kann man bei den Geräten nur die Referenzfrequenz die gleichsam für RX und TX zuständig ist.

    Daher:

    Schaue mal wo das Oszillatorsignal für den RX liegt...liegt er tatsächlich neben der Sollfrequenz?

    Wenn nicht, schau dir mal die ZF jeweils vor und hinter den ZF-Filtern an.


    Grüße


    Jürgen

    Hallo Norbert!

    Hallo Jürgen,


    da macht jeder andere Erfahrung. Mein Jetziger Laptop und die paar alte Hündchen nur für Funkanwendungen haben alle AMD´s drin und noch nie Probleme damit gehabt,. So alt wie die sind. Aber ich hab auch nicht die Ahnung davon was gut oder schlecht ist.


    An Gebrauchtgeräte war ich auch dran... und auch Leasingrückläufer hatte ich im Visier... sogar mit Garantie aber leider alles weiter weg von mir und Versand kommt nicht mehr in Frage.


    Nunja, jeder hat andere Anwendungen und Erfahrungen, klar.

    Ich habe halt zuhause und in meiner Werkstatt mehrere Dektops und Tower, angefangen von DOS, Win3.11, W2k, XP bis Win7, zum teil als Multiboot-Systeme - inzwischen überall ausschließlich nur noch Intel's.


    Laptops verwende ich niemals ernsthaft als Hauptrechner, sondern - solange sie noch samt Zubehör (Akku) laufen ausschließlich als mobile Servicegeräte im Kundendienst oder alle paar Jahre mal im Urlaub.


    Und statt mir wie vor 10 Jahren alle paar Jahre neue, aktuelle Laptops (Toshiba, Gericom, etliche mehr) kaufe, fahre ich nur noch robuste Marken.

    In Münster gibt es da einen großen Laden wo ich selten vorbeikomme, aufgrund meiner guten Erfahrungen dort aber auch regelmässig bestelle.

    Der hat Leasinggeräte genau nach meinem Geschmack: Originale DELL die teilweise nur 1-2 Jahre alt sind zu einem, ja man könnte fast "Schüttgut-Preis".


    Wie gesagt: Der letzte war ein Dell Latitude E6320 mit Core i5-2520M 2x2,5GHz / 1333MHz FSB mit allem möglichen Ausstattungsmerkmalen.

    U.a. für mich wichtig im Kundendienst UMTS-Modem, eingebaute Webcam, WLAN Dualband ac und Win7 64Bit Professional OEM.

    Zusammen mit Netzteil und neuem Akku stand da unterm Strich 186€ (ohne neuem Akku nur 149€).

    Und für meine Bedürfnisse genau richtig: Gehäuseschale unten nix Plastik sondern Magnesium-Legierung, ebenso Bildschirmrücken, quasi rundum Metall.

    Gut, der Monitor ist für manche Sachen bissel klein: 13,3" 1366x768 Pixel.

    Motorola DMR-CPS ist da grenzwertig, braucht man ne Maus mit robustem Scrollrad.

    Alles andere, nebst SDR# hingegen läuft da perfekt mit der Auflösung.


    Das selbe in neu mit kaum mehr Power hätte mich locker das 10-15-fache gekostet.


    Achja, mein vorletzter war ein Dell Latitude D630 der nun gute 8 Jahre täglich läuft, leider nur mit XP, aber immer noch fit.


    Grüße


    Jürgen

    Hallo!

    Welcher CPU Hersteller ist mir eigentlich egal. ;D

    Autsch!

    Vor mehreren Jahren hatte ich mehrfach Streß mit CPU-Ausfall.

    Bei genauer Betrachtung kam schnell raus: Nacheinander starben alle AMD's. Hingegen die Intels laufen und laufen, noch nie einer abgebrannt.


    Speziell bei Laptops die für mich nur eine "mobile Notlösung" sind welche diverse Desktops ergänzen, lege ich nicht mehr all zu viel Wert auf RS232 und ähnliche Anschlüsse. Und nagelneu muss es für mich auch nicht sein, eben weil Laptops bei meiner Anwendung eben nicht geschont werden.

    Letztes Jahr erst für ich glaube 169€ rum ein "altes" Leasinggerät ergattert, immerhin mit Intel i5, WLAN 2/5GHz (400Mbit/s), WAAN+GPS.

    Ein seichter Kratzer im Deckel inklusive, den man inzwischen gar nicht mehr erkennt..:-)


    SSD war für den bislang kein Thema: Er schläft wochenlang im Stromsparmodus und ist, wenn er gebraucht wird, in nichtmal 10 Sekunden aufgeweckt.


    Grüße


    Jürgen

    Hallo!


    Ja, über die CPS selber geht es nicht.

    Mein letzter Versuch bestand darin mir Beispiel-Codeplugs GM380/GP380 an zu schauen in der Hoffnung die Stelle zu finden wo die Tastatureinstellungen liegen.

    Dummer weise aber scheinen die Codeplugs komplett verschlüsselt zu sein.

    Ein und der selbe Codeplug in welchem nur dieser eine Menuepunkt einer GM380 (Tastenfeld Up/Down auf Kanal/Status/Adresse) und ansonsten absolut identischen Parametern führt zu komplett unterschiedlichen Bitmustern.

    Lediglich der Header im Adressbereich h0 bis h31F ist bei allen Dateien identisch.

    Ab h320 bis Ende bei h81A stimmt kein Byte mit den Vergleichdateien überein.

    Ergo: Komplett verschlüsselter Block ohne Eingriffsmöglichkeiten...schade.


    Na, dann muss ich mal gucken das ich den Kanalschalter doch mal austausche...


    Grüße aus Dortmund


    Jürgen

    Hallo Leute!


    Seit Jahren schon mehrfach gemacht:

    Bei Mobilfunkgeräten GM380 kann man im Menue "Sonstiges -> Display & Tastenfeld" unten die Funktion "Standardmodus Aufwärts/Abwärts-Tasten" auf Kanal stellen.

    Damit bekommen die Menuetasten folgende Funktionen:


    Links/Rechts führt ins Menue, während die Aufwärts- und Abwärts-Tasten die Kanäle schalten.


    Bei Handfunkgeräten GP360 und GP380 hingegen ist diese Funktion im CPS-Menue ausgegraut und somit nicht aktivierbar.

    Dummer weise bräuchte ich diese Funktion aber, da ein altes GP380 einen fürchterlich prellenden Kanalschalter hat.

    Mit jeder Rastposition schaltet er 1-12 Schritte vorwärts/rückwärts, wodurch eine Kanalwahl nur noch umständlich über das Menue möglich wird.


    Ich meine mich auch ganz dunkel daran zu erinnern das ich vor vielen Jahren mal ein Kundengerät hatte, welches das konnte.

    Also kanalwahl mit den Up/Down-Menuetasten ohne Umweg über das Menue. Nur dummer weise finde ich den dazugehörigen Codeplug nicht mehr..:-(


    Hat von euch jemand soein Gerät oder Codeplug mit dieser Funktion?


    Jürgen

    Hallo Axel!


    Kenne diese High-Power-Teile nur aus diversen Schaufenstern von Import/Export-Kramläden und habe mich mehrmals gefragt ob die da auch die notwendige Feststationsantenne mit in der Verpackung haben, die notwendig wäre für "25 Miles" Reichweite.

    Denn selbst wenn die Basis tatsächlich mit 10-15W sendet, würde eine wohnzimmertaugliche Gummiwurst kaum weiter als 2Km reichen.


    Gehört habe ich solche Teile aber nie.

    Was in meiner Teenagerzeit aber eine Art Folkssport etlicher Freaks war, waren CT1+CT2 Telefone.

    Die bis ende 80'er legalen VHF-Low-Telefone (ich glaube 46/55MHz oder so) kamen mit ihren 10mW nicht weit.

    Die 90'er Jahre mit den CT1 und CT2 hingegen konnte man gut 2-3Km hören.


    Grüße


    Jürgen

    Hallo!

    ... und die schnurlosen 30 mhz Funken (Telefone) gibbets nich mehr ;-)

    Gibt es nicht mehr? :bounce1

    Vor wenigen Jahren erst...muss so 2016 gewesen sein etwa, fühlte ich mich in die end-80'er zurückgebeamt.

    Da striff mein Blick durch das Schaufenster so eines berüchtigten Import/Export-Kramladens und blieb an soein verbotenes Schnurlostelefon hängen, mit dem Aufdruck "25miles Range!". ;,z2

    Kopfschüttelnd wendete ich dann meinen Blick wieder ab und setzte meinen Weg fort.


    Grüße


    Jürgen

    Hallo!


    Ein echter "Freak" für VHF-LOW war ich nie, zumindest hatte ich nie 40MHz-Yagis aufgebaut wie die hardcore-Freaks damals in den 80'-90'ern.

    Allerdings hatte ich zwischen 1990-2000 regelmässig ein breitbadig gematchtes 40MHz-Dipol, zwischendrinn auch mal eine Aktivantenne für 30-60MHz auf dem Dach.

    Ab der Jahrtausendwende aber verlohr ich das Interesse, weil:

    - Nutzsignale aus Deutschland komplett verschwanden (z.B. Autobahnmeisterreien)

    - Nutzsignale aus dem DX-Bereich eben so verflixt seltener wurden

    - Das Müllrauschen immer weiter zunahm.


    Daher habe ich seit knapp 20 Jahren da weder Antennen noch wertige Empfangsgeräte für.


    Was den Peak auf 35,300MHz gestern anging, war eher ein Zufallsfund.

    Zwei mal an weit entfernten Standorten Antennenanlagen überprüft.

    Da sah ich beim einstellen des Speckis erstmals diesen Peak bei 35,3MHz. Relativ schwach.

    Dachte zunächst an lokales QRM, irgend ein technisches Gerät das da den Peak im Nahfeld erzeugt.

    Das war gegen etwa 10Uhr MESZ.

    Gegen 12Uhr MESZ war ich knapp 15Km entfernt beim nächsten Kundendienst.

    Und dort der selbe Peak allerdings gute 20dB stärker!

    Das veranlasste mich dazu auf der Rückfahrt nach Dortmund (ca. 30Km) die 35,300 in meinen BCT-15X zu hacken.

    Und obwohl der nur an einer 2m Mobilantenne (1/4) hängt, konnte er den Träger durchweg bis vor meine Haustür empfangen.

    Zwar mit dem für Mobilempfang üblichen Flattern und gelegentlichen, kurzen Abrissen, aber eben permanent mit Pegeln zwischen geschätzt -95 bis -60dBm schwankend.


    Wie bereits durch Michael angedeutet ist dieses Band äusserst speziell.

    So fällt diese Frequenz theoretisch auf den BOS-Kanal 848, was in diesem Band aber nicht heißen muss das es auf die Signalquelle hindeutet.

    Betrachte ich die letzten 40 Jahre in diesem Band funkten damals noch manche Autobahnmeisterreien dort, BOS schon gar nicht mehr.

    Spätestens Mitte 90'er auch keine Autobahnmeisterreien mehr.

    Mehrfach habe ich aus verschiedenen Richtungen die Info bekommen das die BOS in diesem Band KFZ-Peilsender betrieben hat zwecks Homing-Peilung:

    Ein Zielgebiet rastermäßig abfahren bis maximale Signalstärke erreicht ist.


    Es würde mich hingegen sehr wundern, ja sogar etwas empören, falls diese Technik aus dem vergangenden Jahrhundert heute noch im Einsatz wäre.

    Und dieser Peak gestern, über einen ca. 44cm Mobilspargel über 30Km empfangen, deutet für mich eher auf was größeres.

    Entweder was lokales im Sinne eines starken Senders an einer resonanten Stationsantenne irgendwo im Ruhrgebiet, oder etwas warscheinlicher: irgend ein Artefakt von irgendwo auf der Welt und durch Überreichweiten hier ins Ruhrgebiet getragen.


    Grüße


    Jürgen

    Hallo Leute!


    Habe seit Jahren leider keine Antennen oder Geräte mehr für den VHF-Low-Bereich (30~68MHz) mehr aufgebaut, mein SDR-Stick an der 4m Stationsantenne zeigt da allerdings nix.

    Als ich jedoch heute unterwegs war viel mit im Spekki mehrfach ein merkwürdiger Peak exakt auf 35,300MHz auf.

    Zuerst dachte ich an einen Peilsender aus den 80'er Jahren, jedoch habe ich ihn in sehr unterschiedlichen Feldstärken im Umkreis von gut 30Km empfangen, weswegen ich eher auf eine Überreichweite tippe.

    Auf FM war jedenfalls keine Modulation auf dem Träger wahr zu nehmen.


    Grüße


    Jürgen

    Hallo Axel!


    Ich geb dir mal einen Tip:

    In der CE99 in der Menueleiste "File" ->"New", oder einfach Tastenkombination Strg+N.

    Dann wirst du nach dem Frequenzband gefragt. UHF A ist sie Standardvariante für 400-470MHz.

    Auswählen, bestätigen, schon hast du einen leeren Defaultcodeplug den du ins Gerät schieben kannst.


    Grüße


    Jürgen Hüser

    Hallo!

    Ich spiel noch mit Bosch Hfs 167 und Motos Gp 300,P210 und Gp 900 rum.

    Da sollte sich postalisch mit funken lassen sofern man sich im unteren möglichen Leistungsbereich tummelt.

    Dir erzähle ich bestimmt nix neues, aber um gegenüber allen Mitlesern klar zu stellen:

    Die Stufe der Sendeleistung in den verschiedenen Programmiersoftwares dienen nur zum umschalten vorher definierter Leistungswerte.

    Egal ob man mit High, Mid, Low oder L1, L2, H o.ä. rumwerkelt - aussagen tun diese Bezeichnungen nix, wenn man nicht weiß wie die DAC-Werte hinter diesen Variablen definiert wurden.

    Ab Werk kann "Low" irgendwas zwischen 100mW und 2W sein während "High" bei Handfunkgeräten nicht selten 4-6W sind.

    Je nach dem welcher Künstler vorher an einem Gerät rumgeputscht hat, kann es sogar sein das "Low" 4W und "High" 1,5W sind. Hatte ich alles bereits auf dem Tisch.


    Will man sicherstellen das die alte (damals) oder die neue Allgemeinverfügung eingehalten wird, führt nichts an einem Abgleich an entsprechend verlässlichen Meßmitteln vorbei.

    Damals habe ich bei 2m Handfunken für Freenet die Stufe "Low" auf 450-500mW abgelichen, zukünftig dann eben 800-1000mW.

    Kann man machen, weil die erzielbare ERP bei üblichen HFG-Antennen im 2m Band kaum höher sein kann als das was aus der Endstufe kommt.

    Besser als -2dB hat es bislang keine solche 2m HFG-Antenne geschafft, die meißten tendieren eher richtung -4 bis -6dB.


    Bei 70cm Handfunkgeräten und PMR446 muss man deutlich mehr Sicherheitsmarge einhalten.

    Denn dort ist der Wirkungsgrad der HFG-üblichen Antennen deutlich höher und liegt mitunter im Bereich bis -1dB rum.

    Real machbar sind dort 250-300mW an der Antennenbuchse, um sicher unter 500mW ERP zu bleiben.


    Grüße


    Jürgen