Heute ist es wieder Meshday!
Der 13. eines jeden Monats hat zum Ziel, dass alle Teilnehmer in MeshCom-, Meshtastic- und Meshcore-Netzen ihren Node aktivieren, um neben der Durchführung des Nachrichtenaustauschs auch die Reichweite der eigenen Station zu testen.
Von besonderem Interesse dürfte hierbei sein, welche Direktverbindungen sich zwischen den Nodes erzielen lassen und wo gegebenenfalls noch Optimierungsbedarf besteht. Je mehr Direktverbindungen möglich sind, desto enger ist das Kommunikationsnetz geknüpft – beispielsweise bei einem Blackout.
Grundlagen zum Thema MeshCom finden sich u.a. in den FUNKAMATEUR-Beiträgen:
Sommer, F. G., DC8FG: Aufbau eines MeshCom-Nodes - modular und flexibel. (FA 3/2026, S. 218)und
Baumann, K., OE1KBC; Zwingl, M., OE3MZC: MeshCom 4.0 - Daten- und Textübertragung mit LoRa-Modulen (FA 6/2025, S. 446)
Quelle: https://darc-e39.org/allgemein/mesh…ichtbar-machen/
Beiträge von Blablub
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Bereits am 7. Juli 2026 brachte die Mission Transporter 17 Nutzlasten in die Erdumlaufbahn. Neben den bereits hier genannten Satelliten MARMOTSat und MAVERIC waren drei weitere Nutzlasten für den Amateurfunk dabei. So wurden die Satelliten MARINA, KOSTKA und HADES-E2 ebenfalls in eine sonnensynchrone Erdumlaufbahn gebracht.
MARINA ist ein 1U-Cubesat, der von der Technischen Universität Košice, Slowakei gebaut wurde. Er soll als experimentelle Kommunikationsplattform für Funkamateure weltweit dienen und einen digitalen Transponder, sowie Fähigkeiten zur Erdbeobachtung bieten. Der Transponder arbeitet mit GFSK (AX.25 G3RUH 9600 Baud). Er überträgt auch Erdbeobachtungsbilder im robusten SSDV (Slow Scan Digital Video) Protokoll. Darüber hinaus verfügt er über einen VHF-Downlink bei 145,925 MHz für Transponder und Telemetrie sowie einen UHF-Downlink bei 436,680 MHz für SSDV-Übertragungen, CW-Bake und SatNOGS-Integration.
HADES-E2 (UNNE-1B) ist ein 1.5P-PocketQube, der von der AMSAT-EA in Zusammenarbeit mit der Universität Nebrija in Madrid gebaut wurde. Er trägt einen SDR-basierten FM- und FSK-Repeater. Zusätzlich werden digitale Codec2-Sprachnachrichten gesendet. Und er enthält ein pädagogisches "Ratespiel", für das wöchentlich Hinweise in der Telemetrie versteckt werden. Die Frequenzkoordination ist noch nicht abgeschlossen. AMSAT-EA hat einen Uplink für FM, FSK 200 bps, AFSK, AX.25, APRS 1200/2400 bps auf 145,925 MHz beantragt und einen entsprechenden Downlink bei 436,888 MHz.
KOSTKA ist ein 1U-Cubesat der Technischen Universität Brünn. Er hat einen UHF-Downlink bei 436,870 MHz für Digipeater und Telemetrie (9k6 AX.25 G3RUH GFSK), SSDV-Bildübertragung, sowie eine CW-Bake.
DM4TG -
Meteotime: Über DCF77 versorgte Wetterstationen seit Tagen ohne PrognosedatenÜber das offizielle deutsche Zeitsignal DCF77 werden auch Wetterstationen mit Prognosedaten versorgt. Das klappt aber seit Anfang des Monats nicht mehr.www.heise.de
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Frequenzen: Das große HabenwollenDie drei großen Mobilfunker strecken ihre Fühler nach Frequenzen mit besonderen Eigenschaften aus. Damit könnten Anbieter Milliarden sparen – zulasten anderer.www.heise.de
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Der FUNK.TAG wird im Jahr 2027 nicht stattfinden. Trotz intensiver Gespräche mit der Messe Kassel konnte kein geeigneter Termin gefunden werden. Die ursprünglich geplanten Termine waren bereits vergeben, weitere mögliche Zeitfenster kamen aufgrund von Terminüberschneidungen mit anderen Veranstaltungen und Contest-Wochenenden nicht infrage.
Auch alternative Veranstaltungsorte erfüllten die Anforderungen nicht.
Unser Ziel bleibt, den FUNK.TAG langfristig in den Messehallen Kassel zu veranstalten. Für 2028 wurde bereits ein Termin angefragt. Im Jahr 2027 liegt unser Fokus auf dem Jubiläum „50. HAM RADIO“ -
Bei einer von der EU finanzierten Prüfung von ferngesteuerten Spielzeugen für Kinder im Alter von 3 bis 14 Jahren stellte sich heraus, dass 60 % die EU-Normen für Störstrahlung nicht erfüllten. Signalstörungen können Kommunikationsdienste beeinträchtigen, darunter auch solche, die für Navigation und Sicherheit genutzt werden. Sie stellen daher ein erhebliches Risiko dar, so der Bericht der EU [1].
Zu den getesteten Produkten gehörten ferngesteuerte (RC-)Fahrzeuge, Walkie-Talkies und Laptops für Kinder, elektronische Haustiere, Roboter, Musikplayer und Lautsprecher. Eine Hauptursache für die festgestellten Störungen waren Störstrahlungen (Außerband-Signale) sowie die Strahlungsleistung – die Stärke des Signals eines Senders in einer bestimmten Richtung. Überschreitet diese bestimmte Grenzwerte, kann das Signal andere Geräte stören.
Neben den Laboruntersuchungen gemäß den geltenden Normen prüften die Marktüberwachungsbehörden, ob die Proben mit den vorgeschriebenen Warnhinweisen, Kennzeichnungen und Anweisungen versehen waren. Insgesamt wurden 63 % als nicht konform befunden. Zusammen mit den Ergebnissen der Laboruntersuchungen erfüllten insgesamt 81 % der Proben die EU-Anforderungen nicht.[1] https://single-market-economy.ec.europa.eu/news/radio-con…e-2026-06-18_en

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Mesh-Netzwerke sind immer gefragter und werden auch von Funkamateuren weltweit eingesetzt, obwohl oder gerade weil nur MeshCom auf Amateurfunkfrequenzen arbeitet — die ebenfalls von Funkamateuren genutzten Mesh-Systeme MeshCom und MeshTastic dagegen nicht.
Sie nutzen das LoRa (Long-Range)-Protokoll mit der wenig störanfälligen Chirp-Modulation (Chirp und MDMA, siehe: "Neue digitale Modulationsarten", FUNKAMATEUR 4/2004, S. 352 ff.). Diese bieten bei geringer Datenrate hohe Reichweite im zweistelligen km-Bereich trotz minimaler Sendeleistungen.
Der auf Arte erschiene TV-Beitrag Off Grid der Sendereihe Tracks beschäftigt sich mit Mesh-Anwendungen im Alltag verschiedener Länder und die Vorstellung solcher dezentralen Funknetzwerke als Alternative zu kommerziellen Telekommunikationsnetzen. In Gesellschaften wie im Iran, die zunehmend überwacht werden, oder in denen Regierungen die Telekommunikation von heute auf morgen blockieren können, sind derartige dezentrale und frei zugängliche Netzwerke nicht nur eine Fantasie von Überlebenskünstlern.
2024 gelang nach den Zerstörungen durch den Hurrikan Helen mit noch funktionierenden Mesh-Netzwerken die Organisation der Rettungsdienste in Tennessee, USA. In Nevada, USA in der Wüste fanden sich auch Mesh-Knoten, welche die Naturschutzbehörde allerdings aufspürt und entfernt.
Tracks trifft Mesh-Fans in London, Barcelona und in der Nähe von Bologna in Italien. In Barcelona installiert das Aktivistenduo Radical Data Repeater-Antennen für das beliebteste alternative Kommunikationsnetzwerk: das Meshtastic Network. In London hat Jack44, ein britischer Elektronikingenieur und Spezialist für Spionagetechnologien, Tutorials erstellt, um Alternativen zu WLAN für alle zugänglich zu machen.
In der Region Bologna in Italien bietet das von Cristina Carnevali ins Leben gerufene Projekt des ultralokalen Netzwerks Antennine den Einwohnern dort, wo die öffentliche Infrastruktur es nicht zulässt, einen gemeinsamen Zugang zum Internet über LibreMesh, das mit WLAN- statt LoRa-Mesh-Technik auch höhere Datenraten bietet.
DL2MCD
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Auf dem amerikanischen Kontinent sind die MW-Rundfunkfrequenzen durchaus noch belebt. Das LW-Band ist auf dem amerikanischen Kontinent dagegen nicht dem Rundfunk zugeteilt. Doch auch auf MW werden immer mehr Sender wegen der Stromkosten und der zurückgehenden Hörerzahlen abgeschaltet.
Aktuell geschieht dies ziemlich heftig in Kanada. Rogers [Wikipedia], das größte Medienunternehmen Kanadas, hat zwei große Nachrichten- und Sportprogramme in Calgary eingestellt und dabei nicht nur die AM-Sender auf 660 und 960 kHz abrupt abgeschaltet, sondern auch 230 Mitarbeitern in ganz Kanada ohne Vorwarnung gekündigt.
Der Nachrichten- und Verkehrsreporter Alexander Carrigan, der 11:30 Uhr seinen Job beginnen sollte, erfuhr von der Abschaltung aus dem nicht mehr laufenden Programm, als er noch auf dem Weg ins Studio war. Weitere Senderabschaltungen betreffen Vancouver, Halifax und Kitchener.
Die Sendungen beider Sender in Calgary wurden am Dienstag mitten im laufenden Programm unterbrochen. Später hörten die Hörer zwischen längeren unmodulierten Passagen eine aufgezeichnete Durchsage, in der die Schließung angekündigt wurde. Am Nachmittag hatten beide Sender den Sendebetrieb bereits komplett eingestellt.
Die AM-Sender kosteten bei einer Sendeleistung von 50 kW für den Strom alleine etwa 1 000 US-$ pro Tag, doch waren sie sehr beliebt mit einem Anteil von 18,6 % der Hörstunden bei Männern im Alter von 18 bis 34 Jahren. DAB+ gibt es in Kanada nicht, doch auch Internet war offensichtlich keine Alternative. Die Rentabilität von Radio ist in Kanada in den letzten neun Jahren um 90 % gesunken.
In Calgary ist das AM-Band nun weitgehend verstummt, denn auch hier wurden keine Musikprogramme mehr auf AM betrieben, man hatte 2001 auf ein Sport-Wortprogramm gewechselt. Roger Media erklärt [Video der CBC], Podcasts seien schuld am sinkenden Ertrag der Stationen, obwohl Sportsender doch gerade von Live-Übertragungen leben.
DL2MCD, tnx Info Terry Hughes
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Das VBS, das Eidgenössische Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport der Schweiz plant eine neue Requisitionsverordnung. Die Vorlage erlaubt der Armee, im Ernstfall technische Anlagen und Dienstleistungen zu beschlagnahmen. Für Funkamateurinnen und Funkamateure bedeutet das im schlimmsten Fall: Das VBS holt die Ausrüstung ab — was ein wenig an den Radiocon bzw. das spätere Zentralamt für Funkkontroll- und Messdienst (ZFK) in der DDR erinnert.
Aus diesem Grund hat die Union Schweizerischer Kurzwellen-Amateure USKA im Rahmen der Vernehmlassung am 30. Juni 2026 eine Stellungnahme eingereicht. Die USKA fordert, dass Anlagen und Betriebsmittel des Amateurfunkdienstes inklusive der lizenzierten Betreiber/-innen explizit von der Requisition ausgenommen werden, sofern sie für die Not- und Krisenkommunikation vorgesehen sind.
Der Wert einer Funkstation entsteht nicht durch das Blechgehäuse. Erst das Zusammenspiel von Gerät, Antenne, Stromversorgung und der jahrelangen Erfahrung der Funkamateurinnen und Funkamateure bringt im Krisenfall den Nutzen. Ein requiriertes Gerät in den Händen eines ungeschulten Soldaten ist völlig nutzlos.
Wenn der Bund diese Strukturen durch eine Requisition zerschlägt, gefährdet er die Kommunikationssicherheit der Schweiz. Unsere Funkgeräte laufen mit einfachen Batterien oder kleinen Solarpanels. Wir sind in der Lage, innerhalb kürzester Zeit nach einem Totalausfall der kommerziellen Netze erste Kontakte aus einem Krisengebiet zu aktivieren.
Die USKA vertritt über 3000 der rund 5000 Funkamateure in der Schweiz. Sie reicht dem Bund die Hand für eine Kooperation, fordert aber im Gegenzug den Schutz unserer technischen Ressourcen.
Fakt ist: Der Amateurfunk hilft dem Land am meisten, wenn man ihn arbeiten lässt ...
DL2MCD nach PI
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Die Gemeinde Überherrn hat die öffentlichen Besichtigungstermine am ehemaligen Langwellensender Europe 1 für das zweite Halbjahr 2026 bekanntgegeben. Der Flyer ist auf der Webseite des Distriktes Q zu finden: https://www.darc.de/der-club/distrikte/q/ . Technische Führungen sind am 22.8., 19.9. und 17.10. samstags, jeweils um 11 Uhr.
Eine Anmeldung beim Kulturamt der Gemeinde Überherrn ist erforderlich: Tel. 06836-909122 oder per E-Mail an kultur@ueberherrn.de . Die Führung dauert etwa 90 Minuten. Der Preis beträgt 10 € pro Person. Die Führung ist auf max. 30 Teilnehmer begrenzt.
Der ehemalige Langwellensender in der Gemeinde Überherrn-Berus ist ein Monument der Rundfunkgeschichte. Er war ehemals der stärkste Langwellensender der Welt. Die Anlage steht seit 1999 unter Denkmalschutz und ist noch so erhalten wie am letzten Tag des Sendebetriebes. Die Sendehalle wurde 2021 wegen ihrer außergewöhnlichen Konstruktion in die Reihe der historischen Wahrzeichen der Ingenieurbaukunst in Deutschland aufgenommen. In der CQDL 11/2022 hat Eugen Düpre, DK8VR, ab Seite 52 einen Bericht veröffentlicht unter dem Titel: „Die Kathedrale der Wellen: Das Sendezentrum Europe 1“. -
Weckte am diesjährigen HAM RADIO-Stand des DARC HF-Referats großes Interesse: das Poster der TU Graz zum Thema Weltraumwetter. Es erklärt anschaulich Fachbegriffe wie koronale Massenauswürfe, solare Flares oder geomagnetische Stürme sowie deren Folgen. Sogar Hobbyastronomen kamen bei uns vorbei, um es sich anzusehen. Das Poster kann hier heruntergeladen werden (PDF):
Poster "Weltraumwetter" der TU Graz (PDF)

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Der 24. Erkrather Radiotag, die Veranstaltung für BC-DXer, Seesender- und andere Radio-Fans wird nach dem großen Erfolg im letzten Jahr erneut am 5. September 2026 an gewohnter Stelle im Technischen Museum QQTec in 40721 Hilden stattfinden.
Da der Termin direkt nach dem Ende der Sommerferien, bzw. für Bayern noch in denselben liegt, bringen wir die Ankündigung diesmal frühzeitig — noch vor dem Beginn der Sommerferien.
Bereits geplant sind
- Vorstellung des Medienportals FM Kompakt durch Thomas Kircher
- Radio Monique: Ferry Eden stellt sein neues Seesenderbuch vor und erwartet dazu Gäste aus den Niederlanden
- Ein Interview mit Helmer Litzke: Eine schillernde Radiokarriere über RTL Radio Luxemburg bis Schwarzwaldradio
- Herbert Visser: Die aktuelle Mediensituation in den Niederlanden und in Belgien
Der geplante Vortrag von Jürgen von Wedel, DG3WZ: Von Südtirol bis Bayern: Radio Bavaria International kann von OM Jürgen dagegen nicht mehr gehalten werden, da er unerwartet am 18.6. im Alter von nur 72 Jahren verstarb. Es werden stattdessen Freunde und Zeitzeugen von Jürgen und RBI von ihm und dem Projekt berichten. Wer dazu auch noch etwas beisteuern kann, möge sich beim Veranstalter Jan Sundermann per E-Mail melden unter: jansundermann <at> fastmail <Punkt> fm
Die Veranstaltung findet wie üblich von 13 Uhr bis 19 Uhr statt. Der Eintritt beträgt 12 €. Ort: QQTec , Forststraße 73, 40721 Hilden, http://www.qqtec.art/museum/, Locator JO31KE80FV [K7FRY]. Anreise per Bahn von Düsseldorf HBF mit dem Zug S6 bis Benrath BF, dann mit dem Bus 784 bis Horster Allee, anschließend zu Fuß Forststraße bis zum IBIS-Hotel. Direkt daneben ist das QQTec. Oder mit dem Bus 785, Haltestelle Hülsen.
Eine Anreise per Flugzeug über Düsseldorf ist ebenso möglich, und in Düsseldorf Hauptbahnhof hält auch der Thalys aus Brüssel über Köln. Brüssel ist wiederum mit dem Eurostar von London aus verbunden.
DL2MCD, tnx Info Jan Sundermann
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Verheerende Folgen: Bis zu 1,7 Mio. Satelliten bedrohen den NachthimmelMünchen (Deutschland) – Die Zahl der Satelliten im Erdorbit wächst rasant – und mit ihr die Sorge von Astronomen umwww.grewi.de
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Am heutigen Sonntag hat die 49. Ausgabe der HAM RADIO ihr Ende gefunden. Damit sind drei Tage „volles Programm“ zum Abschluss für dieses Jahr gekommen. Und die Besucherzahl? Die nennen wir ihnen am Schluss! Denn das wahre Highlight für uns war nicht etwa die gefühlt gleichgebliebene Besuchermasse, sondern dass abermals die gesamte HAM-Gemeinschaft wieder nach Friedrichshafen kam. Wie nannte es der DARC-Vorsitzende Christian Entsfellner, DL3MBG, in seiner Eröffnungsrede so schön? „Die HAM ist das Spiegelbild des Verbands“.
Und inhaltlich? Besonders spannend fanden wir den Besuch der Astronautin Rabea Rogge, die erste deutsche Frau im All. Darüber konnte sie den Messebesuchern lebhaft berichten. Man musste auf der HAM aber nicht zwangsweise ein Raumfahrzeug besteigen, um den Blick in die Sterne zu wagen. Die Symbiose mit der Parallelmesse ASTRO am Samstag ist geglückt und im Innenhof konnte jeder einmal die Sonnenprotuberanzen nebst Sonnenflecken selbst beobachten.
Die Vorträge waren auch der Renner, viele bildeten sich darin fort. Technikfreaks kamen auf ihre Kosten, es gab „neue Spielsachen“ fürs Shack. Und während wir diesen Satz schreiben, sind bereits die ersten Aussteller mit dem Abbau ihrer Stände befasst. Nun, das wars also für dieses Jahr! Das nächste Mal ist es erst wieder Ende Juni 2027 soweit – dann mit einem Jubiläum, der 50. HAM RADIO. Auch dafür wird sich der DARC wieder etwas Besonderes gemeinsam mit der Messe Friedrichshafen ausdenken. Die Jubiläumsausgabe findet vom 25. bis 27. Juni 2027. Achja, die Besucherzahl! Zusammen mit der ASTRO waren es 13100 (2025: 11600, 2024: 11300, 2023: 11100)

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Auf der HAM RADIO hat die Bundesnetzagentur in einem Vortrag einen Einblick in ihr neues Kundenportal für die Verwaltung im Bereich Amateurfunkdienst gegeben. Der Vortrag hat gezeigt, wohin die Reise geht. Eigentlich sollte das Projekt schon zu Ostern fertig sein. Allerdings gibt es auf der Entwicklerseite noch eine leichte Verzögerung, sodass es nun „im Sommer 2026“ starten soll.
Funkamateure können das neue Portal künftig über bundesnetzagentur.de/amateurfunk erreichen. Eine Prozessmodellierung sei der Gestaltung des Kundenportals voraus gegangen. Das Kundenportal arbeitet als eigene Webanwendung im Browser. Zur Anmeldung stehen unterschiedliche Möglichkeiten zur Verfügung, die ebenso unterschiedliche Vertrauenslevel zur Verfügung stellen. Auf dem niedrigsten Level bewegt man sich mit einer Nutzername/Passwort-Kombination, „volles Vertrauen“ zum Kunden wird erzielt, sobald man sich mit einer BundID anmeldet. Die Rufzeichenliste wird weiterhin ohne Anmeldung abrufbar sein. Letztere wird HTML-basiert sein und mit besseren Suchfunktionen und besserem Layout ausgestattet sein. Je nach Verifikationslevel am Kundenportal sollen online folgende Funktionen möglich sein: Antrag auf Zulassung zur Amateurfunkprüfung, Antrag auf Zulassung zum Amateurfunk, Antrag auf Anerkennung ausländischer Amateurfunk-
Prüfungsbescheinigung, Antrag auf Clubstation 1-buchstabig, Antrag auf Clubstation 2-buchstabig, Antrag auf Clubstation 4 bis 7-stellig, Antrag auf Betrieb einer Relaistelle. Die Bearbeitungsstände sollen im Kundenportal eingesehen werden können. Aktuell laufende Anträge werden migriert und in das neue System übernommen. „Es läuft wie gewohnt weiter“, hieß es dazu. Bei Verlängerung von Relaisstellen werden bestehende Daten übernommen, sofern das Vertrauenslevel der Anmeldung vorhanden ist. Eine automatische Information über Ablauf von Rufzeichen wird nicht Teil des Systems werden, informierte die Behörde. Auf die Frage, ob sich das neue System auf die Gebühren auswirken werde, hieß es, dass es eine Novellierung der Gebührenordnung im nächsten Jahr geben werde.
Gebühren werden überdies nach dem Verwaltungsaufwand berechnet. Man erhofft sich durch das neue System weniger Verwaltungsaufwand und erhofft weiterhin, „dass wenigstens die Gebühren nicht steigen werden“. Abschließend informierte die BNetzA, dass die Erfassung der BEMFV eine andere Stelle sei, man nehme die Implementierung der Funktion als Anregung auf.
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Der Amateurfunkmarkt (Dortmund) findet in diesem Jahr am Sonntag, den 25. Oktober in der Stadthalle Kamen statt. Und damit erklärt sich auch, warum wir im Skript des DL-Rundspruches das Wort Dortmund in Klammern geschrieben haben. Aufgrund der gestiegenen Hallen-Kosten am angestammten Platz war das Veranstaltungsteam im Zugzwang nach der Suche einer alternativen Location.
Auf dem FUNK.TAG Kassel hatten wir die Gelegenheit, mit Andreas Brinkmann, DL2DBW, zu sprechen. Er beschreibt darin die Hintergründe ausführlich. Das Video aus der Reihe "Interview unter dem Turm" - Folge 88 - finden Sie auf dem DARC-YouTube-Kanal
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Eine neue Open-Source-Desktop-Anwendung namens OrbitDeck bringt den klassischen OSCARLOCATOR ins Software-Zeitalter und verbindet eine originalgetreue Nachbildung der Papier-Tracking-Hilfe mit einem integrierten Kurs zur Umlaufbahnmechanik. OrbitDeck wurde in Python geschrieben und unter der MIT-Lizenz veröffentlicht. Es läuft unter Windows, macOS und Linux - einschließlich des Raspberry Pi - und ist ausschließlich eine Software zur Bahnverfolgung und -analyse; die Steuerung von Funkgeräten und Rotoren wird bewusst bereits existierenden Spezialtools überlassen.
Mancher erinnert sich vielleicht noch an OSCARLOCATOR: eine Polarkarte, überlagert von einer rotierenden Bodenbahn-Transparenz, mit der man einen Überflug allein mit Bleistift und Uhr vorhersagen konnte. OrbitDeck lässt diese Erfahrung nun interaktiv auf dem Bildschirm wieder aufleben. OrbitDeck sowie der Quellcode sind auf GitHub verfügbar https://github.com/prstoetzer/OrbitDeck .Darüber berichtet der AMSAT News Service.
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Die Bundesnetzagentur (BNetzA) hat die Publikation der Amateurfunkrufzeichen mit dem Inkrafttreten der modernisierten Amateurfunkverordnung (AFuV) am 24. Juni 2024 grundlegend umgestellt. Dabei geht es vor allem um digitale Prozesse sowie den Datenschutz:
Die Herausgabe der Rufzeichenliste als gedrucktes Heft wurde ersatzlos eingestelt. Die Liste erscheint nun ausschließlich online als PDF-Datei und in Form einer Datenbank.
Zugleich ist der Umgang mit dem Datenschutz leichter. Funkamateure können seitdem über eine Änderungsanzeige der Veröffentlichung ihrer Anschrift und des Stationsstandortes in der öffentlich einsehbaren Rufzeichenliste widersprechen.
Die Liste soll in regelmäßigen Abständen aktualisiert werden und ist für jedermann frei abrufbar.
Detaillierte Informationen, den tagesaktuellen Rufzeichenplan sowie die direkte Abfragemöglichkeit und Links zum Herunterladen findet man auf der Amateurfunk-Seite der BNetzA.
Red. FA/-rd
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Jeden ersten Mittwoch im Monat, das nächste Mal also am 1. Juli 2026, ist europaweite 2-m-FT8-Aktivität auf 144,174 MHz angesagt. Von 17:00 bis 21:00 UTC (19:00 bis 23:00 Uhr ME(S)Z) treffen sich Funkamateure aus ganz Europa auf dem 2-m-Band, um Kontakte zu knüpfen, neue Locatorfelder zu sammeln und die Ausbreitungsbedingungen zu erkunden.
FT8 hat man zwar eher auf den KW-Bändern auf dem Schirm, doch die Betriebsart bietet auf faszinierende Möglichkeiten: Tropo-Überreichweiten, kurze Öffnungen und manchmal sogar überraschende DX-Verbindungen.
Jede Station zählt — egal ob mit großer Antennenanlage oder einfacher Portabelstation. Auch wenn man nur eine vertikal polarisierte Antenne hat, gelingen einige QSOs. Die Aktivität lebt von den Teilnehmern!
- Frequenz: 144,174 MHz
- Zeit: 1700 bis 2100 UTC (19:00 bis 23:00 Uhr ME(S)Z)
- Modus: Standard-FT8 (nicht VHF Contest Mode!)
- Log-Upload und Informationen: https://ft8activity.eu/rules/
DL2MCD, tnx Info DL2EGS


