Beiträge von Blablub

    Mittlerweile gibt es kaum noch Zweifel, dass die fast ständig herrschenden troposphärischen Überreichweiten zwischen Südspanien und den 1000 km entfernten Kanaren sich auch bis zu den Kapverdischen Inseln erstrecken. Diese troposphärische Funkstreckenverlängerung sorgt bei Sporadic-E-Ausbreitung auf 2 m mitunter dafür, dass auch aus DL nach EA8 gearbeitet werden kann, trotz der über 3000 km Entfernung. Und wenn das nach EA8 funktioniert, warum nicht auch nach D4? Aus Italien/Slowenien war das im Juni ja auch schon möglich, wir berichteten.


    Tatsächlich war es am 23.7. nachmittags in DL soweit: Intensive Sporadic-E-Wolken über Südwestfrankreich ermöglichten 2-m-QSOs von Deutdchland aus in den Süden der Iberischen Halbinsel. Ein Großteil der Aktivität spielte sich dabei in FT8 in der Nähe von 144,174 MHz ab. Gleichzeitig mit den CTs und EA7ern tauchten auch EA8-Stationen auf – und D41CV von den Kapverden! Nicht immer klappte es ausbreitungsbedingt mit einem QSO – doch um 1511 UTC tauschten schließlich Wolf, DK5AI, in Bad Sachsa, JO51GO, und D41CV in HK76MU [K7FRY.com] Rapporte und Rogers aus. DK5AIs Signal kam über die Distanz von 4966 km mit maximal –06 an, D41CV war mit –16 zu decodieren.


    Damit dürfte ein neuer DX-Rekord für die IARU-Region 1 erreicht worden sein. Besonders erfreulich ist, dass mit Wolfgang ein wirklich „alter UKW-Hase“ das Glück hatte, als erste Station aus Deutschland die Kapverden über terrestrische Ausbreitung zu arbeiten. Mehr dazu im UKW-QTC in der Septemberausgabe des FUNKAMATEUR.


    Bernd Mischlewski, DF2ZC

    Quelle: https://www.funkamateur.de/nac…ls/items/D41CV-DK5AI.html

    Der Probebetrieb (Initial Services) des europäischen Satellitennavigationssystems Galileo ist erfolgreich wiederhergestellt. Galileo war von einem technischen Zwischenfall im Zusammenhang mit seiner Infrastruktur am Boden betroffen. Der Vorfall führte zu einer vorübergehenden Unterbrechung der global verfügbaren Galileo-Navigations- und Zeit-Dienste, mit Ausnahme des Galileo Such- und Rettungs-Service. Der sogenannte Search-and-Rescue-Dienst, der für die Lokalisierung und Hilfe von Menschen in Not-Situationen wie im Meer oder auf Bergen verwendet wird, war davon nicht betroffen und blieb betriebsbereit.

    Der technische Zwischenfall entstand durch eine Fehlfunktion der Anlagen in den Galileo-Kontrollzentren, die die Zeit und Bahnvorhersagen berechnen und für das Prozessieren der Navigationsnachricht verwendet werden. Die Störung beeinträchtigte verschiedene Elemente in den Kontrollzentren in Fucino (Italien) sowie am DLR-Standort in Oberpfaffenhofen.


    Ein Team von Experten des Galileo Service Operators unter Führung der Spaceopal GmbH arbeitete mit Hochdruck und in enger Abstimmung mit der European GNSS Agency (GSA) sowie der Zulieferindustrie für die Bodensysteme und der europäischen Raumfahrtagentur (ESA) an der Behebung der Fehlfunktion. Aufgrund der technischen Komplexität des Systems und Analyse der Fehlerabhängigkeiten benötigten diese Anstrengungen mehrere Tage bis zur Bestätigung der Wiederaufnahme des Probebetriebs am 18. Juli. Eine unabhängige Untersuchungskommission analysiert nun für die EU-Agentur GSA und die EU-Kommission als programmverantwortliche Behörde die genaueren Umstände und Auslöser des Ausfalls, um das System in der Erprobungsphase kontinuierlich zu verbessern.


    Galileo bietet den Initial Service seit Dezember 2016 an. Während dieser "Pilot-Anfangsphase“ vor der "voll-operativen Dienstleistungs-Phase“ werden Galileo-Signale in Kombination mit anderen Satellitennavigationssystemen verwendet, was die Erprobung und Erkennung von technischen Problemen während der schrittweisen Inbetriebnahme ermöglicht. In der voll-operativen Phase wird Galileo unabhängig von anderen Satellitennavigationssystemen funktionieren.


    Galileo ist ein Hochtechnologie-EU-Flaggschiff-Programm und stellt Navigations-Dienste für die Bürger zur Verfügung. Schon jetzt gibt es 700 Millionen Endgeräte, die neben anderen Satellitennavigationsdiensten auch Galileo-Signale verarbeiten können. Galileo trägt als weiteres unabhängiges und autonomes Satellitennavigationssystem entscheidend dazu bei, dass die globale Verfügbarkeit und Genauigkeit von GNSS Diensten für jeden Bürger spürbar verbessert wird.



    PI Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)


    Quelle: https://www.funkamateur.de/nac…ails/items/GNS190719.html

    Aktualisierter Sachstand zum Thema 2-m-Band-Zuweisung


    2019-07-01

    Kurzfristig hatte die französische Fernmeldeverwaltung im Juni einen modifizierten Vorschlag, Funkverträglichkeitsstudien für zusätzliche Aeronautical-Mobile-Services (AMS)-Zuweisungen im Bereich zwischen 144 MHz und 22,2 GHz als Tagesordnungspunkt auf der WRC im Oktober/November vorzusehen, an die CEPT-Vorbereitungsgremien zur WRC-19 eingereicht.

    Damit ist nun auch das 2-m-Band in den Fokus gerückt (wir berichteten). Falls dieser Antrag in unveränderter Form auf der nächsten Sitzung der Conference-Preparatory-Group im August hinreichend Unterstützung aus den 48 CEPT-Mitgliedsländern bekommt, ist davon auszugehen, dass er auf die Agenda der übernächsten WRC-23 kommt. Von den 48 Ländern müssen sich mindestens zehn für den Antrag aussprechen, nicht mehr als sechs Länder dürfen explizit dagegen optieren.

    Bei der kürzlichen Sitzung der WRC-19-Konferenzvorbereitungsgruppe Project Team A der CEPT in Prag wurde dieser Vorschlag erstmals diskutiert. Es sprach sich lediglich die deutsche Delegation dagegen aus. Das mag auch darauf zurückzuführen sein, dass aufgrund der kurzfristigen Hereinnahme des 2-m-Bandes ins zu betrachtende Spektrum die anderen europäischen Verwaltungen keine interne Abstimmung mehr herbeiführen konnten. In Deutschland bewährte sich die enge und konstruktive Zusammenarbeit zwischen DARC-Frequenzmanagement und BNetzA, weshalb von DK4VW und DF2ZC kurzfristig noch eine Stellungnahme zum Vorschlag gefertigt werden konnte, die mit zur ablehnenden Haltung Deutschlands führte.

    Die IARU, unterstützt durch regulatorische Experten ihrer Mitgliedsverbände (DARC, RSGB, etc.), arbeitet intensiv daran, die Entscheidungen des laufenden Prozesses im Sinne des vollständigen Erhalts der bestehenden 2-m-Band-Zuweisung zu beeinflussen. Die entsprechenden Kosten dieses Engagements werden durch den Anteil an nationalen Mitgliedsbeiträgen getragen, den jeder IARU-Verband an die IARU überweist.


    Besonders wichtig ist dabei aber, dass der Amateurfunk mit einer Stimme spricht! Einzelinitiativen, etwa mit "direkten Drähten" nach Berlin oder Brüssel sind ausgesprochen kontraproduktiv, denn sie nehmen einem systematischen Vorgehen von IARU und Amateurfunk-Landesverbänden die Wirkungsmacht.


    Zielführender ist es hingegen, das 2-m-Band noch intensiver zu nutzen, mehr als nur zum "OV-Telefon". Hier kommen die kürzlichen Erfolge bei terrestrischer Atlantiküberbrückung oder Sporadic-E-Ausbreitung >5000 km gerade richtig. Vor allem aber sollten wir den Stellenwert des 2-m-Bandes als Notfunkband besonders kommunizieren: Ein Totalausfall der TK-Infrastruktur, ob durch Netzwerkfehler oder Hacker-Angriff, ist auch in westlichen Gesellschaften nicht so ganz unwahrscheinlich. Das darf man gerne auch einmal im Bekanntenkreis oder – wichtiger noch – an lokale Medien weitergeben …

    Bernd Mischlewski, DF2ZC


    Quelle: https://www.funkamateur.de/nac…/items/FRA-Flugfunk2.html

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    Die 2015 versteigerten Frequenzen aus der 2. Digitalen Dividende können nun von den Netzbetreibern für die Mobilfunkversorgung eingesetzt werden

    Die Frequenzen der sogenannten "2. Digitalen Dividende" können seit Anfang Juli für Mobilfunkanwendungen genutzt werden. Die Altnutzer haben das Spektrum im 700-MHz-Band geräumt und die Frequenzen sind frei für die Mobilfunkanbieter, teilte die Bundesnetzagentur am Donnerstag in Bonn mit. "Es stehen nun bundesweit weitere Flächenfrequenzen zur Verfügung, mit denen die Netzbetreiber die Mobilfunkversorgung insbesondere im ländlichen Raum verbessern können", sagte Behördenchef Jochen Homann.

    DVB-T2 sendet drunter

    Die Frequenzen waren 2015 zusammen mit weiterem Spektrum versteigert worden. Ursprünglich wurde das Band unter anderem für die Übertragung des terrestrischen digitalen Fernsehens (DVB-T) sowie von drahtloser Veranstaltungstechnik genutzt. Die Altnutzer mussten das Band räumen. Das terrestrische Fernsehen sendet seit der Umstellung auf DVB-T2 im Frequenzbereich unter 690 MHz.

    Alle drei Mobilfunker hatten 2015 je zwei Blöcke im 700-MHz-Band ersteigert. Das Spektrum eignet sich dank hoher Reichweiten gut zur Flächenversorgung. Die Netzbetreiber wollen damit ausgebaute LTE-Netze ergänzen und Funklöcher schließen. Die Telekom hat die Nutzung des Bands bereits im Februar beantragt und baut jetzt "sukzessive" aus. "Mit diesen Frequenzen können wir einen entscheidenden Beitrag zur Erschließung weißer Flecken gerade auch im ländlichen Raum leisten", sagte Telekom-Vorstand Dirk Wössner.

    Erste Antennen im Einsatz

    Auch Telefónica Deutschland und Vodafone haben bereits erste Versuche mit 700 MHz hinter sich. "An einigen Orten werden diese bereits eingesetzt, beispielsweise in dünn besiedelten Regionen Schleswig-Holsteins", erklärte ein Telefónica-Sprecher. Der Ausbau erfolge selektiv und vor allem in ländlichen Regionen, wo die LTE-Versorgung über 800 MHz nicht mehr ausreiche. Bei Vodafone sind "bereits die ersten LTE-Mobilfunkstationen im 700 MHz-Band im Einsatz", sagte ein Sprecher des Unternehmens. Bis März 2020 sollen es dann 200 sein. Alle drei Netzbetreiber wollen das Spektrum perspektivisch auch für 5G einsetzen.

    In einigen Grenzgebieten könnte es allerdings zu Problemen kommen, weil noch nicht alle EU-Länder das Spektrum freigemacht haben und noch aktive Fernsehsender auf den Frequenzen senden. Die Bundesnetzagentur weist die Netzbetreiber darauf hin, dass der Schutz des ausländischen Rundfunks zu beachten ist. Alle EU-Mitgliedstaaten sollten das Spektrum bis zum 30. Juni 2020 für den Mobilfunk räumen, in begründeten Ausnahmefällen gilt eine Frist bis zum 30. Juni 2022. (vbr)


    Quelle: https://www.heise.de/newsticke…bilfunk-frei-4464141.html

    Hallo Michi,


    momentan reicht die Geschwindigkeit Vollkommen aus für meinen Bedarf. Wenn es so bleibt. Hab mal im Mediamarkt mal mit den Ausstellungs-Geräten gespielt. Also... klar... die hochpreisigen mit 16GB usw. sind sehr zügig aber die mit 4 oder 8 GB mit HDD sind nicht viel Gefühlt Schneller wie mein altes mit SSD. Zumal es sehr wenige Laptops sind die überhaupt mit SSD verkauft werden.


    Das mir der Defrag ausschalten wusste ich schon aber da habe ich ein Problem. Es kommt die Meldung "Die Defragmentierung wurde mit einem anderen Programm geplant" Wenn ich auf "Einstellung ändern" klicke macht der Rechner nix.


    Welche Software da stört ist mir ein Rätsel.

    Hallo Jürgen,


    da macht jeder andere Erfahrung. Mein Jetziger Laptop und die paar alte Hündchen nur für Funkanwendungen haben alle AMD´s drin und noch nie Probleme damit gehabt,. So alt wie die sind. Aber ich hab auch nicht die Ahnung davon was gut oder schlecht ist.


    An Gebrauchtgeräte war ich auch dran... und auch Leasingrückläufer hatte ich im Visier... sogar mit Garantie aber leider alles weiter weg von mir und Versand kommt nicht mehr in Frage. Hatte mir hier in der Ecke einen als Neuwertigen angepriesenen Toshiba amgeschaut. Verbaute Komponenten waren schon gut aber das Ding konntest mit der Zange nicht anpacken... so verschmuddelt war der. Schade...

    aber das erlebt ja man bei vieles Gebrauchtes auch bei Funkgeräte :)


    Gruß


    Norbert

    Auf was ich achten würde ist, dass das Gerät eine SSD anstelle einer HDD eingebaut hat. Das hat für Dich zwei wesentliche Vorteile: Zum Einem einen erheblichen Geschwindigkeitsvorteil beim Laden von Windows und Programmen. Zum Anderen die Stoßfestigkeit des Notebooks.


    Die Festplatte ist das schwächste Glied in der Performance-Kette eines Computers. Du würdest Dich wundern, wieviel versteckte Performance selbst in Deinem alten Notebook noch stecken würde, mal angenommen man würde die Festplatte durch eine SSD ersetzen. Von daher: Egal ob PC oder Notebook. SSD hat die höchste Priorität beim Neukauf. Erst dann kümmere ich mich auf dem Datenblatt um die restlichen Hardware-Angaben.

    Wem es Interessieren sollte:

    Hab mich immer noch nicht auf ein neues Laptop eingelassen . Hab mir einiges angeschaut aber ich lass mir Zeit.

    Aaaber ich habe mich mit dem Thema SSD-Festplatte nach der Empfehlung von Michael beschäftigt. Mal geschaut nach den Kosten und für 60 Euro 500 GB Festplatte und USB-Adapter mit Festplattengehäuse bei Media Markt geholt. Mit dem Tool - Gratis "Partition Wizard Free Edition" von MiniTool die Festplatten 1:1 gespiegelt, Ging alles sehr einfach. Etwas Feineinstellungen im Bios und System. Platten getauscht und alles läuft wieder normal als wenn nichts passiert ist.

    Nur... der Rechner geht jetzt ab wie die Feuerwehr... ich sag einfach mal Gefühlte 2 bis 3x Doppelt so schnell mit Bildaufbau und Programmstart usw.

    Die alte Festplatte nutze ich mit dem USB-Gehäuse nun als externe Platte,


    Also das hat sich gelohnt würde ich sagen. ;,z29

    CEPT-Sitzung: Kaum Widerstand gegen französischen Vorschlag, das 2-m-Band dem Mobilen Flugfunk zuzuweisen Ein Tagesordnungspunkt der Weltfunkkonferenz 2023 (WRC-23), der u. a. vorschlägt, den Bereich von 144 - 146 MHz dem Mobilen Flugfunkdienst primär zuzuweisen, stieß bei einer Sitzung des Projektteams A der Europäischen Konferenz der Post- und Fernmeldeverwaltungen (CEPT), die vom 17. bis 21. Juni in Prag stattfand, kaum auf Widerstand. "Wir hören, dass nur eine Regierung (D...eutschland) gegen den 144-MHz-Vorschlag war - sonst niemand", twitterte die britische UK Microwave Group nach dem Treffen.


    Die Internationale Amateurfunkunion (IARU), die ebenfalls auf dem Prager Treffen vertreten war, äußerte "große Besorgnis". Die IARU hat sich daher verpflichtet, alle Anstrengungen zu unternehmen, um die Interessen des Amateurfunks umfassend zu schützen und die Unterstützung der Regulierungsbehörden einzuholen. Der Präsident der IARU-Region 1, Don Beattie, G3BJ, sagte vor dem Treffen, dass die IARU "energisch" ihre gegenüber dem französischen Vorschlag ablehnende Haltung zum Ausdruck bringen werde und versuche, dass das Spektrum weiterhin dem Amateurfunkdienst primär zugeteilt bleiben wird. Das 2-m-Band ist dem Amateurfunkdienst sowie dem Amateurfunkdienst via Satellit weltweit primär zugeordnet.


    Quelle: IARU Region 1 / ARRL; bearbeitet von Tom Kamp, DF5JL

    Bunde. Die Polizei hat in Bunde im Landkreis Leer in der Nähe der Autobahn 31 einen illegalen Sendemast entdeckt und diesen stillgelegt.


    Über die Sendeanlage wurde ein sogenannter Piratensender ausgestrahlt. Dabei handelt es sich um einen Rundfunksender, der sein Programm ohne Lizenz ausstrahlt. Die Sendeanlage wurde am vergangenen Freitag gegen 8 Uhr auf einem eingezäunten Gelände in der Ost-West-Straße nahe der A 31 aufgefunden. Dazu hatte ein bislang unbekannter Täter die Geräte an einen vorhandenen Funkmast montiert, teilte die Polizei am Montag mit.


    Für den Betrieb wurde ein Kabel von der Spitze des Funkmastes in Richtung Erdreich ausgelegt und mit der Sendeanlage verbunden. Weiterhin konnte eine installierte Antenne auf dem Funkmast und weiteres Zubehör für die Inbetriebnahme des Piratensenders aufgefunden. Sämtliches Material wurde von der Polizei sichergestellt.


    Quelle: https://www.noz.de/lokales/ost…-sendemast-in-bunde-still

    Nach letzten kurzfristigen Änderungen ist das Programm der fünften Software Defined Radio Academy fertig geworden. Highlight ist ein Grußwort mit einer Fragen- und Antworten-Runde mit dem Nobelpreisträger Joe Taylor, K1JT.


    Auch sonst zeigt sich die SDRA wieder hochkarätig, wobei sich dieses Jahr ein Schwerpunkt im Bereich Raumfahrt und Satellitenanwendungen ergeben hat: Der europäische SDR-Veteran und Entwickler des Werkzeugs "GQRX" Alex Csete, OZ9AEC, wird mit seinem Team Technologien und Anwendungen rund um Satellitenkommunikation vorstellen, Mario Lorenz, DL5MLO, von der AMSAT-Dl wird die Bodenstation des von Es'hail-2 (QO-100) erklären, und Carles Fernandez von der Universität Barcelona zeigt, wie man mit Software einen GPS-Empfänger entwickelt.


    Aber auch klassische SDR-Empfängertechnik kommt nicht zu kurz: Der Charly25, ein Projekt des Ortsverbands Erding, wird in seiner neuesten Version erklärt, und Christoph Mayer, DL1CH, stellt seine Entwicklungen rund um den KiwiSDR vor. Auch der SDR-Vorreiter FlexRadio ist mit einem Vortrag über neueste Entwicklungen mit dabei. Mit ENAMS wird Michael Hartje, DK5HH, ein Projekt vorstellen, mit dem in ganz Deutschland die Zunahme des störungsbedingten Rauschens exakt vermessen werden kann.


    Die SDRA findet am Samstag, 22. Juni als Teil der HAM RADIO im Ostflügel der Messe im Raum Berlin statt und beginnt ab 10 Uhr. Die Vorträge sind kostenlos und können einzeln besucht werden: http://2019.sdra.io/pages/programme.html. Wer nicht persönlich teilnehmen kann, für den gibt es einen Livestream auf der Youtube-Seite der SDRA unter http://youtube.sdra.io


    Quelle: https://www.darc.de/home/

    Google Übersetzung aus dem Niederländischen:


    Testarossa-Piratenstation in Beltrum aus der Luft genommen


    Beltrum - Ein illegaler Radiosender wurde am Freitagnachmittag am Stadtrand von Beltrum aus der Luft entfernt und demontiert. Dies wäre die Station der jubelnden Funkpiratenstation Testarossa.


    Der versenkbare 85 Meter hohe Funkturm wurde auf einem Waldgrundstück am Breedslatsweg entdeckt. Sowohl die Polizei als auch die Telekommunikationsagentur sind vor Ort. Schließlich wurde der Sender mit Hilfe eines großen Krans abgebrochen. Mehrere neugierige Menschen kamen vor Ort, um die Demontage mitzuerleben. Soweit bekannt, wurden keine Festnahmen vorgenommen.


    Der Radiopirat Testarossa wollte eine spezielle Jubiläumssendung über den Kanal senden, aber das wird nicht passieren. Ein ähnlicher Kanal wurde vor zwei Wochen in der Umgebung von Neede entdeckt.



    Quelle und Bilder: https://www.112achterhoek-nieu…F7x_oPzmFSpbsZ8pJ1jX5VwiE

    Am 7. oder 8. Juni fährt der inzwischen 71-jährige Langstreckenradler Hans-Gerhard Maiwald, DK3JB, wieder mit Fahrrad, Anhänger, Zelt und Funkgeräten über 600 km weit zur HAM RADIO. Von den in 2017 während seiner extremen Radtour zur HAM RADIO und weiter nach Tirol aufgetretenen Herzrhythmusstörungen hat er sich wieder gut erholt. Abweichend von den bisherigen Touren radelt er erst nach Friedrichshafen, wobei er eine Woche vor der Messe das Relaisfest von DBØWV auf dem Höchsten besuchen möchte.


    Das liegt so gut wie an der Strecke und der bekannte „Wasservogel“ ist einer jener Umsetzer, über den Hans auf seinen zahlreichen Fahrten von vielen YLs und OMs begleitet wurde. QRV wird Hans-Gerhard auf 2 m und 70 cm in FM, D-Star und APRS sein, zudem kommt die APRS-App auf seinem Smartphone zum Einsatz. Nach der Messe hat Hans die Überfahrt in den Schwarzwald geplant und von dort geht es später auf der in den Vorjahren für die Anfahrt genutzten Strecke wieder in die Heimat. Alles in allem gut vier Wochen. Dabei will Hans den Test des Kenwood TH-D74E mit einem Headset fortsetzen. Ein Yaesu FTM-10SE kommt am Lenker mit. Je nach Vorankommen könnte er eventuell eine Unterkunft in oder bei Kirchheim-Teck bei einem OM gebrauchen, ansonsten nächtigt er auf Campingplätzen. Generell erreicht man Hans per E-Mail unter radioham73(at)dk3jb.de, per Whatsapp über 0176-81944864, Handy 0171-4131554 sowie auf Twitter @hagema11


    Quelle: https://www.darc.de/home/


    Am 5. Juni von 12:00 bis 16:00 UTC sowie am 6. Juni von 11:30 bis 15:30 UTC sendet die Internationale Raumstation (ISS) wieder SSTV-Bilder im Modus PD120 auf 145,800 MHz. Die Motive stammen aus der russischen Inter-Mai-Reihe und werden vom russischen Service-Modul der ISS mit dem dortigen Kenwood TM-D710E Transceiver übertragen.

    Mehr

    Alle Frequenzen und Links mit den Überflugszeiten sowie SSTV-Audio-Dateien zum Download (z.B. um die SSTV-Software-Einstellungen vorab zu testen) und ISS-Funkkontakte zum Nachhören gibt es auf der Seite www.Afug-Info.de/ISS/

    https://www.darc.de/home/

    Im Notfall kommt es auf schnelle Hilfe an. Auf See entwickelt sich die Telemedizin zu einem wichtigen Instrument. Doch sie funktioniert nur bei guter Funkverbindung. Deshalb testen die Seenotretter jetzt ein neues System.

    Von Frank Behling


    Kiel

    Das neue Breitband-Satelliten-System soll Diagnosen und Behandlungshinweise immer dann möglich machen, wenn ein Patient nicht schnell genug an Land gebracht werden kann und die Besatzungsmitglieder mehr als Erste Hilfe leisten müssen.

    "Die Telemedizin ist für uns auf See sehr wichtig", erklärt Ralf Baur von der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger aus Bremen. Am Freitag startete der Rettungskreuzer "Anneliese Kramer" von Laboe aus zu einer ersten Testfahrt in Richtung östliche Ostsee.

    Vier neue Antennen am Peildeck

    Bei den bisherigen Satelliten-Anlagen befinden sich die Antennen unter Kuppeln. Sie sind drehbar, richten sich nach dem jeweiligen Satelliten aus. "Dabei kann es aber zu Unterbrechungen kommen. Das soll es mit dem neuen System so nicht mehr geben", sagt Baur.

    Bei dem neuen Breitband-System setzt der Hersteller auf vier starre Antennen, die am Peildeck befestigt und in alle vier Himmelsrichtungen ausgerichtet sind. Dadurch ist eine ständige 360-Grad-Abdeckung möglich.

    Die "Anneliese Kramer" wird bis in die äußersten Teile der deutschen Hoheitsgewässer fahren. "Wir wollen sehen, ob das System auch in weit entfernten Gebieten funktioniert", sagt Baur. Gerade für den Einsatz der Telemedizin, bei der ein Arzt von Land aus die Besatzung bei der Versorgung von Patienten über eine Video-Schaltung berät, ist ein unterbrechungsfreier Datentransfer wichtig.

    Die vierköpfigen Besatzungen der Rettungskreuzer sind in Erster Hilfe als Rettungsassistenten ausgebildet. Einen Arzt gibt es dagegen auch an Bord der 20 größeren Kreuzer der DGzRS nicht. Zwar kann bei besonders dramatischen Lagen ein Hubschrauber geholt werden. Bei Nebel oder starkem Dunst ist das jedoch nicht möglich.

    Kontakt mit Berliner Kliniken

    In solchen Fällen muss der Patient an Bord des Rettungskreuzers bleiben und auf dem Seeweg an Land gebracht werden. "Solche Strecken können schon sehr lang werden. Deshalb ist es gut, wenn die Besatzung bei der Behandlung Hilfe bekommen kann", sagt Baur. Bei Schlaganfall-Patienten muss zum Beispiel schnell gehandelt werden.

    Bereits vor vier Jahren startete die DGzRS eine Kooperation mit der Berliner Charité und dem Unfallkrankenhaus Berlin. Die telemedizinische Beratung durch erfahrene Notärzte kann von dort aus rund um die Uhr erfolgen. Wichtig ist dafür aber die Übermittlung von Vitaldaten und Bildern für die Diagnosen. Die Ärzte können den Besatzungen dann möglichst wirkungsvolle Behandlungsanweisungen geben und deren Ausführung auch in Echtzeit überwachen.

    Logistische Entscheidungen zur weiteren Notfallversorgung können so auf solider medizinischer Grundlage getroffen werden, teilt die Gesellschaft mit. Die Technik ermöglicht außerdem die Überwachung des Patienten nach der akuten Phase, also während des Transportes mit dem Seenotkreuzer. Diese Leistungen konnten die bisherigen Anlagen mit dem drehbaren Antennen unter den Kuppeln nicht leisten.

    Technik stammt aus dem Militärbereich

    Die neuen vier Antennen-Platten haben ihre Vorbilder bei den großen Radaranlagen im Militärbereich. Die US Navy setzt ähnliche Antennen bereits seit Jahren ein. Durch den Verzicht auf die drehende Antenne wird zwar mehr Platz benötigt, aber eine höhere Leistung und Sicherheit erreicht.

    Beim Datendownload liegt die unterbrechungsfreie Leistung bei vier Megabyte pro Sekunde. "Beim Upload stehen 2,5 MB pro Sekunde zur Verfügung", sagt Baur. Diese Datenmengen reichen sowohl zum Übertragen von Bildern und größeren Dokumenten als auch für Live-Bilder mit hoher Auflösung.

    Die ersten Tests werden bis Ende nächster Woche vor Rügen und Gedser gemacht. Danach soll ein zweiter Test in der Nordsee erfolgen. Insgesamt sind zwei Monate dafür eingeplant. Neben der "Anneliese Kramer" soll auch die "Hermann Marwede" als Plattform zum Einsatz kommen.


    Quelle: https://www.kn-online.de/Nachr…ttechnik-fuer-Telemedizin

    Moin, mußte ich natürlich erst mal ausprobieren - hast du ganz fein hinbekommen! :daumen:

    Dabei habe ich gesehen, daß meine Ortsbezeichnung nicht mehr aktuell ist. Die Gemeinde Ketzerbachtal wurde in die Stadt Nossen eingemeindet und die Postleitzahl ist 5-stellig also 01683. Ich bitte um Änderung und bedanke mich schon mal im Voraus.


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    Hallo Achim,


    ist geändert. ;,z41


    73


    Norbert