Beiträge von Blablub

    Generationen von Niederländerinnen und Niederländern wurde von Piratensendern wie Radio Veronica, Radio Caroline oder Radio Noordzee International geprägt. Die Politik machte den Sendern das Leben schwer, aber die waren erfinderisch – und spielten Katz und Maus mit den Kontrolldiensten.

    Von Kerstin Schweighöfer


    Der berühmteste Piratensender war Radio Veronica. Am 17. Mai 1960 begann er zu senden, von einem Schiff aus, auf internationalen Gewässern, mitten auf der Nordsee. Es folgten Radio Caroline, Radio Atlantis und Radio Noordzee Internationaal.

    Eine ganze Generation von jungen Niederländern horchte auf. Das hatten sie noch nie gehört, das war dem steifen und verstaubten öffentlich-rechtlichen Rundfunk der Niederlande in Hilversum völlig fremd: frech-fröhliche Jingles, englische und amerikanische Popmusik. Und die allererste Hitparade, die inzwischen legendäre Veronica Top 40.

    Viele Rundfunkkarrieren begannen an Bord dieser Schiffe. Auch die von Medienmagnat und Millionär John de Mol. Sein Vater John de Mol Senior war Direktor von Radio Noordzee internationaal.

    Anti-Seesender-Gesetz beendet Piratenära

    Doch dann, gut 15 Jahre später, am 1. September 1974, trat der Vertrag von Straßburg in Kraft – und mit ihm das so genannte Anti-Seesender-Gesetz: Es verbot das Senden von Radio- und Fernsehprogrammen von Flugzeugen und Schiffen aus. Das Ende einer Ära.

    Das illegale Senden auf See hatte damit zwar ein Ende – aber nicht an Land. Dort hatte es schon seit den 1930er-Jahren Piratensender gegeben, in der Provinz, vor allem im Osten und Norden der Niederlande, an der deutschen Grenze. Und diese Landpiraten breiteten sich nach dem Verbot der Seesender wie ein Flächenbrand übers ganze Land aus.

    Die Rundfunkpiraten verletzten das Urheberrecht, zahlten keine Steuern – und sie gefährdeten die Verkehrssicherheit: Vom nationalen Flughafen Schiphol bei Amsterdam kamen immer wieder Klagen, die Radiopiraten würden ihnen dazwischen funken und den Flugfunkverkehr stören – lebensgefährlich.

    Katz-und Mausspiel mit Kontrolldienst

    Völlig übertrieben, kontert John Zwennes vom damaligen Haager Piratensender Radio Randstad, dann hätten die Flugzeuge damals ja büschelweise runterfallen müssen – und das sei nicht der Fall gewesen.

    „Es war ein Katz- und Mausspiel zwischen Piraten und Kontrolldienst. Manche Sender wurden bis zu 80 mal erwischt – und waren zwei Tage später doch wieder im Äther. Motto: Wenn man ein Knöllchen wegen einer Geschwindigkeitsüberschreitung bekommt, gibt man ja auch nicht gleich das Autofahren auf.“

    Doch dann, Ende der 1980er-Jahre, wurden die Strafen drastisch verschärft. Ausserdem schlug die Geburtststunde des legalen Lokalradios: Ebenfalls frisch und frech machte es den Piraten nun Konkurrenz – und läutete das große Piratensendersterben ein.

    Piratensender auf Landgang

    Völlig ausgestorben sind die Ätherpiraten trotzdem nicht, sie senden nach wie vor – allerdings in der Hauptsache von dort aus, wo vor gut 90 Jahren alles begann: in den Provinzen im Norden und Osten. Junge Männer, die sich zum Biertrinken und Musikhören treffen. Die von Establishment und Mainstream nichts wissen wollen und Lieder spielen, die sonst nirgendwo oder nur selten zu hören sind. Niederländische Countrymusik, wie sie es selbst nennen.

    Inzwischen drohen ihnen zwar Geldbußen von bis zu 45.000 €. Aber Not macht bekanntlich erfinderisch: Es kam schon vor, dass ein Radiopirat seinen Sendemast mit Asbestplatten schützte, damit sich keiner rantraute – auch nicht die Agentschap Telecom, wie der Radiokontrolldienst inzwischen heißt.

    Andere weichen über die Grenze aus und senden von Deutschland aus in die Niederlande hinein. So wie neulich Radio Ijsbeer, ein illegal betriebener UKW-Sender aus Heinsberg bei Aachen, der erwischt wurde, nachdem er den Flugfunkverkehr auf Schiphol gestört hatte.

    Piratensender bald legal?

    Der sozialdemokratische Abgeordnete Henk Nijboer, der selbst im Norden mit Piratensendern aufgewachsen ist, plädiert dafür, die Ätherpiraterei zu legalisieren. Oder zumindest die Geldbußen wieder drastisch zu senken. Der Abgeordnete spicht von einem Hobby, das den Radiopiraten nicht so teuer zu stehen kommen dürfe.

    Davon jedoch kann bislang keine Rede sein. Erfolg versprechender ist da der Vorstoss von Nijboers Parteigenossen Peter Zwiers, Abgeordneter im Parlament der Provinz Drenthe im Osten – da, wo es besonders viele Ätherpiraten gibt: Zwiers will die Radiopiratenkultur auf die Liste des immateriellen Erbguts der Niederlande setzen lassen:

    Weil die Piratenradios die Menschen zusammenbrächten, so Zwiers. Weil sie Sprungbrett waren für viele erfolgreiche niederländische Schlagersänger, denen ohne sie nie der Durchbruch gelungen wäre. Und weil sie einzigartig für den Norden und Osten der Niederlande seien und zu diesen Provinzen gehörten wie die Tulpen und die Windmühlen zum Rest des Landes.

    Freiheit, Spannung, Abenteuer

    Die Ätherpiraten selbst sind wenig erbaut von diesen Plänen. Sie wollen nirgendwo dazugehören. Freiheit, Spannung, Abenteuer sind ihnen heilig. Sie wollen Piraten bleiben – und deshalb von offizieller Anerkennung oder gar Legalisierung nicht viel wissen.

    „Das ist keine gute Idee“, so ein Radiopirat aus Drenthe. „Dann hört der Spaß auf. Dann können wir den Laden besser gleich zu machen.“


    Quelle: https://www.deutschlandfunk.de…ml?dram:article_id=448697

    Fernsteuerungen für Fahrzeugtüren und Garagen versagten in North Olmsted aus mysteriösen Gründen den Dienst. Schuld war ein örtlicher Erfinder


    Es war ein Mysterium, mit dem sich die zahlreiche Anwohner eines kleinen Ortes im US-Bundesstaat Ohio wochenlang herumplagen mussten. Aus ungeklärtem Grund verweigerten Autoschlüssel und ferngesteuerte Garagentüren in North Olmsted (rund 32.000 Einwohner) den Dienst.

    Gegen Ende April gingen erste Meldungen über das Phänomen bei den Behörden ein, berichtet die "New York Times". Dutzende Anrainer des Ortes sowie der Nachbargemeinde Fairview Park beklagten sich.

    Viele Fahnder fanden nichts

    Ein regionaler Fernsehsender versuchte, der Sache auf den Grund zu gehen und heuerte einen pensionierten Techniker an, der die Umgebung mit einem Spektrumanalysator untersuchte, um das Geheimnis der Funkstörung zu ergründen.

    Dabei war er allerdings ebenso erfolglos wie Experten des örtlichen Energieanbieters First Energy und des Telekombetreibers AT&T. Man versucht es testweise mit der Abschaltung des Stroms an Orten, wo man die stärksten Interferenzen messen konnte, ohne jedoch etwas zu bewirken.

    Alarmanlage von Elektroniktüftler war Ursache

    Schließlich meldete ein Vertreter der Stadtverwaltung, dass man die Quelle des Übels ausfindig machen konnte. Verantwortlich für die Störungen war demnach ein in North Olmsted lebender Erfinder.

    Dieser sei "fasziniert von Elektronik" und habe sich ein Überwachungsgerät gebaut, das ihn darüber informierte, wenn jemand sein Grundstück betrat, während er im Keller an Projekten bastelte. Doch seine "Alarmanlage" war so gestaltet, dass sie permanent ein Signal mit einer Frequenz von 315 Megahertz verbreitete. Diese wird eben auch von vielen Autoschlüsseln und ferngesteuerten Garagenöffnern verwendet. Und weil das System mit einem Akku lief, funkte es auch bei der testweisen Stromabschaltung fröhlich weiter.

    Hinter den Störungen sei jedenfalls keine böse Absicht gelegen, heißt es weiter. Der Mann habe auch nicht mitbekommen, dass seine Sicherheitseinrichtung viele Autobesitzer vor ein Rätsel gestellt hatte. Nachdem man bei ihm vorstellig geworden war, baute der fleischgewordene Daniel Düsentrieb das störende Gerät umgehend ab. Seitdem lassen sich Fahrzeuge und Garagen in North Olmsted wieder wie gewohnt öffnen und absperren. (red, 10.5.2019)


    Quelle:; https://www.derstandard.de/sto…lang-nicht-funktionierten

    Danke für die Gute Erklärung. Also SSD Festplatte sollte schon mal sein. Siehste mal...gar nicht drüber nachgedacht.

    Auch gar nicht über die Anschlüsse. Wäre ja nicht verkehrt wenn man TV anschliesen könnte oder sowas.


    Preis natürlich so Preiswert wie möglich und nur das Beste. Nää... so bis 500 Euro dachte ich je nachdem plusminus.


    Welcher CPU Hersteller ist mir eigentlich egal. ;D


    73

    Moin,


    nach 8 Jahren Lenovo Laptop 1,4 GHz, aufgerüstet auf 4 GB Arbeitsspeicher soll nun mal langsam was neues her.

    Der Lenovo war bisher absolut Zuverlässig und sogar der Akku hält noch einigermaßen nach all den Jahren im täglichen Gebrauch.

    Aber mittlerweile ist er zu langsam in allem. mit Win7. Win8 war eine Katastrophe und wurde direkt auf Win7 kastriert.


    Der neue Laptop / Notebook sollte natürlich Schneller sein im Bildaufbau bzw. Internet und Office-Anwendungen. Und für normale Amateurfunkanwendungen.

    Soll kein Gamer-PC werden.


    Bin nun seit Tagen am Googeln und habe Saturn und Mediamarkt besucht wo die Beratung nicht zum Kauf führte. Vom Angebot wird man erschlagen. Zumal man mir Kisten mit 4 GB Angeboten hat und ich denke ab 8 GB sollte mittlerweile schon sein. Ich blicke mit den CPU Bezeichnungen nicht durch.

    Ich möchte gar keine bestimmten Empfehlungen an Geräte haben aber gerne Wissenswertes auf was man achten sollte was CPU, RAM und Grafik betrifft.


    Wie gesagt....soll kein Spiele-Laptop werden. Sollte aber zügig sein für Internet und vor allem Leise. Mein jetziger ist absolut Stumm... Passiver Lüfter...kein Festplattengeräusch.


    Besten Dank k99wink

    eshail.batc.org.uk/nb

    eshail.batc.org.uk/nb/m.html

    rsgb.org/main/operating/licensing-novs-visitors/international-prefixes


    Mitte Februar ging der neue Amateurfunksatellit Es’hail2 in Betrieb. Er steht – für Amateurfunksatelliten ein Novum – auf einer geostationären Position über Afrika und deckt von dort Europa, Afrika und große Teile Asiens ab. Der Uplink läuft auf 2,4 GHz, der Downlink auf 10,5 GHz.


    Der Funkbetrieb auf dem Satelliten lässt sich im Internet live verfolgen. Ein auf den Satelliten abgestimmter SDR-Empfänger speist das komplette Spektrum von insgesamt 250 kHz ein. Über ein Wasserfalldiagramm lassen sich die bislang noch wenigen aktiven Stationen schnell auffinden. Für erste Versuche leichter zu bedienen ist die mobile Variante. Die benutzte Betriebsart USB mit 3 kHz Bandbreite erfordert, dass man die Frequenz sehr genau einstellt; am besten benutzt man die dafür vorgesehenen Schaltflächen + und – beziehungsweise < und > in der mobilen Variante.


    Amateurfunkstationen buchstabieren oft am Anfang und Ende jedes Sendedurchgangs ihr üblicherweise fünf- oder sechsstelliges, amtlich zugewiesenes Rufzeichen. Anhand der ersten zwei Stellen lassen sie sich mittels einer Präfix-Liste einem Land zuordnen.


    (uma)

    Quelle; https://www.heise.de/ct/artike…gle-Friedhof-4416413.html

    2019-05-16

    Mit dem sog. Patchday am 14. Mai hat Microsoft überraschend auch ein Update für Windows XP veröffentlicht. Für diejenigen, die Windows XP noch einsetzen, ist dies zunächst eine gute Nachricht!

    Die schlechte Nachricht ist, dass Microsoft die Bedrohung für so groß hält, dass das Unternehmen entgegen der bisherigen Praxis überhaupt so ein Update bereitstellt. Die jetzt entdeckte Schwachstelle erfordert bei bestehender Internetverbindung keinerlei Benutzerinteraktion. Das bedeutet, dass sich jede zukünftige Schadsoftware, die diese Schwachstelle ausnutzt, von einem anfälligen Computer auf den nächsten anfälligen Computer ausbreiten könnte, ähnlich wie die WannaCry-Malware 2017.


    Bisher ist zwar noch keine derartige Schadsoftware aufgetaucht – was sich nun nach Bekanntwerden der Schwachstelle schnell ändern könnte. Doch damit Nutzer von Windows XP sowie gleichfalls von Windows 7, Windows Server 2008 (R2) und Windows Server 2003 weiterhin geschützt bleiben, empfiehlt Microsoft, diese Systeme schnellstmöglich mit dem entsprechenden Patch zu versorgen. Nutzer von Windows 8 und Windows 10 sind nicht betroffen, da diese Betriebssysteme von Haus aus sicherheitstechnisch ausgereifter sind.


    Kunden, die eine Support-Version von Windows verwenden und automatische Updates aktiviert haben, sind ohne weiteres Zutun geschützt. Wer Windows XP oder Windows Server 2003 nutzt, muss das Update auf jeden Fall manuell auslösen. Die Links zu den Updates findet man, je nach System, am Ende der offiziellen Mitteilung im Microsoft-Blog unter Resources.


    Red. FA/-rd

    Quelle: https://www.funkamateur.de/nac…ails/items/XP-190514.html

    2019-05-20

    Am Rande der Hamvention ist Silvano Borsa, I2YSB, stellvertretend für das von ihm geleitete Italian DXpedition Team, IDT, in die DX-Ruhmeshalle der privaten US-amerikanischen Amateurfunkzeitschrift CQ aufgenommen worden.


    Die CQ DX Hall of Fame wurde 1967 gegründet, um diejenigen Amateure zu würdigen, die einen wesentlichen Beitrag zum DXing und DXpeditioning geleistet haben.

    Das IDT hat in den letzten 20 Jahren mehr als 20 große DXpeditionen durchgeführt, hauptsächlich nach Afrika. Dort aktivierte es mehr als ein Dutzend seltener Länder und tätigte fast 1,4 Millionen Funkverbindungen. Darüber hinaus leistet das Team humanitäre Hilfe, so hat es die Spende und Lieferung von zwei Krankenwagen von Italien nach Somalia organisiert.

    FUNKAMATEUR-Leser kennen das IDT durch zahlreiche Berichte von den mit großer Professionalität durchgeführten DXpeditionen.


    Neben I2YSB fand auch der Weak-Signal-Spezialist Prof. Joe Taylor, K1JT, Aufnahme in die CQ DX Hall of Fame. Des Weiteren wurden u. a. Bruce Horn, WA7NBM, und der Antennenexperte Dean Straw, N6BV, mit der Aufnahme in die CQ Contest Hall of Fame geehrt.



    Tnx Info DL9RCF

    Red. FA/-rd

    Quelle;: https://www.funkamateur.de/nac…items/Hamvention19-4.html

    Hallo Alexander,


    irgendwie habe ich in Erinnerung das es in der Tat Beschaffungsprobleme mit den besagten Saber-Akkus gab.

    Vielleicht könnte die Firma AXCOM https://www.axcom-shop.de/ oder Firma Akkuplanet aus Meerbusch https://www.akkuplanet.de/index.php/Home.html helfen.


    Es ist schon lange her aber ich meine Axcpm hatte mal einige Saber-Akkugehäuse mit neuen Zellen bestückt weil die nicht mehr Lieferbar waren. Vielleicht haben die noch eine Geheimquelle :-)


    Viel Erfolg

    Die Parlamentarische Anfrage „Feststellung von Grenzwertüberschreitungen im praktischem Betrieb beim Endverbraucher durch Powerline-Modems“ an die EU-Kommission ist beantwortet worden. Die Antwort der EU-Kommissarin für den Binnenmarkt, Industrie und Unternehmertum Elżbieta Bieńkowska kann nun im Internet nachgelesen werden.


    Die Anfrage wurde mit der Fragestellung: „Was unternimmt die Kommission gegen solche unerwünschten Wirkungen (von Powerline-Modems, d. Red.)?“ eingeleitet. In dem Antwortschreiben heißt es nun u.a.: „Die Mitgliedstaaten sind für die Anwendung der EMV-Richtlinie verantwortlich. Somit zählt jede Kontrolle der Konformität verwendeter Powerline-Modems zu den nationalen Marktüberwachungstätigkeiten.“ Die Antwort erfolgte auf die Anfrage der Abgeordneten Evelyne Gebhard, Stellvertretende Präsidentin des europäoischen Parlaments und der Abgeordneten Birgit Sippel (beide SPD).

    Die komplette Antwort von Frau Bieńkowska im Namen der Europäischen Kommission finden Sie unter: www.europarl.europa.eu/doceo/document/E-8-2019-000997-ASW_DE.pdf

    Den Text der Parlamentarischen Anfrage finden Sie unter: http://www.europarl.europa.eu/doceo/document/E-8-2019-000997_DE.html  


    Quelle: https://www.darc.de/home/




    Die Bundesnetzagentur hat ihren Jahresbericht für das Jahr 2018 veröffentlicht. Die inhaltlichen Schwerpunkte legt die Behörde auf Berichte zur Marktentwicklung im Bereich Telekommunikation, Verbraucheranfragen aus diesem Bereich, Fortschritte beim Stromnetzausbau oder auch der Bedarfsermittlung beim Netzausbau. Interessanter wird es auf Seite 69 in dem PDF-Dokument. Hier berichtet die Behörde darüber, dass im Jahr 2018 über 4600 Funkstörungen und elektromagnetische Unverträglichkeiten durch den Prüf- und Messdienst vor Ort ermittelt wurden.


    „Davon betrafen mehr als 1400 Störungen sicherheitsrelevante Bereiche wie den Flugfunk, den Funkverkehr von Rettungsdiensten, Feuerwehr und Polizei, den Bahnfunk und das öffentliche Mobilfunknetz“, so die Behörde. Sie verweist auch darauf, dass die Störungsannahme des Prüf- und Messdienstes rund um die Uhr an sieben Tagen in der Woche erreichbar ist und man durch 19 Standorte eine Flächenpräsenz betreibt. Auf der Seite 70 ist dem Dokument in einer Balkengrafik zu entnehmen, dass 376 Störungsmeldungen auf den Amateurfunkdienst entfielen. Der Jahresbericht der Bundesnetzagentur ist unter https://www.bundesnetzagentur.de/berichte als PDF-Datei veröffentlicht

    Quelle: https://www.darc.de/home/

    Bielefeld (WB/hz). In Bielefeld verschwinden seit geraumer Zeit immer öfter neuwertige Luxuslimousinen bekannter deutscher Premiumhersteller wie BMW, Mercedes, Audi oder Porsche. Alle Autos haben eines gemeinsam – sie verfügen über das Keyless-Go-System, das schlüssellose Öffnen und Starten per Funksender.

    Erst am Mittwoch meldete die Polizei einen neuen Fall. Ein vor einem Wohnhaus an der Straße Niedermeiers Holz in Oldentrup geparktes SUV vom Typ BMW X6 wurde gestohlen. Polizeisprecher Michael Kötter: »Ein 47-jähriger Bielefelder bemerkte am Dienstagmorgen gegen 7.30 Uhr, dass sein grauer SUV nicht mehr vor dem Haus stand.« Das Auto Baujahr 2018 hat einen Zeitwert von um die 60.000 Euro.

    Die Kripo weiß, woher die Täter kommen und was sie können. Es handelt sich um Profis aus Osteuropa, die ihre Beutezüge gezielt und blitzschnell durchziehen. Um nicht vom GPS im gestohlenen Auto geortet zu werden, zerstören sie die Navigationsgeräte. Gefasst werden die Kriminellen selten. Prozesse wie vor dem Landgericht Köln, wo sich zu Jahresanfang fünf Polen wegen schweren Bandendiebstahls verantworten mussten, haben Seltenheitswert.


    »Sicherheitslücke bei Komfort-Schlüsseln erleichtert Dieben das Handwerk.«

    Der Bielefelder ADAC-Sprecher Ralf Collatz erklärt, warum Autoschlüssel mit Keyless-Go-Funksendern die Schwachstellen moderner Autos sind. Collatz: »Die Sicherheitslücke bei den Komfort-Schlüsseln erleichtert Dieben das Handwerk ungemein. Sie müssen sich nur mit einem kleinen Gerät in die Nähe des Autoschlüssels begeben – und mit einem zweiten Gerät vor die Autotür.« Schon würden die Reichweiten der Funksignale »verlängert« und das Auto lasse sich öffnen und starten. »Das geht auch dann, wenn der Schlüssel im Haus liegt oder der Besitzer mit Schlüssel in der Tasche im Biergarten sitzt«, sagt Collatz.

    Die Täter müssten nicht viel in kriminelle Technik investieren, um Luxuslimousinen zu stehlen. »Laut unseren Experten können die Funk-Empfängergeräte mit geringem Aufwand selbst gebaut werden. Die Bauteile im Wert von 100 Euro gibt es in jedem Elektronik-Laden«, erklärt der ADAC-Sprecher. Das Tückische am Trick: Sei der Automotor erst gestartet, bleibe er auch ohne Schlüssel meist so lange in Betrieb, wie Treibstoff im Tank sei. Wenn ein Dieb dann noch bei laufendem Motor nachtanke, könne er das gestohlene Fahrzeug problemlos über weite Strecken entführen.


    Betroffenen Autobesitzern droht Ärger mit ihren Kfz-Versicherungen

    Betroffenen Autobesitzern, deren Fahrzeuge eher zufällig von der Polizei wieder gefunden würden, drohe zudem Ärger mit ihren Kfz-Versicherungen. Diese unterstellten Betrugsabsicht, weil es an den teuren Limousinen und SUV weder Aufbruchs- noch sonstige Diebstahlsspuren gebe.

    Auch die Hausratversicherung zahlt nicht, wenn mit illegaler Funktechnik quasi spurenlos Autos geöffnet und Wertsachen daraus gestohlen werden. Darüber informiert die Deutsche Anwaltshotline und verweist auf ein entsprechendes Urteil des Amtsgerichtes in Frankfurt am Main.


    Quelle: https://www.westfalen-blatt.de…-manipulieren-Funktechnik

    Funklöcher – ein leidiges Thema. Laut der Mobilfunkbranche werden es immer weniger, auf Reisen landet man doch immer wieder in einem weißen Fleck.


    Beim Mobilfunk-Ausbau erhöht sich der Druck auf das Telekommunikationsunternehmen Telefónica Deutschland. Nach einem Bericht der Bundesnetzagentur ist die Firma weit entfernt von den Ausbauvorgaben, die Ende 2019 erreicht sein müssen. Die Differenz zwischen dem aktuellen Ausbaustand und den Versorgungsauflagen sei "zum Teil noch erheblich", schreiben die Autoren mit Blick auf Telefónica (O2). Die Deutsche Telekom und Vodafone sind weiter.


    Bis zum Jahresende müssen bundesweit 98 Prozent der Haushalte mit halbwegs schnellem mobilem Internet versorgt werden – als Mindestvorgabe gelten hier 50 Megabit pro Sekunde an der Antenne und 10 Mbit/s beim Kunden. Dem Bericht zufolge kam Telefónica zuletzt aber nur auf 89,1 Prozent der Haushalte. Die Deutsche Telekom liegt hier bei 96,3 Prozent und Vodafone bei 94,3 Prozent. Das interne Schreiben liegt der dpa vor. Zuvor hatten das Handelsblatt und die Rheinische Post darüber berichtet. Schafft Telefónica es nicht, die Ausbauvorgaben einzuhalten, drohen hohe Zwangsgelder. Theoretisch ist sogar der Entzug der Frequenzen möglich.

    Unterschiedliche Kriterien für die Berechnung der Netzabdeckung

    Die Tochterfirma des spanischen Konzerns Telefónica zeigte sich zuversichtlich, dass sie die Versorgungsauflagen erfüllen werde. Man treibe den LTE-Ausbau vor allem in der Fläche massiv voran und werde diesen noch beschleunigen, sagte ein Sprecher. "Allein in diesem Jahr wollen wir etwa 10.000 LTE-Aufrüstungen vornehmen, um die Netzversorgung und LTE-Abdeckung in Deutschland deutlich zu verbessern."

    Nach Berechnung des Münchner Unternehmens kommt man bei den Haushalten nicht nur auf die im Bericht der Netzagentur angegebenen 89,1 Prozent Abdeckung, sondern auf "über 90 Prozent". Der Grund für die Differenz: Für die Berechnung der Werte wurden unterschiedliche Kriterien zugrunde gelegt. Welche technischen Parameter die richtigen sind beim Thema Versorgungsauflagen, darüber gibt es Streit zwischen der Bonner Regulierungsbehörde und Telefónica – allerdings dürfte die Netzagentur hierbei am längeren Hebel sitzen.


    "Versorgungsauflagen sind bis Ende des Jahres zu erfüllen"

    Der Telefónica-Sprecher wies darauf hin, dass ein Teil der 2015 vergebenen Frequenzen erst Mitte 2019 frei wird. "Die Zuteilung dieses Spektrums wird den LTE-Ausbau ebenfalls beschleunigen."

    Der Mobilfunkausbau wird an diesem Montag in Berlin auch bei der Sitzung des Beirats der Bundesnetzagentur Thema sein. Dann will der Beiratsvorsitzende und CDU-Bundestagsabgeordnete Joachim Pfeiffer beraten, ob man für die darauffolgende Sitzung am 24. Juni Vertreter der Mobilfunkunternehmen einlädt. "Selbstverständlich sind die Versorgungsauflagen bis zum Ende des Jahres zu erfüllen", sagte er. Es sei aber "noch etwas Zeit", zumal ja noch Frequenzen freiwerden. Die Situation lasse sich erst am Jahresende abschließend bewerten.

    Geforderte Geschwindigkeiten – ein weiteres Problem

    Die Messung des Mobilfunk-Ausbaus orientiert sich in Deutschland an den Haushalten. Interessant an dem Netzagentur-Bericht ist allerdings auch, dass Werte zur Fläche genannt werden. Telefónica kommt beim 10-MBit-Tempo nur auf 70,9 Prozent der Fläche, Vodafone auf 81,7 Prozent und die Deutsche Telekom auf 79 Prozent. Soll heißen: Je nach Anbieter ist ein halbwegs schneller Daten-Download auf 20 bis 30 Prozent der Fläche Deutschlands ein Ding der Unmöglichkeit.

    Noch nicht mal Schneckentempo-Internet (1 Mbit/s) bekommt ein Telefónica-Kunde dem Netzagentur-Bericht zufolge auf 13,2 Prozent der Fläche Deutschlands, bei Vodafone sind es 10,1 Prozent und bei der Telekom 2,4 Prozent.

    "Phantasie-Abdeckungen – bei Sonnenschein und Westwind"

    Die Abdeckungswerte kommen von den Telekommunikationsunternehmen selbst. Die Grünen bezweifeln, dass diese stimmen. Es würden "Phantasie-Abdeckungen an die Bundesnetzagentur gemeldet, die dort ungeprüft übernommen werden", sagt der Bundestagsabgeordnete Oliver Krischer. "Vielleicht hat man einen LTE-Empfang in 100 Metern Höhe bei Sonnenschein und Westwind, die Realität bei den Kunden auf dem Boden sieht aber deutlich anders aus." Die Auskünfte der Netzbetreiber seien "eine Frechheit, das kann jeder selber für seinen Ort überprüfen". Ein Sprecher der Netzagentur entgegnete, man führe eigene Messungen durch und überprüfe die Angaben der Unternehmen. (bme)


    Quelle: https://www.heise.de/newsticke…-unter-Druck-4413246.html

    Mitglieder des norwegischen akademischen Radio Clubs LA1K haben beschlossen, ihre Antennenrotoren mit dem Smartphone steuern zu wollen. Da bereits alle ihre Rotoren über einen Raspberry Pi über ein lokales Netzwerk steuerbar waren, bestand nun auch der Wunsch der Steuerung über eine Web-/Smartphone-App. Durch eine Internetrecherche wurden sie auf die Arbeit von Mark Jessop, VK5QI, aufmerksam, der bereits eine in die Richtung gehende Softwarelösung entwickelt hat.

    Mehr

    Die Geschichte der norwegischen Funkfreunde beschreiben sie (in Englisch) auf https://www.la1k.no/2019/05/01…p-for-controlling-rotors/. Die Software von VK5QI ist auf GitHub veröffentlicht: https://github.com/darksidelemm/rotctld-web-gui. Den Praxisbetrieb zeigt ein Video auf YouTube: https://www.youtube.com/watch?v=RhVdVbgRUoQ. Darüber berichtet das britische Nachrichtenportal Southgate.

    Quelle: https://www.darc.de/home/

    05.05.2019 Facebook



    Vor elf Jahren wurden die Facebookgruppe "

    Amateurfunk

    " gegründet. Bis heute zählte die Gruppe 4937 Mitglieder. Doch heute morgen gab der Gruppengründer das Ende bekannt. Vor ein paar Wochen kündigte er schon ein mal an, die Zukunft der Gruppe zu überdenken. Grund dafür sind Ärgernisse durch Androhung von Anwälten, Datenschutz und anderen Streitereien. Die ewig Gestrigen, Einzelgänger, Trolle, Kleinkarrierten, sowie die, die lieber mal mehr am Mikrofon oder der Taste sitzen sollten, anstatt an der Tastatur, haben nun dafür gesorgt, dass die Gruppe geschlossen wurde. Nun denn, dann können ja die Gruppenmitglieder wieder auf Band kommen, und die Tastatur zur Seite legen. Es kommt einem aber eh so vor, dass die, die im Internet am meisten schreiben, am wenigsten funken. Ist vielleicht auch besser so..., für die Frequenzen..., und die echten Funker. [18]


    Quelle;: https://www.osthessenfunk.de/04-2019.html

    Quelle: https://www.osthessenfunk.de/Bilder/FB_Amateurfunkgruppe.png

    03.05.2019 Osthessenfunk

    Einen Tag vor dem 1. Mai 2019 hörte man mehrere Sprachnachrichten mit Drohung auf dem Aschbergrelais.In den Aussendungen drohte ein unbekannter Mann, am 1. Mai in der Stadthalle Eckernförde zum Funkflohmarkt des hiesigen Ortsverbandes des Deutschen Amateur Radio Club e.V. Amok zu laufen. Er drohte mit einer Bombe in der Halle, sowie Schusswaffengebrauch außerhalb. Die Zuhörer gaben Hinweise auf einen Funkamateur, bei dem noch in der Nacht eine Hausdurchsuchung erfolgte. Es fanden sich jedoch keinerlei Beweise, zu den gesendeten Nachrichten oder einer geplanten Tat. Das Funkertreffen wurde unter Polizeischutz durchgeführt. Es gab an diesem Tag keine Vorkommnisse.


    Quelle: https://www.osthessenfunk.de/04-2019.html