Beiträge von Blablub

    Tach zusammen,


    ich habe seit Jahren bei 446.0500 MHz, 458.187 MHZ und 887.7125 MHz und ab und an auch in anderen Frequenzen bzw. Kurzwelle leise Brumm und Ratternde Signale. Dachte zuerst an Irgendwelche Mysteriöse Funkdienste. Schuld bei mir ist Vermutlich die Photovoltaik-Anlage die hier aufs Dach ist. Der Wechselrichter wird wohl das Problem sein.

    Beweisen kann ich es nicht.


    Habe den Hersteller kontaktiert aber genaueres kann der mir auch nicht sagen bzw. kann er sich nicht erklären. Ich will deswegen auch kein Faß aufmachen mit der Bundesnetzagentur, da diese Signale nicht dauernd sind. Aber normal arbeiten diese Wechselrichter bei 10 bis 30khz. Ich kann mir auch nicht richtig erklären warum diese Störsignale auf so Unterschiedliche Frequenzen zu hören sind. Teils sind die Signale im Haus und Keller genauso Stark wie draussen.


    ()weissnixUw/

    Vom 28. bis 30. 8. findet in der türkischen Hauptstadt eine Besprechung der Conference Preparatory Group (CPG, auf Deutsch: Vorbereitungsgruppe) der CEPT statt. Hierbei werden die letzten offenen Themen bezüglich der am 26. 10. im ägyptischen Sharm-el-Sheikh beginnenden World Radio Conference (WRC) adressiert.


    Für erhebliche Beunruhigung unter den Funkamateuren hatte im Juni der Vorschlag der französischen Verwaltung gesorgt, das 2-m-Band in eine Untersuchung zur gemeinsamen Nutzung mit dem nicht-sicherheitsrelevanten Flugfunk (non-safety aeronautical mobile service; AMS) mit einzubeziehen. Beim letzten Treffen des CEPT Project Teams A vom 17. bis 21. 6. in Prag hatte sich nur Deutschland dagegen ausgesprochen: Das DARC-Referat Frequenzmanagement mit Ulrich Müller, DK4VW, Bernd Mischlewski, DF2ZC, und Hanspeter Kuhlen, DK1YQ, hatte kurzfristig noch Gelegenheit bekommen, vor Beginn des Meetings eine Stellungnahme zu fertigen.


    Zwischenzeitlich ist vom DARC e. V. ein weiteres detailliertes Papier erstellt worden, welches durch Feldstärkeberechnungen deutlich macht, dass ein gleichzeitiger Betrieb von Amateurfunk und AMS im 2-m-Band nicht ohne erhebliche gegenseitige Störungen möglich ist. Diese DARC-Unterlage wird nun als offizieller Beitrag der deutschen Delegation beim CPG-Meeting in Ankara eingebracht. Parallel hat auch die IARU im Rahmen eines eigenen Papiers ihre ablehnende Position zum französischen Vorschlag begründet.

    Die CPG entscheidet nun abschließend, ob der französische Vorschlag ohne Änderungen als Tagesordnungspunkt akzeptiert wird. Außer Deutschland müssen sich nun noch fünf weitere Länder gegen diesen aussprechen.


    Bernd Mischlewski, DF2ZC


    Quelle: https://www.funkamateur.de/nac…tails/items/wrc-19_1.html

    Am 17. und 18. August werden wieder zahlreiche Leuchttürme und Feuerschiffe aktiviert. Dies geschieht innerhalb des „International Lighthouse and Lightship Weekend“, kurz ILLW, das traditionell jedes Jahr auf den Bändern stattfindet. Zur Organisation dient die Webseite illw.net. Mit Stand 9. August haben sich bereits 363 Standorte in der Datenbank unter illw.net/index.php/entrants-list-2019 angemeldet.


    In der Liste finden sich Leuchtfeuerstandorte in zahlreichen DXCC-Ländern, darunter Chile, Kuba oder auch Malaysia. Umfangreiche Informationen zum Event kann man auf der ILLW-Webseite nachlesen.


    Quelle; https://www.darc.de/home/

    Kingsland (Irland) – Gemeinsam mit seinen Kollegen vom am irischen Kingsland Observatory operierenden „SETI Kingsland“ zeigt sich der irische Radio- und SETI-Astronomen Dr. Eamonn Ansbro überzeugt, mit einer neuen SETI-Methode mehrere intelligente „Quantensignale“ einer fernen Zivilisation nicht nur aufgefangen, sondern teilweise auch schon übersetzt zu haben.

    Die kontroverse Methode erlaube überlichtschnelle Direktkommunikation – ganz gleich, welche Distanz uns von den Absendern der Signale trenne. Bislang bleiben jedoch viele wichtige Fragen unbeantwortet und die Informationslage spärlich. Erwartungsgemäß stoßen die Ausführungen Ansbros nicht bei allen SETI-Astronomen auf Zustimmung. GreWi gibt einen ersten Überblick.

    weiterlesen (Quelle): https://www.grenzwissenschaft-…e-entdeckt-haben20190808/

    DHO38 funkt auf 23,4 kHz mit U-Boote

    Auf der Längstwelle 23,4 kHz überträgt eine der größten und gleichzeitig wohl am wenigsten bekannten Sendestellen Deutschlands rund um die Uhr ein kräftiges digitales Funksignal. Die Deutsche Marine sendet darüber verschlüsselte Nachrichten an ihre U-Boote und an die anderer NATO-Länder, selbst wenn die U-Boote bis zu 30 m getaucht sind. In den kommenden drei Jahren wird die in den niedersächsischen Landkreisen Leer und Cloppenburg gelegene Marinefunksendestelle Saterland-Ramsloh, Rufzeichen DHO38, umfangreich modernisiert. International wird der Standort "Marinefunksendestelle Rhauderfehn" genannt.


    „Mit dieser Modernisierung wird die Marinefunksendestelle auf dem 540 Hektar großen Areal in Niedersachsen an neueste Sendertechnologien, einschließlich umfangreicher Software für die Anlagensteuerung, und einsatzbedingte Erfordernisse angepasst,“ heißt es dazu in einer Mitteilung. Die Längstwellen-Sendeanlage, die für den Frequenzbereich von 14 bis 50 kHz ausgelegt ist, unterteilt sich in zwei sogenannte Halbanlagen mit eigenem Schutzbau und jeweils vier zugeordneten Antennen. Deren Stahlrohrmasten sind jeweils über 350 m hoch. Damit während der Modernisierung die Funkkommunikation mit U-Booten weiterhin gewährleistet ist, wird der Betrieb jeweils einer Halbanlage unterbrechungsfrei fortgeführt.


    PI Telefunken Radio Communication Systems


    Quelle: https://www.funkamateur.de/nac…ndetails/items/DHO38.html

    Unbekannte haben am vergangenen Wochenende hochsensible Funktechnik der Polizei gestohlen. Sie brachen in einen von der Polizei angemieteten Raum unter dem Dach eines Hochhauses in der Fritz-Erler-Allee in Berlin ein und entwendeten Richtfunkempfänger, und -sender sowie Spezialsteckdosen, mit denen die Stromversorgung einer Anlage von außerhalb ferngesteuert werden kann. Gestohlen wurde auch ein spezieller Router, der eine sichere Datenverbindung garantiert. Die Polizei nutzte diese Technik, um hochsensible Ermittlungsdaten zwischen den Dienststellen auszutauschen.


    weiter: Quelle https://www.berliner-zeitung.d…Berlin+-+Berliner+Zeitung


    https://www.tagesspiegel.de/berlin/polizei-justiz/einbruch-in-neukoellner-hochhaus-unbekannte-stehlen-hochsensible-polizei-funktechnik/24875782.html

    Hier biete ich eine APRS Station (Automatic Packet Reporting System) an die Jahrelang Problemlos im Betrieb war.

    Betrieben wurde die APRS Station als Digipeater / WX (Wetterstation) und Internetumsetzer mit der Software UI-View die frei benutzt werden kann. Es gibt dafür auch andere Programme.

    Das Funkgerät Bosch KF163 hat ca. 18 Watt Sendeleistung u.sendet auf die APRS Frequenz 144.800 MHz und hat die Spezielle Bosch-Anschlussleiste (mit Sendersperre Schiebeschalter) passend mit DIN Stecker zum TNC.

    Desweiteren ein APRS TinyTrak3Plus Modem für den APRS Mobilbetrieb mit einem Handfunkgerät und GPS-Antenne von Navilock was im Auto betrieben wurde.

    RSGB kündigt Wettbewerbe für den neuen Mode FT4 an


    Das Wettbewerbskomitee der Radio Society of Great Britain (RSGB) hat eine Reihe von Wettbewerben mit dem neuen digitalen Modus FT4 angekündigt. Die drei Kurzveranstaltungen auf 80 m (3575 kHz USB) sollen FT4-Neulingen die Möglichkeit geben, Erfahrung zu sammeln. „Da es sich bei dieser Serie um eine experimentelle Serie handelt, können sich Änderungen ergeben, wenn wir Erfahrungen mit diesem Modus sammeln. Bitte prüfen Sie die Regeln vor jeder Veranstaltung“, heißt es in der Ankündigung.


    Ziel ist es, basierend auf der Entfernung zwischen den Stationen so viele Punkte wie möglich zu erzielen (vorbehaltlich einer maximalen Punktzahl pro Kontakt). Die Wettbewerbe finden am Montag, 2. September von 19:00 bis 19:59 UTC statt; Montag, 7. Oktober 19:00 bis 19:59 UTC und Montag, 4. November 20:00 bis 20:59 UTC. Weitere Informationen finden Sie auf der Website des RSGB-Wettbewerbsausschusses: https://www.rsgbcc.org/hf/rules/2019/r80m_ft4.shtml. Das FT4-Protokoll ist in der WSJT-X 2.1.0-Suite enthalten und steht für verschiedene Plattformen zum Download zur Verfügung: http://physics.princeton.edu/pulsar/k1jt/wsjtx.html. Darüber berichtet die ARRL auf ihrer Webseite.

    Quelle; https://www.darc.de/home/

    Nach mehrjähriger Arbeit und vielen Sitzungen ist tatsächlich ein EMV-Leitfaden fertiggestellt, von der Bundesnetzagentur (BNetzA) verabschiedet und auf ihrer Webseite veröffentlicht worden. Der Leitfaden richtet sich vornehmlich an Nichtfachleute, die gemäß der heutigen Rechtslage in ihren Häusern bzw. Wohnungen Telekommunikationsnetzwerke aufbauen und betreiben dürfen. Den Betroffenen soll deutlich gemacht werden, dass sie mit Bau und Betrieb eines solchen Netzwerks auch Verantwortung zu übernehmen haben.

    Der Leitfaden ist auf das EMV-Thema fokussiert. Private Netzwerke müssen so konzipiert und betrieben werden, dass die einschlägigen Vorschriften eingehalten werden. Andere Netzwerke und Kommunikationseinrichtungen in der Umgebung dürfen nicht gestört werden.


    Der Leitfaden ist auf Verlangen der BNetzA durch den Ausschuss Technische Regulierung in der Telekommunikation (ATRT) erstellt worden. In diesem unabhängigen, die BNetzA beratenden Gremium kann die fachliche Öffentlichkeit, wie Hersteller, Betreiber von TK-Einrichtungen und Anwender und Nutzer von TK-Dienstleistungen technische Fragen der Telekommunikation diskutieren und Positionen dazu erarbeiten. Zur fachlichen Öffentlichkeit gehört der DARC. Die Themen können vom ATRT selbst oder auch von der BNetzA vorgegeben werden.


    Die Arbeit an diesem Leitfaden hat sich über Jahre hingezogen, wurde mehrfach unterbrochen und wieder aufgenommen. In Anbetracht der schnellen technischen Entwicklung und auch wegen geänderter Zielvorgaben aus der BNetzA waren die Wiederaufnahmen der Arbeit eher Neuanfänge. Der DARC-Referent Normen, Knut Rothstein, DL1KRT, hat seit Mitte 2013 für den DARC an dem Leitfaden mitgewirkt. Zuvor hatte das schon Thilo Kootz, DL9KCE, über mehrere Jahre getan. Fehlerhaft aufgebaute und betriebene Netze waren und sind für den Funkamateur ein Ärgernis (es sei nur der Sonderkanal 6 erwähnt). Die Mitwirkung des DARC-Referats Normen an einem solchen Projekt war dementsprechend zwingend.


    Weitere Ausführungen und Analysen zum Leitfaden finden Sie in der nächsten CQ DL. Der Text des EMV-Leitfadens ist unter dem folgenden Link zu finden: https://www.bundesnetzagentur.…/Projektgruppen-node.html. Darüber berichtet der DARC-Referent Normen Knut Rothstein, DL1KRT.

    Unter dem Titel "Frequenzschutz im Fokus" hat der DARC e.V. eine Pressemitteilung herausgegeben, auch unter https://www.darc.de/presse/pressemitteilungen/


    Quelle: https://www.darc.de/home/

    Mittlerweile gibt es kaum noch Zweifel, dass die fast ständig herrschenden troposphärischen Überreichweiten zwischen Südspanien und den 1000 km entfernten Kanaren sich auch bis zu den Kapverdischen Inseln erstrecken. Diese troposphärische Funkstreckenverlängerung sorgt bei Sporadic-E-Ausbreitung auf 2 m mitunter dafür, dass auch aus DL nach EA8 gearbeitet werden kann, trotz der über 3000 km Entfernung. Und wenn das nach EA8 funktioniert, warum nicht auch nach D4? Aus Italien/Slowenien war das im Juni ja auch schon möglich, wir berichteten.


    Tatsächlich war es am 23.7. nachmittags in DL soweit: Intensive Sporadic-E-Wolken über Südwestfrankreich ermöglichten 2-m-QSOs von Deutdchland aus in den Süden der Iberischen Halbinsel. Ein Großteil der Aktivität spielte sich dabei in FT8 in der Nähe von 144,174 MHz ab. Gleichzeitig mit den CTs und EA7ern tauchten auch EA8-Stationen auf – und D41CV von den Kapverden! Nicht immer klappte es ausbreitungsbedingt mit einem QSO – doch um 1511 UTC tauschten schließlich Wolf, DK5AI, in Bad Sachsa, JO51GO, und D41CV in HK76MU [K7FRY.com] Rapporte und Rogers aus. DK5AIs Signal kam über die Distanz von 4966 km mit maximal –06 an, D41CV war mit –16 zu decodieren.


    Damit dürfte ein neuer DX-Rekord für die IARU-Region 1 erreicht worden sein. Besonders erfreulich ist, dass mit Wolfgang ein wirklich „alter UKW-Hase“ das Glück hatte, als erste Station aus Deutschland die Kapverden über terrestrische Ausbreitung zu arbeiten. Mehr dazu im UKW-QTC in der Septemberausgabe des FUNKAMATEUR.


    Bernd Mischlewski, DF2ZC

    Quelle: https://www.funkamateur.de/nac…ls/items/D41CV-DK5AI.html

    Der Probebetrieb (Initial Services) des europäischen Satellitennavigationssystems Galileo ist erfolgreich wiederhergestellt. Galileo war von einem technischen Zwischenfall im Zusammenhang mit seiner Infrastruktur am Boden betroffen. Der Vorfall führte zu einer vorübergehenden Unterbrechung der global verfügbaren Galileo-Navigations- und Zeit-Dienste, mit Ausnahme des Galileo Such- und Rettungs-Service. Der sogenannte Search-and-Rescue-Dienst, der für die Lokalisierung und Hilfe von Menschen in Not-Situationen wie im Meer oder auf Bergen verwendet wird, war davon nicht betroffen und blieb betriebsbereit.

    Der technische Zwischenfall entstand durch eine Fehlfunktion der Anlagen in den Galileo-Kontrollzentren, die die Zeit und Bahnvorhersagen berechnen und für das Prozessieren der Navigationsnachricht verwendet werden. Die Störung beeinträchtigte verschiedene Elemente in den Kontrollzentren in Fucino (Italien) sowie am DLR-Standort in Oberpfaffenhofen.


    Ein Team von Experten des Galileo Service Operators unter Führung der Spaceopal GmbH arbeitete mit Hochdruck und in enger Abstimmung mit der European GNSS Agency (GSA) sowie der Zulieferindustrie für die Bodensysteme und der europäischen Raumfahrtagentur (ESA) an der Behebung der Fehlfunktion. Aufgrund der technischen Komplexität des Systems und Analyse der Fehlerabhängigkeiten benötigten diese Anstrengungen mehrere Tage bis zur Bestätigung der Wiederaufnahme des Probebetriebs am 18. Juli. Eine unabhängige Untersuchungskommission analysiert nun für die EU-Agentur GSA und die EU-Kommission als programmverantwortliche Behörde die genaueren Umstände und Auslöser des Ausfalls, um das System in der Erprobungsphase kontinuierlich zu verbessern.


    Galileo bietet den Initial Service seit Dezember 2016 an. Während dieser "Pilot-Anfangsphase“ vor der "voll-operativen Dienstleistungs-Phase“ werden Galileo-Signale in Kombination mit anderen Satellitennavigationssystemen verwendet, was die Erprobung und Erkennung von technischen Problemen während der schrittweisen Inbetriebnahme ermöglicht. In der voll-operativen Phase wird Galileo unabhängig von anderen Satellitennavigationssystemen funktionieren.


    Galileo ist ein Hochtechnologie-EU-Flaggschiff-Programm und stellt Navigations-Dienste für die Bürger zur Verfügung. Schon jetzt gibt es 700 Millionen Endgeräte, die neben anderen Satellitennavigationsdiensten auch Galileo-Signale verarbeiten können. Galileo trägt als weiteres unabhängiges und autonomes Satellitennavigationssystem entscheidend dazu bei, dass die globale Verfügbarkeit und Genauigkeit von GNSS Diensten für jeden Bürger spürbar verbessert wird.



    PI Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)


    Quelle: https://www.funkamateur.de/nac…ails/items/GNS190719.html

    Aktualisierter Sachstand zum Thema 2-m-Band-Zuweisung


    2019-07-01

    Kurzfristig hatte die französische Fernmeldeverwaltung im Juni einen modifizierten Vorschlag, Funkverträglichkeitsstudien für zusätzliche Aeronautical-Mobile-Services (AMS)-Zuweisungen im Bereich zwischen 144 MHz und 22,2 GHz als Tagesordnungspunkt auf der WRC im Oktober/November vorzusehen, an die CEPT-Vorbereitungsgremien zur WRC-19 eingereicht.

    Damit ist nun auch das 2-m-Band in den Fokus gerückt (wir berichteten). Falls dieser Antrag in unveränderter Form auf der nächsten Sitzung der Conference-Preparatory-Group im August hinreichend Unterstützung aus den 48 CEPT-Mitgliedsländern bekommt, ist davon auszugehen, dass er auf die Agenda der übernächsten WRC-23 kommt. Von den 48 Ländern müssen sich mindestens zehn für den Antrag aussprechen, nicht mehr als sechs Länder dürfen explizit dagegen optieren.

    Bei der kürzlichen Sitzung der WRC-19-Konferenzvorbereitungsgruppe Project Team A der CEPT in Prag wurde dieser Vorschlag erstmals diskutiert. Es sprach sich lediglich die deutsche Delegation dagegen aus. Das mag auch darauf zurückzuführen sein, dass aufgrund der kurzfristigen Hereinnahme des 2-m-Bandes ins zu betrachtende Spektrum die anderen europäischen Verwaltungen keine interne Abstimmung mehr herbeiführen konnten. In Deutschland bewährte sich die enge und konstruktive Zusammenarbeit zwischen DARC-Frequenzmanagement und BNetzA, weshalb von DK4VW und DF2ZC kurzfristig noch eine Stellungnahme zum Vorschlag gefertigt werden konnte, die mit zur ablehnenden Haltung Deutschlands führte.

    Die IARU, unterstützt durch regulatorische Experten ihrer Mitgliedsverbände (DARC, RSGB, etc.), arbeitet intensiv daran, die Entscheidungen des laufenden Prozesses im Sinne des vollständigen Erhalts der bestehenden 2-m-Band-Zuweisung zu beeinflussen. Die entsprechenden Kosten dieses Engagements werden durch den Anteil an nationalen Mitgliedsbeiträgen getragen, den jeder IARU-Verband an die IARU überweist.


    Besonders wichtig ist dabei aber, dass der Amateurfunk mit einer Stimme spricht! Einzelinitiativen, etwa mit "direkten Drähten" nach Berlin oder Brüssel sind ausgesprochen kontraproduktiv, denn sie nehmen einem systematischen Vorgehen von IARU und Amateurfunk-Landesverbänden die Wirkungsmacht.


    Zielführender ist es hingegen, das 2-m-Band noch intensiver zu nutzen, mehr als nur zum "OV-Telefon". Hier kommen die kürzlichen Erfolge bei terrestrischer Atlantiküberbrückung oder Sporadic-E-Ausbreitung >5000 km gerade richtig. Vor allem aber sollten wir den Stellenwert des 2-m-Bandes als Notfunkband besonders kommunizieren: Ein Totalausfall der TK-Infrastruktur, ob durch Netzwerkfehler oder Hacker-Angriff, ist auch in westlichen Gesellschaften nicht so ganz unwahrscheinlich. Das darf man gerne auch einmal im Bekanntenkreis oder – wichtiger noch – an lokale Medien weitergeben …

    Bernd Mischlewski, DF2ZC


    Quelle: https://www.funkamateur.de/nac…/items/FRA-Flugfunk2.html