Beiträge von DO3LM

    Tja, so ist das regional unterschiedlich...


    Natürlich kann man den Ballungsraum nicht mit dem ländlichen Raum vergleichen, aber irgendwie war ich doch schockiert, als ich nach 10 Jahren wieder in die Heimat gezogen bin und mir mal das Frequenzspektrum angeschaut habe. Da ist kaum mehr was übrig. Stadtwerke und andere EVU, Autobahnmeisterei, Taxizentrale, Soziale Dienste, Bahnfunk, BOS, Firmen, usw. Gerade im Betriebsfunk vieles ersatzlos gestrichen. Will heißen: Auf den Zug mit DMR/dPMR (oder gar digitaler Bündelfunk) springt kaum einer auf.


    Das 4-Meter-Band war, abgesehen von BOS, schon länger recht tot hier in der Gegend. Ich kannte da nur den Rangierfunk, der dann aber mit GSM-R fiel. Ansonsten gibt es noch irgend 'nen Datenfunk der EVU.


    Veröffentlicht die BNetzA da noch Statistiken zum Betriebsfunk?

    Doch, doch...

    Der bundesweite Warntag wurde dieses Jahr durch Beschluss der Innenministerkonferenz im Juli 2022 ausnahmsweise vom 8. September auf den 8. Dezember verschoben, um Cell Broadcast am bundesweiten Warntag 2022 erstmalig zu testen und wichtige Erkenntnisse für die Umsetzung bis zum vorgesehenen Wirkbetrieb im Februar 2023 zu gewinnen.

    Quelle und Details: https://www.bbk.bund.de/Shared…ter-warntag.html?nn=85578

    Das ist im Grunde egal wie-viele USB-Anschlüsse so ein Computer hat. Die haben erst mal noch nichts mit COM-Ports zu tun.


    Bei Dir fehlt konkret ein Treiber. Ist der installiert, wird Windows dem USB-Kabel einen COM-Port zuweisen. Und dann müsste das klappen.


    Schau mal hier, das hab ich beim Googlen gefunden:


    Downloads

    Also kein irgendwie geartetes Funkgerät welches über Kabel fest mit Strom, PC und Feststationsantenne verkabelt ist.

    Auch unverbastelt mit der org. Aufsteckantenne?


    Diese Gateways sind teils schon extrem nervig. Kürzlich mal aus Spaß mal die Freenet-Kanäle gescannt. Tatsächlich 'ne Runde gefunden. Das Thema war recht interessant, was die da hatten. Also blieb ich auf dem Kanal zum Verweilen. Aber die ganze Zeit hat so 'n Gateway sprichwörtlich dazwischen gefunkt. Geärgert hat mich das, weil die Sprache der Gateway-Teilnehmer absolut unverständlich bzw. übersteuert war. Völlig unnötig.


    Randnotiz: Seit 2019 sind auf Freenet 1 W ERP erlaubt (außer 10 km zur Belgischen und Polnischen Grenze).

    Diese PMR-Geräte (also die der Heimanwender) sollen ja auch nicht im Dauerbetrieb laufen, sondern nur benutzt werden, wenn der Notfall eintritt.


    Aber mal das Gedankenspiel für meine Gemeinde mit Hilfe von PMR446-Geräten gemacht: Würde man das Feuerwehrgerätehaus mit einem Funkgerät ausstatten, könnte man nicht das komplette Gemeindegebiet abdecken. Die Reichweite würde sich auf den Hauptort beschränken. Für die beiden Teilorte bräuchte es jeweils zwei separate Funkgeräte.

    Also an irgendwelche Verschwörungstheorien beteilige ich mich nicht (= d.h. geht das Thema in diese Richtung, bin ich raus).


    Aber ich sehe zumindest eins, dass wir (also die Gesellschaft) seit diesen letzten 2 Jahren uns im chronischen Krisen modus befinden. Also so auf gefühlter Ebene, quasi. Und dadurch zum Dramatisieren neigen. Ein Beispiel dafür sind diese Hamstereffekte: Scheißhauspapier - Sonnenblumenöl - Elektroheizlüfter.


    Ich sehe das alles recht entspannt. Trotzdem: Konzepte zur sinnvollen Vorratshaltung oder aber auch für den Notfunk finde ich richtig und wichtig.


    Will heißen: Ich müsste mich mal intensiver mit dem Thema beschäftigen. Spannend finde ich das allemal...


    Vor vll. 15 Jahren hatten wir einen länger andauernden Stromausfall von 4h. Nach einer Weile brachen die Notstromversorgungen der umliegenden Handymasten zusammen. Auch das Festnetz war irgendwann tot.


    Da hab ich mir auch gedacht: Was, wenn jetzt bei irgend jemand eine Notfallsituation eintritt? Wie will man Polizei, Feuerwehr oder Rettungsdienst erreichen, wenn man nicht gerade Antenne und Funkgerät für den BOS-Funk im Keller liegen hat?


    Das war schon ein beklemmender Gedanke...


    Randnotiz: Damals betrieb das Energieversorgungsunternehmen in meiner Nähe noch zwei analoge Relais im 2-Meter-Band (154,23 und 154,27 MHz). Wirklich genutzt wurden diese aber nicht mehr, dank Handys. Außer bei besagten Stromausfall - war offensichtlich das Einzige was noch funktionierte.


    Nicht mal ein Jahr später wurden beide Relais ersatzlos abgeschaltet und abgebaut...

    Davon hab ich gehört.


    Im SWR war die Rede, dass die Polizeibeamten in BW in dieser Zeit den Analogfunk genutzt hätten.


    Wäre bemerkenswert, wenn es wahr wäre.


    Aber die charakteristische 4-Meter-Antenne fehlt schon seit vielen Jahren auf den Baden-Württembergischen Polizeifahrzeugen.


    Bei der nicht-polizeilichen BOS ist der 4-Meter-Funk noch quasi Standard. Und der analoge Funk im 2-Meter-Band soll ohnehin erhalten bleiben.


    Von daher vermute ich, dass das im SWR falsch wiedergegeben wurde und die Nutzung des Analogfunks sich auf die nicht-polizeiliche BOS bezog.


    Oder kennt jemand Konzepte (irgendwo in Deutschland), um den Analogfunk für die polizeiliche BOS (für welche auch immer geartete Szenarien) zu erhalten? Insbesondere, ob die Relais bzw. Gleichwellennetze noch irgendwie inaktiv existieren, oder komplett abgebaut wurden...

    Das ist nämlich Verschlüsselung, eines grundsätzlich nur offen zu betreibenden Funkdienstes.

    Nein, das ist keine Verschlüsselung.


    DMR, dPMR, D-Star, C4FM, TETRA, P25, usw. sind zunächst einmal digitale Übertragungsverfahren. Grundsätzlich erst mal in unverschlüsselter Weise. Die Verschlüsselung kann optional drauf gepackt werden, wird aber im Amateurfunkdienst nicht angewendet.


    Für den Empfang brauchst du eben das nötige Equipment (Funkgerät, Funkscanner, SDR-Stick), welches das jeweilige Verfahren unterstützt.


    Und das ist doch eigentlich nichts neues...


    Hast du ein Funkgerät, welches nur FM kann, wirst du den Sprechfunk in AM oder SSB nicht hören können. Du brauchst ein entsprechendes Gerät.


    Beim von Dir angesprochenen APRS hörst du zunächst einmal auch nur Geduddel. Du brauchst Equipment/Software zur Dekodierung.


    Willst du SSTV von der ISS oder NOAA-Wettersatelliten dekodieren, ebenso...


    Ergo: Nehme ich mein Equipment (also mein DMR-Funkgerät oder meinen DMR fähigen Funkscanner), ist das einzige, was ich einstellen muss, die Frequenz vom entsprechenden DMR-Amateurfunk-Relais. Nicht mehr und nicht weniger. Schon kann ich zuhören. Da wird mir keine Hürde in den Weg gelegt, genau so einfach, wie beim Analogfunk.


    Stelle ich dagegen mein DMR-Gerät auf die DMR-Betriebsfunk-Frequenz einer umliegenden Firma, höre ich nichts. Da werde ich sinnvollerweise ausgesperrt. Denn dann sind wir beim Thema Verschlüsselung, welche optionaler weiße für dieses Betriebsfunknetz aktiviert wurde.


    Nur um den Unterschied zwischen Verschlüsselung und nicht-Verschlüsselung aufzuzeigen.


    Für den Amateurfunk braucht man lediglich das nötige Equipment für das jeweilige Übertragungsverfahren. Was aber nichts neues ist. So wie du eben dein Kenwood um APRS nachgerüstet hast.


    Das Einzige, was man kritisieren könnte ist, dass es soviele digitale Standards beim 2m/70cm-Relaisbetrieb gibt. Andererseits hat genau das aber seinen Reiz (den ich persönlich aber nicht empfinde).

    Ich hab jetzt die dritte Fritzbox. Bisher persönlich keine Probleme mit den Netzteilen gehabt.


    Ich hab mal in nem Computerladen gearbeitet. Natürlich kam es mal vor, dass so 'n Netzteil mal beim Kunden abgeraucht ist. Aber das hatten wir nicht all zu oft. Sprich eine Häufung gabs da nicht.

    Zumindest ich kann Dir da keine präzise Antwort zu geben, weil ich weder beim See- noch beim Flugfunk unterwegs bin.


    Gemeinsam haben alle drei Funkdienste, dass das internationale Buchstabieralphabet (Alpha, Bravo, Charlie) verwendet wird.


    Bei allen drei Funkdiensten sind die Rufzeichen eine Folge von Buchstaben und Zahlen. Jeder Funkdienst hat dabei ein eigenes Schema, wie diese Rufzeichen gebildet werden. Der erste Teil des Rufzeichens ist bei allen Funkdiensten dabei immer der sog. ITU-Präfix und dient der Kennzeichnung der Nationalität.


    Details:


    https://de.wikipedia.org/wiki/Rufzeichen


    https://de.wikipedia.org/wiki/ITU-Pr%C3%A4fix


    Dann gibts noch die Q-Codes...


    https://de.wikipedia.org/wiki/Q-Schl%C3%BCssel


    Aber laut Wikipedia haben diese außerhalb des Amateurfunks kaum noch Verwendung.


    Mehr weis ich leider nicht zu.

    Nabend,

    Seite 1:

    Antragsteller, Ansprechpartner und Handelregister ist klar.

    Da wir eine ortsfeste Funkstelle haben muss ich ein Kreuz in Feld 8 setzen?

    Jap

    Zitat

    Seite 2:

    Müssen hier nur die Anzahl der neuen mobilen Sendeempfänger (In meinem Fall 2 mit dem Datum 01.06.2022) und die neue Anzahl 4 eingetragen werden?

    Ja, so richtig. Die anderen Felder der Tabelle lässt du leer.

    Zitat

    Brauche ich überhaupt die Anlage B und den Anhang 1 wenn ich sonst nichts an der Funkanlage verändere?

    Ja. Selbst wenn du in Anlage B und Anhang 1 nichts eintragen musst, würd ich das mitschicken. Mach einfach einen großen diagonalen Strich übers ganze Blatt Papier.


    Damit ist dann für den Sachbearbeiter der Bundesnetzagentur eindeutig klar, dass du Anlage B und Anhang 1 zur Kenntnis genommen hast, jedoch keine weiteren Angaben gemacht wurden (weil nicht erforderlich).


    Andernfalls könnte der Sachbearbeiter evtl. annehmen, dass du die beiden Formular übersehen oder vergessen hast in den Brief zu packen. Was dann zu Rückfragen und Verzögerungen in der Antragsbearbeitung führen könnte.


    Manchmal sind die Menschen auf irgendwelchen Ämtern recht kleinlich beim Bearbeiten von irgendwelchen Anträgen. Von daher...


    Grüße

    Also bei "quack quack" denk ich auch als erstes an FMS.


    Kann es Überreichweiten von unserer Leitstelle (Ostalb) sein?


    Im Ostalbkreis ist der Analogfunk noch Standard.


    Es ist ein wenig unglücklich, dass so nah beieinander liegende Landkreise beide den Kanal 508 nutzen.


    Die Alarmierungen eurer Leitstelle sind hier immer klar zu hören.


    Umgekehrt ist bekannt, dass vor allen unser Relais auf 780m eine riesen Reichweite hat. Das weiß man auch bestens in Neuburg-Schrobenhausen.


    73, Michi

    Es gibt ihn noch, aber vermutlich nicht mehr viel. Vermutlich bei Nebenbahnen oder anderen wenig ausgebauten oder frequentierten Strecken könnte man den Analogfunk noch eher vorfinden.


    Die Westfrankenbahn (z.B. Taubertalbahn, Madonnenlandbahn) nutzt einen vereinfachten Zugfunk (VZF 95). Verwendet werden einzelne Frequenzen im Unterband des 70-Zentimeter-Zugfunks (Frequenzgruppe H). Entlang der Bahnstrecke stehen in regelmäßigen Abständen Basisstationen. Gefunkt zwischen den Betriebsstellen und Triebfahrzeugen wird über die jeweils entsprechende Simplex-Frequenz.


    Die Wieslauftalbahn nutzt analogen MPT 1327 Bündelfunk.


    Das sind die beiden Beispiele, die ich kenne. Interessieren würde mich ja schon, wie es anderswo ist. Auch wie Frequenzen der Frequenzgruppen A bis G noch genutzt werden.


    73, Michi

    Die Bundesnetzagentur ist im Begriff den Betriebsfunk umzukrempeln. Hin zum 12,5 KHz Raster. Aber auch weg von den nicht mehr zeitgemäßen Bedarfsträgergruppen.


    Es gibt noch viel Frequenzzuteilungen mit 20 KHz Raster. Aber Neuzuteilungen sind alle 12,5 KHz (so wie ich weis).


    Die klassische Wanderfrequenz 159,01 MHz wird zu 159,00625 MHz.


    Die 151,88125 MHz ist ebenso eine Wanderfrequenz - eine weitere wäre 163,60625 MHz. Beide sind neu und Ersatz für die ehemaligen Wanderfrequenzen 147,59 und 148,33 MHz.


    Neben der 12,5 KHz Rasterung kommt noch ein Versatz von 6,25 KHz dazu (wie bei PMR446), weswegen 4 Nachkommastellen nicht mehr ausreichen, sondern 5 Nachkommastellen notwendig sind.


    73, Michi