Wobei: Von deinen beiden genannten Frequenzen ist nur die 149,87 betroffen.
Du hast die 150,99 MHz übersehen, deshalb als Ergänzung: Diese ist auch bis zum 31.12.2028 befristet.
Wobei: Von deinen beiden genannten Frequenzen ist nur die 149,87 betroffen.
Du hast die 150,99 MHz übersehen, deshalb als Ergänzung: Diese ist auch bis zum 31.12.2028 befristet.
Viel sicherlich nicht. Als ich 2007 zum Hobby gekommen bin, war 4-Meter schon tot, von BOS mal abgesehen. Immerhin war damals noch die Deutsche Bahn auf 4-Meter mit einem Kanal aktiv.
Zwischenzeitlich hab ich von 2013-2020 mal in einer anderen Region gewohnt. Da war etwas mehr auf 4-Meter los. Selten Betrieb war auf der 69,93 MHz (nicht in der VVnömL) und rege Betrieb auf der 69,95 MHz (Forstwirtschaft). Ansonsten gabs noch einen ILS-Marker auf 75 MHz. Auf sieben Kanälen im Bereich 77/78 MHz übertrugen regelmäßig EVU-Relais irgendeinen Datenfunk. Sehr selten wurde auch mal ein Telefonat über so ein Relais geführt.
In der Ecke, in der ich jetzt wohne, ist noch geringfügig BOS. Aber im Prinzip kann man sagen, dass 4-Meter hier tot ist.
Aber es stellt sich schon die Frage, weshalb man das 4-Meter-Band so "verkommen" lässt. Und ich erweitere die Frage noch auf das 6- und 8-Meter-Band.
Man sagt "Frequenzen sind ein knappes Gut" und man hört auch davon, wie "voll" das 70-Zentimeter-Band wäre.
Die Bundesnetzagentur scheint zumindest für 4-Meter Potenzial zu sehen. Schließlich hat sie gemäß VVnömL das 4-Meter-Band ebenfalls neu strukturiert und auf 12,5 KHz gerastert. Und die BNetzA erwähnt in der VVnömL den digitalen Betriebsfunk für 4-Meter.
Aber bringt halt nichts, wenn die Funkgerätehersteller da nicht mitziehen und keinen Markt sehen.
Hmm, habe mich immer gefragt ob es ein auf die verwendete Technik ausgerichtete Ausarbeitung der Funktechnin dort gibt.
Details weis ich leider keine. Als Fahrgast bekommt man aber zumindest einen kleinen Einblick, denn die Funkgeräte sind immer recht laut. Und zugegeben, ich sitz mich auch immer in die Nähe des Führerstands, weil mich der Sprechfunk dann doch interessiert. Aber ich hab noch nie irgendwas in die Richtung Rufton, 5-Ton, FFSK, o.ä. gehört. Nur reiner Sprechfunk ohne Schnick-Schnack.
Es gibt da ein nettes Spielzeug:
Damit kann man sich auf einer Karte anzeigen lassen, auf welchen Strecken der VZF 95 eingesetzt wird.
Aber man braucht bei der Seite etwas Geduld, wie sonst auch bei der DB, der Server reagiert etwas träge.
Interessant...da muss dann jemand diesen MTP1327-Krempel ziemlich teuer "Bahn-Zertifiziert" haben.
Da steck ich nicht drin. Alle drei genannten Strecken (Wieslauftal-, Strohgäu-, Kaiserstuhlbahn), auf denen Bündelfunk eingesetzt wird, gehören nicht zum DB-Netz und werden von anderen privaten Eisenbahnunternehmen betrieben. Diese Nebenbahnen haben ihr eigenes Streckennetz und kommen nicht in Berührung mit dem DB-Netz und dessen Zügen, die darauf verkehren.
Warum also nicht?
Spekulativ, aber vielleicht bleibt diesen privaten Unternehmen auch nichts anderes übrig, als eigene Wege zu gehen? Vielleicht wird ihnen der Zugang zu den Bahnfunkfrequenzen verwehrt?
Früher waren die Bahnfrequenzen Teil der VVnömL. Keine Ahnung, weshalb dieser Teil rausgenommen wurde. So hätte man vielleicht etwas über die möglichen Bedarfsträger erfahren können. Gelistet waren diese Frequenzen im Kapitel "Öffentliche Eisenbahnen". Was heißt "öffentlich" in diesem Kontext?
Achso, das geheimnisumwobene Nebenstrecken-Zugfunksystem für GSM-R Funklöcher.
Blöder weise habe ich niemals ernsthafte Informationen zu diesem VZF 95 gefunden. Gehe ich Recht in der Annahme das damit schlicht der C-Band Simplex gemeint ist, wie er im Rangierfunk allseits üblich ist?
Ja, korrekt. Also die "H-Frequenzen" im Bereich 457/458 MHz im Simplex-Betrieb. Siehe dazu auch:
Alles anzeigenDie Betriebsarten C und O sind die Betriebsarten des Ortsfunks. Sie werden
für den Rangierfunk auf Ortskanälen und auf bestimmten Strecken ohne Stre-
ckenfunkeinrichtung auch für das Nachschieben von Zügen genutzt und wer-
den nach den Angaben im Betriebsstellenbuch, im Streckenbuch und im
Fahrplan dargestellt. Die Gespräche können nur im Wechselsprechverfahren
durchgeführt werden.
Bei der Bauform VZF 95 werden die Betriebsarten C und O auch als Stre-
ckenfunk genutzt.
Erstaunlich das solche Dokumente in der heutigen Zeit öffentlich im Internet verfügbar sind. Macht man sich da keine Gedanken zur heutigen Sabotagegefahr?
Die wurden zu Zeiten hochgeladen, als sich noch niemand darüber Gedanken gemacht hat. Und heute gammeln diese PDFs als Datengrab halt auf den Servern herum und keiner weis mehr davon. So zumindest mein Eindruck.
Aber eine Frage hab ich noch: Machen diese Inselnetze ihr MPT1327 im Bündelfunkbereich 410-415/420-425 oder auf den H- und I-Band der Bahnbereiche?
Zumindest für die Wieslauftalbahn kann ich sagen: Klassischer Bündelfunkbereich 410-415/420-425 MHz.
Ich würde vermuten, dass die das Bündelfunknetz der "ProRegio Bündelfunk" nutzen. Soweit ich das auf dieser unscharfen Karte abschätzen kann, würde das passen:
ZitatWie jetzt...den alten Zugbahnfunk, das System mit dem Pilotton im Oberband und den drei benachbarten Kanälen als Kanal-Diversity Empfang?
Ne, ich meinte VZF 95.
ZitatAnalogen Bündelfunk...MPT1327 mit MOTOTRBO-Geräten?
Gibts da inzwischen eine Zulassung des Eisenbahnbundesamtes für?
MPT1327. Welche Geräte die dafür verwenden, weis ich nicht. Den rechtlichen Rahmen kenne ich nicht, ich kann Dir nur das hier zeigen:
Darin steht:
ZitatDie Strecke verfügt über Zugfunkeinrichtungen (Bündelfunk).
Der Triebfahrzeugführer muss für den Fall des Ausfalls des
Zugfunks ein Mobiltelefon mitführen.
Der Triebfahrzeugführer teilt vor Einfahrt in die Strecke der
Zugleitung dessen Rufnummer mit.
ZitatRangieren über den eigenen Rangierbezirk hinaus:
Technische Bedienhandlungen: Modul 2.4751a.6
Verständigung:
Zwischen Triebfahrzeugführer und Zlr Waiblingen: Bündelfunk
Zwischen Triebfahrzeugführer und Fdl Rems: GSM-R
Neben der Wieslauftalbahn fallen mir noch die Kaiserstuhlbahn und die Strohgäubahn ein, welche MPT1327 Bündelfunk nutzen. Alle diese drei baden-württembergischen Strecken sind Nebenbahnen, welche nicht von der Deutschen Bahn betrieben werden.
70cm findet dagegen in ganz wenigen Fällen bis heute Anwendung im reinen Simplexbetrieb, z.B. in den neuen Betriebsbahnhöfen Köln-Nippes, wo nach wie vor auf C34 gefunkt wird.
Ferner nutzen wir als große Privatbahn im Kölner Raum die alten C-Kanäle der DB (70cm im H-Band) als Zugbahnfunk in den Bahnhöfen und sogar auf freier Strecke - alles im Simplex-Betrieb.
Aus Baden-Württemberg fallen mir da auch zwei Beispiele ein...
Die Westfrankenbahn nutzt auf ihren eigenen Strecken ebenfalls diese C-Kanäle.
Hier beispielsweise eine Zugfunktafel an der Taubertalbahn bei Lauda (Main-Tauber-Kreis) - Streckenfunk auf C 15 (457,550 MHz, Simplex):
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Entlang der Strecken stehen dann verteilt entsprechende Sendeanlagen (mit kurzen/langen Antennen):
Kurze Antennenvariante an der Taubertalbahn am Bahnhof Bad Mergentheim (Main-Tauber-Kreis):
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Lange Antennenvariante, Taubertalbahn am Bahnhof Niederstetten (Main-Tauber-Kreis).
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Der Zugbahnfunk wurde erst 2009 auf der Taubertalbahn in Betrieb genommen!
Zweites Beispiel ist die Wieslauftalbahn (Rems-Murr-Kreis): Die gehen aber einen ganz eigenen Weg und nutzen analogen Bündelfunk.
Eine klare Ansage, welche nicht verkehrt ist! ![]()
Keine Ahnung wie das in Krumbach bzw. im Lkr. Günzburg ist, aber ich weis dass in Bayern teilweise noch analog auf 4-Meter alarmiert wird.
Ich bekomme beim Aufruf der Seite die gleiche Meldung.
Grüße, Michael
Jürgen, vielen Dank für Deine ausführlichen Antworten. Das ist sehr lehrreich. Hast du mir sehr geholfen! ![]()
Ja, es sind USB 2.0 Hubs. Nur eben für den Einbau in den Rechner.
Ich wollte speziell dieses Modell. In deutschen Shops hab ich sie nicht gefunden. Also hab ich mich extra bei AliExpress dafür registriert.
Aber ja, man findet dort schon vieles und fragwürdiges. Etwa M.2 SSDs. 2 TB für unter 10 €. Optik und Modellbezeichnungen von Samsung SSDs geklaut. Und laufen dabei auch noch doppelt so schnell der PCI-Express 4.0 Spezifikation. Wohlgemerkt als PCIe 4.0 SSD, zumindest nach der Artikelbeschreibung.
Hmm, ja... ![]()
Wenn mir aber solch eine versaute Platine aus China zugeschickt wird, wandert sowas bei mir direkt in den Elektroschrott. Sicherlich kann beim Lötprozess irgendwas schief laufen. Nicht benetzte Pads und Pins, ebenso auch Lötbrücken zwischen den Pins. Natürlich muss dann jemand manuell nacharbeiten. Aber solch ein Schlachtfeld zu hinterlassen und es als neu zu verkaufen geht gar nicht.
Ich hab Dein Post jetzt zum Anlass genommen, das zu reklamieren und hab dafür mein Geld zurück bekommen.
Argumentiert hab ich es damit, dass offensichtlich keine Qualitätskontrolle stattgefunden hat, sonst wär die Platinensauerei aufgefallen. Und damit auch fraglich ist, ob die die Platine überhaupt auf Funktion und Kurzschluss-Sicherheit geprüft wurde.
Aber wie ist es tatsächlich: Besteht Gefahr für das Mainboard?
Ich mach die Platine gerne sauber. Aber ich mach die auch tatsächlich in den Elektroschrott, wenn es sein muss...
Grüße, Michael
Isopropanol müsste ich kaufen. Das hätte ich nicht hier. Waschbenzin hätte ich noch zur Auswahl.
Das nehme ich zum Reinigen von Kontakten, z.B. PCI-Karten, Arbeitsspeicher, etc.
Ahh, okay, danke Dir Jürgen für Deine rasche Antwort! ![]()
Ich versuch das mal mit Spiritus weg zu machen. ![]()
Hab noch nie bei AliExpress bestellt, bin daher etwas vorsichtig und unsicher.
Grüße, Michi
Ich habe beim "Chinesen" zwei Platinen für den Computer gekauft. Die eine Platine ist sauber, aber die zweite hat so durchsichtige, nicht klebrige Rückstände im Bereich der USB 2.0 Hub Controller Chips.
Sind das Flussmittelrückstände?
Ist das nur ein optisches Übel? Oder kritisch? Und wenn, ist das ein Reklamationsgrund oder kann ich das säubern (mit was?).
Und dann der zweite Punkt: Bei drei von vier Chips lässt sich dessen Bezeichnung nicht mehr ablesen. Nur bei einem konnte ich wenigstens den PL2586 identifizieren.
Wie kommt das, dass die Bezeichnung nimmer lesbar ist?
Grüße
booteten sie auf 149,1125MHz und das andere auf 446,04375MHz.
Schlimm wirds, wenn das Gerät Dich mit 149,0625 oder 149,075 MHz begrüßt. ![]()
Seit ich die Lizenz habe, ist das Interesse für 149 und 446 MHz auf null gerutscht. Die 12 MHz reichen zum austoben.
SanitätsLeitstelle, Einsatzabschnittsleiter, Sanitäter, Notärzte, KTW's und RTW's.
Das scheint zahlenmäßig der Nutzer mit den meisten Funkgeräten in diesem Netz zu sein.
Warum nutzen die nicht ihr TETRA-Netz?
Denn mit Regiefunk von Rundfunkanstalten oder Programmproduzenten, wofür diese Kanäle eigentlich gedacht sind, hat der Betrieb da absolut nichts zu tun.
Hast du eine Idee, weswegen die Bundesnetzagentur auf diese Frequenzen gekommen ist?
Und steht den Rundfunkanstalten, Programmproduzenten, o.ä. die Regiefunk-Frequenzen zur selbständigen Frequenzwahl zur Verfügung, oder werden Einzelfrequenzen zugeteilt wie sonst auch beim Betriebsfunk üblich?
Die zwei Punkte die ich zunächst vermutete (Fernsehturm sowie alter 60m hoher Brauerreisilo) sind es nicht.
Ja, gut. Wenn gleich solch exponierte Standorte (Fernsehturm) im Raum stehen, dann kann ich ja mal beim nächsten Spiel mal scannen.
Zumindest auf 2m bekomme ich die Stuttgarter Straßenbahnbetriebe (SSB), die von einem sehr exponierten Standort aus senden.
Allerdings ist der komplette Bereich 438-450 MHz an manchen Abenden schwierig von hier. Da reichts dann nicht mal für DB0AA, obwohl das Relais nur wenige Km sehr exponiert steht und eigentlich normalerweise sehr kräftig ankommt. Und umgekehrt mit der 0,5 W Handgurke ausgezeichnet gearbeitet werden kann.
Sind das Kurzzeitzuteilungen?
Ich wohn leider viel zu weit vom Schuss. Stuttgart ist zu weit weg.
8-Meter-Band wäre was Feines. Mal gucken was die Zukunft bringt...