Um was geht es hier ?

  • Für die Einen sind es nur Störungen, für die anderen aber Erscheinungen, die es Wert sind, sich damit auseinanderzusetzen:


    Natürlich erzeugte Radiowellen im Sub Langwellenbereich.


    Hier erst einmal die Frequenzbereiche, um die es geht:


    Bezeichnung Frequenz Wellenlänge


    ELF extremely low frequency 3Hz bis 30Hz 100'000km bis 10'000 km
    SLF superlow frequency 30Hz bis 300Hz 10'000km bis 1'000km
    ULF ultralow frequency 300Hz bis 3000Hz 1'000km bis 100km
    VLF very low frequency 3kHz bis 30kHz 100km bis 10km
    LF low frequency 30kHz bis 300kHz 10km bis 1km


    wobei LF von mir eher mal zur Orientierung eingefügt wurde, denn davon ist wirklich nur mal der
    untere Bereich Intressent ! Und diese Bereiche sind noch sehr wenig erforscht im Vergleich zu
    den "oberen Bereichen", besonders nicht die natürlich erzeugten Phänomäne, wie z. B. die
    Schuhman Resonanz:


    http://de.wikipedia.org/wiki/Schumann-Resonanz


    die bei 7,83 Hz stattfindet.


    So, nun könnte man ja sagen, das liegt ja im menschlichen Audio- Bereich, warum kann ich das
    nicht hören ? Nun, es sind keine SCHALL-Wellen, sondern Elektromagnetische Wellen und die
    können wir nun mal nicht hören ! Um die zu Hören, brauchen wir das, was für fast alle hier
    "täglich Brot" ist:


    1. eine Antenne
    2. einen Empfänger
    3. etwas know how


    und dann noch Software, dazu später mehr.


    Eines aber vorneweg: Sprache wird hier nicht übertragen. Wer sich das mal ankuckt, wird feststellen, dass man hinsichtlich der Bandbreite (bei 10 Khz.) gerade mal 30 Sender
    unterbringen könnte, in SSB vielleicht mehr, aber das wäre trotzdem nicht wirtschaftlich,


    Also wird CW verwendet (getasteter Träger).


    Um mal reinzuhören braucht man:


    1. Antenne
    allerdings ist da nix mit einer lambda/4 *ggg weshalb da vorwiegend Spulen (Rahmen) Antennen,
    Ferritantennen, Aktivantennen und ähnliches verwendet werden.


    2. PC mit Soundkarte


    3. Software (Spektrogramm)


    Hier mal ein paar Seiten, die als Anleitung tauglich sind:


    http://de.wikibooks.org/wiki/L…twellenempfang_mit_dem_PC
    http://www.vlf.it/
    http://de.wikipedia.org/wiki/Sferic



    Wer etwas Blut geleckt hat, kann sich auch einen speziellen Empfänger für so was Bauen. Hier ein Anbieter:


    http://www.sfericsempfang.de/


    Und hier mal etwas Software:


    für Windows:


    http://www.visualizationsoftware.com/gram.html


    http://freenet-homepage.de/dl4yhf/spectra1.html


    für Linux:


    http://www.baudline.com/download.html


    Die ersten Empfangsversuche werden wohl im "häuslichen Umfeld" stattfinden, da kann man dann
    mal schön sehen, was alles "künstlich erzeugtes" zu sehen ist, wie z.B. die 50 Hz. Netzfrequenz, oder die 15625 von "Nachbars Glotze" :-) samt ihren Oberwellen ! So 10 Meter Draht an der MICRO oder LINE Buchse reichen dafür aus.


    Ich selber habe mir eine "Spulen Antenne" gebaut, aus einem Bund mit 100 Meter 8-Adriger
    Steuerleitung, die 8 Adern habe ich dann so "verschaltet", dass sich eine Spule mit
    800 Windungen ergiebt. Das ist aber erst mal ein "Notbehelf" An einer für diesen Bereich
    optimierten Aktivantenne und einer Ferritantenne arbeite ich noch.


    Am besten geht es halt, wenn die Antenne möglichst nicht im Häuslichen Störnebel steht.


    Zum gesamtkomplex gehört auch das Dasstellen und Orten von Blitzen, da kennt sich aber unser
    DKS302 am besten aus, vllt. schreibt er ja dazu was ?


    Ich jedenfalls werde mal in die Materie etwas tiefer einsteigen und mir für diesen Zweck
    eine Empfangsstation bauen, mit einem ausgedienten Pegelmesser (umbau zum VLF Empfänger) und
    einen Soundkartenempfänger).

  • Ja bitte doch Walter, dann schreibe ich mal was :)


    Genau, der VLF Empfang der natürlich erzeugten Radiowellen. Damit beschäftige ich mich zur Zeit ausgiebig. Angefangen hat das Fieber mit einer ganz kleinen Schaltung zum Hören der Sferics.


    Schaltplan HIER (Super-Tiny VLF Receiver)


    Das funktioniert mit einem nachgeschalteten Kopfhörerverstärker in freier Natur super gut. Man kann sogar die Impulse eines mehrere hundert Meter entfernten Weidezauns hören! Aber Leider... so wie man damit in bebaute Umgebung kommt, gibt es nur noch Netzbrummen auf die Ohren :(


    Da mich Gewitter faszinieren habe ich mir überlegt, diese Imulse der Blitze aufzufangen, um damit einen Gewittermelder aufzubauen.
    Link zu diesem Thema gibt es HIER


    Die Schwierigkeit hierbei ist es allerdings, die Impulse der Blitze von den "man made" Signalen (Hauptsächlich dem Netzbrummen & Netzstörungen) zu trennen. Man stelle sich das in folgendem Verhältnis vor:
    Die natürlichen Signale liegen auf die S-Werte beim Funk bezogen auf S2 und die Störungen vom Stromnetz etc. liegen bei S9. Da muß man schon ganz schön Filtern, um dort das Nutzsignal noch heraus zu bekommen. Das ist wie: "Leuchte doch mal mit einer Taschenlampe in einen Atompilz"!
    Allerdings habe ich es wie Walter es schon beschrieben hat, mit einer speziell abgestimmten Ferritantenne inzwischen zu brauchbaren Ergebnissen gebracht. Einen Teil davon kann man HIER sehen.


    Der Empfang von den Alphastationen ist dagegen wie Walter geschrieben hat, relativ easy. Das geht übrigens auch schon sehr gut mit dem Super-Tiny VLF Receiver. Den kann ich für den Anfang wirklich nur Empfehlen! Den kann man an jedes Gerät (solange es selbst keine großen Störungen verursacht) welches einen Eingang für ein Electretmikrofon hat anschließen. Z.B. mp3-recorder, Diktiergerät, ja, und sogar mit so 20 Metern Kabel dazwischen auch an den Mikrofoneingang der Soundkarte! Dann noch eine entsprechende Software (da will ich dem Walter jetzt nicht vorgreifen) dazu, und schon geht das los!


    Wer sich mal eine Vorstellung davon machen möchte, was die Natur in diesem Frequenzbereich alles so vorbringt, der schaue sich doch mal diese beiden Links an:


    http://www.youtube.com/watch?v…8rAg&feature=channel_page


    http://67.207.143.181/vlf3.m3u


    Es ist unglaublich, was die Natur an sounds zu bieten hat! Vom tiefsten Grummeln, über Knacksen und Knistern, bis hin zu einem Urwald voller Vögel!


    Die Internetseiten, welche Walter genannt hat sind mir auch alle bekannt und dem gibt es nichts hinzuzufügen. Mein Favorit ist dabei immer noch http://www.vlf.it


    Wie es den Anschein hat, habe ich mit der VLF Geschichte hier einen Virus im Forum freigesetzt *lach* aber wie schrieb Walter doch so schön: "Es ist eine Faszinierende Sache und das macht nicht jeder" :)


    So, das soll es erst mal gewesen sein...
    Ich wünsche euch allen ein schönes Wochenende!


    Gruß Torsten!

  • hier noch ein paar links mit audio-streams, die man benutzen kann, falls man keine eigene
    antenne hat:


    http://abelian.org/vlf/


    da kann man dann die geschichte mal mit der software ausprobieren die ich verlinkt habe.

  • Sfericsempfang ganz einfach!


    Heute habe ich mal wieder ein wenig rumexperimentiert...
    Sferics Hören und auf einem Spectoramm Sichtbar machen ist keim Problem!
    Ihr braucht dazu nur eine alte Obstkiste, ein paar Meter Kabel mit 3,5er Klinkenstecker, genügend Schaltlitze für 30 Windungen um die Obstkiste, und natürlich SpectrumLab. Das ganze funktioniert sogar im Haus!


    Wickelt 30 Windungen Schaltlitze wie auf dem Bild um die Obstkiste, Lötet am Ende der Wicklung euer Kabel mit dem 3,5er Klinkenstecker an, steckt diesen in den Mic- Eingang der Soundkarte und stellt diesen im Mixer auf größte Empfindlichkeit. Nun startet ihr SpectrumLab und geht im Menu "Quicksettings" --> "Natural radio; animal voices" --> "Sferics, Tweeks, Whistlers with filtred audio output"
    Hier ist schon ein Autonotchfilter inbegriffen, also braucht ihr euch um Netzbrummen keine Sorgen zu machen


    Wenn ihr mit den Filtern noch etwas experimentieren möchtet, dann kommt ihr über "View/Windows" --> SpectrumLab Components" dort hin.
    Dann klickt ihr auf das Symbol wo "Filter " draufsteht.


    Verlasst das SpectrumLab Sicherheitshalber über "File" --> "Exit without saving" dann bleiben nämlich die Originaleinstellungen erhalten.
    Das ist sehr praktisch, wenn man in den Einstellungen mal was Vermatschelt hat!


    Viel Spass wünscht euch
    Torsten!



    P.S. Anbei noch ein Bild von dem Empfangsergebnis

  • Hier erst einmal die Frequenzbereiche, um die es geht:


    Bezeichnung Frequenz Wellenlänge


    ELF extremely low frequency 3Hz bis 30Hz 100'000km bis 10'000 km
    SLF superlow frequency 30Hz bis 300Hz 10'000km bis 1'000km
    ULF ultralow frequency 300Hz bis 3000Hz 1'000km bis 100km
    VLF very low frequency 3kHz bis 30kHz 100km bis 10km
    LF low frequency 30kHz bis 300kHz 10km bis 1km


    wobei LF von mir eher mal zur Orientierung eingefügt wurde, denn davon ist wirklich nur mal der
    untere Bereich Intressent ! Und diese Bereiche sind noch sehr wenig erforscht im Vergleich zu
    den "oberen Bereichen", besonders nicht die natürlich erzeugten Phänomäne, wie z. B. die
    Schuhman Resonanz:


    http://de.wikipedia.org/wiki/Schumann-Resonanz


    die bei 7,83 Hz stattfindet.


    So, nun könnte man ja sagen, das liegt ja im menschlichen Audio- Bereich, warum kann ich das
    nicht hören ? Nun, es sind keine SCHALL-Wellen, sondern Elektromagnetische Wellen




    Was ist der Unterschied zw. EMF und ELF's. In Deutsch bitte.

  • EMF = Electro Magnetic Field
    also da ist das Elektromagnetische Feld allgemein mit gemeint.


    ELF = Extrem Low Frequency
    damit ist das Frequenzband von 3 Hz bis 30 Hz gemeint.

  • Du sagst Elektromagnetische Wellen kan man nicht hören.Schallwllen schon.Wo beginnen Schallwellen und wo Elektromagnetische Wellen?Hängt die Art mit der Wellen emmitiert werden von der Art der Wellen ab?

  • Hallo!


    Zitat

    Original von bcl
    Du sagst Elektromagnetische Wellen kan man nicht hören.Schallwllen schon.Wo beginnen Schallwellen und wo Elektromagnetische Wellen?Hängt die Art mit der Wellen emmitiert werden von der Art der Wellen ab?


    Schallwellen pflanzen sich über Luftdruckschwankungen aus.
    Unsere Ohren werten also Luftdruckschwankungen aus.


    Nehmen wir mal an, es geht um ein Testsignal bei 1kHz:
    Der Schallsender (Lautsprecher) bewegt seine Membrane 1000 mal in der Sekunde vor und zurück und setzt damit die Luft vor der Membran in Bewegung.
    In der Luft breiten sich diese Luftdruckunterschiede aus, was dann von unserem Hörorgan als Empfänger ausgewertet wird.


    Bei Elektromagnetischen Signalen gibt es keine entsprechenden Luftdruckschwankungen. Der Menschliche Körper hat kein bisher bekanntes Sensororgan dafür.


    Wie der Name es schon sagt, sind es wechselnde Magnetfelder, wie man z.B. von Magneten kennt, die zudem eine elektrische Komponente aufweisen, die aber eben bei 1kHz z.B. 1000 mal je Sekunde ihre Polarität wechselt.


    Beides kann auf einer hörbaren Frequenz liegen (z.B. 1kHz), aber nur die Schallwelle (Luftdruck) kann von unseren Hörorganen wahrgenommen werden. Elektromagnetiche Felder der selben Frequenz, können weder vom Ohr noch von irgend einem anderen Organ wahrgenommen werden.


    Grüße aus Dortmund


    Jürgen Hüser

  • Also,Ich wil hier mal klarstellen,alles was im hörbaren Bereich bewegt ist auch hörbar sofern ton emmitiert wird.Hier nervt das einmal von Elektromagnetischen Feldern die Rede ist dann wieder von Niedrigfrequenz Tönen und dann wieder von Schallwellen.Einen Magneten mit Sphärischen Phänomenen in dem zusammenhang zu erklären ist Schwachsinn.Ein Magnet emmitiert nur,EMF in der "Natur"werden generiert.Richtig

  • Hallo!


    Zitat

    Original von bcl
    Also,Ich wil hier mal klarstellen,alles was im hörbaren Bereich bewegt ist auch hörbar sofern ton emmitiert wird.


    Diesen Satz musste ich nun vier mal lesen und sorgsam interpertieren, nach dem ersten mal hätte ich fast "Falsch!" gerufen.


    Aber du meinst das glaube ich so:
    Alles was sich mit einer Frequenz im höhrbaren Bereich bewegt, ist hörbar, solange es dabei auch die Luft um sich herrum in bewegung setzt.


    Beispiele neben dem Lautsprecher mit seiner Membrane:


    - Brummende Gehäuse, Bleche oder Dräthe in Eisenkerntraffos (50Hz).
    - Mechanische Schinngungen in Übertragern oder Kernspalten von Schaltnetzteilen (2kHz-120kHz).
    - Die Gehäusewibrationen von Motoren (Elektro-, Verbrennungs- usw.)


    Wenn das so gemeint war: Jawoll, richtig!


    Zitat

    Original von bcl
    Hier nervt das einmal von Elektromagnetischen Feldern die Rede ist dann wieder von Niedrigfrequenz Tönen und dann wieder von Schallwellen.


    Nunja, das braucht aber eine harte Abgrenzung!
    Nehmen wir mal Funkanlagen im hörbaren Frequenzbereich.
    Der Hörbare Bereich des Menschen liegt je nach Alter und Training des Gehörs grob zwischen 14-24kHz.
    Mit vorranschreitedem Alter sinkt die obere Schwelle stetig abwärts.
    24kHz kann man meißt nur solange hören, wie man noch Windeln trägt, als Teenager vielleicht noch 22kHz.


    Unterhalb dieser Frequenzen gab es Funkkommunikation, aber sehr sehr selten und vor langer Zeit.
    Mit fällt da z.B. die Frequenz 9kHz ein.


    Ist man so nahe dran an solch einer Sendeanlage, die damals meißt mit Vielpol-Generatoren den Träger mit einigen hundert Kilowatt erzeugt haben, kann man die 9kHz bestimmt auch als Ton wahrnehmen.
    Einfach aufgrund der physikalischen Tatsache, das Leitungen, Masten, und Gehäuseteile, sogar Dachrinnen und Fahradgestelle durch diese immensen Feldstärken mit in Vibration versetzt werden.
    Dann kommt dieser wahrgenommene Ton aber eben nur durch die gerade genannten Metallteile und deren Vibration als Schallwelle zum Vorschein.


    Entfernt man sich von dem Sender, vibriert auch nichts mehr.
    Das Feld ist aber noch da und reist mit annähernd Lichtgeshwindigkeit über viele tausende Kilometer, ohne das irgendeiner der vielen Menschen die da wohnen, auch nur ansatzweise das bei 9kHz hören.


    Zitat

    Original von bclEinen Magneten mit Sphärischen Phänomenen in dem zusammenhang zu erklären ist Schwachsinn.Ein Magnet emmitiert nur,EMF in der "Natur"werden generiert.Richtig


    Ich weis nicht was du hast:
    Ein Mangnet und die von ihm produzierten magnetischen Feldern sind wichtige Vorraussetzung, um überhaupt den Unterschied zwischen Schallwelle und Magnetfeld zu erkennen.
    Das es da noch etwas gibt, was auch mit einer theoretisch hörbaren Frequenz arbeiten kann, aber mangels passender Sinnesorgane vom Menschen nicht wahrgenommen werden kann.
    Was taugt da besser als ein Magnet, den die meisten User hier nich aus der Grundschule kennen?


    Und wo wir schonmal dabei sind:
    Das Erdmagnetfeld macht das ELF-Spektrum üerhaupt erst interessant, weil es bei vielen dortigen Phänomenen eine wichtige Rolle spielt.
    Gäbe es z.B. die Schuhmann-Resonanz wirklich, wenn unser Planet kein, oder ein deutlich schwächeres Magnetfeld hätte?


    Grüße aus Dortmund


    Jürgen Hüser

  • Töne 'senden'heisst nicht das der Ton auf der gleichen Frequenz gesendet wird die der Ton hat.Ein soundso Ton wird auf soundso Frequenz gesendet.Um den heissen Brei reden taugt nicht.Die Rede von 'Moment mal das ist ja im hörbaren Bereich' war Überflüssig.Was man heutzutage mit üblichen Gerätschaften findet lässt sich leicht mit den gleichen Gerätschaften reproduzieren.Ich habe hier in meiner Nachbarschaft Kollegen die sich zum Spass machen in den akkustisch etwas lauteren Gegenden Donner und lautes Geschrei zu produzieren.Draussen for der Tür fur jeden hörbar.

  • Hallo!


    Zitat

    Original von bcl
    Dann frag einfach


    Was Henning für ein Problem hat, kann ich sehen, mir geht es da genau so.


    Vielmehr währe es deine Aufgabe hier deine Fragen oder Verständnisslücken in überschaubare, strukturierte Texte und ausreichend Sinngehalt dar zu geben.


    Dieses zumindest so lange, wie du deine Beiträge hier ernst meinst.
    Denn so manch einer hier könnte bei der Art wie du hier schreibst durch aus auf die idee kommen das du nur trollen willst.


    Da ich aber sehr gutmütig bin, versuche ich es nochmal anders:


    Frequenz ist ein Meßwert welcher eine Geschwindigkeit ausdrückt:
    - wie häufig passiert etwas innerhalb einer Sekunde -


    Das ist aber universell gemeint...man kann alles was häufiger und halbwegs regelmässig passiert, auch als Frequenz benennen.


    Wenn nun jemand 1 mal im Monat ein Gehalt bekommt, ist dieses auch als Frequenz zu bezeichnen.


    Wenn man von dem "hörbaren Bereich" spricht, meint man Luftdruckwellen im Frequenzbereich von 30Hz bis 20.000Hz.
    Also "Luftwellen" welche sich zwischen 30 x je Sekunde bis hin zu 20.000 mal die Sekunde verändern (im Druck).


    Daneben gibt es aber auch noch andere Wellen:


    Wasserwellen z.B. sieht man an Stränden.
    Elektrische Wellen laufen über Kuperkabel.
    Lichtwellen laufen über Glasfaser.
    Magnetische Wellen kommen aus einer Spule, wenn man sie mit elektrischen Wellen speißt.


    Elektromagnetische Wellen kommen entweder:
    - Von einer Antenne welche mit elektrischen Signalen gespeißt wird.
    - Endstehen durch die Wechselwirkung von elektrischen und magnetischen Feldern und Phänomenen zwischen Erdkern, Magma, Erdkruste, Atmosphäre und dem Erdmagnetfeld. Manchmal auch ganz prophan durch Stromfluss durch einen Blitz, welcher eben so elektromagnetische Impulse verursacht wie eine Antenne.


    Und hier geht es ausschließlich um letztere Art.
    Also elektromagnetische Wellen die NICHT von einer künstlichen Antenne abgestrahlt wird, sondern direkt ohne menschliches zutun des menschen von der Natur erzeugt werden.


    Grüße aus Dortmund


    Jürgen Hüser