100 Jahre Transatlantik-Test

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    QSO-Party am 13. und 14. November auf Kurzwelle

    Am 9., 10. und 11. Dezember 1921 gelang es Funkamateuren in den USA und Großbritannien, per Funk Morsezeichen über den Atlantik zu senden und diese eindeutig zu empfangen. Die Signale wurden noch in weiteren Ländern gehört. Auf amerikanischer Seite befand sich die Amateurfunkstation 1BCG in einer Holzhütte auf dem Feld eines Bauern in Greenwich, Connecticut. Der Sender hatte eine Leistung von 990 W und die verwendete Wellenlänge war 230 Meter, entsprechend etwa 1300 kHz. Bis dahin galten nur Längst- und Langwelle für Fernverbindungen per Funk geeignet.

    Zur Erinnerung an dieses Ereignis veranstaltet der Radio Club of America (RCA) vom 13. November um 1200 UTC bis 14. November um 0400 UTC eine QSO-Party auf 160 m, 80 m, 40 m, 20 m 15 m und 10 m in CW und SSB. Teilnehmende Stationen rufen "CQ TQP" für „Transatlantik QSO Party“. RCA-Mitglieder geben zusätzlich zum Rapport „RCA“ an, alle anderen Funkamateure neben dem Rapport zusätzlich ihre CQ-Zone. Weitere Details zum Ablauf und Hochladen von Logs stehen auf der Website des RCA. Nach dem Contest steht dort außerdem ein Teilnahmediplom zum Herunterladen bereit.

    ARRL und RSGB planen anlässlich des Jubiläums für kommenden Dezember weitere Aktivitäten auf den Bändern, darunter eine QSO-Party auf 160 m am 12. Dezember von 0200 UTC bis 0800 UTC. Details und Links stehen auf der RSGB-Website.

    Info RCA

    Red. FA/-joi

    Quelle: https://www.funkamateur.de/nac…etails/items/RCA-TQP.html