Freenet Funk

  • Hallo!

    Jürgen, beziehst du Dich da auf meinen Post oder auf die zwei Extrembeispiele in DO?

    Natürlich nur die zwei Beispiele die ich hier aus Dortmund genannt habe.


    Aber ich kann das Beispiel nochmal vertiefen was ich mit "kleinen Feststationen" meine, denn da habe ich selber eine Zuweisungsurkunde hier:


    Feststation mit Antenne ca. 14m über Grasnarbe und 6W, wenn ich will auch Relais - sind alles Duplexfrequenzen die ich habe.

    Angemeldetes Frequenznutzungsgebiet 2Km Radius um meine Stationsantenne.


    Heißt im Umkehrschlus:

    Meine mobilen und tragbaren Geräte dürfen nur im Umkreis von bis zu 2Km senden, streng genommen.


    Die Reichweite dieser Feststation hingegen wird primär von der Topologie und sekundär von der umgebenen Bebauung bestimmt.

    So hab ich in einem etwa 50-55° breiten Bereich richtung Norden mühelos 20 bzw. 3xKm Reichweite.

    In allen anderen Richtungen deutlich weniger. Richtung Süden sogar deutlich weniger als die 2Km.


    Wenn meine Frequenzen also von Hobbyfunkern oder SDR-Hörern entdeckt werden, kann das ausschließlich durch Zufall geschehen. Entweder weil sie verflixt nahe sind, oder eben in dem schmalen Berich richtung Norden stehen, wo ich eben enorm freie Abstrahlung habe.


    Und genau solche Anlagen gibt es heute zuhauf - man kann überall diese Antennen sehen die häufig nur wenige Meter über normale Hausdächer hängen.

    Das mag für manche Betriebsfunknutzer reichen.

    Allen denen das nicht reicht, braucht Relais an topologisch sehr günstigen Standorten.


    Jürgen