Beiträge von Troubadix

    Hallo zusammen,


    vor ein paar Wochen war noch alles ok, aber als ich diese Woche meine Programmiersoftware nochmal starten wollte tut sich plötzlich einfach nichts mehr. Der olle Windowskringel rotiert ein paar Sekunden vor sich hin und verschwindet dann wieder.


    Mein Betriebssystem ist W7/64.


    Habe die Software mehrfach neu installiert, Rechner jeweils neu gestartet, aber leider immer das Selbe...


    Großer Mist! Müsste dringend noch ein paar Funken für unsere Firma Programmieren...


    Grüsse:
    Thomas

    Hallo zusammen,


    ein immer wieder vor mich her geschobenes Thema wurde gerade wieder aktuell:


    Kann man bei den Motorola-Handfunken GP 320 - 380 mit der CPS eine Tastatursperre programmieren? Also, dass man etwa nicht mehr versehentlich Kanal oder Lautstärke beim Tragen verstellen kann?


    CPS, Programmierkabel und eine gewisse Routine mit der Software ist vorhanden, aber diesen Punkt habe ich nach wie vor nicht gefunden.


    Grüsse:
    Thomas

    Du darfst in das Handfunkgerät jede Antenne schrauben, die für die Kiste gedacht ist, genau wie beim Akku/der Batterie ja auch.


    Was Du aber nicht darfst:
    In die Antennenbuchse der Handfunke z.B. einen BNC-Adapter schrauben, in den dann ein Antennenkabel stecken, das deine Handfunke mit einer irgendwo anders montierten Antenne verbindet!


    Ein Handfunkgerät bleibt nur dann ein Handfunkgerät, wenn die komplette "Anlage" aus Stromversorgung, dem Gerät mit allen Bedieneinrichtungen sowie der Antenne EINE Einheit bleibt, die kompakt in einem handgerechten Gehäuse untergebracht ist, bzw. (im Fall der Antenne) DIREKT an diesem Gehäuse angebracht ist.

    Du darfst in das Handfunkgerät jede Antenne schrauben, die für die Kiste gedacht ist, genau wie beim Akku/der Batterie ja auch.


    Was Du aber nicht darfst:
    In die Antennenbuchse der Handfunke z.B. einen BNC-Adapter schrauben, in den dann ein Antennenkabel stecken, das deine Handfunke mit einer irgendwo anders montierten Antenne verbindet!


    Ein Handfunkgerät bleibt nur dann ein Handfunkgerät, wenn die komplette "Anlage" aus Stromversorgung, dem Gerät mit allen Bedieneinrichtungen sowie der Antenne EINE Einheit bleibt, die kompakt in einem handgerechten Gehäuse untergebracht ist, bzw. (im Fall der Antenne) DIREKT an diesem Gehäuse angebracht ist.

    Immer wieder die alte Diskussion neu aufgebrüht...


    Wie ich schon oft geschrieben habe, fände ich eine Einsteigerklasse auch toll. Ich habe vor eineinhalb Jahren mal mit Büffeln für die E-Lizenz angefangen - und nach einiger Zeit mehr oder weniger aufgegeben. Mir war einfach nicht schlüssig, was man alles AUSWENDIG lernen soll, wenn man nur mal ein wenig die UKW-Relais beleben will. Und damit sank auch letztlich die Motivation.


    Aber sicher bin ich mir auch nicht, ob eine Einsteigerlizenz den AFU wirklich "messbar" beleben würde. Tja - früher: Da war Funk eine Sache, die sehr viele Leute fasziniert hat. Da war man ja auch schon previligiert, wenn man über ansehnliche Entfernungen drahtlos kommunizieren konnte. Da war ja auch auf CB noch was los! Heute ist der klassische Funk für Viele nur noch Nostalgie, seitdem das kommunizieren über Handys bzw. heute "Smartphones" inflationär und geradezu profan geworden ist!


    Das merke ich doch auch bei meinen Bahnkollegen, die überwiegend lieber mit Handy rangieren, als dass sie sich eine gute alte Analogfunke an den Hals hängen - obwohl Letzteres im Betriebsgeschehen oft unschätzbare und sogar sicherheitsrelevante Vorteile hätte (Taste drücken+quatschen - loslassen+zuhören, anstatt ständig lange Zahlenreihen auf einer usseligen kleinen Tastatur einzutippen. Ausserdem hört jeder beim anderen mit, wodurch sich das Betriebsgeschehen oft vereinfacht oder sogar Unfälle verhindert werden).


    Ich fühle mich in meinem beruflichen und privaten Umfeld mit meiner immer noch vorhandenen Faszination für klassischen Funk ziemlich alleine. Selten sieht jemand die Vorzüge der klassischen Funktechnologie wie Unabhängigkeit von fremder Infrastruktur, oder einfach das Gefühl mit etwas EIGENEM etwas sinnvolles zu machen, OHNE am nächsten Funkmast zu kleben. Da wird höchstens mal honoriert, wenn ich meine auf PMR 446 programmierten Betriebsfunken verteile, wenn man mit mehreren Autos unterwegs ist, aber selbst das wurde schon ABGELEHNT und im Zweifel lieber beim Fahren illegal mit Handy telefoniert (wobei der Rufaufbau dann zu lange für den Abzweig dauerte...).


    Wie gesagt: Ich befürchte, dass der gute alte klassische Funk, wie er ja auch im AFU gepflegt wird, neben den ganzen modernen Kommunikationstechniken immer mehr an den Rand des allgemeinen Interesses gedrückt wird.


    Und dann auch noch:
    Im Gegensatz zu der Zeit vor 30 Jahren gibt es heute derartig viele verschiedene Freizeitangebote, dass man gar nicht mehr weis, was man alles machen soll. Heute verfügen z.B. schon Schüler vielfach über ein eigenes Auto und düsen damit sonst wo rum. Und dazu die Mentalität, sich nur noch mit vorgekauten Dingen zu befassen.


    Genug für heute.

    Ist CB-Funk unter Lkw-Fahrern wirklich noch so verbreitet, als dass man die Unfälle damit "auf Null" drücken kann? Fällt mir schwer, das zu glauben. Und auf welchen Kanälen werden die Baustellenwarnungen denn gesendet? In Deutschland tummelten sich die deutschen Brummifahrer ja meines Wissens nach immer auf 9 AM herum, während die Niederländer auf 18 oder 19 FM QRV waren (oder sind?).


    Zumindest die Fahrer untereinander hört man auch hier direkt an der A3 so gut wie gar nicht mehr auf CB, obwohl die Piste hier ohne Ende brummt.



    Thomas

    ...und mal immer nach Möglichkeit die Kirche auch im Dorf lassen... k99wink


    Klar gibts wirklich renitente Typen (vermutlich aber auch schon mal auf beiden Seiten). Aber immer schön überlegen: Meist wohnt man mit seinen Nachbarn etliche Jahre Tür an Tür, ist (wie hier in dem Fall offenbar) sogar befreundet. Dann gibts ein kleines Problem, und schon soll man mit großem Geschütz anrücken - also hier mit behördlicher Verstärkung für "Recht und Ordnung" sorgen? Soll ein Exempel statuiert werden? Obwohl sich Lösungen auf dem kleinen Dienstweg anbieten, die keine Steuergelder (!) kosten, eventuell weitere juristische Folgeerscheinungen verhindern könnten und vor allem: Den Frieden und die Lebensqualität bewahren?


    Mit Verlaub: Genau so beginnen Kriege - im Kleinen wie im Großen. Weil jede Seite sich im Recht fühlt. Kompromisslos nach dem Motto: "Wo kämen wir denn da hin". Letzteres frage ich mich da auch manchmal... ;,z12


    "Jeck loss Jeck elans"

    Würde mich auch interessieren!


    Solche Probleme sind oft nur schwer zu lösen, und verursachen nicht selten Nachbarschaftskriege, die immer nach Möglichkeit zu vermeiden sind.


    Aber gerade wenn eigentlich ein gutes Verhältnis zum Nachbarn besteht, sollte man das meiner Meinung nach (auch wenn es Arbeit bedeutet) unter keinen Umständen wegen des Funkhobbys gefährden. Notfalls geh hin und schenke ihm (als vorgezogenes Weihnachtsgeschenk oder ähnlich) eine brauchbare DVB-T-Antenne inklusive Montage, und Ruhe ist.

    Zitat

    Original von DG2SBW
    Dieser verscherbelte ihm ein paar "offene" Amateurfunkmobilgeräte mit dem Hinweis: Die reichen auch viel weiter...
    Hoffentlich kommt da mal jemand zur Kontrolle vorbei ;,z8


    Könnte schnell sehr teuer werden, denn die Afu-Leute reagieren da sicherlich sehr viel sensibler drauf als irgendein legaler Betriebsfunker - zumal erstere ja auch die rechtliche Lage kennen. Nicht zuletzt: Die Afu'ler peilen ggf. selbst und servieren den oder die Störer dann der BNetzA auf dem Silbertablett. Da - immerhin wird es dann für den/die Störer nicht so teuer weil der Arbeitsaufwand für die BNetzA nicht so groß ist. ;)

    Ds Problem ist ja auch, dass der ganze Schrott noch hochgelobt wird:


    Neulich hatte ich mal diese BOS-Sepura-Handgeräte in der Hand (Kollege ist Gruppenführer bei der Ffw). Er hat mir die Dinger mal vorgeführt. Erstmal gefiel mir die Handy-Haptik nicht. Mal sehen wie lange diese Dinger halten. Dann mal etwas im DMO-Modus herumhantiert: Hörte sich kaum besser an als ein Handy im Freisprechmodus - klar, mit dem winzigen Lautsprecher. Am nevigsten war aber die deutliche Verzögerung, mit dem der Funkruf Empfangsseitig ankam. Wenn das die schöne neue Digitalwelt ist, dann verzichte ich gerne drauf.


    Digifunk mag für gewisse Anwendungen wirklich ein Segen sein. Bei GSM-R ist es für den Streckenfunk tatsächlich ne prima Sache, aber für Örtliche Anwendungen... Nur Mist!


    Vor ein paar Stunden noch (ich komme gerade vom Dienst) sehe ich von weitem, wie ein Kollege sich anschickt, eine Weiche aufzufahren. Kram noch nach dem Handy um ihn zu warnen - aber keine Chance noch daran rum zu tippen: "RUMMS" und die Weiche fliegt unsanft herum! Früher hätte man einfach die PTT gedrückt und kurz durchgerufen: "Hein! Pass auf! Ich hab die Weiche noch nicht zurück gelegt!"


    Ich glaube sowohl die Bahn wie auch die BOS kriegen damit noch viel "Spass". Wenn man privat oder als Firma die Möglickeit hat, es besser zu machen, sollte man das nutzen.



    Thomas

    Weil ich gerade gestern noch wegen dem Digitalscheiss mit der Eisenbahn ohne "strathegisches Mitdenken" vermutlich einen dicken Gefahrgutcrash gebaut hätte:


    Es geht nix über ein möglichst einfaches ANALOGES Funksystem! Leider ist das in dem Bereich, wo ich die letzten Tage rangiere nicht mehr vorhanden! GSM-R ist für sowas der letzte Scheiss! Da kann man auch direkt über normales Handy hantieren (was auch meist gemacht wird, selbst wenns auf Privatrechnung geht, aber mal will ja heil nach Hause kommen)!


    Wenn ich dann von solchen "tollen" Konstrukten lese über Smartphones, VoIP und wie der Kram alle heist, bekomme ich Durchfall! Ein Königreich dagegen für eine robuste Handfunke, die auch mal hinfallen darf oder gar als Schlagstockersatz fungieren kann. Kostet vielleicht etwas mehr - relativ - denn der Kram hält ja auch Jahrzehnte lang.


    Jungs: Es geht um EURE Sicherheit! In rauhe Jobs gehört robuste zuverlässige Technik! Das sollte man auch mal den Vorgesetzten klar machen.


    Und wegen Strathegie:
    Wenn wir uns alle schön brav von bewährten Funksystemen weglocken lassen, dann wird wohl auch die BNetzA immer mehr Betriebsfunkfrequenzen anderen Zwecken zuführen. Dann ist es irgendwann ganz aus mit Analogfunk.




    Thomas

    Na ja... Profi bin ich absolut nicht. Ich kenne auch die gesetzlichen Regelungen in Österreich nicht, was man machen darf - z.B. bezüglich Sendeleistung. In Deutschland sind z.B. durch die Bank bei Betriebsfunk sowie BOS-Anwendungen mit Handfunken maximal 2,5W Sendeleistung erlaubt und nicht 5W.


    Die Umschaltung High-Low lässt sich allerdings selbstverständlich auf den "roten Knopf" verlegen, und der beim drücken wechselweise erönende hohe und tiefe Ton lässt vermuten, dass dem schon so ist.


    Zitat

    Obwohl unsere beiden Kanäle codiert sind, hören die anderen Vereine welche sich auf der selben Frequenz (offen) befinden unseren Funkverkehr, wir sie aber nicht.


    Aber die Sache mit der PL-Codierung:
    Das ist immer ein zweischneidiges Schwert. Selbstverständlich kann man mit einem offenen Gerät ALLES auf diesem Kanal empfangen, egal ob der Sender codiert ist oder nicht. Und auch wenn jeder seine eigene PL-Codierung hat, kann man sich gegenseitig stören, weil man nunmal auf der selben physikalischen Frequenz ist. Das Dumme ist dann auch, dass man den anderen Verein nicht hört, und der einen auch nicht, was einem die Chance nimmt, aufeinander Rücksicht zu nehmen und nur bei freiem Kanal zu senden (wer guckt schon ständig vor dem Betätigen der PTT auf die winzige rote RX-LED der GP3XX, die eine Kanalbelegung anzeigt). PL-Codierung kann dem Funkteilnehmer also einen freien Kanal vortäuschen, der in Wirklichkeit belegt ist und schon stört man sich gegenseitig und weis nichtmal warum die Verbingung immer wieder so schlecht ist oder gar plötzlich abreisst! Das wäre auch absolut entgegen den Betriebsvorgaben, die die Bundesnetzagentur in Deutschland z.B. den Teilnehmern einer Wanderfrequenz im Betriebsfunk vorschreibt, nämlich dass die Teilnehmer Rücksicht aufeinander nehmen müssen um Störungen zu minimieren.


    PL ist daher meiner Ansicht nach auf Gemeinschaftsfrequenzen, auf denen professionelle Anwendungen stattfinden, grob fahrlässig!


    Nur bei bestimmten Situationen wäre es eventuell nützlich: Z.B. die beiden Funker sitzen mit ihren Handgeräten auf sehr kurzer Distanz in verschiedenen Räumen oder Fahrzeugen. Dann kann folgende Betriebssituation sinnvoll sein: Niedrigste Sendeleistung (kaum mehr, als wie man für die kurze Entfernung braucht!) und eine eigene PL-Codierung. Durch die niedrige Sendeleistung wäre dann die Störung anderer Teilnehmer relativ unwahrscheinlich, während man selbst durch die "PL-Filterung" nicht durch Sendungen von aussen gestört wird.

    Zitat

    Original von ex-DO


    Blöd ist nur, beim antrag auf Erteilung eines Rufzeichens muß eine ortsfeste Funkstelle angegeben werden, die werde ich aber nicht haben.
    Ich hab eben mal meine Adresse angegeben, dazu geschrieben das ich nur mobil und portabel unterwegs sein werde, nichts ortsfestes.


    Wie das? Wenn das mit meiner Afu-Prüfung mal klappen sollte, dann habe ich auch nicht unbedingt vor eine feste Funkstelle einzurichten. Wäre mir neu, dass das ein Problem ist. ;,z10

    Genau!


    So eine Kiste wäre höchstens interessant, wenn man sie unabhängig von einem PC/Notebook betreiben könnte, etwa für die Planespotter-Fraktion, die die fotografierten Flieger zuordnen wollen.


    Mir reicht aber der flightradar24 aus, wenn ich von zu Hause aus gucken will, wohin der Flieger will, der gerade wieder die Dachpfannen hier durchrüttelt (ich wohne in der Einflugschneise). ;,z18

    Mit 4 Watt (eigentlich 2,5 Watt) aber auch NUR mit Frequenzzuteilung der BNetzA! ALLES andere wäre strafbar, sieht man mal von CB-Funk im 11m-Band ab, der aber mit Handfunkgeräten nur unzureichend funktioniert, weil man da riesige Antennen am Gerät bräuchte, oder extreme Verluste hat.

    Wir nutzen bei uns in der Firma Handfunken auf einer UHF-Wanderfrequenz, und da kam jüngst mal unangemeldet einfach so ein Messwagen der BNetzA bei uns auf den Hof gefahren und hat die Geräte durchgemessen. Geht ganz einfach. Steht ja auch in den Nutzungsbedingungen drin, dass man den Mitarbeitern der BNetzA Zugang zu den Geräten zwecks Überprüfung gewähren muss.


    Tja - und warum mit einer Handfunke nur 2,5 Watt? Weil damit auch sehr exponierte Standorte zu erreichen sind, die man mit einem Auto kaum erreicht - z.B kannst du mit einer Handfunke auf den Kölner Dom klettern (wo Du mir einem Auto kaum hinkommst) und von dort selbst mit 2,5W erhebliche Reichweiten erreichen. Und je grösser die Reichweite, desto wahrscheinlicher die Möglichkeit andere Teilnehmer zu stören.

    Hallo,


    habt ihr schon 2-Meter-Geräte, oder kommt ihr günstig an (speziell) 2-Meter-Geräte? wenn nicht, dann werde ich sicher Jürgen (DG7GJ) zumindest mal eine Antwort vorweg nehmen:


    WARUM dann 2 Meter, bzw. VHF? Zumindest wenn es um Handfunken geht, dann ist 70cm eindeutig besser. Bei Mobilfunk zumindest nicht schlechter.


    Warum? Das wurde hier schon oft erklärt, aber da erzählt Jürgen bestimmt ein paar Sätze dazu. Ich muss jedenfalls beides benutzen und kann daher zwar keinen wissenschaftlichen Vortrag über Wellenausbreitung, Reflextion u.s.w. halten, aber aus der Erfahrung trotzdem sagen: Wenn möglich dann gib UHF den Vorzug. Sieht wohl auch die BNetzA lieber, weil da mehr Platz ist.

    Also ich habe mich reingearbeitet, und dabei auch keinen wirklichen Bock geschossen. Es ist durchaus möglich, damit umzugehen, auch wenn man kein professioneller Funktechniker ist. Allerdings wird es vor allem als "absoluter Laie" nicht ohne Einarbeitung in die allgemeine Funktechnik und ohne Unterstützung von erfahrenen Funkern kaum gehen.


    Du musst schon wissen, was z.B. Kanalabstand, Frequenzhub u.s.w. bedeutet, weil das nicht nur funktionelle Dinge sind, sondern vor allem auch rechtliche Konsequenzen haben kann, wenn man da etwas falsch macht.


    Die Motorola-Software ist nebenbei auch sehr komplex aufgebaut, so dass auch Leute mit Erfahrung immer wieder probieren müssen. Eine gute Beschreibung (als Buch) gibt es dazu leider nicht, und auch die Erklärungen über das Hilfeprogramm können einen teilweise eher zum Wahnsinn treiben. Ich habe etliche Wochen und einige Unterstützung gebraucht, um da durchzusteigen. Speziell die Programmierung von Selektivrufen u.s.w. ist eine komplexe Sache.


    Ein Vorteil hat die Motorola-CPS allerdings: Du kannst wenigstens an der Funke kaum etwas damit kaputt machen, weil Du damit nicht an die Tunerdaten kommst. Das ist eine andere Software, an die normalerweise nur Funkwerkstätten ran kommen.


    Fazit: Ich denke, dass man mit etwas "Enthusiasmus" und vor allem Verantwortungsgefühl durchaus auch ohne den Status des Funkprofis seine GP 3XX selber programmieren kann. Zum Abschluss sollte man die Teile aber zumindest einmal an eine Funkwerkstatt geben, damit die die Kisten am Messplatz durchchecken!


    Thomas



    Edit:
    Ich sehe gerade Dein Herkunftsland: Österreich.


    Ich gehe da eher von der Rechtslage in Deutschland aus und kenne die Situation in Österreich nicht. Ich habe aber mal davon gehört, dass einige Länder sehr strenge Vorschriften haben, wer an Funkgeräten gerum werkeln darf und wer nicht, und ich meine sogar, dass da u.A. auch bei Euch nur Funktechniker an solchen Geräten herum programmieren dürfen, die über einen Fachkundenachweis verfügen. Mach Dich da lieber mal vorher schlau, wie das bei Euch geregelt ist. Ggf. verlieren die Geräte nämlich die Zulassung, sobald da jemand daran gerum werkelt, der das nicht darf.

    Das mit den Scannern ist so eine Sache. Aber definitiv darf man einen Scanner besitzen und ihn auch einschalten! Das war früher anders, als die Dinger noch als "Exportgeräte" verkauft wurden, aber das ist Geschichte!


    Man darf mit einem Scanner dann allerdings keine Sendungen abhören, die nicht für die Allgemeinheit sind, also keine BOS, kein Beriebsfunk jedweder Art, keinen Schiffsfunk, Flugfunk u.s.w. Abhören darf man dagegen z.B. PMR446, Amateurfunk oder CB-Funk. Dabei ist es VÖLLIG UNERHEBLICH, ob man lizensierter Afu'ler ist oder nicht, denn den Afu darf man auch ohne Lizens abhören, und andersherum berechtigt eine Afu-Lizens nicht dazu, einen der o.g. "verbotenen" Funkdienste abzuhören.


    Damit legt die heutige Gesetzeslage zum Betreiben von Scannern dem Anwender deutlich mehr Verantwortung in die Hände als früher, wo der Betrieb solcher Geräte schlicht verboten war. Man muss wissen was man darf und tut, denn Unwissenheit schützt nicht vor Strafe. Und wer mit einem Scanner erwischt wird, in den z.B. fein säuberlich alle BOS-Kanäle einprogrammiert sind, der wird in Erklärungsnot kommen.