Beiträge von Troubadix

    Zitat

    …ohne Preemphrase/Deemphase…

    Tja, davon hatte unsere alte externe Funkwerkstatt leider keine Ahnung, dass dieses Verfahren im Bahnstandard nicht angewendet wird. Als ich Anfang der 2000er mein erstes (immer noch im treuen Einsatz stehendes) GP 380 dort programmieren lies, hörte ich die Gegenstellen wie durch drei paar Socken gesprochen, während sich die Gegenstellen beklagten, dass bei ihnen die Gläser im Regal klirren!

    Davon habe ich erst hier im Forum erfahren, und hab dann solche Sachen letztlich auch selber programmiert.

    Dito! Mit am interessantesten finde aber, die BÜ-Anlage mit 5-Tonfolge zu bedienen. Ist sicher auch alles nach BOA (Bau- und Betriebsordnung für Anschlussbahnen). Nach EBO auf einer Öffentlichen Eisenbahninfrastruktur würde da wohl auch das Eisenbahnbundesamt meckern, aber trotzdem echt eine interessante und kreative Lösung!

    …“öffentliche Eisenbahn“ in dem Sinne, dass die Eisenbahninfrastruktur, also Gleise, Bahnhöfe ect. von jedem zugelassenen Eisenbahnverkehrsunternehmen befahren werden dürfen - gegen entsprechende Trassengebühr je Kilometer, versteht sich.

    Als Lokführer eines Eisenbahnverkehrsunternehmens aus dem Kölner Raum war ich z.B. sogar schon auf der Kaiserstuhlbahn unterwegs, die selbstverständlich auch mit dem Netz von DB InfraGO verbunden ist. 😉

    Die allerwenigsten Privatbahnen sind echte Inselbahnen. Die Schnittstellen zur DB werden meist sogar planmässig befahren. Manchmal hakt es halt etwas, so wie bei mir gerade (weshalb ich auch Zeit für die Schreiberei hab😉). Mein Zugende steht noch auf „unserem“ Privatgleis, das Signal vor mir ist DB. 😁

    Zitat

    Allerdings könnte sich genau daran etwas ändern in den kommenden Jahren.
    Es gibt bei der BnetzA die Überlegungen das 70cm komplett neu zu strukturieren wo auch eine Aberkennung der Bänder H und I für die Bahn mitspielt. Das beträfe alle heutigen C-Kanäle. Die Idee dahinter ist das für Bahnanwendungen ja genügend Kanäle im den 2m Band bereitstünden.

    Dann soll man sich, zusätzlich zu den übrigen massiven Problemen der Eisenbahn in Deutschland, doch besser langsam dazu durchringen, die Eisenbahn gleich ganz einzustampfen.

    Nahezu ALLE Funkanlagen, die in älteren wie auch in flammneuen Loks fest eingebaut sind /und teils mit der ganzen Fahrzeugelektronik ziemlich untrennbar verstrickt sind, beherrschen heute GSM-R für den Digitalen Bahnfunk, und den analogen 70cm-Funk. 2m war und ist in den reinen Zugbahnfunkgeräten von Streckenloks nie vorgesehen gewesen, selbst zu reinen Analogzeiten nicht! Wenn das umgerüstet werden soll, dann sprechen wir sicherlich von zwei- bis eher dreistelligen Millionenbeträgen. Ggf. kommen auch noch zulassungstechnische Dinge ins Spiel, bzw. wird das mit Sicherheit der der Fall sein, dann wird es noch teurer.

    Wenn die Eisenbahn bei der BNetzA so eine schwache Lobby hat, dann soll man besser alles zu machen…

    Vom aktiven Eisenbahner kurz noch:

    Es gibt/gab im Analogfunk der DB die drei Frequenzbänder:

    70cm für analogen Zugbahnfunk für Streckenfunk als eine Art „Bündelfunk“, sowie im Ortsfunk im Simplexbetrieb zwischen Lokomotiven und Fahrdienstleiter im Nahbereich innerhalb der Bahnhöfe.

    2m für den sogenannten „Unterhaltungsfunk“ im Simplexbetrieb für die Verständigung zwischen Fahrdienstleiter und Streckenunterhaltungstrupps, wurde auch gerne als Rangierfunk benutzt, bis heute auch zuweilen im Arbeitszugdienst im reinen Handfunkbetrieb zwischen Arbeitszugführern, Rangierern, Lokführern und Fahrer von diversen Baumaschinen. Die Stellwerke verfügen heute durchweg nicht mehr über 2m-Funk.

    4m als Rangierfunk, ausschliesslich zur Verständigung im Bahnhof zwischen Rangierabteilung und Fahrdienstleiter/Weichenwärter, oder der Rangierabteilungen untereinander. Dieses Band ist heute aber praktisch tot.

    Die entsprechenden Antennen sieht man heute noch auf vielen klassischen Stellwerken, sind aber bei der DB so gut wie alle ausser Betrieb! Ich kennen keinen Bahnhof mehr, wo 2m oder 4m seitens des Fahrdienstleiters verwendet wird. 4m ist auch nicht zuletzt aufgrund der klobigen Handfunkgeräte meines Wissen ganz raus. 70cm findet dagegen in ganz wenigen Fällen bis heute Anwendung im reinen Simplexbetrieb, z.B. in den neuen Betriebsbahnhöfen Köln-Nippes, wo nach wie vor auf C34 gefunkt wird.

    Ferner nutzen wir als große Privatbahn im Kölner Raum die alten C-Kanäle der DB (70cm im H-Band) als Zugbahnfunk in den Bahnhöfen und sogar auf freier Strecke - alles im Simplex-Betrieb. Nachdem die DB mehrere dieser Kanäle freigegeben hat, haben wir die Lizenzen dafür übernommen, was den Vorteil hat, dass praktisch jede in Deutschland verkehrende Lok mit diesen Kanälen arbeiten kann! Und weil wir eine öffentliche Eisenbahninfrastruktur betreiben, fahren hier auch viele Fremdunternehmen auf unseren Gleisen, die diese Kanäle ebenfalls nutzen können, denn fast alle Loks haben Funkgeräte an Bord, die sowohl den aktuellen digitalen GSM-R-Funk beherrschen, aber genau so gut den alten Analogfunk in 70cm.

    Die 1000,- habe ich nicht bezahlt. Ist ein überteuertes Angebot. Zuletzt meines Wissens für 700-800€ im Handel, wird aber nicht mehr hergestellt.

    Blei hat den Nachteil, dass man die Kapazität meines Wissens nur bis max 50% ausnutzen sollte, und auch dann die Zyklenfestigkeit nur ein Bruchteil so gut ist, wie bei modernen LiFePO4-Akkus.

    Meine provisorische Antennenaufstellung sieht gerade so aus:

    Antenne ist die Albrecht Hurrikane 27. Gefällt mir so noch nicht wirklich. Blöd ist, dass ich so weit vom Fallrohr weg muss, weil ich oben sonst nicht an der Regenrinne vorbei komme. Somit ist das alles zu wackelig. Die Dachrinne ist wohl auch noch zu nahe, denn die Stehwelle ist laut der Präsident George 2 bei etwas über 4. Allerdings würde ich ungerne ein längeres Rohr nehmen, weil dass dann noch wackliger wird.

    Kabel ist ein RG 58 mit einer Länge von 8,48m und PL-Steckern beidseitig. Soll von der Länge her angeblich optimal sein.

    Streife ich durch die 80 Kanäle dann höre ich damit bislang nur den EMV-Müll mit S8 bis S9…

    Bringt ein RG 213 eventuell bessere Ergebnisse? Wobei ich mir da wenig Hoffnung mache.

    Technisch sehe ich das auch so. Ich hätte nur bedenken, dass der Umbau versicherungs-, bzw. garantietechnisch als „unzulässiger Eingriff in die Fahrzeugelektrik“ gesehen werden könnte. Und was ist mit Leasingautos, oder wenn man beim Fahrzeugkauf einen Kredit aufnimmt, und das Fahrzeug gehört bis zur Tilgung des Kredits quasi der Bank?

    Ich denke, dass sind alles Gründe, die heute viele Menschen davon abhält, ein Loch ins Blechle zu machen. Je nach dem darf man es vielleicht sogar tatsächlich nicht. Dann wird „im Zweifel“ lieber fix eine Magnetantenne aufs Dach gestellt. Dass der Lack darunter leiden kann, ist dann eine andere Sache.

    Und was der Anreiz zur Lochvermeidung an Fahrzeugen angeht:

    Es gibt da durchaus einige beratungsresistente Kunden die Betriebsfunkantennen für 2m nur mit Magnetfüßen durch die Gegend fahren. Dort sieht man dann häufig nach wenigen Monaten die großflächigen Lackschäden auf den Autodächern die m.E. einen größeren Wertverlust darstellen als ein anständig gebohrtes und versiegeltes Loch.

    Problem mit Loch stanzen und fest installieren ist bei etwas neueren Autos dann allerdings, dass man dann nei Störungen der Fahrzeugelektronik sicherlich jedwede Gewährleistungsansprüche verliert.

    Habe gerade mal dieses Teil provisorisch an der Dachgaube im 2.OG angeschraubt, mit Alurohr, Schellen und Abstandshalter am Fallrohr der Dachrinne befestigt, so dass der eigentliche Strahler über die Dachgaube schaut, und dabei auch knapp über den Hausgiebel. Kabel ist ein nach Herstellervorgaben abgelängtes RG 58.

    Komme damit wenigstens ein klein wenig aus dem Störnebel raus. Betrieb habe ich allerdings noch keinen mitbekommen. Na ja, unter der Woche… Habe leider (noch) kein Stehwellenmessgerät, aber die Präsident George 2 meldet eine Stehwelle von etwas über 3… 😳 Da ist die SWR im Auto mit dem 2m langen Strahler besser…

    Tja, mir fehlt aber jegliche Vorstellung wofür solche Teile gut sein sollen.

    Nicht primär fürs Funken. Das Ding kann allerdings mit entsprechendem Solareingang als Insel im Sommer meine Grundlast decken - sprich Kühlschrank, Router und das eine oder andere Gebrimmsche (die 300 W Solareingang ist etwa das doppelte meiner Grundlast, und die 800 Wh überbrücken den Kühlschrankbedarf in kurzen Sommernächten😁). Sogar Föhn und Staubsauger laufen damit problemlos. Und ein klein bisserl Notstrom eben.

    Das Display schaltet übrigens nach kurzer Zeit ab, und die verschiedenen Ausgänge kann man auch einzeln zu- und abschalten, so dass da nicht sinnlos irgendwelche Stromrichter vor sich hin brummen.

    Mal sehen wie die Funke damit läuft, oder eben auch nicht.

    Konkret geht es um dieses Gerät:

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    Vorteil: noch relativ leicht. Man kann tagsüber auch während der Leistungsentnahme für den Funk auf der anderen Seite Solar einspeisen. Diese Vorteile hätte ich bei einem separaten Akku auf 12V nicht. Und weiterer Vorteil: Der ganze Kram ist vorhanden!

    Die Spannung am Funkgerät beträgt beim Empfang etwas über 12V, beim Senden fällt sie auf etwa 11,7 Volt ab (mein Funkgerät zeigt auch die Versorgungsspannung im Display an. Sehr ähnlich verhält es sich aber auch, wenn ich den 12V-Stecker im Auto nutze und der Motor läuft nicht. Erst wenn ich der Motor des Fahrzeugs, resp. die Lichtmaschine läuft, habe ich >13V am Funkgerät.

    Glaubt man diversen Tests, dann sollen die Ausgänge der Ecoflow-Powerstations aber sehr saubere Spannungen an allen Ausgängen liefern, sowohl was 230V AC angeht, 12V DC sowie diverse USB-Ausgänge - es war ja auch nicht die allerbilligste Kiste, auch wenn sie aus China kommt. Aber man kann ja probieren, wie die Funke mit dem Teil spielt.

    Folgende Frage an die Funkexperten:

    Angenommen betreibe meine CB-Funke über den 12v-Ausgang meiner separat mitgeführten Powerstation, um im Stand bei abgeschaltetem Motor die Fahrzeugbatterie nicht leer zu ziehen. Die mobile Powerstation hat von Haus aus keinerlei galvanische Verbindung zum Fahrzeug, sondern steht einfach lose im Fahrzeug. Die Antenne hat derzeit ebenfalls keine Masseverbindung (Magnetfußantenne).


    Frage:

    Wäre es sinnvoll den Minuspol der 12V aus der Powerstation mit der Fahrzeugmasse zu verbinden, damit das Fahrzeug überhaupt korrekt als „Gegengewicht“ funktioniert, oder ist das egal?

    Den EMV-Teppich kann ich gerade hier mit meiner neuen CB-Kiste nur bestätigen! Bei mir zu Hause quasi unbrauchbar, wenn der Funkpartner nicht gerade vormder Türe steht. Das S-Meter zeigt auf allen Kanälen S7 bis S9 an, nur vom EMV-Müll.

    Dann gestern Abend mit einer 2-Meter langen Magnetantenne auf dem Autodach mal eben auf den Petersberg hier im Siebengebirge gefahren, und plötzlich konnte ich bis in den Hunsrück (100km) oder ins Bergische Land (50km) funken, wobei der EMV-Mist immer noch bei S 3-4 stand.

    Wie sieht der Wirkungsgrad eigentlich bei 2m langen Magnetantennen erfahrungsgemäss gegenüber fest montierten DV27 mit galvanischen Kontakt zum Autoblech aus? Die wenigsten Autobesitzer dürften sich heute ein großes Loch ins Autodach bohren wollen.

    Ansonsten kann man jedem, der sich ein CB-Gerät anschaffen will raten, dies bei einem Händler zu bestellen, der es vor Auslieferung abgleicht. Habe ich leider zu spät festgestellt. Meine Präsident George 2 moduliert offenbar nur schwach, auch bei voll aufgedrehtem Mic-Gain. Werde ich wohl nochmal zwecks Abgleich zum Händler schicken.

    Ansonsten macht es aber durchaus Spass, wenn man sich einen schönen QTH aussucht, um etwas DX zu machen. Dass der CB-Funk tot ist, kann man wirklich nicht sagen. Sollte man auch nicht sagen, weil er sonst wirklich irgendwann mal tot ist, wenn sich angesichts der Schlechtrederei wirklich keiner mehr ein neues Gerät anschafft - klassischer Fall von „self-fulfilling prophecy“. 😉

    Hallo!

    Das kann man so nicht sagen.

    Hallo Jürgen,

    ja, richtig. Ich hatte das allerdings anders gemeint. Ein exponiert stehendes 70cm-Afu-Relais ist mit einer Handfunke mit 2,5 Watt durchaus aus 50km und mehr zu erreichen (Sichtweite). Steht der andere Teilnehmer auf der Gegenüberliegenden Seite des Relais ebenfalls 50 Kilometer von selbigem entfernt, dann stehen die Teilnehmer eben 2x50km = 100km voneinander entfernt.

    Troubadix Aber hallo, Lohmar. Das könnte doch klappen. Morgen kommt meine neue Ss3900. Auf Ssb könnten wir es dann doch mal versuchen. Ich melde mich hier mit einem Termin und Kanal, sobald die neue Kiste läuft. Ok?

    Aber gerne! Wobei ich keine dicke Antenne auf dem Dach habe, eher ist das als Mobileinsatz gedacht. Mit Mobilantenne aus dem Fenster wird das schwierig. Ich wohne zwar nicht ganz unten im Aggertal, aber schon in Lohmar Ort auf nur knapp 90m n.N. Die Anhöhen Richtung Norden, Westen und Osten überragen meinen QTH allesamt deutlich. Wenn Du dann auch noch in Engelskirchen unten an der Agger wohnst, wird das nicht klappen. Ein wenig DX könnte aber gehen, wenn ich z.B. auf den Petersberg im Siebengebirge fahre, und Du im Oberbergischen auf einer Anhöhe wärst. Hab u.A. eine 210cm lange Antenne mit Magnetfuß fürs Auto. Wenn auch nicht allerbeste Lösung (gegen Festmontage auf dem Blech mit abgleichbarer SWR), würde sich da ein Versuch vielleicht lohnen.

    Ich muss heute bis Mittag Arbeiten, habe dann aber ein paar Tage frei. Kannst Dich ja gerne mal melden.

    Hallo!

    Ich weis nicht mehr welche Kiste das konkret war…

    Nun, das wäre aktuell z.B. die Mobilkiste Präsident „George II“. Auf Seite 32 der Bedienungsanleitung ist es beschrieben: https://www.pmr-funkgeraete.de/media/products…er-george-2.pdf Man kann einen Kanal für RX, und einen anderen Kanal für TX frei konfigurieren, und die Kiste schaltet dann mit dem Drücken und Loslassen der PTT-Taste automatisch hin und her. Ist dann natürlich trotzdem Simplex-Betriebsart (wie bei den analogen Afu-Relais auch), allerdings bleibt der Vorteil einer meist ganz erheblichen Reichweitenerhöhung voll bestehen - im Afu kommt man dann selbst mit Handfunken und wenigen Watt Sendeleistung auch mal locker 100km und weiter.

    Habe mir genau das o.g. Gerät gerade zugelegt in einem kleinen Anfall von Wahnsinn. 😉 Mal sehen was man damit hier anfangen kann. Zuletzt war ich Mitte bis Ende der 1980er auf CB aktiv. Da war hier in Lohmar an der A3 praktisch immer was los, manchmal auch zu viel, weil sich mein Wohnort ausgerechnet Kanal 9 als Ortskanal ausgesucht hat, der hier an der A3 auch sehr rege als „Brummikanal“ belegt war. Natürlich gab es dann immer wieder ordentlich Krach…🫨

    Jetzt brauch ich noch einen Opel Manta, und an die Antenne kommt natürlich der obligatorische Fuchsschwanz, nebst Vokuhila-Frisur bei mir selber! 😁 Ne, quatsch, aber irgendwie weckt das gerade sehr nostalgische Gefühle. Jetzt muss man nur noch jemanden zum Quatschen finden.

    Ich benutze die Eneloops seit hast 20 Jahren. AA wie (zeitweise) auch AAA-Zellen. Grund für die Markentreue ist die wohl in der Tat geringe Selbstentladung.

    Laden tue ich sie genau so lang (bzw. von Anfang an) mit einem konfigurierbaren Ladegerät, welches ich aus dem RC-Modellbau erworben habe:

    Simprop Modellbau Intelli Control V3.1

    Die Akkus finden bei mir ebenfalls überwiegend Verwendung in einem Garmin-GPS-Gerät (Oregon700), das mit 2 AA-Zellen bestückt wird. Da ich das Gerät nahezu täglich nutze habe ich 16 Zellen gleichzeitig gekauft (in solchen 4er-Kunststoffdosen), damit ich immer Reserve dabei habe, und auch nicht täglich mit Laden beschäftigt bin. Sind dann 10 Zellen leer (ich lasse sie immer so lange im Gerät, bis es bis es aus geht, damit keine teilentladenen Zellen ins „Leer-Körbchen“ gehen) dann lade ich die 10 Zellen gleichzeitig auf.

    Das Ladegerät zeigt dabei die aufgenommene Kapazität an, in dem Fall (solange alles gut ist) so um die 2100mAh. Ladestrom ist bei 200mA, schön schonend, weil die Eneloops angeblich auch kein Schnellladen mögen, aber bei der Arbeitsweise hat es ja eh keine Eile.

    Ich achte dabei nur darauf, dass diese 16 Akkus nicht mit anderen Akkus vertauscht werden. Die 16 Zellen untereinander mische ich dabei nach belieben - wenn sie leer sind sammle ich sie im Grunde einfach „durcheinander“ in einem separaten Fach im Rucksack.

    Alle paar Jahre ist dann mal ein neuer Akkusatz fällig.

    Das funktioniert halt einfach seit 20 Jahren ohne weitere Wissenschaft. Das Ladegerät muss man halt einmal richtig konfigurieren und gut ist. Die Nachfolgemodelle von Simprop erkennen die Zellenanzahl mittlerweile auch automatisch.

    Wenn ein Fehlalarm so einfach ist wie damals mittels 5-Ton Schleife auf 4m, bringt das nix.

    Grüße

    Jürgen

    Ja, das war wirklich einfach, da einen böswilligen Fehlalarm auszulösen. Wobei das damals etwas schwieriger gewesen wäre als heute, wo man die Gerätschaften dazu einfach bestellen kann.

    Die Warnungen für die Bevölkerung wurden allerdings bis Anfang der 90er meines Wissens durch die Warnämter über Draht ausgelöst. Über 4 Meter wurde der Feueralarm angesteuert. Erst als man so um 2008 bei uns wieder angefangen hat, auch die Warntöne wieder zu proben, verpasste man den analogen Wirkempfängern neue Auswerter für die an die 5-Ton-Folge anschliessenden Doppeltöne für die Warnung. Das unterblieb im Ahrtal, weshalb dort, trotz guter Abdeckung mit den klassischen Motorsirenen, die Bevölkerung nicht explizit warnen konnte. Man liess sie dann mit dem Signal zum Feueralarm teilweise laufen, was die Bevölkerung jedoch nicht weiter interessieren musste. Für die wohl meisten Sirenen war das dann auch das letzte Lebenszeichen dort. Den Wiederaufbau startete man quasi mit der flächendeckenden Installation von elektronischen Hochleistungssirenen auf eigenen hohen Masten.

    Wuchs damals relativ mittig zwischen zwei solcher Sirenen welche jeweils 2-3Km entfernt waren.

    Wenn die los gingen war das nicht zu überhören, selbst wenn man im Keller gerade mit Flex oder Schlagbohrer werkelte.

    Die Entfernung entspricht, von meinem Wohnort aus gesehen, etwa der Entfernung Siegburg - Lohmar (ich wohne in Lohmar am Ortsausgang Richtung Siegburg). Bis vor etwa 2 Jahren war Siegburg noch fast komplett mit den klassischen E57 ausgerüstet.

    Je nach Windrichtung waren sie gut zu hören - dann auch zumindest nachts, wenn sonst alles ruhig war, auch durch die geschlossenen Fenster meiner Dachwohnung. Im Keller, dann noch mit Schlagbohrer am Ohr? Unter den Bedingungen ist wahrscheinlich nicht mal eine klassische Hochleistungssirene auf dem selben Dach zu hören. Und mein Betriebsarzt hat gerade noch vor wenigen Wochen meine Ohren untersucht: Alles ok. Unter den Bedingungen nimmt man allenfalls noch den Vibrationsalarm von Cell-Broadcasting wahr. So war er übrigens auch beim letzten Warntag. Ich war gerade in Nachbereitung meiner Reha in Psycho-Gruppentherapie - mit strengem Handyverbot. Als dann der "Lärm" auf den Handys der Teilnehmer losging, da schaute die Therapieleiterin erstmal böse durch die Runde: bis ihr eigenes Handy auch los ging! Das System überbrückt sogar den Flugmodus! So ganz der falsche Weg scheint mir das also nicht zu sein.

    Aber wie immer: Man sollte bei sowas redundant die besten Möglichkeit nutzen!