Beiträge von DG7GJ

    Hallo nochmal...


    Zitat

    Original von Minos
    was wäre wenn man die Antenne erdet, also am Heizkörper etc. Außen Fensterbrett Breite 20cm, schon echt mies, kann man mit den Antennen etwas bewirken direkt am Gerät was ich da meinte? Danke!


    Sicherlich, aber nicht aus deiner Wohnung herraus.
    Das ist eher etwas für portabelbetrieb, z.B. beim wandern.


    Dein Problem ist zweiteilig:


    1.: Eine resonante Antenne ohne Masseprobleme.
    2.: Die positionierung dieser Antenne ausserhalb deiner Wohnung.


    Denn: Deine Wohnung aus funktechnischer Sicht ist nichts anderes als ein Faradayscher Käfig mit diversen Löchern!


    Funkfelder von aussen werden ebenso abgeschirmt wie Funkfelder vom inneren deiner Wohnung. Die Größe der Löcher (Türen, Fenster) bestimmen, welche Frequenzen wischen innenraum und Aussenwelt ausgetauscht werden oder nicht.
    Hast du z.B. ein Fenster mit einer Glasfläche von 1x1m, dann flutscht da z.B. das 70cm Band (PMR446) nahezu verlustfrei durch.
    Bei dem 2m Band hättest du schon heftige Dämpfungen, was aber durch die Höhe wieder reichweitemässig etwas aufgehoben wird.
    Für CB-Funk hingegen bräuchtest du ein Fenster mit einer Glasfläche von mindestens 10x10m.


    Ergo: Das was übliche Fenstergrößen in Wohnungen angeht passen 70cm und ansatzweise leidlich noch 2m Frequenzen durch, aber für 11m Wellenlänge wirken haushaltsübliche Fenster wie eine durchgehende Betonwand.


    Grüße


    Jürgen Hüser

    Hallo!


    Zitat

    Original von Minos
    Wie schaut es aus mit einer Antenne am Gerät selber, ich bekam eine ganz kurze Gummi Antenne und die kann man voll vergessen, ich bekomme damit kein Signal, habe mal gesehen das es so Glasfaser Antennen für das Alan 42 geben soll und die sich so um die 60cm lang, wie schaut damit aus.


    Löse dich von der Vorstellung das du eine Antenne brauchst die zur Alan 42 passt.
    Vielmehr brauchst du eine Antenne die einerseits zum Frequenzbereich des CB-Funks passt, und darüber hinaus aus deiner kompromissbehafteten Situation das beste/erträglichste macht.


    Mit Antennen innerhalb deiner Wohnung reißt du bei 27MHz und 11m Wellenlänge absolut gar nichts mehr, weil bereits das Fenster in diesem Bereich (zusammen mit dem Metall im Rahmen) so heftig abschattet wie eine 40cm dicke Betonwand.


    Wenn du aus deiner Wohnung herraus eine brauchbare Reichweite haben, ist CB-Funk das falsche für dich. Freenet und PMR446 passen vom Frequenzbereich fast verlustfrei durch das Fenster.
    Da kommst du mit den legalen 500mW und den Handfunken mit Stummelantenne locker um Faktor 200 weiter, als mit 4W auf 27MHz.


    Willst du auf CB solche Reichweiten bekommen, musst du mit einer halbwegs resonanten Kompromissantenne Vor das Fenster von aussen, bzw. neben dem Fenster an die Aussenfassade!


    Grüße


    Jürgen Hüser

    Hallo!


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    Original von Minos
    Danke für die Antworten. Kann ich dann wohl vergessen und aufs Dach darf ich nichts anbringen, leider habe ich auch keinen Balkon und etwas von 550cm im Durchmesser zu installieren.


    Genau das ist der Grund, weswegen Freenet und PMR446 so erfolgreich sind.


    Zitat

    Original von Minos
    Schade, gibt es da vielleicht noch andere Möglichkeiten um sinngemäß etwas zu erreichen oder ist das komplett sinnlos?


    Kannst du bei dir die Fenster öffnen?
    Wieviel robuste Montagefläche hättest du vor deinem Fenster um was fest zu dübeln?


    Es gäbe da ein paar Kompromissvarianten.
    Schau dir z.B. mal die Boomerrang an.


    Die kann man mit zwei robusten und rostfreien Schrauben an eine Fassade oder zur Not an den Fensterrahmen schrauben.
    Alles andere erfordert Bastellei und Abgleich-Hintergrundwissen, wie z.B. Fuchskreis u.ä.


    Zitat

    Original von Minos
    Extreme Reichweiten, darauf war ich nicht aus, k danke noch einmal ...


    Wirst du mit Verzicht auf das Dach auch niecht erreichen.
    Generell kannst du schon mit größeren Reichweiten rechnen, zumindest in den Richtungen wo die Antenne freie Sicht zum Horizont hat.
    Dafür wirst du aber in Richtung Fassade keine nennenswerte Reichweite bemerken können.
    Hinzu kommt das bei Antennenmontage auf Wohnungshöhe auch Störungen sehr warscheinlich wird.


    Zum einen rauschen elektronische Geräte und Kabel (DSL, Router, Netzwerk, PC's, Laptops, schaltnetzteile und vieles mehr) dann voll in die Antenne, was deine Empfangsreichweite einschränkt.


    Andererseits ist die Gefahr gegeben das beim senden oben erwähnte Geräte gestört werden...abstürzende Router, zusammenbrechende DSL-Verbindung usw.


    Alles Probleme die bei Dachinstallation wech wären.
    Nicht falsch verstehen...will dich zu nichts anstiften.
    Aber wäre ich in deiner Situation (oberstes Stockwerk eines Hochhauses) könnte ich mich nicht beherrschen.
    Meine ersten offiziellen Versuche würden nicht über Hauseigentümer oder Vermieter direkt, sondern über Hausmeister oder Handwerker gehen.
    Und wenn dann erst mal was auf soeinem Hochhaus steht, interessiert es niemanden mehr.


    Grüße


    Jürgen Hüser

    Hallo!


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    Original von Minos
    Ich habe nur eingeschränkte Möglichkeiten und die Antenne stand beim Test draußen auf der Fensterbank. Was benötige ich (kann ich selber machen) um diese Masse zu bekommen, ich habe erlesen das eine Art Blech noch drunter muss aber weiß nicht wie (keine Vorstellung).


    Magnetfußantennen, bzw. alle Fahrzeugantennen brauchen generell eine hinreichend große Massefläche als Gegengewicht.
    Diese masse darf im Idealfall kreisförmig sein, muss aber nicht.
    Der Radius dieser Massefläche (rund um die Antenne) sollte im Idealfall Lambda/4 betragen.


    Heißt also im Idealfall: Eine Scheibe mit Radius 275cm = Durchmesser 550cm.


    Unter gewissen Kompromissen kann man von diesem Ideal abweichen:


    Ist die Massefläche kleiner als 275cm Radius verschlechtert sich Anpassung (SWR) und Bandbreite. Wird sie zu klein (weniger als ca. 150cm Radius) bekommt man Probleme mit Mantelwellen.


    Ist die Massefläche nicht kreisrund, sondern oval oder rechteckig, verbiegt sich im selben Verhältniss die Charakteristik der Antenne: Bescheidene Reichweite in Richtungen wo weniger oder gar zu wenig Massefläche ist, und beste Reichweite in den Richtungen wo ausreichend Masse ist.


    Und noch eine Erleichterung:
    Es muss nicht zwingend Blech sein, sondern auch ein metallisch durchgängig leitfähig verbundener Maschendraht...z.B. Kaninchendrahtmatten.


    Aber mal eine gänzlich andere Sache:
    Du sagst "oberster Stock Hochhaus".


    Kannst du dir nicht was ordentliches oben drauf packen?
    Wenn du auch 20m und mehr Kabel brauchst, aber lohnen würde es sich allemal, weil du nur auf dem Dach wirklich runumcharakteristik hättest, nicht nur maximal 180°.


    Also ich würde alles versuchen diese paar Meter oberhalb meiner Zimmerdecke zu überwinden!


    Grüße


    Jürgen Hüser

    Hallo!


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    Original von 13CF142
    Ich möchte ein altes CB1000 zum Abscannen des CB Bandes verwenden und dabei das S-Signal messen und aufzeichnen. Gesendet wird dabei nicht.
    Lässt sich der Frequenzbereich der PLL-Ansteuerschaltung einfach durch Umlöten erweitern ? Ich könnte mir denken, dass die Entwickler an sowas gedacht hätten. Nur wie......


    Wo denkst du hin? Zu der Zeit hat da sicherlich noch kein Entwickler daran gedacht das man da irgendwann vielleicht mal mehr Kanäle rausquetschen will als vorgesehen.


    Allerdings brachte eine kurze Google-Suche (kenne das Gerät selber nicht) einen Schaltplanschnipsel der PLL zutage.
    Und siehe da: Eine S187!


    Die S187 hat gewöhnlich einen 16Bit breiten, parallelen Kanalbus, wovon die CB1000 offenbar nur 5 Leitungen nutzt.
    Es gibt im Betriebsfunk etliche Geräte mit der S187 als PLL, darunter z.B. Bosch KF163, Teletron T8x00-Serie, und sogar ein FuG8b (Bosch KF802 und KF802-1) basieren auf der S187.


    Googelst du nach den Betriebsfunkgeräten, wirst du nen Haufen Anleitungen finden wie man dort die S187 mit Hilfe von Diodenbrücken auf beliebige Frequenzen bringt. Die Berechnungstabellen sind schwer zu verstehen und überwiegend hirnlos komplex hingerotzt (sorry).
    Die Wahrheit der Einfachheit der S187 erkennt man einfach wenn man testweise mal an einer S187 16 DIP-Schalter gegen Masse und 16 Pull-Up's an den Kanalbus hängt, und dann einfach mal rumspielt.
    Man kann da von 0,000MHz in Schrittweite der Referenzfrequenz (meißt 5kHz) hochschalten.
    Es ist allerdings auch klar das die PLL nur auf Frequenzen rasten kann, wo auch der VCO noch problemlos ansteuerbar ist.


    Das du aus deiner CB1000 theoretisch so 40, vielleicht sogar 80 Kanäle raus bekommst, halte ich durchaus für möglich.
    Aber deutlich mehr, beispielsweise 25-30MHz wie moderne Geräte wird der VCO deiner CB1000 nicht durchgängig schaffen.


    Grüße


    Jürgen

    Hallo!


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    Original von snoopy
    Da dieses Funkgerät nur einen Druckknopf zum einschalten hat möcht ich gern mal wissen ob man es so programmieren kann das es automatisch einschaltet sobald es strom bekommt?


    Nein, das geht nicht.


    Und was hier auch schon vorgeschlagen würde mit Zündungssignal an der Zubehörbuchse funktioniert auch nur dann zuverlässig, wenn da ein Timer zwischen sitzt:


    Legt man Zündungssignal einfach mit auf die +12V des Batteriekabels, und kommt nach einem Stromausfall erstmals wieder Spannung ans Funkgerät, kann sich die Firmware verschlucken wenn Betriebsspannung und Zündungssignal exakt zeitgleich auftreten.


    Die warscheinlichkeit das so ein Funkgerät durchbootet, liegt deutlich unter 100%, eher so bei gefühlten 50-60%.


    Die Hardware ist so ausgelegt das erst Betriebsspannung angelegt werden muss, und nach einer gewissen Zeit dann der Zündungspegel auf +12V geschaltet wird.
    Dann erst erhält man eine zuverlässige Funktion der Wiedereinschaltung.


    Grüße


    Jürgen Hüser

    Hallo!


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    Original von dommi
    Frage:1 ich habe ein Motorola gp340 und habe ein programmierungs Kabel und wollte es programmieren und es geht noch. Es sind nur Kanal 1und 2frei und bei denn anderen höre ich nur einen piepton


    Tja, dann sind eben nur die Kanäle 1+2 programmiert.
    Die Kanäle 3-16 sind dann einfach nicht programmiert.
    Da du ja schreibst du hättest es bereits programmiert, müsstest du wissen das da nur zwei Kanäle vorgegeben sind.


    Zitat

    Original von dommiFrage:2 gibt ein Programm video das auf deutsch ist denn ich finde nur englische


    Wozu ein Video?
    Bei YouToube siehst du eventuell wie andere was machen, aber das ist im Bereich Softwarebedienung meißt nicht das selbe was man selber will.


    Aber die CPS gibt es in Deutsch, sogar mit deutschsprachiger Onlinehilfe.
    Kostet legal und offiziell schlappe 25€.


    Grüße aus Dortmund


    Jürgen Hüser

    Hallo!


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    Original von Andy07
    Die Kiste muss ich jetzt zur Reparatur schicken, sch..... , was kostet sowas ungefähr , und muss ich mit sowas jetzt immer rechnen, passiert sowas öfter ???


    Die AE5890 ist sehr speziell im Endstufenbereich aufgebaut!
    So mag die Kiste kein schlechtes SWR, und ein hochschrauben der Sendeleistung ist ebenso fatal.


    Man sollte glücklich sein wenn man eine Antenne hat die über alle 80 Kanäle ein sauberes VSWR von 1,8-1,9 schafft, denn oberhalb von 2 mag die Endstufe überhaupt nicht - zumindest nicht mit mehr als 4W.


    Wer sich die erweiterte Version antun will, der sollte sich Gedanken machen über eine ATU. Eben weil Antennen im 11m Band nunmal sehr schmalbandig sind.
    Eine Bandbreite von 1MHz mit SWR >1,8 ab zu decken ist schon eine Herrausforderung, aber mehr als 5MHz Bandbreite schafft in diesem Frequenzbereich keine Antenne ohne ATU.


    Und genau da ist das Problem: Bis zu 30W PEP in der "offenen" Version ist schon hart an der Belastungsgrenze der Endstufe. Wenn das VSWR da nicht optimal ist, verabschieden sich die Transistoren.


    BTW: Fast jeder der meint irgendwo im Gerät ein Trimmer zu finden wo er die Leistung noch ein bissel höher schrauben kann, erlebt einen Blitztod der Endstufe. Der korrekte Abgleich ist enorm kritisch, treibt selbst erfahrenen Technikern wie mir so manche Schweißperle auf die Stirn.
    Mit ein Grund weswegen ich jede AE5890 die ich verkaufe versiegelt wird.


    Grüße


    Jürgen Hüser

    Hallo!


    Zitat

    Original von erzbischof
    hallo
    ich suche das Kenwood NX-3820 sowie die SW KPG-D3 (Original natürlich) dazu


    Neu oder gebraucht?


    Da das Gerät recht jung ist, sehe ich da kaum chancen sowas preiswert gebraucht zu bekommen. Im Gegenteil:
    Für manche verzweifelte Funkanwender, die sich nicht entscheiden können (beispielsweise manche Straßenbauverwaltungen) kaufen diese Multimodegeräte vermehrt.


    Gibt es glaube ich seit grob Anfang 2017 erst, also noch sehr frisch.
    Bei Interesse an Neu bitte PN.


    Grüße


    Jürgen Hüser

    Hallo Michi!


    Zitat

    Original von DO3LM
    Für beide Quellen steht im Frequenzbereich 29,1 bis 29,2 MHz eine max. Bandbreite von 6 KHz und eben "10 KHz Channels/Kanäle".


    Das ist interpretationsfähig..:-)
    6kHz ist die maximale Bandbreite für Amplitudenmodulation: Zwei Seitenbänder + Träger.
    FM hingegen ist mit 6kHz Bandbreite hochgradig Abendteuerlich.
    Im Professionellen Bereich wird FM bis 12,5kHz Bandbreite (mehr als das Doppelte der 6kHz im Bandblan) gefahren.
    Das aus dem CB-Funk stammende 10kHz-System für FM war von Anfang an eine Sonderregelung mit technischen Nachteilen.
    Beschneidet man ein FM-Signal auf diese 10kHz Bandbreite, erreicht man kaum noch vernünftige Signaldynamiken und somit Rauschabstände.
    Erschwerend kommt hinzu:
    Seit 20 Jahren konnte das 12,5kHz-System überhaupt erst Akzeptanz bei Anwendern finden durch die Einführung von Kompandingsystemen welche größtenteils die Nachteile von 12,5kHz-Kanälen gegenüber den 20/25kHz-Kanälen weitgehend verharmloste.
    Im CB-Funk sowie auch im Amateurfunk haben sich solche Kompandignsysteme nie durchgesetzt, während sie bei Betriebsfunkgeräten seit Jahren Standard sind.


    Ergo:
    Laut Bandplan darf man in diesem Bereich alle Betriebsarten bis 6kHz Bandbreite (AM) sowie zusätzlich FM mit 10kHz Kanalbreite.


    Ändert aber nichts an der Tatsache das FM mit 10kHz Breite technisch fragwürdig ist. Was will man mit 1,8kHz Spitzenhub denn erreichen, verglichen z.B. mit nur 2,8kHz breitem J3E bei gleicher Leistung?


    Grüße


    Jürgen Hüser

    Hallo!


    Zitat

    Original von DO3LM
    Ich tue mich noch etwas schwer die IARU Bandpläne richtig zu interpretieren.


    Zugegeben, das ist eine durchaus nicht einfache Sache.


    Zitat

    Original von DO3LM
    Für ein Großteil der Frequenznutzungen gibt es kein definiertes Kanalraster. Okay, logisch. Aber wie sieht es für Teilbereiche aus, bei denen ein Kanalraster festgelegt ist. Wie werden dann daraus richtig die Kanäle abgeleitet/gebildet?


    Naja...ein festgelegtes Kanalraster ist mir nur von den VHF/UHF-Bändern bekannt. Auf den tieferen Bändern ist mir eine Einteilung in Kanalraster schlichtweg nicht bekannt im Amateurfunk.



    Zitat

    Original von DO3LM
    Beispiel: 10 Meter-Band. Teilbereich von 29.100 KHz bis 29.200 KHz. Schmalband-FM-Simplex. Raster: 10 KHz.


    Für mein Verständnis würde ich den ersten Kanal nicht auf 29.100 KHz bilden, da ich sonst über das untere Ende des Teilbereichs hinausschieße.


    Sicherlich ist dein Verständniss da schon richtig...aber:
    Wo genau hast du was vom KANALRASTER gelesen?
    Sicher das du es nicht mit der KANALBREITE verwechselst, oder auch gerne als "maximale Bandbreite" bezeichnet?


    Das ist was anderes:
    Es sagt nur aus wie breit ein Frequenzspektrum einer Aussendung in einem Bereich sein darf.
    Gleichzeitig gilt deine Anmerkung das Teilbereiche der Frequenznutzung nicht in benachbarte Teilbereiche splattern darf.
    Ein konkretes Kanalraster ergibt sich daraus aber nicht, denn dieses müsste ausdrücklich obendrauf festgelegt sein. Ist es aber nicht.



    Zitat

    Original von DO3LM
    Vom Gefühl her würde ich meinen ersten Kanal entweder auf +5 KHz oder +10 KHz von 29.100 KHz bilden.


    Jawoll, beides ist korrekt:



    Mit Trägerfrequenzen von 29110 und 29190kHz würdest du ein "freiwilliges Schutzband" deiner Kanalflanken zur Grenze der Nachbarbereiche von 5kHz einhalten.
    Wäre aber deine Entscheidung, niemand schreibt es dir vor.



    Genauso Bandplankonform. Du hälst kein Schutzband ein, aber überschreitest auch nicht die festgelegten Bandgrenzen.


    Die Bandpläne legen primär Frequenzgrenzen weg. Und da darf man bis auf seine halbe Kanalbreite ran. Sauberes Sendesignal mit hinreichender Hubbegrenzung vorrausgesetzt, was aber eigenntlich selbstverständlich sein sollte.


    Konkret: Bei einer Kanalbreite von 10kHz sind alle Trägerfrequenzen zwischen 29105 und 29195kHz erlaubt.
    Da kein Kanalraster vorgegeben ist also auch z.B. 29106, 29107, 29108, 29109kHz usw.
    Lediglich unter der Vorgabe das deine 10kHz Bandbreite frei sind und du niemand anderen störst.



    Interpretationsfehler:
    Speziell festgelegte Einzelfrequenzen, wie eben z.B. Anrufkanäle oder Relaiskanäle, sind in den IARU-Bandplänen als Trägerfrequenzen markiert, nicht als Frequenzgrenzen.


    Grüße aus Dortmund


    Jürgen Hüser

    Hallo!


    Zitat

    Original von emsieg
    Letztes Problem ist noch der Firmware/Codeplug Update.
    Ich bekomme ein "communication OK" beim "comm test",
    aber beim Auslesen des Codeplugs, einen Fehler.


    Oha, ist dein Programmierkabel überhaupt geeignet zum flashen?
    Zum einen braucht es einen zusätzlichen Flash-Schalter um die Boot-Control auf Masse zu ziehen. Zum anderen ist ein Firmwareflash bei den Motorola Professionals ziemlich kritisch über USB.


    Ich mache sowas gewerblich in meiner Werkstatt ausschließlich über echte RS232, originale RIB-Box und entsprechenden Kabeln.
    Ebenso sei noch erwähnenswert:
    Speziell ältere Mobilgeräte erwarten für ein fehlerfreies flashen eine stabile Spannungsversorgung zwischen 13,4-13,8V. Gewöhnliche "ca. 12V" funzt nicht.


    Zitat

    Original von emsieg
    Könnte ich euch noch fragen, ob der Update via DOSbox die einzige Möglichkeit ist?
    (War das einzige, was ich bis jeztzt gefunden habe)


    Ich kenne kein offizielles Firmware Upgradetool welches auf eine DOSbox angewiesen wäre. Im Gegenteil:
    Alle offiziellen Upgradetools von Motorola laufen gewöhnlich unter Win2000-WinXP.
    Auch das letzte, dem R03.16.00 läuft stabil unter XP und beliebigen Rechnersystemen.


    Allerdings sieht es bei nichtoffiziellen Flashtools anders aus.
    Das beliebte Warris lab Upgradetool beispielsweise läuft nur fehlerfrei auf singelcore-CPU's.
    Auf Systemen mit Mehrkern-CPU's geht da gar nix mehr. Die offiziellen Flashtools aber sind da unauffällig.


    Zitat

    Original von emsiegIch habe derzeit R3.1.17 installiert und würde gerne auf die letzte Version updaten.


    Die aktuelle R03.16.00 ist definitiv upgradekompatibel mit der R03.1.17.


    Grüße aus Dortmund


    Jürgen Hüser

    Hallo!


    Zitat

    Original von emsieg
    Nach CPS iIstallation und Update USB Treiber hat CPS die COM erkannt und angefangen, das Gerät auszulesen.
    ABER, nach einigen Sekunden (ich dachte schon er wäre fertig), bekam ich eine Meldung, Gerät nicht erkannt, zeitgleich ging das Display am GM380 aus.
    Einfaches Aus-/Einschalten klappte nicht mehr, erst Power-off hat es wieder zum Leben erweckt.....


    Da ich dieses Verhalten auch am 2. GM380 habe, glaube ich nicht, dass es das Gerät selbst ist.


    Ich habe eher dein Programmierkabel sowie die CPS im Verdacht...
    Aber um die Funkgeräte aus zu schließen:
    Welche Modellnummer, TANAPA und Firmware steht auf den Typenschildern?



    Zitat

    Original von emsiegMeine CPS ist die aktuellste, die Version auf dem GM380 älter.


    Das sollte kein Problem sein, selbst mit der letzten CPS kann man uralte Geräte mit Firmwarestand R00.xx und Codeplug 0.4 bearbeiten.


    Zitat

    Original von emsiegAls Laptop habe ich Win10 64bit.


    COM4 ist auf 9600 (default) eingestellt.


    Autsch...
    Dir ist bewusst das die CPS zur Professional-Serie ursprünglich aus Zeiten stammte wo Windows 2000 bis WindowsXP üblich waren?
    Die CPS mit professionellen Ansprüchen an die Funktionssicherheit auf Windows7 64Bit lauffähig zu bekommen ist schon abenteuerlich.
    Habe es gerade mal so hinbekommen das es hobbyansprüchen genügt.
    Heißt: An Kundengeräte gehe ich ausschließlich mit Windows XP 32Bit ran, weil mir unter Win7 schon zuviel Unfälle mit dieser CPS passiert sind.


    Daher halte ich es für enorm waghaltig diese CPS unter Windows8 oder gar 10 verwenden zu wollen.


    Zitat

    Original von emsiegDa sich beim Auslesen, meine CPS auf holändisch geändert hat (laut Codeplug), hat CPS wohl wirklich ein paar Daten auch lesen können.


    Und das ist der nächste Punkt:
    Mit der CPS habe ich bisher unter Win7/64Bit ausschließlich Kommunikationsfehler gehabt, mutmaßlich darauf zurückzuführen das Win7 die Rechte der CPS bezweifelt für manche RS232-Initialisationsbefehle.


    Das sich die CPS-Sprache aber von Deutsch auf Holländisch ändert, das habe ich so noch niemalsnicht gehört....sehr merkwürdig.
    Ich meine sogar, das bei der Installation der Multilingualversion nur die ausgewählte installiert wird.
    In meiner installierten ENVN4010Y R03.11.16 sehe ich keine Funktion oder Sprachdateien im Programmordner um die Programmsprache nachträglich zu ändern.


    Hört sich also ziemlich nach Murks an was du berichtest...da ist definitiv nix wirklich in Ordnung im Setup.


    Grüße aus Dortmund


    Jürgen Hüser

    Hallo!


    Zitat

    Original von hjpdeg
    Hat jemand Daten für mich, was im Testbetrieb an Werten einzustellen ist ?
    Um bei nicht zu hohem Zeitaufwand ein aussagekräftiges Ergebnis zu erhalten.


    Generell für Akkutests immer die richtige Chemie einstellen.
    Nicht nur LiIon und NiMH, sondern auch ob LiIon oder LiPo sind wichtige Unterschiede!


    Ansonsten für Akkutests eben die Zellenzahl korrekt einstellen:


    7,4V gibt es so nicht, 7,5V auch nicht.
    Das wären alles in LiIon oder LiPo 2 Zellen oder als NiMH/NiCd 6 Zellen.


    Dann als Strom irgendwas zuwschen C/10 und C/3.


    Sprich: Für 1500 - 2000mAh nehme ich pauschal 500mA Laden/entladen.


    Speziell bei der ALC8500 ein kleiner Tip:


    Vor einem Testzyklus die Akkus entladen.
    Dann ist der erste Ladezyklus des Tests deutlich Aussagekräftiger als wenn man einen vollen oder halbvollen Akku testet.


    Grüße aus Dortmund


    Jürgen Hüser

    Hallo!


    Ich lach mich gerade wech. ;totlach;
    Denn aufgrund der räumlichen Nähe habe ich da etwas einblick, und frage mich gerade von welcher polizei die dortmunder Feuerwehr denn Geräte zum ausschlachten kaufen will.
    Die dortmunder Polizei, warscheinlich die Polizeien NRW's wohl kaum.
    Denn Standardausstattung Polizei Dortmund zuletzt:


    FuG8/9 Bosch im KFZ und FuG10a-Retro.


    Die Feuerwehr hingegen mit ihrer Standardaustattung:
    FuG8b Teledux in den KFZ und GP900/MTS2010 als Handfunkgeräte.


    Keine Frage: Ehemalige Polizeigeräte als ganzens nehmen und defekte Teledux oder GP900 ersetzen wäre kein Problem.
    Aber Ersatzteile aus Bosch Geräten der Polizei ausschlachten und in Teledux oder GP900 einsetzen.... ö:,vog


    Entweder hat der RN-Redakteur da heftig was falsch verstanden, oder falsch interpretiert.


    Und was die digitalisierung analoger Objektfunkanlagen angeht:
    Wäre für die meißten Objektfunkanlagen in Dortmund kein Problem und von den Kosten durchaus überschaubar.
    Allerdings nur wenn es um DMO-Repeater geht.
    Bei TMO-Anlagen mit netzanbindung hingegen wird es kompliziert, weil die Zugangssicherung der meißten Objektfunkanlagen nicht den BDBOS-Auflagen entspricht.


    Grüße aus Dortmund


    Jürgen Hüser

    Hallo Werner!


    Zitat

    Original von Firefigther Baes
    Jürgen, ist schon klar sollte auch mAh heißen.


    ich verstehe nur nicht warum die Akkus so schnell leer sind.
    wenn ich die zur Überprüfung bei mir habe und sie mit dem smapl4 der Fa Axcom checke, ist die Entladezeit viel länger.


    Diese Frage könnte man klären wenn man einen Ladevorgang mit der Ladeschale misst.


    Also Akku und Ladeschale mit Meßkabeln und Klemmen verbinden, und dabei den Ladestromverlauf als auch den Spannungsverlauf protokolliert.


    Ich persönlich würde das so aber nur dann machen, wenn die Ladeschale eine gewisse Intelligenz haben würde, also ein µC mit entsprechend viel Elektronik drum.
    Allerdings gehe ich davon aus das deine Ladeschale da ein dummer Simel-Lader ist. Eine Diode, zwei Widerstände und sonst nix.
    Da braucht man nur messen welche Spannung vom Netzteil noch an den Ladekontakten bei verschiedenen Lasten erreicht.
    Bei dieser Gelegenheit einfach die Akkukontakte der Ladeschale reinigen.


    Sollte da tatsächlich ein NE555 o.ä. als Ladezeitbegrenzer drin sein (habe ich bei solchen Bosch Einfachladeschalen bisher nicht gesehen) kann man anhand des Tatenblattes die Ladezeit einfach vergrößern.


    Grüße aus Dortmund


    Jürgen Hüser

    Hallo!


    Zitat

    Original von Firefigther Baes
    wir haben noch einen Restbestand Bosch fug10 mit 1000mA nmh Akkus.
    habe jetzt festgestell das die ladegeräte nur 500mA laden können .
    gibt es eine Möglichkeit diese Geräte zu modifizieren, so das sie die 1000 schaffen


    Ich glaube du machst dir Gedanken über ein nicht reales Problem.
    Das sehe ich ich nämlich schon in deinen Stromangaben:


    Es gibt keine Akkus mit 500mA oder 1000mA!
    Denn das ist eine Stromangabe, keine Leistungs- oder Kraftangabe.


    Was du meinst ist sicher: Die Akkus haben 1000mAh.
    Das "h" am ende steht für "Stunde" und die Zahl sind dann keine mA mehr sondern Milliamperestunden - eine Kapazitätsangabe.


    Wenn das Ladegerät mit sagen wir mal 300mA lädt, dann lädt er einen 500mAh-Akku in knapp 1,5 Stunden auf, während er zum laden eines leeren 1000mAh-Akkus eben knappe 3 Stunden bräuchte.


    Natürlich könnte es sein das ein intelligentes Ladegerät nehben den üblichen Abschaltkriterien (Übertemperatur, Überspannung, evtl. DeltaU) noch zusätzlich eine Gauge drin hat die nach spätestens 700mAh die Ladung abschaltet.
    Allerdings traue ich der Ladeschale in deinem Bild sowas nicht zu, warscheinlich nicht mal DeltaU.
    Schaut aus wie eine recht dumme Ladeschale die alles lädt solange die Spannung stimmt, aber halt je nach Kapazität eben länger braucht.


    Wenn es überhaupt ein technisches Problem gibt, das man aber nicht übertrieben sehen muss:
    Die Ladeschalen sind primär für NiCd-Akkus gebaut worden.
    Der Unterschied NiCd und NiMH beim Ladeverhalten ist aber real vernachlässigbar.


    Um es klar zu sagen....und für die Retro-Reihe kann ich das:
    So ziemlich jeder Nachbauakku, selbst ein RX-Akku von Axcom laden sicher und zuverlässig in den originalen Ladegeräten.


    Grüße aus Dortmund


    Jürgen Hüser

    Hallo!


    Zitat

    Original von dk9cl
    Ich kann nirgends eine Liste finden, der ich die Bedeutung der Bits in den vier Konfigurationsbytes beim GP-360 entnehmen könnte. Gibt es dazu irgendwo eine Beschreibung bzw. ein Handbuch?


    Ähm...nicht wirklich.
    Habe es mal vor Jahren versucht zusammen zu tragen, allerdings war das auf halben Weg schon derart widersprüchlich das ich das Vorhaben aufgegeben habe.


    Grund:
    Die Aufschlüsselung in der Onlinehilfe der CPS ist sehr unvollständig und treffen nur zu den dort genannten Firmwareständen zu.
    Welche Konfigurationsbits welche Funktion haben, steht ausschließlich in den Readme Dateien die bei den offiziellen Flashtools bei sind.
    Alles was dort steht bezieht sich aber nur auf die eine Firmware zu der diese Readme gehört.


    Im Endeffekt hat da jede der zig Firmwareversionen komplett eigene Funktionen auf die Bits gelegt. Es gibt da glaube ich 2 oder 3 Bits die global gleich sind, der ganze Rest ist von Firmware zu Firmware unterschiedlich.


    Im Klartext:
    will man die Konfigurationsbytes überprüfen hat man zuerst in der Onlinehilfe zu suchen ob es dort nennungen gibt welche die Firmware betreffen die das Gerät gerade hat.
    Anschließend sucht man zu seiner Firmwareversion das passende Upgradetool und guckt dort in die readme.


    Man sollte es tunlichst unterlassen da irgendwelche Werte ein zu stellen die für die tatsächliche Firmware nicht definiert sind.


    Grüße aus Dortmund


    Jürgen Hüser

    Hallo!


    Das "Optionsboard herrausnehmen" ist softwareseitig gemeint.
    Denn hardwareseitig ist das die Platine in der Frontschale, wo die sechs Tasten drauf, und das LCD dran hängt.


    Nein, das was gemeint ist und auch richtig:


    Lese das FuG11b mit der GP3x0-Software (Betriebsfunk) aus.
    Dort findest du im Baum den Menuepunkt


    "Pro Funkgerät".
    In diesem Menue gehst du auf Untermenue "Sonstiges".


    Dort im Reiter "Allgemein findest du, an zweiter Stelle von oben das Feld "Zusatzkartentype" in dem bei einem FuG11b dann "Fortgeschritten" ausgewählt ist.


    Ändere den Typ auf "Keine Zusatzkarte".


    Dann programmiere deine Kanäle und Funktionen und schiebe den Codeplug wieder in dein FuG11b.
    Du hast dann anschließend ein standardmässiges GP360 ohne BOS-Funktionalität.


    Grüße aus Dortmund


    Jürgen Hüser

    Hallo Thomas!


    Zitat

    Original von onkeltom
    wie wärs denn, wenn du eine "kleine" Gelbatterie als Puffer dazwischen hängst?
    [...]
    Müsste doch in etwa so funktionieren.


    Die Zigarettenanzünderbuchse die zündungsabhängig geschaltet ist, zeugt auf jeden Fall schonmal von einer merkwürdigen KFZ-Elektrik.
    Das erste was mir einfällt:


    Zigarettenanzünder hat 10-16A, die werden die garantiert nicht durch das Zündschloss leiten.
    Was also schaltet den Zigarettenanzünder?
    Ein Relais? Ein P-FET in nem Steuergerät?
    Und was hängt dann noch alles mit daran, was bei stehendem Motor aus sein sollte, und eventuell dann rückwärts über den Bleigel mitversorgt werden würde?


    Ich würde dort also noch eine nicht zu kleine Schottky-Diode dazwischen setzen die verhindert das Strom zurück in den Zigarettenanzünder fließen kann.


    Wie gesagt habe ich schon vieles gesehen im Bereich KFZ-Elektrik, aber einen Zigarettenanzünder der zündungsabhängig geschaltet wird kam mir bislang nicht unter.
    Im Gegenteil...vor einigen Jahren während eines heftigen Winters hab ich mir mal nen Kabel Zigarettenanzünder auf Banenenstecker gestrickt, ne Kabeltrommel in den Kofferraum gestellt, und über Zigarettenanzünder mittels meiner ALC8500 die schwächelnde Autobatterie geladen.
    Hält man die Ströme im unteren Bereich (~5A max) geht das problemlos.
    Einem zündungsabhängig geschalteten Zigarettenanzünder würde ich hingegen nicht über den Weg trauen.


    Grüße aus Dortmund


    Jürgen Hüser