Beiträge von DO3LM

    Hi Jürgen,


    danke für die Antwort.


    Jetzt ist mir das etwas klarer, FreqP oder die VVnömL sind mir da aber angenehmer...


    Wenn ich mir die Bandpläne für 2m und 70cm anschaue, krieg ich das ko.-tz


    Ich glaub ich muss die Bandpläne mal für mich durchgehen und das für mich auf Papier bringen, wie ich dann den Durchblick hab...


    73, Michi

    Ich tue mich noch etwas schwer die IARU Bandpläne richtig zu interpretieren.


    Für ein Großteil der Frequenznutzungen gibt es kein definiertes Kanalraster. Okay, logisch. Aber wie sieht es für Teilbereiche aus, bei denen ein Kanalraster festgelegt ist. Wie werden dann daraus richtig die Kanäle abgeleitet/gebildet?


    Beispiel: 10 Meter-Band. Teilbereich von 29.100 KHz bis 29.200 KHz. Schmalband-FM-Simplex. Raster: 10 KHz.


    Für mein Verständnis würde ich den ersten Kanal nicht auf 29.100 KHz bilden, da ich sonst über das untere Ende des Teilbereichs hinausschieße.


    Vom Gefühl her würde ich meinen ersten Kanal entweder auf +5 KHz oder +10 KHz von 29.100 KHz bilden.


    Könnte so aussehen:


    29110 KHz
    29120 KHz
    29130 KHz
    29140 KHz
    29150 KHz
    29160 KHz
    29170 KHz
    29180 KHz
    29190 KHz


    ... oder um 5 KHz versetzt:


    29105 KHz
    29115 KHz
    29125 KHz
    29135 KHz
    29145 KHz
    29155 KHz
    29165 KHz
    29175 KHz
    29185 KHz
    29195 KHz


    Eine fertige Kanalliste findet mir Google so nicht, um das zu überprüfen. Aber die 10m-Relais-Frequenzen/Kanäle sind bekannt, Relais-Eingabe:


    RH1 29520 KHz
    RH2 29530 KHz
    RH3 29540 KHz
    RH4 29550 KHz
    RH5 29560 KHz
    RH6 29570 KHz
    RH7 29580 KHz
    RH8 29590 KHz


    Wenn ich nun aber den IARU-Bendplan gegenüber lege:


    29520 - 29590 KHz für diesen Bereich. Ich lese daraus, dass RH1 und RH8 mit ihren Mittenfrequenzen genau auf den Grenzen dieses Frequenzteilbereichs sitzen. Aber kratzt man dann nicht außerhalb der empfohlenen Festlegungen?


    Oder anders formuliert: Wenn ich lese: 29.100 KHz bis 29.200 KHz, Raster: 10 KHz, dass es dann allgemein richtig ist, die Kanäle so zu bilden:


    29100 KHz
    29110 KHz
    29120 KHz
    29130 KHz
    29140 KHz
    29150 KHz
    29160 KHz
    29170 KHz
    29180 KHz
    29190 KHz
    29200 KHz


    Oder wie geht man da vor? Mir wird das noch nicht klar. Vielleicht steh' ich aber auch auf dem Schlauch...


    73, Michi

    Die Bundesnetzagentur (BNetzA) hat am 20. Dezember 2017 in ihrem Amtsblatt 24/2017 drei geänderte bzw. erweiterte Amateurfunk-Duldungsregelungen veröffentlicht.


    Die bestehende Duldung der Nutzung des Frequenzbereichs 50,020 MHz bis 51 MHz (6-m-Band) mit einer Sendeleistung von max. 25 Watt PEP (nicht "ERP" - Druckfehler in der BNetzA-Mitteilung!) durch Funkamateure der Klasse A wird verlängert bis zu einer endgültigen Festlegung in der Amateurfunkverordnung; sie wäre sonst Ende 2017 ausgelaufen. Die bisherigen Beschränkungen (z.B. Logbuchpflicht) bleiben bestehen.
    (Download: http://t1p.de/n4yc)


    Im 160-m-Band duldet die Behörde bis Ende Juni 2019 die Nutzung des Frequenzbereichs 1850 bis 1890 kHz mit einer max. Sendeleistung von nunmehr 100 Watt PEP. In diesem sowie im anschließenden Frequenzbereich 1890 bis 2000 kHz wird künftig die Teilnahme an Amateurfunk-Wettbewerben (Contestbetrieb) an Wochenenden geduldet.
    (Download: http://t1p.de/7y5n)


    Außerdem duldet die BNetzA bis Ende 2018 die Nutzung der Bereiche 2320 bis 2450 MHz und 5650 bis 5850 MHz durch Funkamateure der Klasse E mit einer max. Sendeleistung von 5 Watt PEP. Damit soll Klasse-E-Inhabern auch die Teilnahme am HAMNET ermöglicht werden.
    (Download: http://t1p.de/9rzu)


    - wolf -


    © FM-FUNKMAGAZIN
    http://www.funkmagazin.de

    Die Bundesnetzagentur hat eine Duldung (befristet bis 31. Dez 2018 ) für Inhaber der Klasse E für das 13-Zentimeter-Band (2320-2450 MHz) und dem 6-Zentimeter-Band (5650-5850 MHz) ausgesprochen.


    Die maximal zulässige Sendeleistung für Klasse E Inhaber beträgt 5 Watt PEP. Ansonsten gelten die üblichen Parameter der Frequenztabelle der Anlage 1, AFuV.


    Durch diese Neuregelung wird etwa Funkamateuren der Klasse E der Zugang zum HAMNET ermöglicht.


    Link:
    https://www.bundesnetzagentur.…50_MHz_durch_Klasse_E.pdf


    73, Michi

    Ich möchte gerne von Zuhause mit dem 82 km entfernten Relais DB0AA auf 70cm arbeiten.


    Das klappt grundsätzlich mit der Handgurke vom obersten Stockwerk des Hauses gut. Allerdings wohne ich in der Kellerwohnung. Dach- oder Balkonmontage ist nicht möglich. Ich könnte lediglich eine Richtantenne auf einen mannshohen Masten setzen (d.h. max 2m über Grund).


    Dazu hab ich mit 'ner 10 € ABY7LB in der Hand, Pigtail und Handgurke versucht mögliche Standorte anhand der Empfangsignalstärke zu ermitteln. Als Ergebnis kam ich auf zwei Standorte unmittelbar vor meiner Wohnung. Zusätzlich habe ich von beiden Standpunkten versucht Sendebetrieb zu machen (25 W Senderausgangsleistung, - 10m H 2007 Koaxkabel).


    Das Relais höre ich mit...


    Standort 1: S9+
    Standort 2: S7


    Empfang ist nur dort möglich. Bewegt man sich nur wenige Zentimeter, ist der Empfang sofort "weg".


    Ich werde gehört...


    Standort 1: leichter bis mittlerer Rauschanteil, Verständigung noch gut möglich.
    Standort 2: Rauschanteil sehr hoch, gesprochenes Wort nur mit Mühe verständlich.


    Standort 1 dient nur als Referenz zur Einschätzung. An der Stelle könnte ich keine Antenne hinmachen, sonst läuft bei Nacht einer dagegen.


    Das heißt: Wie könnte ich Standort 2 optimieren, damit ich zuverlässig mit besagtem Relais kommunizieren könnte?


    Koaxkabel wären lediglich 3m erforderlich.


    Bessere Richtantenne? Sendeverstärker?


    Groß in die Höhe via Mast möchte ich vermeiden. Die Leute leiden hier an chronischer Elektrosensibiltät. :raeusper:


    Wie würdet ihr die Möglichkeit einschätzen? - Danke schon einmal!


    73, Michi

    Was willst denn machen wofür du so 'ne Karte brauchst?


    Es ist wohl so, dass man diese Karte nicht einfach in den PCI-Express Slot steckt, Treiber installiert, Kabel verbindet und losgehts.


    https://www.youtube.com/watch?v=fNiKokx9myU


    So wie ich das beim Querlesen sehe, musst Dich da entsprechend reinknien und das Teil konfigurieren.


    Mehr kann ich da aber auch nicht helfen. Es wird wohl so sein, dass das Ding als Netzwerkcontroller erst nach Konfiguration sichtbar wird.


    Speichercontroller = SAN
    Netzwerkcontroller = NDIS


    73, Michi

    Wie Wuzzy schon sagt oder andeutet: Du wirst für diese Karte nur Treiber für Server-Betriebssysteme finden. Es ist sehr unüblich, dass jemand so eine Karte in einen Heim-PC steckt.


    Windows 7 und Windows Server 2008 R2 basieren im Kern auf die gleiche Version. Du kannst also versuchen den Win 2008 R2 Treiber draufzubügeln und prüfen, ob das dann funktioniert.


    Hier die Treiberseite:


    http://driverdownloads.qlogic.…ry=39&Product=1043&Os=190


    73, Michi

    Hört sich nach einem Controller für 'n Storage Area Network an.


    Hab selbst mal gegooglet. Es gibt da auf der Treiber-Seite vom Hersteller einen "Windows Superinstaller". Der beinhaltet anscheinend auch einen "Ethernet Networking (NDIS)" Treiber.


    Das sollte dann der Richtige sein, sofern du ein "normales" Netzwerk aufbauen willst.


    Probiere da den Treiber für Windows Server 2008 R2 als Equivalent zu Windows 7.


    73, Michi

    Seit Donnerstag halte ich nun mein Amateurfunkzeugnis der Klasse E in den Händen. Und Tags drauf lag unerwartet die Zulassung zum Amateurfunkdienst schon im Briefkasten. Bin schwer beeindruckt vom Tempo der Bundesnetzagentur.


    Jedenfalls bin ich nun auch auf dem Amateurfunk unter dem Rufzeichen DO3LM vertreten. Norbert kann ja mal bei Gelegenheit mein Benutzername hier im Forum auf mein Rufzeichen anpassen.


    Gestern wollt ich dann gleich mal "loslegen". Ich war bis dahin noch nie auf dem Amateurfunkdienst unterwegs. Zumindest nicht sendend.


    Zunächst hab ich meine Betriebsfunke (hab noch kein Amateurfunk-Equipment) um zwei Kanäle erweitert und meine beiden nächstgelegenen Relais DB0MGH (Bad Mergentheim-Löffelstelzen) und DB0LD (Künzelsau-Ingelfingen) mit den passenden Parametern (Duplex-Abstand, CTCSS, Hub, ...) reinprogrammiert.


    Am Ortsrand, etwa paar hundert Meter von den letzten Häuser entfernt, hab ich mein 10 Meter GFK Mast mit der 2-Meter Groundplane aufgebaut und einen allgemeinen Anruf auf der Frequenz von DB0LD abgesetzt. Ich hab von einem freundlichen Funkamateur dann auch Antwort bekommen und mich eine kurze Zeit mit ihm unterhalten.


    Seinen QTH hab ich nicht direkt verstanden. Ich war zu dem Zeitpunkt doch recht nervös. Hatte auch nicht noch einmal nachgefragt und mir nur sein Rufzeichen notiert.


    Erst im Anschluss an dieses Gespräch, als sich 'ne halbe Stunde später 'ne Runde auf dem gleichen Relais bildete, wurde mir klar, dass ich versehentlich ein falsches Relais gearbeitet hab. Offensichtlich arbeitete ich über DB0THA (Schneekopf-Suhl).


    Das deckt sich auch mit der Rufzeichenabfrage meines Funkpartners.


    Ich war einerseits ordentlich erstaunt über die Distanz von knapp 160 km. Schließlich spricht die BNetzA in der VVnömL von einem Radius bis zu 15 Kilometer für 2-Meter-Betriebsfunk um die ortsfeste Funkstelle. Mein Funkgerät dürfte so abgestimmt sein, dass mit Kabelverlust und Groundplane etwa 6 Watt ERP abgestrahlt wurden.


    Tja, und andererseits war es mir persönlich dann auch peinlich. Im Nachhinein hab ich auch ein schlechtes Gewissen. Schließlich habe ich unnötig die Eingabefrequenz von DB0LD belegt. Letztlich war die Aktion wenig frequenzökonomisch von mir. Ich sollte zukünftig wohl von dem Standort überlegter senden. Und mir was einfallen lassen, um es besser zu machen. Etwa mit gerichteten Antennen arbeiten.


    Warum ich gestern allerdings DB0LD nicht öffnen konnte, werd ich jetzt noch überprüfen. Hab ich 'ne falsche CTCSS-Frequenz programmiert? Ist die Online-Info zum Relais nicht mehr aktuell? Vielleicht kann ich es mit 1750 Hz Rufton öffnen?


    Na-ja, meine erste Fahrstunde damals in der Fahrschule lief irgendwie besser... ;totlach;


    // Edit


    Und nein, Echolink kann ich ausschließen.


    73, Michi

    Mit DMR hab ich (noch) nicht viel am Hut. Hin und wieder höre ich mit dem Scanner mal den Funkamateuren auf ihre DMR-Relais zu.


    Mir ist DMR bisher dahingehend geläufig, dass es zwei Zeitschlitze bei einer Bandbreite von 12,5 KHz zur Verfügung stellt.


    Nun die dumme Frage: Gibt es DMR auch mit nur einem Zeitschlitz bei 6,25 KHz?


    73, Michi

    Zuhause werd ich nicht die Möglichkeit haben etwas aufzubauen.


    Aber wie sieht es aus, wenn ich temporär (etwa für die Dauer einer abendlichen Runde) auf dem Haushügel 'nen 10 Meter Mast stelle und damit mit mehr als 10 Watt EIRP fahre.


    Ist das nun bei der Bundesnetzagentur anzuzeigen?


    Der Gedanke ist für mich bisschen irrsinnig, gerade da ich beabsichtige den Mast an wechselnden Standorten aufzubauen.


    Was definiert nun eine ortsfeste Amateurfunkanlage?


    73, Michi

    Ohhh, dankeschön für Deine Mühe, Jürgen! :applaus


    Dann muss da für 70cm wohl was anderes her! :D


    Ich werd das aber in paar Wochen selber mal mit der Software nachempfinden. Wenn ich auf selbige Grafiken komme, hab ich das Programm verstanden... ;)


    Schönen Abend! k99wink


    73, Michi