Beiträge von Preppy

    Hallo!
    Das geht nur mittels der Motorola Tuner Software. Davon würde ich aber die Finger lassen. Denn, ohne einen richtigen Funkmessplatz und Fachkenntnisse machst du es nur noch schlimmer. Gibt das Gerät in eine ordentliche Funkwerkstatt, der firme Techniker kann dein Problem lösen. Ohne Werbung machen zu wollen, wende dich an DG7GJ (hier im Forum vertreten), er ist Funktechniker und hat bisher immer eine Lösung (für meine Anliegen) gefunden, deshalb kann ich ihn nur weiterempfehlen.


    Grüße

    LIDL funkt auf den lizenzfreien PMR446 Frequenzen. Allerdings mit Scrambler (Sprachverschleierung).
    In der Nähe von meiner Wohnung (ca. 100 m entfernt) befindet sich eine LIDL-Filiale.
    Deshalb konnte ich das, mittels Scanner, sehr schnell herausfinden. Hier nutzen sie PMR-Kanal 3 (446,03125 MHz).
    Ob bundesweit alle LIDL-Filialen diesen Kanal nutzen, kann ich natürlich nicht sagen. Der Scrambler ist einfach zu "entschlüsseln". Übliche und einfach Sprachverschleierung.
    Was interessantes passiert in deren "Funkverkehr" aber nicht.
    Eher so Sachen wie:
    Ute, der TK-LKW ist gerade gekommen, kannst du dich drum kümmern?
    Wer hat dem Schlüssel fürs Rolltor?
    Hat der Fahrer die Schilder für die neuen Angebote mitgebracht?
    usw.


    Also nicht spektakuläres.


    Ich habe mal einen Nachmittag reingehört. Für mich persönlich, nicht lohnenswert.



    Gruß aus Dortmund

    Vielen herzlichen Dank für deine ausführliche und detaillierte Antwort, Jürgen!


    Kann man also vereinfacht sagen, dass die Motorola-Geräte weitaus frequenzstabiler sind, als es die gesetzliche Norm verlangt?


    Was mich noch interessieren würde... Wie sieht es eigentlich mit der Frequenzkonstanz von handelsüblichen Consumer PMR446-Funkgeräten
    (wie z.B. von Midland, DeTeWe, Stabo oder Albrecht) aus? Wie weit weg, oder wie exakt liegen diese Geräte auf den Frequenzen?


    Noch etwas... Um die Frequenzkonstanz "einigermaßen" feststellen zu können, würde dieser...


    http://www.ebay.de/itm/Frequen…ng-888s-H777/182328295039


    ... einfacher Frequenzzähler sinnvoll sein, oder hat so ein "Billig-Teil" weitaus mehr als +/- 1 KHz Abweichungen?


    Vielen Dank im Voraus!


    Greets
    Preppy

    Ich habe vor ein paar Wochen eines meiner Motorola GP340 (zu Testzwecken) auf die mittlerweile 16 zugelassen PMR-446 Kanäle programmiert. Natürlich mit 12,5 KHz.
    An den "Motorola-Tuner" habe ich mich nicht ran getraut, da ich über keinen Messplatz verfüge. Somit wird dieses Gerät (weil es auf Betriebsfunkfrequenzen programmiert war)
    weiterhin noch 2,5 Watt HF-Leistung "rauspusten". Darum geht es hier aber nicht!
    Sondern: Im technischen Datenblatt des GP340 ist zu lesen, dass das Funkgerät eine Frequenzkonstanz von 1,5 KHz bei 12,5 KHz hat.
    Dies bedeutet, falls ich das richtig verstehe, dass das GP340, wenn der PMR-KANAL 10 (446,11875 MHz) einprogrammiert ist, dass das Funkgerät irgendwo zwischen
    446,11725 MHz und 446,12025 MHz sendet. Ist meine Annahme korrekt?


    Vielen Dank im Voraus!


    Greets
    Preppy

    So ...
    Ich habe heute Vormittag mit der BNetzA (Außenstelle Dortmund) telefoniert und der gute Herr meinte zu mir: "Solange Kanalbandbreite, Hub usw. eingehalten werden, spricht absolut nichts dagegen." Als ich ihn darauf ansprach, dass ein Amateurfunker zu mir meinte, es wäre NICHT zulässig, kam am Hörer nur ein Schmunzeln, mit den anschließenden Worten: "Diese OMs leben wohl immer noch in ihrer alten 80er Jahre Welt (...)".

    Hallo!
    Wie schon in der Kopfzeile erwähnt würde es mich interessieren, ob im analogen Betriebsfunk eine Sprachverschleierung bzw. Scrambler zulässig ist. Soweit mir bekannt, gibt es im Funkhandel sogar entsprechende Module für die Motorola GP und GM-Serie, welche auch von der CPS unterstützt werden sollen. Da Motorola allerdings diese Serie nicht nur in der BRD vertreibt, stellt sich mir halt genau diese Frage. Zulässig oder nicht, in Deutschland?

    Habe heute mal meinen alten "Schinken" - UKW-Sprechfunk Scanner Handbuch von Wolf Siebel aus dem Jahr 1998, rausgekramt.
    Freenet-Funk sowie LPD-Funk wurden bereits in dieser Ausgabe erwähnt und berschrieben, allerdings NICHT der PMR-Funk-Bereich.
    Somit war ich guter Dinge, dass ich in diesem Buch herausfinden könnte, welchem Funkdienst der 446 MHz Bereich damals zugeteilt war.
    Leider ohne Erfolg


    Auszug von Seite 68:


    (...)
    443,00 MHz - 443,15 MHz Personenrufanlagen
    443,60 MHz - 445,00 MHz Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS)
    448,4 MHz - 448,5 MHz Funkrufdienste
    (...)

    Zwischen 445,00 MHz bis 448,4 MHz ist kein Eintrag (bzw. der Frequenzbereich ist nicht aufgelistet.)



    Vermutlich wird es dann damals/vormals so gewesen sein, wie es aus >erzbischofs< gepostetem Link hervorgeht.



    SONDERBEREICH KABELFERNSEHEN
    Kanal | Kanalgrenzen | Bildträger | 1. Tonträger
    S39 | 446 - 454 MHz| 447,25 MHz | 452,75 MHz



    Als dann (irgendwann nach 1998 ) PMR-Funk eingeführt bzw. freigegeben wurde, ist man damals wohl davon ausgegangen, dass das Kabelfensehen ordentlich
    bzw. ausreichend abgeschirmt ist um gegenseitige Störungen zu vermeiden.


    Ist jetzt meine subjektive Vermutung.



    Wer mehr Informationen hat, gerne her damit.


    Grüße
    Preppy

    Hallo!
    Um es mal kurz zu "gestalten", bevor die Bundesnetzagentur die Frequenz 446 MHz für PMR-Funk "freigegeben" hat, für "was" wurde dieser Frequenzbereich vormals genutzt?
    Ich habe im Netz nicht gefunden.


    Vielen Dank im Voraus.

    Eine endgespeiste Antenne benötigt kein zusätzliches Gegengewicht. Hat zum Beispiel ein Fahrzeug kein "metallisch leitendes" Dach, was bei einigen landwirtschaftlichen Maschinen
    der Fall ist, so werden dort endgespeiste Funk-Antennen verbaut. Bei einem Handfunkgerät ist das kleine Gehäuse des Gerätes und zusätzlich der menschliche Körper das Gegengewicht (bei richtiger Handhabung natürlich). Viele (z.b. die Feuerwehr, Security etc.) benutzen am HFG abgesetzte "Lautsprecher-Mikrofone", somit wird das Funkgerät also nicht mehr direkt in der Hand gehalten. Dies kann zu erheblichen Sendeeinbußen führen. Eine endgespeiste HFG-Antenne ist vom Gerät entkoppelt, da diese Antenne über eine eigene "Masse" verfügt. Somit bietet diese "Antennen-Bauform", gerade für Handfunkgeäte (fast), nur Vorteile. Warum fast? - Endgespeiste HFG-Antennen sind länger, als übliche Antennen für HFGs. Im 2m-Bereich, "kleine Monster". Da ich aber eine HFG-Antenne für den 70cm-Bereich gesucht habe, kann ich mich mit der Länge von knapp 30cm anfreunden, zumal die Ergebnisse hervorragend sind! Für diejenigen, die kein Loch in ihre Fahrzeugkarosserie bohren möchten, kann ich die endgespeisten Fensterklemm-Fahrzeugantennen von Procom empfehlen. Gibt es für den 2m-, 70cm-, oder auch 2m/70cm-Kombinierten Bereich. Ergo: Jedenfalls bin ich mit der Kathrein K 71 53 23 9 mehr als weit aus zufrieden.

    Nach einiger Suche habe ich etwas passendes gefunden. Die Kathrein >Typ Nr. K 71 53 23 9<. Hat zwar keinen SMA-Anschluss (sondern BNC) aber mittels eines kleinen Adapters, möglich. Habe mir diese Antenne bestellt und bereits getestet. Resultat: "Geht ab wie Sau !" - Der Preis von ca. 35 € ist nicht günstig aber gerechtfertigt.

    Ich suche eine 1/2-Wellen endgespeiste 70cm-Handfunkantenne für das Kenwood TK-3212 oder bzw. eine passende mit SMA-F(emale) Anschluss.
    Hat da jemand einen Tipp?


    Vielen Dank in Voraus

    Nun ja, Schwarzfunker wird es auch wohl in Zukunft weiterhin geben. Ob nun bewusst oder rein unbewusst ...


    Mit unbewusst meine ich, dass sich Leute aus den unterschiedlichsten Gründen Funkgeräte zulegen möchten. Schnell stoßen diese Menschen dann bei Ebay auf die kostengünstigen Handfunkgeräte
    BF-888s oder deren Namensvetter, wobei das Paar preislich bei etwa 25-35 Euro inkl. Ladegerät liegt. Ein Schnäppchen also ...
    Kaum einer dieser Käufer weiß überhaupt, dass es einen Frequenzzuteilungplan gibt. Geschweige denn, was die Bundesnetzagentur ist. Oder gar was 70cm-Funk, Sendeleistung, Lambda etc.
    bedeutet. Die vorprogrammierten (unzulässigen) Frequenzen werden einfach genutzt. Sie wollen möglichst einfach, günstig und unkompliziert kommunizieren. Im Grunde kann man diesen Leuten
    keinen Vorwurf machen, auch wenn Unwissenheit nicht vor Strafe schützt. Diese Gruppe von Nutzern hat nicht vor, externe Magnetfußantennen auf einem PKW-Dach zu betreiben oder
    sonst wie die Reichweite zu erhöhen. Die Materie Funk an sich, ist denen völlig egal.


    Mit bewusste meine ich, was sich vermutlich jeder von euch schon denken kann. Feststation errichten, übermäßige Sendeleistung, keine Zulassung usw. und so fort.


    Ich funke teilweise auch schwarz. Und zwar dann, wenn ich mal Satelliten Anlangen aufbaue um diese auszurichten. Mit dem Auto unterwegs bin und mit Freunden in Kolone fahre.
    Allerdings habe ich meine vier Motorola GP320 auf die Wanderfrequenz 467,15 MHz programmiert. Die Bundesnetzagentur wird sich wohl kaum die Mühe machen dies zu verfolgen, zumal ich
    nur HFGs in Betrieb habe.

    Hallo!


    Klar gibt es (sogar zugelassene) analoge PMR-Funkgeräte mit Scrambler.


    Siehe hier: http://www.elv-downloads.de/As…/95417_Midland_G14_UM.pdf


    Ich allerdings halte von diesen "Consumergeräten" nicht wirklich viel.


    Falls du vorhast regelmäßig Betrieb im 70cm PMR-Bereich zu tätigen und bei dir Qualität und Reichweite im Vordergrund stehen sollte, würde ich mir an deiner Stelle ein paar "unverbastelte" Motorola GP340 (falls du nur einen Kanal benötigst, tut es auch ein GP320) zulegen.
    Diese dann in einer Funkwerkstatt "proggen" und dementsprechend abgleichen lassen. Somit bist du "abgesichert" und kannst die FUGs legal nutzen und erzielst definitiv bessere Ergebnisse.


    Illegal (für knapp 20 Euro pro Gerät) "geht" es natürlich auch.
    Ich selbst habe mir mal zwei Baofeng BF-888S (besitzen Scrambler-Funktion) bestellt und diese dann auch mal getestet.


    Je nach Anbieter-Beschreibung "machen" die angeblich 5 Watt bzw. 3 Watt. Ich hab es mal "nachgemessen", mehr als höchstens 1,5 Watt "bringen" die nicht und selbst das wäre nicht legal.


    Von der grauenvollen Modulation und den "derben" Nebenaussendungen mal ganz zu schweigen.


    Brauchst du wirklich eine Sprachverschleierung ? Ich denke wohl eher nicht, denn hat wer wirklich Interesse an deinem ("sooo" geheimen) Funkverkehr ?


    Greets
    Preppy