Beiträge von DO3LM

    Danke Dir für Deine Antwort, Jürgen! k99wink


    Sehe schon, auf 'ne simple Frage findet sich keine eindeutige Antwort in dem Sinne. Ich werd mir das mal mit der Software anschauen und mich da ggf. noch mal melden, falls Bedarf ist. Aber für den Moment hab ich dafür nicht den Kopf, zwecks Prüfungen. In paar Wochen dann...


    73, Michi

    Zitat

    Die Umstellung auf den neuen Antennen-Fernseh-Standard DVB-T2 läuft technisch wohl nicht ganz so reibungslos wie geplant. Zumindest in Hamburg soll es zu einer Störung mehrerer Veranstaltungen gekommen sein, weil nach der Umschaltung auf die neue Übertragungstechnik Funkmikrofone nicht mehr funktionierten. [...]


    Weiterlesen: http://winfuture.de/news,97112.html
    Weitere News zum Thema: http://www.teltarif.de/dvb-t2-…mikrofone/news/68208.html


    73, Michi

    Ein kleines deutsches Unternehmen plant eine private Mission zum Mond, Vodafone errichtet dazu auf dem Mond ein LTE-Mobilfunknetz und Audi konstruiert zwei Mondfahrzeuge.


    Das klingt wie ein Aprilscherz, soll aber tatsächlich realisiert werden. Das Berliner Start-up-Unternehmen "Part Time Scientists" plant eine solche Mission für Mitte 2018.


    Ursprünglich wollte "Part Time Scientists" nur an dem Google-Wettbewerb "Lunar X-Prize" teilnehmen, bei dem es darum geht, bis Ende 2017 eine unbemannte Sonde auf dem Mond zu landen und mit einem Fahrzeug mindestens 500 Meter auf der Mondoberfläche zurückzulegen. Die Berliner Wissenschaftler konnten aber den von Google gesetzten Termin nicht einhalten. An dem Ziel, eine eigene unbemannte Mondmission zu starten, hält das Unternehmen aber fest und will das Projekt nun in Eigenregie realisieren.


    Die Berliner wollen mit einer Rakete des privaten Raumfahrtunternehmens SpaceX ein selbstkonstruiertes Landemodul namens "Alina" zum Mond befördern. An Bord des Landemoduls befindet sich eine von Vodafone entwickelte LTE-Basisstation, die mit dem neuen LTE-Verfahren V2X (Vehicle-to-anything) arbeitet. Damit sollen zwei von Audi entwickelte Mond-Roover ("Audi lunar quattro") gesteuert sowie Messdaten und hochauflösende Bilder und Videos übertragen werden.


    Der Landeplatz soll in der Nähe des Ortes liegen, an dem im Dezember 1972 im Rahmen der Mission Apollo 17 die letzten amerikanischen Astronauten den Mond betreten hatten. Die Wissenschaftler wollen versuchen, die seinerzeit von den US-Astronauten zurückgelassenen Gerätschaften ausfindig zu machen, Materialproben zu entnehmen und zu untersuchen, um festzustellen, wie sich der fast 45-jährige Aufenthalt auf dem Mond auf das Material ausgewirkt hat.


    Die betriebsbereit auf dem Mond verbleibende LTE-V2X-Basisstation soll auch von kommenden Mond-Missionen für den Aufbau von TK-Netzen genutzt werden können.


    Das Projekt hat auch zu skurrilen Situationen geführt. Vodafone berichtet, dass sich die Wissenschaftler um eine Genehmigung zur Nutzung der Funkfrequenzen auf dem Mond bemüht haben. Vergeblich - sie mussten erfahren, "dass es bei der zuständigen Behörde keine Formulare für Mondfrequenzen gibt". Denn der Mond besitze kein Frequenzspektrum und veranstalte auch keine Frequenzauktionen... :-)


    - wolf -


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    Im Amateurfunkdienst isses ja nicht erlaubt...


    Amateurfunkverordnung (AFuV), §16:


    Zitat

    [8] Amateurfunkverkehr darf nicht zur Verschleierung des Inhalts verschlüsselt werden [...]


    Aber der Betriebsfunk, zum nichtöffentlichen mobilen Landfunkdienst gehörend, hat da 'ne andere Intention und Charakteristik.


    73, Michi

    Achwas, das macht Spaß!


    Natürlich ist es erstmal befremdlich, wenn man sich etwa in eine Runde einklingt, wo man die Leute noch nicht kennt.


    Und natürlich wird da nicht nur übers Wetter und andere Banalitäten geredet. Man kann natürlich auch fachsimpeln.


    Im Endeffekt haben sich bei mir, jetzt nicht im Amateurfunk sondern durch den Jedermannsfunk, auch Freundschaften entwickelt. Gerne denke ich z.B. auch an meine alte Heimat zurück - dort entwickelte sich mit der Zeit eine beachtliche Freenet-Runde. Oft fand am Abend auf 1-3 Freenet-Kanälen gleichzeitig Sprechfunk statt. Mit der Zeit kannte jeder jeden, auch persönlich. Und es war immer ein Highlight, wenn man den Feierabend am Funkgerät ausklingen durfte. Das waren immer warme, unterhaltsame, intensive Unterhaltungen. Nun bin ich umgezogen und auch beim Umzug spielte das Funken eine entscheidende Rolle. Denn ich wollte in eine Region ziehen, wo ich bereits Leute kannte, um nicht ganz verloren in meiner neuen Umgebung zu sein. Und dann bin ich da hingezogen, wo ich jemand kannte, mit dem ich gut befreundet bin, durch dieses Hobby.


    Andererseits kenne ich auch Funkamateure, die nicht sonderlich redselig sind. Man findet sie nicht auf irgendwelchen OV-Ortskanälen oder Relais-Runden. Haben aber auch ihren Platz im Amateurfunkdienst gefunden.


    Man kann z.B. auch Kontest oder DX-Betrieb machen, hier hält man sich kurz. Oder andere Betriebsarten ausprobieren: Morsen oder Datenfunk.


    73, Michi

    Der Ham Radio Trainer ist ein interessantes Programm zum Fragen büffeln:


    http://www.hamradiotrainer.de/


    Ansonsten sind noch die Bücher und die Homepage von Moltrecht, DJ4UF zu empfehlen:


    https://www.amateurfunkpruefung.de/


    Wenn man keinen Scanner oder noch keine Funke zur Hand hat, lohnt sich der Besuch gewisser WebSDR Seiten, um bissl in den Amateurfunkdienst reinzuhören:


    http://www.osthessenfunk.de/sdr.html
    http://websdr.ewi.utwente.nl:8901/


    Ansonsten bin ich mir unsicher, ob ich als Anfänger direkt den Einstieg in den Digitalfunk wagen würde. Der Analogfunk ist dann doch gängiger, zum Einen. Der größere Anteil der Funkamateure werden wohl analog unterwegs sein. Auch ist die Auswahl von z.B. Relais größer. Analoge Funkgeräte sind außerdem deutlich günstiger und einfacher in der Bedienung bzw. in der Installation.


    Und dann gibts im Digitalfunk noch verschiedene, konkurierende Betriebsarten wie D-Star, DMR, dPMR, TETRA oder C4FM. Die eierlegende Wollmichsau gibts da wohl nicht, die alles in einem Gerät kann.


    73, Michi ... der endlich mal seinen Hintern hochkriegen sollte für die Lizenz ;,z11

    Angenommen man würde über so einen Papagei nur kurze Durchgänge machen, beschränkt auf das Nötigste, würde so ein Papagei vielleicht sogar Sinn machen. Aber der Hobbyfunker neigt nun einmal dazu elends lange Durchgänge zu machen. Und wenn dann das ganze noch dupliziert wird, platzt mir die Geduld. :D


    73, Michi

    Hört sich so an, als das da zwei PMR446-Funker Sprechfunk auf direktem Wege abhalten, aber dann als dritte, automatisch arbeitende Station ein sog. Papagei am Werkeln ist. Dieser empfängt die beiden PMR-Funker und dann strahlt das gesprochene Wort der beiden wieder ab.


    Aber das ist dann auch kein Relais. Ein Relais empfängt und sendet auf zwei unterschiedlichen Frequenzen. Dadurch wird das Empfangene durch das Relais auch wieder in Echtzeit ausgesendet und nicht erst wie beim Papagei abgewartet, bis der Funker seinen Durchgang beendet hat, um dann den selben Durchgang auf der gleichen Frequenz noch einmal abzustrahlen.


    Grundsätzlich hat so ein Papagei die gleiche Aufgabe, wie ein Relais: Den Funkkontakt zwischen zwei Stationen zu ermöglichen, wenn auf direktem Wege kein Kontakt möglich wäre.


    Allerdings ist so ein Papagei meiner Meinung nach eine riesen Qual. Schon allein durch die starke Verzögerung, die Eintritt. Dann doch lieber ein Relais zwischen Freenet und PMR, wenns denn sein muss...


    73, Michi

    Für Freenet könnte ich die Frage schön beantworten: Das ehemalige B1 und B2-Netz wird heute für den digitalen Betriebsfunk verwendet. Und davon hat Freenet 6 Einzelfrequenzen innerhalb des Unterbandes des ehemaligen B1-Netzes erhalten.


    Große Teile des Frequenzbereichs 440-450 MHz gehen heute für den Bündelfunk, Betriebsfunk bei Rundfunkanstalten und BOS-Funk auf.


    Schätze diese Zuweisungen gibt es noch nicht all zu lange. Denn primär ist der Bündelfunk im Bereich 410-430 MHz zuhause. Der BOS-Bereich geht auf das Jahr 1990 zurück.


    Aber wie dieser Bereich zuvor genutzt wurde, das kann ich leider auch nicht sagen. Würde mich aber natürlich auch interessieren.


    73, Michi

    Ist schon Jahre her - ich müsste den Stick mal wieder ausgraben. Aber so blöd das klingt: Dann müsste ich mir erst 'nen Adapter von Belling-Lee zulegen oder einen anderen Anschluss dran löten.


    Früher hatte ich für Testzwecke die TV-Dachantenne dran. Aber dank Umzug gibts die nun nicht mehr.


    Hmmm... im Moment stelle ich mich noch etwas quer... Die Dekodierung von DMR könnte mich allenfalls reizen... Oder eine eigene Steuersoftware für persönliche Zwecke, sofern der Aufwand vertretbar ist.


    73, Michi

    Ich habe auch mal mit einem DVB-T Stick als SDR-Empfänger gespielt. Das Ding war genauso taub. Es war mir nicht einmal möglich an der TV-Dachantenne damit DVB-T zu schauen. ;,z10


    73, Michi