Länger gehts nimmer ? Superlängstwellen.

  • mit einem "normalen" empfänger wohl nicht zu hören:


    http://www.rundsteuerung.de/


    die frequenzen sind unter /frequenzen/deutschland zu finden. ich werd mal versuchen, diese sender mit einem pegelmesser oder mit der soundkarte zu "empfangen" :-) vielleicht mit direkter kopplung über einen trafo, oder aber mit einer dicken spule als antenne.


    jedenfalls würde das einige störsignale im stromnetz erklären, die nicht durch harmonische aus der stromerzeugung im zusammenhang stehen.


    der Bereich wo gesendet wird, ist von 167 bis ca. 2000 Hz (jawohl, Hertz, nicht kilo oder mega, einfach hertz :-)

  • Hy,


    dann warte mal einige Zeit.


    Das Signal ist nur von kurzer Dauer (max. 200ms) und wird nur 1-4 am Tag gesendet. das Signal ist nur dafür da, dass z.B. Nachtspeicher nur mit den billigen Nachtstrom geladen wird. Halt nur ein Impuls zum Umschalten von tag- auf Nachtstrom und umgekehrt.


    Falls Du schon einen Digitalen Stromzähler hast, dann bekommst Du das Signal alle 6 Stunden für ca. 1 Sekunde (Zählerstand-Übermittlung an EVU).

    Elektronik ist wie Gott. Die Wege des Herrn sind unergründlich.


    Gruß
    Hupo
    13RF222

  • Mahlzeit,


    die Strassenlaternen werden bei uns, wie es sich gehört, per Helligkeitsschalter
    ein-und ausgeschaltet.


    Gruss Flo

    Gruss Flo 13RF112


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  • Doch es geht noch länger. 50Hz-Wechselstrom, 16 2/3 Hz Bahnstrom, zum Schluss dann Gleichstrom :D
    Wo ist eigentlich der U-Bootfunk angesiedelt?

  • man kann die rundsteuerungen sehr wohl sehen ! die ereignisse sind gar nicht so selten, und man kann die "pakete" vom eigenen energieversorger "sehen" und auch die von benachbarten.


    in diesem fall liegt die frequenz bei 316,7 Hz und man kann auch die harmonischen sehen.


    als antenne einfach eine "dicke" spule am mikrofoneingang der soundkarte und als programm "speclab".

  • hier noch ein "telegramm" meines örtlichen energieversorgers :-O


    gleichzeitig etwas schwächer am schluss ein signal eines beanachbarten netzes. leider kann ich das nicht ausserhalb des störnebels meines hauses mitloggen, würde mich mal intressieren, ob sich der müll wie bei einem rundfunksender ausbreitet oder ob sich das nur im stromnetz ausbreitet. immerhin wäre eine lamda/4 der wellenlänge bei 323 Kilometer so pi mal daumen. und so eine grosse ausdehnung hat unser örtliches stromnetz mit sicherheit nicht.


    also wie ist es ? die 60 hertz aus amiland kann man ja auch nicht sehen, auch den bahnstrom nicht, oder hab ich nur die falsche "empfangsantenne" ? ist es möglich, mit der netzfrequenz so etwas wie eine boden oder raumwelle zu erzeugen, wie man das von anderen sendern kennt ?


    wie auch immer, da müsste man vermutlich an einem ort sein, wo keine örtlichen einstrahlungen sind. in einem haus hats halt viele störungen.

  • Zitat

    Original von hfuhfvhfalso wie ist es ? die 60 hertz aus amiland kann man ja auch nicht sehen, auch den bahnstrom nicht, oder hab ich nur die falsche "empfangsantenne" ? ist es möglich, mit der netzfrequenz so etwas wie eine boden oder raumwelle zu erzeugen, wie man das von anderen sendern kennt ?


    Also ich denke mal es liegt daran, dass die Versorgungskabel ja auch in der Erde verlegt sind. Dadurch werden die 60Hz oder der Bahnstrom Abgeschirmt.
    Versuche auf diese Art die Sferics zu Empfangen sind auch fehlgeschlagen. Evtl. könnte man die 60Hz irgendwo in der Pampa mit einem Erddipol Empfangen, doch ich glaube das die 60Hz dann von anderen Signalen überlagert sind.


    Früher gab es doch mal diese "Steckdosentelefone" (Hausintercom über Stromnetz) die Dinger haben auch auf Langwelle (z.Teil sogar im Rundfunkbereich) gearbeitet. Mit einem Langwellenradio waren die auch nicht zu Wmpfangen, außer man hielt die Antenne an eine Stromleitung.

  • Manche nennen es Leichenschändung, aber ich muss meinen Senf dazu geben.


    Erklärung


    Das Verfahren wird darüber hinaus auch zum Abschalten von Windenergie und Photovoltaikanlagen genutzt. Diese lassen sich einfacher weg - und wieder zuschalten als z.B. ein Kohle oder Atomkraftwerk. (abgesehen davon muss das EVU dafür bezahlen, für eigenen Strom können sie kassieren...) ;nonono;

  • Zitat

    Original von hfuhfvhf...also wie ist es ? die 60 hertz aus amiland kann man ja auch nicht sehen, auch den bahnstrom nicht, oder hab ich nur die falsche "empfangsantenne" ? ist es möglich, mit der netzfrequenz so etwas wie eine boden oder raumwelle zu erzeugen, wie man das von anderen sendern kennt ?...


    Die Amis hatten doch mal ein Uboot Anklopffunk bei 76Hz und die Russen bei 82Hz. Also muss es eine Bodenwelle geben. Nur um das entsprechende Leistung in die Luft zu bekommen muss die Leistung ja bald unermesslich groß sein. Da reichen sicher keine paar KV auf der Überlandleitung.

  • Doch, die 60 Hz kann man sehen. Muß mal den Link raussuchen, da gibt es ein Bild bei http://www.vlf.it


    @Kay: Die Rundsteuersignale kenne ich, nur würde mich mal interessieren, was dort grade passiert ist. Vorher war der Strom ja total vermüllt.

    Sendemasten ziehen mich elektromagnetisch an...

    Einmal editiert, zuletzt von DKS302 ()

  • Elektronische Vorschaltgeräte (EVGs) aus neueren Leuchtstofflampen produzieren gerne diese 150Hz - Oberwellen.
    Ich denke da an einen großen öffentlichen Verbraucher dieser Art (Straßenbeleuchtung, große Halle, etc).
    Um wieviel Uhr war das denn?


    Bei der Behauptung von Florian muss ich wiedersprechen. Das die Straßenbeleuchtung per Dämmerungsschalter geschaltet wird, ist nicht überall der Fall.
    Die meisten werden Zentral von einem Anschlusskasten / Trafohäuschen gesteuert. Ob das nun per Rundsteuersignal geschieht, weiß ich nicht genau, vermute ich aber mal.


    Hier gibt es die Lösung. (Zumindest für einige Fragen...)

  • Auf dem Spektogramm ist die Uhrzeit 23:47 Uhr, da ich die Aufnahme zu Hause gemacht habe, war es eine Livebeobachtung.


    Den Link wo die 60 Hz zu sehen sind, habe ich inzwischen auch gefunden.


    http://www.vlf.it/zevs/zevs.htm

  • Ach ja...
    ...nur mal so als Nachtrag:


    Das mit dem "Müll" hier im Stromnetz (in meinem zweiten Spektogramm wo im Stromnetz auf einmal Ruhe herrscht zu sehen), hat sich übrigens letztes Jahr geklärt. Der Hausanschluß vom Nachbarhaus war defekt. Da hatte es über Jahre hinweg zwischen den einzelnen Phasen gebruzzelt! Das waren auch die Störungen die ich hier immer hatte. Teilweise war das so extrem gewesen, dass hier sogar alle Elektrogeräte angefangen haben zu Brummen.