- Offizieller Beitrag
Kaum ist das Feuerwerk vorbei und der Qualm gibt den Blick auf den Himmel wieder frei, sind Meteore angesagt: Der Meteoritenschauer der Quadrantiden erreicht 2026 sein Maximum voraussichtlich in der Nacht vom 3. auf den 4. Januar. Es ist stets kurz und intensiv; es dauert meist nur einen halben Tag an.
Die Quadrantiden sind nach dem Sternbild Mauerquadrant benannt, welches sich zwischen den Sternbildern Herkules, Drache und Bärenhüter befindet. Hier liegt der Radiant des Meteorschauers – also der Punkt am Himmel, aus dessen Richtung die Schnuppen zu kommen scheinen. Der Ausstrahlungspunkt befindet sich auch im Sternbild Bootes, weshalb man auch von Bootiden spricht. Dieser Punkt steht bei Beginn der Nacht nur knapp über dem Horizont in nord-nord-westlicher Richtung, was die Beobachtung erschwert. Allerdings ziehen die Sternschnuppen lange Bahnen über den Himmel, weil sie flach in die Atmosphäre eintreten, sind also gut sichtbar und dürften auch Funkwellen gut reflektieren.
In manchen Jahren tritt etwa zehn bis zwanzig Stunden nach dem ersten noch ein zweites Maximum auf; sogar Sporadic-E-Ausbreitung ist einen Tag vor bis einen Tag nach dem Maximum schon beobachtet worden.
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