Tödliche Funkwellen

    • Offizieller Beitrag

    Also doch – Radiowellen können tödlich sein - wenn man nichtsahnend mit einem mit Wasserstoff gefüllten Ballon mit Drähten im Nylonnetz in ein Hochleistungs-Sendegelände mit 500 kW Sendeleistung einfliegt. Es kam dabei zur Abtrennung der Ballonhülle vom Ballonnetz, infolgedessen stürzte der mit vier Personen besetzte Ballonkorb aus einer Höhe von ca. 180 m zu Boden. Die brennende Ballonhülle stieg weiter auf und wurde bei einer Verpuffung in 300 - 400 m Höhe zerstört.

    Passiert ist dieses in diesem Fernsehbeitrag geschilderte Unglück, das vier Menschenleben forderte, am 18. Oktober 1998 innerhalb der Sendeanlage Nauen. Weitere Details stehen im Untersuchungsbericht der Bundesstelle für Flugfalluntersuchung BFU [PDF]. Der Ballon war mit acht weiteren zu einer Wettfahrt aus Bitterfeld gestartet und wollte Fehrbellin erreichen.

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