Kenwood TK-7360-E falsches Programmierkabel Angeschlossen

  • Hallo zusammen, mir ist ein Missgeschick passiert.

    Ich habe an einem Kenwood TK-7360-E ein Icom Programmierkabel angeschlossen, jetzt ist das Gerät Tod.

    Gibt es hier jemanden der versuchen kann das Gerät zu reparieren?

    55/73 Christoph

    • Offizieller Beitrag

    ohweija

    ich geh mal davon aus es geht nicht mehr an.

    da diese gerät 8v mit auf der buchse haben vermute ich mal ein kurzschluss , aber das haste dir sicher auch schon gedacht , da müsste ich mal das manual studieren wo der fehler sein kann.Oder ich schick den plan malnzu morgen.

    Sprüche der besten funker

    S-wert ermiteln : "...wie kann ich es machen ohne das es nachher ungefähr genau ist...?" Zitat ende

  • Ja vorne auf Pin 2 liegen ja 8 v an. Vielleicht habe ich ja Glück das nur im Bedienteil was defekt ist. Allerdings werde ich da nicht drin herum löten. Vielleicht gibt es ja hier jemand der sich da heran traut.

  • Hallo!

    genau deshalb habe ich Programmierzubehör in unterschiedlichen Kisten je nach Hersteller.
    Und wenn das nicht reicht, auch die Kabel deutlich beschriftet.

    Aber mal sehen was alles passiert sein könnte:

    Pin 1: Da erwartet das Icom-Kabel 8V, die Kenwood hat dort aber 5V über 100 Ohm Vorwiderstand, gedacht zur Tastenbeleuchtung eines Tastaturmikrofons. Da wird also nix passiert sein an Pin 1. Zumal das Icom-Kabel den Pin 1 gewöhnlich gar nicht nutzt.

    Pin 2 hat das Icom Kabel seinen CLO bzw. TxD der Programmierschnittstelle. Die Kenwood spuckt hier jedoch Ubat+, also 12-14V aus. Das mag der CLO des Icom-Kabels bestimmt nicht. Wenn das Icom Kabel noch funktioniert wäre das ausgesprochenes Glück.

    Pin 3 wird vom Icom-Kabel sicherlich auch nicht genutzt, da bei Icom dirt der AF-Out sitzt. Ein Kenwood-Gerät hat dort aber seine Masse.

    Pin 4 ist bei Icom und Kenwood PTT mit 5V-Logik. Kenwood erwartet hier außerdem den TxD des Programmierkabels.
    Auch hier wird nichts passiert sein, zumal das Icom Kabel den Pin 4 wahrscheinlich gar nicht nutzt.

    Pin 5 ist bei beiden Herstellern Mikrofon-GND.

    Pin 6 ist bei beiden Herstellern Mikrofon

    Pin 7 nutzt das Icom-Kabel als GND, jedoch Kenwood hat hier den HOOK kombiniert mit RxD der Programmierschnittstelle

    Pin 8 nutzt das Icom Kabel als Programmierschnittstelle CLI, also RxD. Die Kenwood hat hier jedoch einen Dateneingang für das Tastaturmikrofon.

    Das wahrscheinlichste was passiert sein kann:

    Ubat+ 12-14V sind auf den "CLO" gekommen, aus Sicht des Programmieradapters also ein RxD wo die Daten des Funkgerätes eingelesen werden. In dem Programmierkabel kann dann was passiert sein....:

    Wenn das Programmierkabel am CLO/RxD eine Überbespannungsbegrenzung mittels TVS hatte, die Ubat+ der Kenwood hart kurzgeschlossen und damit in der TK-7360 eine Sicherung durchgehauen hat.
    Aber Moment: Eine TVS versucht eine Überspannung nach GND ab zu leiten....und wo hat das Programmierkabel seinen GND?
    Blöder weise auf Pin 7 wo die Kenwood aber HOOK/RxD hat. Autsch!

    Im Worst Case sind genau über diesen Weg knappe 12V somit auf die Vcc-Schiene der Kenwood gekommen.
    Die Kenwood hat am HOOK/RxD freilich auch eine TVS die ab 6,2V kurzschließen soll - vielleicht hat die das schlimmste verhindert.

    Jürgen

  • Hallo

    Ich habe die Kabel ebenfalls alle mit entsprechenden Beschriftungen vorliegen, dieses hilft mir aber nicht wenn ich ein ICOM

    Gerät programmiert habe und ich ein zweites ICOM programmieren möchte und schließe dann ein Kenwood an. Ich würde sagen da das Gehirn einfach mal einen Moment nicht funktioniert.

    Das ICOM Kabel hat die Attacke Schadlos überstanden.

    Ich brauche einen der mir das Gerät wieder Instandsetzen kann. Ich möchte da selbst nicht drin herumlöten.

    Ich kenne diese Geräte nicht. Daher möchte ich das gerne weggeben zur Reparatur

    • Offizieller Beitrag

    ok im Gerät befindet sich auch noch eine 4A Sicherung die F400.Vllt haste ja glück und es ist nur die