Hallo!
Ich frage mich ob hier jemand damals Erfahrung machte mit dem Ladekonzept der LX2/4 DME's.
Seit kurzem habe ich einen gebrauchten LX4 mit Heimzusatz den ich letztes Wochenende inspizierte.
Offensichtliche Defekte sind nicht erkennbar, die Kontaktnadeln einwandfrei, die Kontakte am Pager wie geleckt.
Dennoch passt das was der Heimzusatz beim laden macht nicht so ganz zu dem, was in der Motorola / Oelmann-KDS steht.
In Kurzfassung steht da sinngemäß:
Der Heimzusatz kommuniziert über den Datenport mit dem eingelegten Melder und fragt diverse Datensätze ab, wie eben Meldertype (LX2 / LX4) sowie die programmierten Daten zum Akku und den aktuellen Akku-Entladezustand.
Anhand dieser abgefragten Daten wird im Heimzusatz entschieden mit welchem Strom geladen wird:
Stufe 1 : 35mA
Stufe 2: 105mA
Stufe 3: 375mA
So, die Realität:
In meinem LX4 ist eine AA Eneloop mit 1900mAh Nennkapazität. Das ist auch exakt so im dem LX4 programmiert.
Der Heimzusatz kommuniziert auch freudig mit dem LX4, habe ich inzwischen mitgeloggt und analysiert.
Problem: Es ist egal ob der Akku tatsächlich leer ist, oder randvoll: Nach dem einlegen drückt der Heimzusatz grundsätzlich immer ca. 15 Stunden lang einen Ladestrom von 375mA in den Pager was einer Ladungsmenge von 5,6Ah entspricht!.
Dementsprechend ist nach wenigen Stunden auch eine erhebliche Temperaturentwicklung vorhanden die einerseits vom Stromregler T1 im Heimzusatz aber freilich auch von der Eneloop ausgeht, weil sie hoffnungslos überladen wird.
In den mitgeloggten Daten sehe ich auch nix, was wie ein Gauge-IST-Wert aussieht.
Vielmehr sehe ich nur das der Heimzusatz Teile der Modellnummer sowie der Firmwareversion, sowie das Register mit den Akkudaten einliest. Das sind aber nur die Akkudaten, die man mittels PSW einprogrammiert hat.
Zum Thema Ladeenderkennung steht in der KDS absolut nix...ist da gar keine drin?
Jürgen