1959: Fernseh-Signalketten im Richtfunk

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    Eine historische Abhandlung über die Funktion des in den 1950er- und 1960er-Jahren aufgebaute Richtfunknetz der Deutschen Bundespost zum Transport von Fernmelde- Rundfunk- und hier speziell Fernsehsignalen zeigt dieser NDR-Retro-Beitrag „Wie kommt das Bild zum Zuschauer?“ in der ARD-Mediathek. Eine aus dem ballempfang fortentwickelte Technik, die je nach Witterung störungsanfällig sein konnte. Die Hochfrequenz wurde hier noch manuell umgesteckt.

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    S-wert ermiteln : "...wie kann ich es machen ohne das es nachher ungefähr genau ist...?" Zitat ende

  • Hallo!

    Ja, die Anfänge dieses Netzes in den 1950-1960'er Jahren mögen einen historischen Wert haben.

    Sehr viel interessanter wäre allerdings eine größere Doku welche die gesamte Geschichte des Rundfunk-Richtfunknetzes bis einschließlich heute beleuchten würde.

    Aus der Zeit wo ich im Dunstkreis dieses Netzes zu tun hatte (1993-2000) und hatte keine Handvermittelung mehr, lief automatisch über ne Art Telefonnummer. Nur halt nicht Telefon, sondern VPN-Nummer - eben weil das Netz zu der Zeit VPN-Netz hieß.

    Und Teile dieses Netzes sind bis heute existent.

    Kleines Beispiel: Jeder kennt die üblichen Fernsehtürme und kennt auch den Anblick wie diese oben sprichwörtlich zugestapelt sind mit Richtfunkantennen. Knapp die Hälfte davon gehören den regionalen Rundfunkanstalten (den Landesstudios, die dritten), die andere Hälfte sind Richtfunkstrecken der Telekom.

    Jürgen