- Offizieller Beitrag
Vor einigen Wochen war der Tetra-BOS-Digitalfunk, den unter anderem Polizei und Feuerwehr nutzen, ausgefallen und die Polizei wich zur Kommunikation auf alte Analogfunkgeräte aus, so noch vorhanden, und auf Mobilfunk, also Diensthandys.
In Mecklenburg-Vorpommern ist Letzteres nun auch nicht mehr möglich: Wie der Nordkurier berichtet, sind Hacker in die Server des Polizei-Mobilfunksystems eingedrungen und bis die Folgen und mögliche aufgespielte Abhörprogramme zuverlässig entdeckt und beseitigt sind, wurde das ganze System heruntergefahren und abgeschaltet. Statt wie zuletzt möglich bei einer üblichen Polizei-Verkehrskontrolle die Daten von Fahrzeug und Fahrer online auf dem Smartphone direkt aus dem Polizeicomputer abzufragen, müssen nun wieder Führerschein- und Fahrgestellnummer über Sprechfunk zur Dienststelle durchgegeben werden, wo dann ein Beamter vor Ort im Polizeicomputer nachsehen und das Ergebnis zur Streife vor Ort zurückfunken muss.
DL2MCD, tnx Info Jörn Krieger