SETI umgekehrt: So könnten Flug-Radars Außerirdischen auf die Erde aufmerksam machen

    • Offizieller Beitrag
    SETI umgekehrt: So könnten Flug-Radars Außerirdischen auf die Erde aufmerksam machen
    Eine Studie zeigt, wie irdische Radaranlagen nahe außerirdische Zivilisationen auf die Erde aufmerksam machen könnten.
    www.grenzwissenschaft-aktuell.de
  • Nicht nur Radar, sondern auch die zahlreichen Uplinkstationen, die Rundfunksignale zu den bekannten Fernsehsatelliten senden.

    Vieles davon geht an den Satelliten vorbei in den freien Weltraum.

    Dieses könnten von den Aliens besser detektiert werden, weil hier Dauerstrich gesendet wird.

  • Hallo!

    Nicht nur Radar, sondern auch die zahlreichen Uplinkstationen, die Rundfunksignale zu den bekannten Fernsehsatelliten senden.

    Vieles davon geht an den Satelliten vorbei in den freien Weltraum.

    Eher weniger.
    Für Broadcast-Uplinks werden enorm gebündelte Funkstrecken verwendet.
    Je größer eine Uplinkstation ist und um so höher die Strahlungsleistung, um so strenger sind die Auflagen bezüglich Bündelung.

    Denn gerade im Geostationären TV-Bereich liegen unterschiedlichste Satelliten an manchen Stellen des Equators sehr eng beisammen, und nutzen größtenteils die exakt selben Frequenzen.

    Sollte bei einem TV-Studio die 6-8m Schüssel auch nur minimal schielen, würde das die Uplinks zu benachbarten Satelliten massiv stören. Kleinere Anlagen wie SNG's (welche langsam aussterben) haben zwar nur einen Bruchteil der Sendeleistung von großen Uplinkstationen, verursachen aber deutlich häufiger solche Störungen. Eben weil mit einer mobilen Anlage und einem vielleicht 3m Faltspiegel kaum unter 1,5° Öffnungswinkel erzielbar sind, und Bewegungen während der Übertragung kaum zu verhindern sind.
    Dafür sorgt schon die Federung des Fahrzeugs durch Windböen oder beim Ein- und Aussteigen.

    Stationäre TV-Studios mit 6-10m Schüsseln kommen auf 0,6° was schon Worst-Case ist. Und richtig große Anlagen wie Media Broadcast in Usingen fährt nochmal bei einem Bruchteil davon. Kann man fast mit einem Laserstrahl vergleichen.

    Des weiteren halte ich es für Fragwürdig, ob sich ein DVB-S2 Uplinksignal gut für Radioastronomie eignet.
    Immerhin ist es meist ein Multiplex mit 27 oder gar 56MHz Signalbreite. Da braucht man schon heftig guten Rauschabstand um zu erkennen das dort strukturierte Daten enthalten sind.
    Radioastronomie arbeitet bis heute eher mir enorm schmalbandigen Signalen, weil sie deutlich einfacher vom Rauschen zu unterscheiden sind.

    Von daher ist professionelles Radar aus der Luftfahrt tatsächlich für diesen Zweck an oberster Stelle, gefolgt von terrestrischem Rundfunk auf Kurzwelle bis 108MHz.

    Jürgen

  • Dazu kommt noch, daß sich die Erde dreht und mit ihr auch die geostationären Sateliten somit auch die Beams der unterschiedlichen Uplinkstationen.

    Dazu kommt, daß die Erde auch noch um die Sonne eiert .

    Somit ist ein konstanter dauerhafter Beam in eine Richtung nicht gegeben.

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