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Zum Ende der Seite springen Ausgeklügelter Plan: So soll der Libori-Tusch um die Welt gehen
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Ausgeklügelter Plan: So soll der Libori-Tusch um die Welt gehen Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

CB-Funker aus Paderborn und Umgebung haben auf dem Haxterberg einen öffentlichen Zugang eingerichtet. Zu Libori planen sie etwas ganz Besonderes

Paderborn. Es ist ein ausgeklügelter Plan: Wenn im kommenden Jahr im Dom der Liboritusch erklingt, soll er einmal um die Welt gesendet werden. Der Hobbyfunker Xaver Lühnen will dazu ein Netz aus CB-Funkstationen aufbauen. Weil die Reichweite des Kurzwellenfunks auf wenige Kilometer begrenzt ist, sollen Funkamateure und Smartphones dabei helfen. „Es ist ein echtes Mitmachprojekt", sagt der Bastler aus Schloss Neuhaus. „Ich hoffe auf jede Menge Begeisterung."

Der andere Teil des Plans sieht vor, in der Liboriwoche per CB-Funk Grüße ins Hochstift zu übertragen. Dazu sollen mobile Funkstationen aufgestellt werden, etwa im Caritasgarten oder in der Libori-Oase an der Gaukirche. „Von dort könnten alle ihre Grüße senden", sagt Lühnen.

Mit selbst gebauten Repeaterstationen will Lühnen die Reichweite erhöhen. Funkgeräte könnten auch in Seniorenheimen aufgestellt werden, um Grüße zu empfangen.

Auf dem Haxterberg haben der 65-jährige Hobbyfunker und seine Mitstreiter jetzt die erste öffentliche CB-Funkstelle eingerichtet. In einem alten Münzfernsprecher, Baujahr 1971, wurde das Funkgerät untergebracht.

Der klobige schwarze Hörer dient als Sprechgerät, aus dem Münzeinwurf ragen zwei Knöpfe für die Kanalwahl. Eine Plexiglashaube schützt die Funkstation vor Wind und Wetter, wie man sie von Telefonkabinen kennt. Die Videokameras vom Flugplatztower sorgen für Sicherheit, immerhin ist die Station frei zugänglich.

Neben dem Apparat reckt sich eine Antenne in den Himmel. Mit ihren zehn Metern ist hoch genug, um damit Paderborn abzudecken. Bei gutem Wetter können sogar Funker in Detmold, Bielefeld oder Warburg erreicht werden.

Beim "Citizen Band" kann jeder mithören

Kleine Handfunkgeräte schaffen gerade einmal zehn Kilometer Reichweite, erklärt Xaver Lühnen. Mitte der 1970er Jahre, als die Frequenzen in Deutschland für den Jedermannfunk freigegeben wurden, hatte „jeder Jugendliche so eine Kiste in seinem Automobil", erzählt Lühnen. „Für uns war es ein soziales Netzwerk." Man fuhr durch die Gegend, immer auf der Suche nach der nächsten Party. Drei Lehrlingsgehälter hat Lühnen für sein erstes Funkgerät bezahlt.

Er schätzt den lockeren Ton beim CB-Funk, für den es nur wenige Vorschriften gibt. „Amateurfunk ist reglementiert und aufwendiger", erzählt Lünen. CB-Funker brauchen keine Kennung, sie dürfen reden, wie ihnen der Schnabel gewachsen ist.

Beim „Citizen Band", so die englische Bezeichnung, hört grundsätzlich jeder mit. Heute wird CB-Funk vor allem noch von Lkw-, Taxi- und Busfahrern genutzt. Viele Geräte verstauben auf Dachböden und in Hobbykellern. Doch trotz Smartphone und Facebook sei CB-Funk „überhaupt nicht tot", sagt Lühnen. Er geht von 250 aktiven CB-Funkern im Hochstift aus.

Einer davon ist Tobias Wagener. Der 24-Jährige aus Ahden hat die Technik vom Großvater bekommen. Seine ersten Funkkontakte hatte Wagener per Zimmerantenne mit Lkw-Fahrern, die auf der nahen A33 unterwegs waren. „Als ich mit einer großen Antenne die Reichweite vergrößern konnte, hatte ich Kontakte nach Salzkotten und nach Paderborn", erzählt er. Ein halbes Dutzend Enthusiasten hat sich so gefunden und unterstützt Lühnens Plan. Sie hoffen, dass sich noch viel mehr Menschen für ihr Vorhaben begeistern lassen, ihre eingemotteten Geräte wieder in Gang bringen und den Libori-Tusch in die Welt tragen helfen.

Quelle: https://www.nw.de/lokal/kreis_paderborn/...Welt-gehen.html

 

 

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